Die Wasserwacht Döbeln-Hainichen trainierte in den eisigen Fluten des Roßweiner Freibades am vergangenen Sonntag die "> Wasserwacht im Freibad

Wasserwacht im Freibad

30.01.2017 um 13:01 Uhr

Die Wasserwacht Döbeln-Hainichen trainierte in den eisigen Fluten des Roßweiner Freibades am vergangenen Sonntag die Lebensrettung aus dem Wasser.

Unzählige Besucher verfolgten das Geschehen. Die Feuerwehr musste zunächst die Eisdecke von 22 cm aufsägen, damit die Wasserwacht des DRK Döbeln-Hainichen ihre Rettungsübungen absolvieren konnte. Den zahlreichen Schaulustigen rings um das Becken fröstelte es dann auch richtig, als die ersten Mutigen durch das gesägte Loch in die eisigen Fluten rutschten. Die Roßweiner Schwimmmeisterin Liane Patzelt war die erste, welche es auch gleich galt, zu retten.

„Sich auf dem Bauch kriechend vorsichtig nähern - niemals dem zu Rettenden die Hand reichen und immer einen guten Abstand halten. Niemandem ist geholfen, wenn die Person im Eiswasser in ihrer Panik den Retter mit hineinzieht“, kommentierte Kati Dugas von der Wasserwacht das Geschehen. Einen Schlitten kann man dem Eingebrochenen entgegenreichen, ein Zaunsfeld oder eine Leiter. Wenn so etwas nicht zur Hand ist, gehen auch ein starker Ast, reißfeste Jacken oder Pullover. „Ist dann die Person aus dem Wasser gezogen, heißt es für alle kriechend zurück zum Ufer – bloß nicht aufstehen und laufen“, warnte dabei Kati Dugas. Die Retter der Wasserwacht versuchen solche Übungseinheiten regelmäßig zu absolvieren, wobei es in den zurückliegenden Jahren nicht kalt genug war und die Gewässer nicht zufroren. Neben der Wasserwacht Döbeln-Hainichen waren auch Feuerwehrleute von Roßwein, Gleisberg und Niederstriegis vor Ort, um gemeinsam zu üben und auf mögliche Ernstfälle vorbereitet zu sein.