Dass die Einrichtung zu Recht den Titel „Haus der kleinen Forscher“ trägt, bewiesen die Kinder und Erzieher der"> Sächsischer Ministerpräsident besucht Roßweiner Kindereinrichtung „Unter den Linden“

Sächsischer Ministerpräsident besucht Roßweiner Kindereinrichtung „Unter den Linden“

09.05.2017 um 10:27 Uhr

Dass die Einrichtung zu Recht den Titel „Haus der kleinen Forscher“ trägt, bewiesen die Kinder und Erzieher der Kindereinrichtung „Unter den Linden“ am Freitagnachmittag dem Sächsischen Ministerpräsidenten.

Stanislaw Tillich war in der mittelsächsischen Region unterwegs und besuchte nach der Jubiläumsfeier der Fachhochschule Mittweida den Technologiedienstleister KOMSA in Hartmannsdorf und den Roßweiner Kindergarten der Volkssolidarität. Erzieherin Bettina Hacker demonstrierte mit ihren Schützlingen die verschiedenen geometrischen Formen wie Quadrate, Kreise und Dreiecke, in welche, trotz gleichen Umfanges, unterschiedlich viele Bälle hineinpassten, was sich natürlich im Kreis für die Kinder am augenscheinlichsten abzeichnete. Auf die Frage, warum das so sei, antworteten die Knirpse: „Weil die Bälle rund sind wie der Kreis.“

Die Kita „Unter den Linden“ ist seit 2011 Haus der kleinen Forscher, wobei die Kinder einmal im Monat beim „Tag der offenen Kindereinrichtung“ bisher schon mit Magneten, Wasser, Gleichgewichten und Farbe experimentierten. Nachdem sich der Ministerpräsident die Kindereinrichtung zeigen ließ, ging es bei der gedeckten Kaffeetafel dann um Kindergartenprobleme. Antje Klotzsch, die Geschäftsführerin der Volkssolidarität Döbeln, erklärte, dass es immer schwieriger sei, im Bedarfsfall qualifiziertes Personal für freie Stellen in den Kindereinrichtungen zu finden. Die Leiterin der Einrichtung Heike Koßmann bestätigte hingegen, dass die Voraussetzungen, welche die Kinder von zu Hause mitbringen, immer schlechter werden. Das beträfe vor allem sprachliche Defizite, aber auch in hohem Maße motorische Fähigkeiten wie Gleichgewichtsübungen oder sportliche Grundbedingungen, z. Bsp. die Rolle vorwärts oder rückwärts. Bürgermeister Lindner machte auf die Problematik aufmerksam, dass die Elternbeiträge immer weiter steigen und dies zukünftig vielleicht manch Elternteil abhalten könnte, ihr Kind in Einrichtungen unterzubringen.

Eine gute Stunde nahm sich der Ministerpräsident Stanislaw Tillich für den Besuch der Kindereinrichtung Zeit und fuhr im Anschluss zum Bürgerdialog nach Döbeln.