der Fachkräftemangel hat inzwischen in allen Bereichen und Branchen Einzug gehalten. Viele Stellen sind bereits unbesetzt. Unternehmen suchen aus verschie-denen Gründen geeignete Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Bewerbungsunterlagen bieten oft kein vollständiges Bild und führen unter Umständen verfrüht zu einer Ab-sage. Stellenausschreibungen haben häufig nicht den kurzfristigen bzw. gewünsch-ten Erfolg.

Andererseits gibt es Arbeitssuchende, die eine erfüllende Erwerbstätigkeit suchen, aber mit den entsprechenden Unternehmen nicht so richtig in Kontakt kommen.

Um in unserer Stadt darauf zu reagieren, findet

am Mittwoch, dem 18. September 2019,
in der Zeit von 09.00 bis ca. 13.00 Uhr,
im großen Sitzungssaal des Rathauses Roßwein
ein Arbeitgeber – Arbeitnehmer – Frühstück statt.

Das 2. Roßweiner Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Frühstück soll den Rahmen für ein unbürokratisches Kennenlernen zwischen Arbeitssuchenden und Arbeitgebern bieten. Ziel ist es, dass der Tag direkt genutzt wird, um einen Arbeitsvertrag vorzubereiten. Jeder anwesende Arbeitssuchende führt in wenigen Minuten mit jedem anwesenden Arbeitgeber ein kurzes Gespräch.

Wir laden hiermit alle interessierten Unternehmen und Arbeitssuchenden ein, an diesem Treffen teilzunehmen.

Was müssen Sie tun, um vor Ort dabei zu sein?

Unternehmen:

Bitte vermerken Sie sich den Termin bereits jetzt verbindlich in Ihrem Kalender und teilen Sie uns bis zum 10. August 2019 Ihr Interesse mit. Es ist Ihre Chance, mit interessierten einheimischen Arbeitnehmern ins Gespräch zu kommen. Wichtig ist, dass ein Vertreter Ihres Unternehmens mit Entscheidungsbefugnis teilnimmt, mög-lichst aus der Geschäftsführungsebene.

Kontakt: Stadtverwaltung Roßwein, Tel.: 034322/46665, Mail: email hidden; JavaScript is required

Arbeitssuchende:

Teilen Sie Ihrem/Ihrer zuständigen Bearbeiter/in bei der Bundesagentur für Arbeit bzw. dem Jobcenter umgehend mit, dass Sie Interesse an einer Teilnahme haben. Es ist Ihre Chance, mit vielen einheimischen Arbeitgebern ins Gespräch zu kommen und ein Beschäftigungsverhältnis im Ort zu finden. Sie erhalten anschließend eine persönliche Einladung von der Bundesagentur für Arbeit bzw. vom Jobcenter.

Seien Sie dabei und nutzen Sie die Möglichkeit, Ihren neuen Arbeitnehmer bzw. Ihren neuen Arbeitgeber im Rathaus kennenzulernen. Wir freuen uns auf Ihre rege Teilnahme und wünschen Ihnen dabei viel Erfolg!

Ihr

 

V. Lindner
Bürgermeister

Das Einwohnermeldeamt der Stadt Roßwein bleibt am Donnerstag, den 01.08.2019 von 9.00 – 12.00 Uhr geschlossen, in der Zeit von 14.00 – 16.00 Uhr ist es geöffnet.

Neubert
Hauptamtsleiterin

zum Modellflugtag am 31. August 2019 – ab 10.00 Uhr – recht herzlich ein.

Der Behindertenbeirat der Stadt Roßwein wandte sich mit einem Offenen Brief an die Sächsische Staatskanzlei, an Herrn Ministerpräsident Kretschmer sowie den Behindertenbeauftragten Sachsens, Herrn Pöhler.

Hintergrund ist dabei der nicht barrierefrei angelegte Teil eines Fußweges auf der Döbelner Straße. Da zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch keine greifbare Lösung durch das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (LASuV) vorgelegt wurde, hat sich der Behindertenbeirat für einen Offenen Brief zur Thematik entschieden und hofft nun nach zwei Jahren auf eine Lösung für die Menschen der Stadt.

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Bürgerinitiative Striegistalradweg nutzt Envia Städtewettbewerb für das Anliegen „Bau Striegistalradweg“

Im Rahmen des 2019er Envia Städtewettbewerbs nutzte der „Aktionskreis Striegistalradweg“ die Veranstaltung, um auf dessen Anliegen hinzuweisen, den immer noch in weiten Teilen nicht fertiggestellten Striegistalradweg.

Seit rund 15 Jahren kämpfen die Bürgermeister der Anliegerkommunen darum, dass der Radweg auf der aufgegebenen Bahnstrecke Hainichen-Roßwein nun endlich gebaut wird.

Vor acht Jahren übergab der Leiter des Initiativkreises, der Hainichener Rainer Merkel, dem damaligen sächsischen Wirtschaftsminister Sven Morlok 6705 Unterschriften. Alle von Menschen aus unserer Region, welche eine zügige Umsetzung des Vorhabens fordern.

Leider wurden die damals gegebenen Versprechen nicht eingehalten und bis auf jeweils einen Kilometer aus Richtung Roßwein und Hainichen ist der Radweg noch keinen Kilometer weitergekommen. Dem gegenüber stehen für die noch nicht fertiggestellten Abschnitte aufgelaufene Planungskosten von über 350.000 €.

2020 könnte ein Schicksalsjahr für den Bau des Striegistalradwegs zwischen der Kratzmühle und Niederstriegis werden.  Nachdem die Planungsunterlagen im IV Quartal 2019 noch einmal in den Rathäusern von Roßwein, Striegistal und Hainichen ausgelegt werden sollen, könnte im Verlauf des Jahres 2020 der Planfeststellungsbeschluss gefasst werden. Wird dieser nicht beklagt, besteht sofort danach uneingeschränktes Baurecht für die rund 15 Kilometer lange Strecke.

Beim Abschnitt zwischen Bauende in Crumbach und der Kratzmühle wurde der (positive) Planfeststellungsbeschluss vor rund 2 Jahren gefasst. Da dieser Beschluss von einzelnen Umweltverbänden beklagt wurde, liegen die Akten aktuell vor dem Verwaltungsgericht in Chemnitz. Wann sie dort aufgerufen werden, ist derzeit völlig unklar.

Die Radweginitiative erinnert zu Beginn des Envia-Städtewettbewerbs unter anderem an die Menschenkette durch das Striegistal, den Radfahrerprotest am Hainichener Markt und viele weitere Aktionen, die eine schnelle Errichtung des Striegistalradwegs fordern.

Dr. Lutz Stollberg erläuterte anhand der ersten 17 gefahrenen Kilometer im Städtewettbewerb der Envia, wie weit man damit am Striegistalradweg bereits gefahren wäre. Natürlich plant die Radweginitiative auch künftig weitere Aktionen, um auf den so dringend benötigten Radweg hinzuweisen.

Am 27./28.08.19 wird die Firma Bausion eine Deckenerneuerung an folgenden Straßen durchführen:

  • Nossener Straße
  • Böhmertstraße
  • Gemeinhardt-Straße/ Zum Neidhardt/ Schlosserstraße

Dafür ist jeweils eine Vollsperrung notwendig, die innerhalb dieser zwei Tage jeweils für ca. fünf Stunden aufrecht erhalten werden soll.

Für die Nossener Straße würden wir den Busverkehr an diesen zwei Tagen umleiten, siehe Regelplan/ Verkehrszeichenplan, bei den anderen beiden Straßen wird nach Abschluss der Arbeiten die Sperrung sofort aufgehoben.

Ordnungsamt der Stadt

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In der Zeit vom 20.07. bis 31.07.2019 wird die Nossener Straße aufgrund von Arbeiten der Firma LFT an den Schachtdeckeln gesperrt.

 

In der Zeit vom Mo 22.- Sa 27.07.19 kommt es zur Vollsperrung in Gleisberg, vor Haus Nr. 5.

Das Gebiet ist demnach nicht für die Durchfahrt offen, aber von beiden Seiten zugänglich, weshalb keinerlei Behinderungen zu erwarten sind.

Am 18.07.2019 folgte der Sächsische Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Martin Dulig einer Einladung der Gemeinhardt Gerüstbau Service GmbH.

Die beiden Geschäftsführer Walter Stuber und Dirk Eckart luden den Minister zu einer moderierten Buchlesung in den Firmensitz im Gewerbegebiet „Goldene Höhe“ ein und freuten sich, dass der stellvertretende Ministerpräsident Sachsens ihrer Einladung folgte.

Anliegen der beiden Roßweiner Geschäftsführer Walter Stuber und Dirk Eckart war es, ihr inzwischen zweites gemeinsames Buch „Mutmacher 2“ der Öffentlichkeit vorzustellen.

Da die beiden Geschäftsführer bereits mit ihrer ersten Ausgabe „Mutmacher“ das allgemeine Interesse auf sich zogen, konnten sie sich auch über eine gute Resonanz an diesem Donnerstagnachmittag freuen. Ca. 100 Interessierte hörten mit großer Aufmerksamkeit dem moderierten Gespräch zwischen Walter Stuber, Dirk Eckart und Martin Dulig zu. Zitate aus dem neu veröffentlichten Buch bildeten die Redeimpulse, zu denen sich die Gesprächspartner positionierten. Im Kern ging es dabei um die Verbesserung von Netzwerkarbeit im weitesten Sinne. Dass dieser Ansatz sich für das eigene Unternehmen positiv auswirkt, kann man an dem Erfolg der Gerüstbau Gemeinhardt Service GmbH sehen.

Dass dieser Betrieb auch eine hohe soziale Kompetenz zeigt, macht auch die Tatsache deutlich, dass die an diesem Nachmittag eingenommenen Verkaufserlöse aus Speisen und Getränken nochmals verdoppelt und der Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen „Albert Schweitzer“ sowie dem Roßweiner Sportverein e.V. übergeben werden.

„Roßwein ist die Drehscheibe Mittelsachsens“ (Dirk Eckart)

 

 

Am 17.07.2019 tummelten sich in Edelgard Pinkerts Wohnung zahlreiche Gratulanten und ihr Telefon schien kaum stillzustehen. Frau Pinkert wurde an diesem Tag 90 Jahre alt und gehört damit zu den ältesten ehemaligen Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung Roßwein.

Die gebürtige Roßweinerin ist seit jeher ihrer Heimatstadt sehr verbunden. Geboren wurde sie in der Lommatzscher Straße und heute wohnt sie An der Kirche. Beide Wohnungen befinden sich unmittelbar neben dem Rathaus. Vielleicht war diese Nähe einer der Gründe, weshalb Edelgard Pinkert nach ihrem Schulabschluss und während des Landwirtschaftsjahres 1944 im Bürgermeisteramt Roßwein nachfragte, ob sie hier eine Ausbildung zur Verwaltungsangestellten aufnehmen könne. Nach Vorlage ihres Zensurenbuches bekam sie die gewünschte Ausbildungsstelle. Kurz nach ihrem Lehrantritt am 01. April 1945 war sie in die organisatorischen Arbeiten zur Unterbringung der vielen Flüchtlinge, welche nach entbehrungsreichen Tagen erschöpft die Stadt Roßwein erreichten. Ihr gesamtes Berufsleben verbrachte Frau Pinkert beim Rat der Stadt und sie arbeitete mit den Bürgermeistern Streich, Saupe und Kaupisch zusammen. Letzterer war drei Jahrzehnte ihr Dienstherr. Während all den Jahren, erfüllte sie ihre Aufgaben mit großer Hingabe. Ihre starke Verbundenheit mit ihrer Heimatstadt und ihrer früheren Arbeitsstelle spürt man bis heute. So weist sie die verantwortlichen Mitarbeiter zu gegebener Zeit zuverlässig darauf hin, dass der Wein an der Rathausfassade regelmäßig zurückgeschnitten werden muss, um eine Schädigung des Porphyr-Portals am Heimatmuseum zu vermeiden. Schließlich war sie dabei, als für 120.000 Ost-Mark im Jahr 1967 das Prachtportal neu gefertigt und eingebaut wurde. Sie betont immer wieder, dass der Eingang des heutigen Heimatmuseums ganz besonderes und ein Kleinod dieser Stadt ist.

Wir wünschen Frau Pinkert an dieser Stelle nochmals alles Gute und viel Gesundheit und danken Ihr herzlich dafür, dass sie mit ihrem umfangreichen Wissen über die Stadtgeschichte der letzten 75 Jahre schon so manche Nachfrage verlässlich beantwortet hat.