Am 18. April feierte das Roßweiner Urgestein, Frau Gertraude Block, ihren 95. Geburtstag. Dazu gab es natürlich auch vom Bürgermeister herzliche Glückwünsche, verbunden mit einem großen Dankeschön für ihr Engagement.

Als „rasende Reporterin“ wurde sie bereits zum Schul- und Heimatfest 2010 mit der „Roßweiner Ehrenmedaille“ ausgezeichnet
und 2021 in der Kategorie „Meine Stadt“ mit dem „Roßweiner Ehrenamtspreis“ geehrt.

Im Foto ist sie mit ihrem Sohn Ingolf Arnold, der viel von seiner Mutter zu berichten wusste. „Ja, meine Mutter hat die Welt gesehen, alle Kontinente außer die Antarktis. Seit ihrem 75. Lebensjahr habe ich ihr angeboten , nach Cottbus zu ziehen – dort hätte sie ihren Sohn, zwei Enkelsöhne, vier Enkel, die Schwiegertochter und viel Abwechslung. Bislang hat sie immer dankend abgelehnt, mit den Worten: „Ich bleibe meiner Heimatstadt treu!“

Wir wünschen Gertraude Block weiterhin alles Gute und eine stabile Gesundheit!

Hubert Paßehr
Bürgermeister

Manege frei- Kleine werden große Stars

Am 5. April 2025 war es endlich so weit: Der Projektzirkus „Simsalabim“ der Familie Leyseck reiste zu uns nach Niederstriegis. Am Sonntag trafen sich viele fleißige Helfer, um gemeinsam das große Zelt aufzubauen und einzurichten. Alle packten kräftig an, sodass nach anderthalb Stunden schon alles an Ort und Stelle stand. Nun konnte die Projektwoche für die Kinder der Kita „Striegiszwerge“ beginnen.

Am Montagmorgen bekamen wir von der Zirkusfamilie eine einstündige Profivorstellung. Alle Kinder staunten über die Musik, die Lichter und die Darbietungen der Künstler. Danach durften sie sich im Zirkus umschauen, wobei besonders die Tiere große Aufmerksamkeit bekamen. Anschließend wurden die Kinder nach ihren Interessen in Trainingsgruppen aufgeteilt, in welchen sie die nächsten zwei Tagen geprobt haben. Dabei ist so mancher über sich hinausgewachsen und konnte stolz auf seine Leistung sein.

Am Donnerstag war die Aufregung dann groß. Bereits 9.00 Uhr fand die Generalprobe im Zelt statt. Dazu hatten wir uns als „Probepublikum“ die Klienten der Tagespflege „Am Kreuzplatz“ eingeladen. Auch für sie war es ein tolles Erlebnis. Nach einer sehr gelungenen Generalprobe ging es zum Mittagsschlaf in die Kita. Diese kurze Pause nutzten alle, um nochmal kurz auszuruhen, bevor der erste große Auftritt um 17.00 Uhr bevorstand. Um 16.00 Uhr begaben sich alle großen und kleinen Künstler ins Gemeindeamt, um sich anzukleiden und zu schminken. Danach hieß es zum ersten Mal „Manege frei“ für unsere kleinen Akrobaten, Clowns, Fakire, Zauberer, Dompteure und Tänzer. Wir waren sehr überrascht, wie gut gefüllt das Zelt war. Auch die Stimmung war grandios. Wahnsinnig stolz über die Leistung unserer Kinder, endete die erste Vorstellung gegen 19.00 Uhr.

Am Freitag war dann das große Finale. Auch an diesem Tag fand 17.00 Uhr unsere Vorstellung statt und wir waren mehr als überrascht, dass das Zelt noch voller als am Vortag war. Von Beginn an war die Stimmung ausgelassen und alle Beteiligten bekamen großen Applaus für ihre großartigen Leistungen. Mehr als zufrieden endete auch diese Vorstellung gegen 19.00 Uhr. Danach waren wieder viele fleißige Helfer vor Ort, welche uns beim Zeltabbau geholfen haben. „Zirkusarbeit ist Teamarbeit!“ Und genau nach diesem Motto haben wir diese Woche auch erlebt.
An dieser Stelle möchten wir uns ganz recht herzlich bei allen fleißigen Helfern bedanken, welche beim Auf- und Abbau geholfen haben. Ein weiterer Dank an Familie Lommatzsch, welche uns die Wiese zur Verfügung gestellt hat. Außerdem möchten wir der Feuerwehr Niederstriegis danken, welche uns ihre Toiletten zur Verfügung gestellt hat und Herrn Söhnel, welcher uns finanziell bei diesem Projekt unterstützt hat.
Ein ganz besonders großer Dank an die Zirkusfamilie Leyseck. Sie hat es geschafft, mit Geduld und ganz viel Vertrauen in die Kinder eine großartige Show auf die Beine zu stellen. Mit ihrer Herzlichkeit haben sie die Woche für uns zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht. Vielen Dank dafür!

 

 

Von Herrn Ullrich Klausnitzer werden für Landwirte der Region im Rahmen der Richtlinie Natürliches Erbe (RL NE/2023) weiterhin, v. a. für die Förderrichtlinie Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen (FRL AUK/2023), Qualifizierungs- und Beratungsleistungen angeboten. Die Naturschutzberatung ist für die Landnutzer immer kostenlos und gilt für alle landwirtschaftlichen Betriebe innerhalb des Altkreises Döbeln. Diese Leistungen erfolgen vor Ort bei den Landwirten.

Die Qualifizierungen finden im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft statt und haben die Zielsetzung einer Beratung für eine naturschutzgerechtere Nutzung von ausgewählten Flächen auf dem Ackerland und im Grünland, für welche der Landwirt auch Fördermittel erhalten kann. Dies beinhaltet u. a. auch Informationen zu spezifischen Schutzzielen und Anforderungen des Naturschutzes zum Schutz von Biotopen, Lebensraumtypen, Arten und Lebensstätten sowie zum Biotopverbund.

Für weitere Informationen zur Thematik werden die Internetseiten des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und
Landwirtschaft: https://www.smul-foerderung.sachsen.de/naturschutzberatung-fuer-landnutzer-c-1-12843.html empfohlen.

Für konkrete Fragen steht Herr Klausnitzer gern persönlich zur Verfügung.

(Fachbüro für Naturschutz und Landschaftsökologie Inhaber Dipl.-Agraring. Ulrich Klausnitzer OT Haßlau Nr. 29a, D-04741 Roßwein E-Mail: Funk: 0160 765 1492 Internet:www.FbNL-eco.de )

Ein weiterer Meilenstein in der jüngsten Stadtentwicklung ist gesetzt. Am 12. April fand die offizielle Übergabe des „Veit-Lindner-Skateparks“ an die Roßweiner Bevölkerung statt. Es war der große Traum des Ehrenbürgers und ehemaligen Bürgermeisters Veit Lindner, unseren Kindern, Jugendlichen und Junggebliebenen diese Sportstätte für Spiel, Freizeit und Sport zur Verfügung stellen zu können. In der letzten Jahreshälfte 2024 gab es dann endlich den Startschuss: Der Bauantrag war genehmigt, die Fördergelder bewilligt. Das Projekt konnte starten.

Die ehemalige Roßweinerin Josephine Schöffel, heute Projektingenieurin am Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP und selbst mit dem Skateboard groß geworden, konnte hier ihre Ideen verwirklichen und die Vorteile eines innovativen Baustoffs nutzen: Carbonbeton ist mit Kohlenstofffasern verstärkt, deutlich belastbarer als Stahlbeton und dabei filigran formbar. Ein neuer Werkstoff mit großen Chancen, wenn wir an unsere Brückenprobleme denken.

                

Hier kann nichts rosten und wenn alles gut geht, ist das Bauwerk auch in 150 Jahren noch nutzbar. Angaben ohne Gewähr. Aber das Projekt war der Kommission um Landesentwicklungsminister Thomas Schmidt einen ersten Platz im „simul+-Wettbewerb“ und hunderttausend Euro wert.

Damit war auch der Grundstein für eine Finanzierung gelegt. Als absehbar wurde, dass die Mittel nicht ausreichen würden, sprang der ehemalige Roßweiner und Landtagsabgeordnete Henning Homann ein und organisierte noch einmal mehr als 200.000 Euro aus Mitteln des Altparteienvermögens. Vielen Dank, das hat uns sehr geholfen, auch wenn es immer noch nicht für alle Probleme reicht. Wir arbeiten daran.

Henning Homann war es auch, der in einer sehr emotionalen Rede an die Entstehung der Idee erinnerte und den Bogen spannte von seiner Jugend in Roßwein bis zu den Möglichkeiten, die der neue „Veit-Lindner-Skatepark“ mit seinen offenen Freizeitangeboten nun bietet. Dieses Roßwein ist für ihn nicht nur Wahlkreis, sondern ein Stück Heimat, dieses Bauwerk nicht nur Beton, sondern eine Investition in die Jugend.

Auch die neue Sächsische Staatsministerin für Infrastruktur und Landesentwicklung, Frau Regina Kraushaar, würdigte das Engagement, mit dem eine Kleinstadt wie Roßwein mit einer innovativen Weltneuheit im Materialeinsatz darum kämpft, einen attraktiven und frei zugänglichen Treffpunkt für junge Menschen zu schaffen und damit die Lebensqualität zu erhöhen. Von Anfang an wurden die Jugendlichen mit eingebunden. Es gab im Roßweiner Jugendhaus einen Workshop, bei dem die Interessierten mit Skateprofis und den Planern gemeinsam ihre Ideen entwickeln konnten. Solche Kooperationen sind ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung, die den jungen Menschen entgegengebracht wird. Vor allem unter dem Eindruck aktueller politischer Ereignisse entwickelte Frau SM Kraushaar das Bild der Balance, die Jugendliche auf der Skaterbahn erlernen. Dieses Gleichgewicht der Kräfte ist eine Grundlage unseres Zusammenlebens im Alltag, auch im Umgang miteinander und vor allem, wenn man nicht einer Meinung ist. Balance ist eine Grundvoraussetzung fürs Leben, um in der Gesellschaft Zielkonflikte austragen zu können. Die Freude am Sport und das Risikobewusstsein müssen sich die Waage halten. Es ist keine Schande, auch mal hinzufallen. Sich auszuprobieren und spielerisch die eigenen Grenzen zu erfahren, ist für unsere Jugendlichen sehr wichtig. Und – so heißt es – die Skatebahn vermittelt ein ganz großes Freiheitsgefühl. Wenn man die vielen, vor allem Kinder und Jugendlichen auf der Bahn beobachtet hat, konnte man schnell die Freude in den Gesichtern ablesen. Hier ist etwas wirklich Gutes entstanden. Im Nachgang zur Veranstaltung trug sich Frau Staatsminister Regina Kraushaar in das „Goldene Buch der Stadt Roßwein“ ein.

 

Dass mit dem Abschluss des Bauprojektes auch ein neues, ein soziales Projekt begonnen hat, machte unser Mitarbeiter im Bereich Hort Andreas Braune deutlich, der ehrenamtlich im Jugendhaus Roßwein tätig ist. Jetzt gilt es, die geschaffenen Werte zu nutzen. Sie den Kids als wertvolle Errungenschaft zur dauerhaften Nutzung zu übergeben.

Nichts ist selbstverständlich, schon gar nicht in der heutigen Zeit, im Hier und Jetzt, wo wir leben. Das Jugendhaus sorgte auch für die kulturelle Umrahmung der Veranstaltung mit Speisen von einem Roßweiner Bäcker und den Roßweiner Fleischern, mit Musik, Technik und Personal in Top-Qualität. Sehr gut gemacht!

Als Höhepunkt der Eröffnung enthüllten Annett Lindner und Frau Staatsministerin Kraushaar das Namensschild „Veit-Lindner-Skatepark“, das in der Tischlerei von Ruben Grimme aus einer langlebigen Eichenbohle gefertigt wurde.

 

Mehr als 200 Gäste, darunter Stadt- und Ortschaftsräte, Familie, Freunde und Weggefährten von Veit Lindner, Bürgermeister aus der Region und Gäste aus dem befreundeten Saarbrücken, ortsansässige Unternehmer und großzügige Gönner unserer Stadt und vor allem ganz viele Mitbürger, Kinder und Jugendliche trugen wesentlich zum Gelingen dieses großen Tages im Leben unserer Stadt bei. Veit Lindner hätte seine Freude daran gehabt.

Unter den Gästen waren auch die Kandidatinnen für die Wahl der Schulfestkönigin 2025.

Sie nutzten den Tag, um einen Blick auf das in unmittelbarer Nähe befindliche Kulturgut „Roßweiner Dampfmaschine“ zu werfen. Die Skatebahn werden sie sicher auch noch nutzen, wenn der große Trubel vorbei ist. Schließlich steht sie nun offiziell allen als Treffpunkt und Sportstätte zur Verfügung. Der alte „Sputnik“ soll wieder ein Zentrum von Jugend, Sport und Kultur in Roßwein werden.

Vielen Dank an die Sponsoren und Unterstützer der Veranstaltung, an unsere Kreissparkasse Döbeln und den regionalen Wärmeversorger, die Danpower GmbH. Natürlich geht nicht alles auf einmal. Die „Werner Stowasser Bau GmbH“ hat die letzten Arbeiten abgeschlossen. Jetzt muss erst einmal der eingesäte Grassamen keimen und wachsen. Demnächst wird eine Tischtennisplatte gesetzt und über die Zukunft des Kletterfelsens entschieden. Die Seilbahn ist wieder aktiviert. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich der legendäre Jugendklub, wo schon Veit Lindner als Jugendlicher aktiv war. Der Festplatz ist zukunftssicher ausgebaut und der Dampfmaschinenverein arbeitet an neuen Lösungen zur Sicherung der kulturhistorisch wertvollen Anlage. Es gibt also noch richtig viel zu tun. Ich freue mich darauf.

 

Hubert Paßehr
Bürgermeister

(Fotos: René Handschack)

Am 13. April 2025 war es endlich soweit: Nach 33 Jahren haben wir, der Jahrgang 1989–1992 der ehemaligen Ingenieurschule Roßwein (Fachrichtung Fügetechnik), uns wieder getroffen. Elf ehemalige Studenten und drei Begleitpersonen kamen an diesem Wochenende zusammen – viele von uns sahen sich zum ersten Mal seit dem Abschluss wieder!

Der Tag begann mit einem spannenden Besuch der alten Dampfmaschine, wo uns Enrico Korth fachkundig durch die Technik der Maschine und den dazugehörigen Kessel führte. Danach haben wir das Gelände der ehemaligen Schule erkundet – zwischen den alten Häusern kamen viele Erinnerungen hoch.

Natürlich durfte auch ein kleiner Stadtrundgang nicht fehlen. Der Aufstieg zur Wunderburg wurde mit einer tollen Aussicht über Roßwein belohnt. Ein besonderes Highlight zum Abschluss war der Besuch unseres früheren Studentenwohnheims – Schloss Gersdorf. Die heutigen Bewohner empfingen uns mit viel Offenheit und Herzlichkeit, was den Tag auf besonders schöne Weise abgerundet hat.

Es war ein unvergessliches Wiedersehen – voll von Geschichten, Erinnerungen und dem Gefühl, dass wir trotz der vielen Jahre immer noch durch unsere gemeinsame Zeit verbunden sind.

(Text: Falk Niedrich – Fachrichtung Fügetechnik 1989-1992, Ing.Schule Roßwein
Bild: Falk Niedrich)

So beginnt eines der bekanntesten deutschen Weihnachtslieder. Im Frühjahr kommt jedoch nicht das Christuskind, sondern der Osterhase. Mit Meister Langohr ist nun auch wieder die Zeit der bunten Osterdekoration und die Tradition der Osterbrunnen gekommen.

Der Brauch der Osterbrunnen stammt ursprünglich aus der Fränkischen Schweiz und wie dabei üblich, erstrahlen zwei Roßweiner Brunnen bereits zum achten Mal im österlichen Festgewand. Auch in diesem Jahr ist das wieder so. Voller bunter Eier und mit dekorativem Grün geschmückt, warten die Brunnen wieder auf die Spaziergänger zu Ostern.
 
Den Glufkebrunnen finden alle Interessierten südlich der Mulde, Böhrigener Str./Ecke Etzdorfer Str., also ein Stück oberhalb vom bisherigen Penny. Der Mühlbrunnen steht nördlich der Mulde, am unteren Ende der Mühlstraße, unweit des Marktes. Zur Herstellung des dekorativen Grüns trafen sich insgesamt 31 Leute am Freitag, dem 04.04.2025 und Samstag, dem 05.04.2025. An beiden Tagen konnten hierbei auch zahlreiche Interessierte begrüßt werden, die für das Schul- und Heimatfest vom 16. bis 22.06.2025 die Tradition des Bindens von Ranken- und Kränzen ausprobieren, erlernen oder üben wollten. So wurde an beiden Tagen erst fleißig Lebensbaum geschnitten, um diesen dann zu 18 Ranken in verschiedensten Längen zu winden. Dabei wurde eine Gesamtlänge von 113 Metern erbracht. Es fanden sich Jung bis Alt zusammen, um Hand in Hand die notwendigen Ranken für den Mühl- und Glufkebrunnen fertigzustellen.

Auch dieses Jahr war der rothaarige Qualitätsprüfer und „Bauhofkater“ Moritz wieder mit dabei und beäugte, was die Zweibeiner in seinem Revier so trieben. Hierbei schien er sichtlich begeistert von dem Treiben an den zwei Tagen zu sein. Man sah ihn hier und da vor und auf den Biertischen sitzen und es machte den Anschein, als prüfe er, dass die Ranken auch richtig gewunden werden. Ein Stück weiter wurde mit den Vorderpfoten in Kisten mit zugeschnittenem Reisig gestiegen, ganz so, als ob er auch hier die Qualität der Tätigkeit überprüfte.
Während der Arbeit war für warme Getränke gesorgt. Vielen Dank allen, die Getränke, Speisen und „Arbeitsmotivation“ in süßer Form bereitgestellt haben.

Ein großer Dank für die gute Zusammenarbeit bei der Fertigung der Osterranken geht an die Mitwirkenden der Initiative Stadtverschönerer von Roßwein. Diese stellten nun bereits zum vierten Mal den überwiegenden Teil der bunten Runde. Wir hoffen und freuen uns auf ein Wiedersehen mit allen Helfern und Interessierten in 2026.

Ein weiteres Dankeschön geht an die Kunststoffbau Kunert GmbH aus dem Gewerbegebiet „Goldene Höhe“ in Roßwein, die uns im letzten Sommer mehrere Big Bags mit bunten Eiern zur Osterdekoration überlassen haben. So konnten dieses Jahr weitere Eierketten an den Brunnen hinzugefügt werden.

Im Gegensatz zu dem Schietwetter in 2024 wurden dieses Jahr, am 12.04.2025, die Ranken, Eier und Schleifen bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen an den Brunnen angebracht.
Wie bereits erwähnt gibt es, wie bisher jedes Jahr, neue Schmuckelemente an den Brunnen, schauen Sie einfach mal vorbei und lassen sich überraschen. Dabei vergessen Sie auch nicht am Kreuzplatz mit dem Saubrunnen vorbei zu schauen. Dort haben andere Ehrenamtliche dem Brunnen seinen Festschmuck angelegt.


Neben den Brunnen gibt es aber noch mehr österliche Dekoration in der Stadt zu entdecken. Also halten Sie die Augen offen. 😉

(Text und Bilder: Familie Weigel)

Am ersten April dieses Jahres trafen sich die Vertreter des ehemaligen Vorstands der Arbeiterwohnungsgenossenschaft (AWG) „Einheit“ und der aktuelle Vorstand der Wohnungsgenossenschaft Roßwein eG, um den 90. Geburtstag des Urgesteins Werner Hentschel zu feiern. Dabei wurde so manche Anekdote aus dem Arbeitsleben in der 1954 gegründeten Genossenschaft erzählt. Bereits ein Jahr nach der Gründung konnte das erste Objekt, mit acht Wohnungen, an die Mieter übergeben werden. Im Jahr 1968 wurden dann die letzten Objekte fertiggestellt und insgesamt 422 Wohnungseinheiten realisiert. Bis 1989 wurde das meiste ehrenamtlich geleistet, auch die Verwaltung der Genossenschaft.

1990 gelang die erfolgreiche Umwandlung in die „Wohnungsgenossenschaft Roßwein eG“. Damit waren die Grundlagen für einen Einstieg in die „soziale Wohnungsmarktwirtschaft“ geschaffen und bis heute ist das Unternehmen ein zuverlässiger Partner als Vermieter und zeitgemäßes Wohnen mit bezahlbarem Wohnraum in Roßwein.

Auch Werner Hentschel wohnt heute noch in dem Haus, das er selbst mit aufgebaut hat. Wir wünschen ihm weiterhin viel Lebensfreude, beste Gesundheit und reges Interesse an den Entwicklungen in seiner Genossenschaft und unserer Stadt. Alles Gute.

Hubert Paßehr
Bürgermeister


Im Foto die alten und die neuen Leistungsträger gemeinsam vereint.
(Von links: Werner Hentschel, Günther Zill, Bodo Clauß und Udo Zill)

Seit heute können sich alle Roßweinerinnen und Roßweiner, Gäste und Interessierte über eine neue Website zum kommenden 45. Schul- und Heimatfest informieren.

In einem frischen Design erarbeitete die Firma LITECODE aus Roßwein eine informative und sehr anschauliche Seite, auf welcher es Spaß macht zu surfen und die vermutlich jeden zukünftigen Tag neue Informationen enthalten wird. Jeder Interessierte findet hier aktuelle Neuigkeiten zum kommenden großen Fest, auf welches die Roßweinerinnen und Roßweiner nun schon seit 10 Jahren warten. Egal ob Gäste, Vereine, Straßenbürgermeister oder Festumzugsteilnehmende, diese Seite wird sich mit zunehmender Zeit mit Texten und Bildern füllen, die vollumfänglich unser Schul- und Heimatfest im Jahr 2025 zeigen.

An dieser Stelle wollen wir der Firma LITECODE – Inhaber Kevin Trupke – für das Sponsoring unserer neuen Schulfestseite danken und laden alle herzlich ein, die neue Seite zu entdecken.

Die Adresse zur Festseite lautet www.schulfest-rosswein.de – Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Entdecken.

Die Bewerberinnen zur Schulfestkönigin 2025 trafen sich am 12. April 2025 an der Roßweiner Dampfmaschine.
Dort erhielten sie spannende Einblicke in die Geschichte der Roßweiner Textilindustrie. Der Vereinsvorsitzende erklärte die historische Hanomag-Dampfmaschine, Baujahr 1911, sowie den dazugehörigen Dampfkessel der Firma Sulzberger von 1913. Die Teilnehmerinnen erfuhren, dass das gesamte Ensemble ein einmaliges technisches Denkmal in Deutschland darstellt.

Für den 17. Mai 2025 ist ein besonderer Termin geplant: An diesem Tag wird die Dampfmaschine wieder in Betrieb genommen. Der Vorsitzende lädt die Bewerberinnen herzlich ein, das beeindruckende technische Kulturgut in Aktion zu erleben.

Enrico Korth
1. Vorsitzender
Dampfmaschinenverein Roßwein e.V.

Bürgermeister Hubert Paßehr unterstützt mit AFS interkulturellen Austausch in Roßwein (Fotos: „© AFS Interkulturelle Begegnungen e.V.“) Geborgenheit und interkulturellen Austausch – das können Familien in Roßwein auch 2025 wieder erleben, […]