Das Jugendhaus hat in den Ferien montags bis mittwochs und freitags von 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet.

Fotoprojekt – Holt euch vor den Ferien eine Einwegkamera bei uns ab und haltet eure Ferien damit fest. Nach den zwei Wochen lassen wir die Bilder entwickeln und gestalten gemeinsam eine bunte Collage aus euren Lieblingsfotos!

07. Oktober – ab 12:00 Uhr
Jugendküche, hausgemachter Apfelkuchen

08. Oktober – ab 15:00 Uhr
Fake News Workshop
Anmeldungen bitte per Mail, Telefon oder persönlich. In diesem Workshop erhaltet ihr einen Überblick darüber, was Fake News sind, wem sie nützen und wie ihr sie erkennen könnt.
Der Workshop ist kostenlos und für alle interessierten Personen ab 11 Jahren, auch Erwachsene sind herzlich willkommen.

14. Oktober – ab 12:00 Uhr
Jugendküche mit unserem Klassiker im Herbst: Kürbissuppe

15. Oktober – ab 15:00 Uhr
AmongUs Real Life mit dem North Point und dem City Club aus Döbeln

17. Oktober – ab 15:00 Uhr
GameDay
Bringt eure Lieblingsspiele mit, egal ob Siedler von Catan, Zug um Zug, Pokémon oder Tabu. Kommt als Gruppe und habt eine tolle Zeit gemeinsam beim Spielen. Ein sehr guter Tag um auch neue Gesellschaftsspiele kennenzulernen.

KONTAKT
Jugendhaus Roßwein e.V.
Goldbornstraße 18
04741 Roßwein
Tel.: 034322 – 44671 bzw. 0155 – 66471538
Mail:
Insta: jugendhausrw

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

Am 13.09.2025 fand unser Tag der offenen Tür mit spannenden Pokalwettkämpfen in verschiedenen Disziplinen statt. Drei Preise konnten wir leider noch nicht überreichen – jetzt sind die glorreichen Schützen gefragt oder deren Bekannte!

🔍 Wir suchen Kontakt zu:

• Uwe W. – 1. Platz Luftgewehr (Erwachsene)
• Bruno Sch. – 3. Platz Lichtpunktgewehrschießen (Schüler)
• Fabian B. – 3. Platz Bogenschießen (Schüler/Jugend)

Wer kennt einen der Gewinner oder kann helfen, sie zu erreichen?

➡️ Bitte meldet euch bei uns zur Preisübergabe! Wir sind unter 0170/5841267 erreichbar.

Schützenverein Roßwein

Am 07. Oktober 2025 findet um 19.00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Haßlau die 14. öffentliche Sitzung des Ortschaftsrates Haßlau statt.

TAGESORDNUNG

Öffentlicher Teil

1 Eröffnung der Sitzung, Feststellung der Beschlussfähigkeit und Bekanntgabe der Tagesordnung
2 Öffentliche Fragestunde der Bürger
3 Genehmigung der Niederschrift der Ortschaftsratssitzung vom 02.09.2025
4 Thema Verkehr: Hauptstraße Geschwindigkeitsmesstafel, Hinweise zum Verkehrsprofilschnitt
5 Thema Energie: Information kommunaler Wärmeplan, Informationen Erneuerbare Energien
6 Informationen des Ortsvorstehers
7 Anfragen der Ortschaftsräte

Im Anschluss findet der nichtöffentliche Teil statt.

 

R. Grimme
Ortsvorsteher

Am 01. Oktober 2025 findet um 18.00 Uhr im großen Rathaussaal die 8. öffentliche Sitzung des Technischen Ausschusses, Umwelt, Kultur und Soziales statt.

 

TAGESORDNUNG

1 Eröffnung der Sitzung, Feststellung der Beschlussfähigkeit und Bekanntgabe der Tagesordnung
2 Öffentliche Fragestunde der Bürger
3 Bauangelegenheiten nach § 63 SächsBO
3.1 Umnutzung Fahrradschuppen zu Imbiss+ Anbau WC-Anlagen; Umnutzung/Umbau Fahrradschuppen zu Freisitz/Abstellen, Flurstück 1177/5 Gemarkung Roßwein
3.2 Nutzungsänderung Bürogebäude zu Wohngebäude mit 2 WE; Nutzungsänderung Teilfläche Garage im Erdgeschoss zu Wohnen, Flurstück 1177/5 Gemarkung Roßwein – nachträgliche Beantragung
3.3 Errichtung eines Fertigteilgartenhauses – nachträgliche Beantragung, Flurstück 1177/5 Gemarkung Roßwein – nachträgliche Beantragung
4 Informationen und Anfragen

 

H. Paßehr
Bürgermeister

Die IHK Chemnitz stellt ab sofort die „Unternehmenswerkstatt Deutschland“ als kostenfreies Online-Tool zur Verfügung. Die Plattform begleitet Unternehmen in allen Phasen – von der Gründung über die Sicherung bis hin zur Nachfolge – und bietet praxisnahe Hilfestellungen sowie direkte Vernetzungsmöglichkeiten.

Im Bereich Existenzgründung stehen eine Businessplanvorlage, Erklärvideos sowie ein bankenfähiger Finanzplan mit Liquiditäts- und Rentabilitätsrechnung zur Verfügung. Für die Sicherung bestehender Unternehmen bietet das Krisenthermometer eine schnelle Einschätzung der wirtschaftlichen Lage und zeigt Handlungsoptionen auf. Ergänzend unterstützt ein Notfall-Handbuch bei der Absicherung von Betrieb und Arbeitsplätzen. Zur Unternehmensnachfolge stellt die Plattform unter anderem einen Unternehmenswertrechner und Mustervertragsvorlagen bereit. Die IHK Chemnitz Regionalkammer Mittelsachsen begleitet den Prozess zudem mit fachkundiger Beratung.
Darüber hinaus können Nutzerinnen und Nutzer die Mediathek mit Videos und Aufzeichnungen zu Themen wie Datenschutz, Marketing oder Storytelling nutzen, sich über die Veranstaltungsdatenbank zu regionalen Terminen und Onlineformaten informieren sowie den Rechtsformfinder oder einen Persönlichkeitstest für Gründerinnen und Gründer einsetzen. Probieren Sie das neue Portal gleich aus!

Interessierte können sich unter Eingabe der Suchnummer 6683230 auf www.ihk.de/chemnitz informieren. Für Rückfragen und weitere Informationen steht Jenny Göhler (E-Mail:, Tel. 03731/79865-5500) zur Verfügung. Ansprechpartnerin im Fachbereich: Jenny Göhler, Tel. 03731/79865-5500.

Unternehmensnachfolge: Beratung und Unterstützung durch die IHK Chemnitz Regionalkammer Mittelsachsen

Sie möchten Ihr Unternehmen in vertrauensvolle Hände übergeben oder denken darüber nach, ein bestehendes Unternehmen zu übernehmen? Ob als Jungunternehmer mit neuen Ideen oder als erfahrener Inhaber kurz vor dem Ruhestand: Die Unternehmensnachfolge ist ein entscheidender Schritt, der gut vorbereitet sein will.

Die IHK Chemnitz Regionalkammer Mittelsachsen begleitet diesen Prozess. Gemeinsam mit erfahrenen Partnern bieten wir regelmäßig Sprechtage an. Dort erhalten Unternehmerinnen und Unternehmer in kostenfreien Einzelgesprächen praxisnahe Informationen zu rechtlichen, steuerlichen und finanziellen Fragen. Unabhängige Experten geben wertvolle Tipps und individuelle Empfehlungen, damit die Nachfolge reibungslos gelingt.

Haben Sie Interesse an den Sprechtagen oder wünschen Sie weitere Informationen? Für Fragen und Anmeldungen wenden Sie sich bitte an Susanne Schwanitz (E-Mail: , Tel. 03731/79865-5402).
Die nächsten Sprechtage Unternehmensnachfolge in der IHK in Freiberg finden am 13.11.2025 und 11.12.2025 von 9:00 bis 16:00 Uhr statt. Eine Anmeldung ist erforderlich (www.ihk.de/chemnitz; Suchnummer 1242666).
Ansprechpartnerin im Fachbereich: Susanne Schwanitz, Tel. . 03731/79865-5402.

Die IHK Chemnitz Regionalkammer Mittelsachsen lädt Unternehmen und Existenzgründer am 12. November 2025, ab 9:00 Uhr zum kostenfreien Finanzierungssprechtag nach Döbeln, in das Landratsamt Döbeln, Straße des Friedens 20 ein. Die Veranstaltung bietet Unternehmen und Existenzgründern eine gute Gelegenheit, sich über aktuelle sächsische Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten zu informieren.

Unternehmerinnen und Unternehmer stehen in jeder Phase ihres Geschäftes vor finanziellen Herausforderungen, sei es in der Gründungsphase, bei Expansionen, Digitalisierungsvorhaben, der Weiterbildung von Mitarbeitern, der Einstellung ausländischen Personals oder der Nachfolgeplanung. Um konkrete Antworten auf Fragen zu verfügbaren Förderprogrammen zu erhalten, stehen die Vertretenden der Sächsischen Aufbaubank, der Bürgschaftsbank Sachsen GmbH und der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft als kompetente Ansprechpersonen vor Ort zur Verfügung. Sie zeigen auf, welche spezifischen Mittel für betriebliche Investitionen zur Verfügung stehen, Unterstützung beim nachhaltigen Wirtschaften bieten und erläutern die relevanten Richtlinien. Die Bürgschaftsbank informiert darüber, was bei fehlenden Sicherheiten unterstützt.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die steuerliche Forschungszulage. Sie ermöglicht es, Unternehmen einen Teil ihrer Aufwendungen für Forschung und Entwicklung steuerlich geltend zu machen – unabhängig von Branche oder Unternehmensgröße. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen eröffnet dies attraktive Chancen, innovative Vorhaben anzustoßen oder auszubauen. Die Teilnehmenden erfahren, wie die Zulage beantragt werden kann, welche Kosten anrechenbar sind und wie die Förderung mit weiteren Programmen kombiniert werden darf.

Interessierte können sich unter Eingabe der Suchnummer 1242670 auf www.ihk.de/chemnitz anmelden. Für Rückfragen und weitere Informationen steht Susanne Schwanitz (E-Mail: , Tel. 03731/79865-5402) zur Verfügung.

Ansprechpartnerin im Fachbereich: Susanne Schwanitz, Tel. 03731/79865-5402.

Sie haben eine Geschäftsidee, möchten sich selbstständig machen oder ein Unternehmen übernehmen? Dann starten Sie jetzt durch und verwirklichen Sie Ihre Geschäftsidee! Profitieren Sie vom Know-how der Industrie- und Handelskammer (IHK)!

Die IHK Chemnitz Regionalkammer Mittelsachsen, lädt im Januar 2026 zur Veranstaltungsreihe „Wenn Sie Ihr eigener Chef werden wollen“ in die IHK Freiberg, Halsbrücker Str. 34, ein. Die vier Module finden jeweils von 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr am 26.01., 27.01., 28.01. und 29.01.2026 statt.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten Unterstützung bei der Erstellung eines Unternehmenskonzeptes und Finanzplanes sowie zu den Themen Gewerberecht, Versicherungen, Steuerrecht, Buchführung und Marketing. Alle Module sind auch einzeln buchbar. Die Kosten pro Modul betragen 40 Euro.

Zur ersten Information für Interessierte, die sich selbstständig machen möchten, bieten wir den Existenzgründertreff an. Die Veranstaltung findet am 1. Dezember 2025 von 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr in der IHK Freiberg statt. In Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer Chemnitz werden die wichtigsten Aspekte für die Aufnahme einer unternehmerischen Tätigkeit behandelt. Im Anschluss haben Sie die Möglichkeit, Ihre speziellen Fragen mit den Beratern zu besprechen.

Sind Sie an den Veranstaltungen interessiert? Möchten Sie weitere Informationen? Für Fragen und Anmeldungen wenden Sie sich bitte an Jenny Göhler (E-Mail: , Tel. 03731/79865-5500).

Ansprechpartnerin im Fachbereich: Jenny Göhler, Tel. 03731/79865-5500

Roßwein, 22. September 2025 – Dass man bei Söhnel Elektroanlagen GmbH nicht lange fackelt, wenn es um gute Ideen geht, hat das Team jetzt eindrucksvoll bewiesen: Am 14. September wurde das Unternehmen von der Freiwilligen Feuerwehr Roßwein offiziell zur Teilnahme an der Baumpflanzchallenge 2025 nominiert – und legte direkt los. Die Herausforderung wurde nicht nur angenommen, sondern auch mit Engagement und
Tempo umgesetzt. „Die Idee war schnell geboren und der perfekte Ort auch: die Kita Bussi Bär in Roßwein“, berichtet das Team. Dort sollte nicht nur ein Baum gepflanzt, sondern auch ein Zeichen für Nachhaltigkeit, Teamgeist und regionale Verbundenheit gesetzt werden.

Azubis zeigen vollen Einsatz
Besonders im Mittelpunkt stand dabei der Nachwuchs des Unternehmens: Pauline, Auszubildende im dritten Lehrjahr, übernahm als Teamleiterin die Organisation der Aktion – und meisterte diese Aufgabe mit Bravour. Sie koordinierte die Azubis, plante den Ablauf und sorgte dafür, dass alles reibungslos verlief. Insgesamt acht der zwölf Auszubildenden der Firma waren an der Aktion beteiligt – ein starkes Zeichen für den Teamgeist und das Engagement der jungen Generation bei Söhnel. „Zwei Tage früher als geplant war der Baum gepflanzt, das Video zur Aktion geschnitten und bei Social Media hochgeladen – schneller als die Feuerwehr!“, heißt es mit einem
Augenzwinkern aus dem Team.

Kita-Kinder mit Feuereifer dabei
Ein besonderes Highlight: Die Kinder der Kita Bussi Bär durften nicht nur zusehen, sondern selbst mit anpacken. Gemeinsam mit den Azubis halfen sie beim Angießen des frisch gepflanzten Baumes – und hatten sichtlich Spaß dabei. Natürlich durfte auch ein gemeinsames Erinnerungsfoto nicht fehlen.

Chefs packen mit an
Auch die Geschäftsleitung ließ sich die Aktion nicht entgehen: Herr Söhnel, Geschäftsführer der Söhnel Elektroanlagen GmbH, sowie Herr Paßehr waren selbstverständlich vor Ort, um das Team zu unterstützen und ihre Wertschätzung für das Engagement der Azubis und die Bedeutung der Challenge zu zeigen. Gemeinsam mit den Kindern und Mitarbeitenden setzten sie ein starkes Zeichen für Klimaschutz und regionale Verantwortung.

Ein Zeichen mit Wirkung

Mit ihrer Aktion zeigt die Söhnel Elektroanlagen GmbH, wie sich Ausbildung, Engagement und Umweltschutz erfolgreich verbinden lassen – und dass auch kleine Beiträge in Summe einen großen Unterschied machen können. Die nächsten Nominierten dürfen sich also warm anziehen!

Info: Die Baumpflanzchallenge 2025 ist eine bundesweite Mitmachaktion für mehr Klima- und Umweltschutz. Unternehmen, Schulen, Vereine und Privatpersonen sind aufgerufen, Bäume zu pflanzen und ihre Aktionen öffentlich zu teilen.

Liebhaber von Kräuterkunde und Naturfreunde aufgepasst! Am Mittwoch, den 24.09.2025 ist Ihre letzte Chance, in 2025 an der beliebten Veranstaltungsreihe Kräuterplausch 2025 teilzunehmen. Unter der fachkundigen Leitung von Kräuterpädagogin Angelika Ende erwartet Sie eine spannende und lehrreiche Erfahrung, die alle Sinne anspricht. Auch bei dem Letzten von drei Terminen können Sie wieder die faszinierende Welt der heimischen Kräuter erkunden. Den Abschluss für das Jahr 2025 bilden dabei die Gesundheitshelfer aus Küche und Garten. Diese Veranstaltung findet im Kräuterlehrgarten Roßwein statt. Hier wird Ihnen die Möglichkeit geboten, in entspannter Atmosphäre mit Gleichgesinnten zusammenzukommen und gemeinsam auf Entdeckungstour durch die Natur zu gehen, sowie zu lernen wie man Kräuter für die persönliche Gesundheit nutzen kann.

Sie sind herzlich eingeladen ab 17 Uhr dabei zu sein und die Heilkräfte der Natur zu genießen! Die Veranstaltung ist für alle Altersgruppen geeignet und erfordert keine Vorkenntnisse. Melden Sie sich jetzt an und sichern Sie sich Ihren Platz beim Kräuterplausch mit Angelika Ende. Kommen Sie und lassen Sie sich von der Vielfalt der Kräuter begeistern und tauchen Sie ein in eine Welt voller Aromen und Heilwissen! Die für die Teilnahme erforderliche Anmeldung richten Sie bitte an:
Begegnungszentrum Roßwein e. V. mit Kräuterlehrgarten
Mail:
Post: Herrmannstraße 5, 04741 Roßwein
Telefon: 0152 58 78 91 91

 

Sie sind unentschlossen? Dann hier ein Einblick in den Kräuterplausch vom 06.08.2025 zum Thema „Kräutergarten im eigenen Garten“ als Entscheidungshilfe. Los ging es um 17 Uhr mit einer Begrüßung durch die Vereinsvorsitzende Frau Mo. Weigel und der Einleitung zum Thema durch Frau Ende. In der Einleitung führte Frau Ende aus, wie man allgemein einen Kräutergarten anlegen kann, wie hoch der Eigenbedarf an Kräutern für ein Jahr ist, wann geerntet und wie gelagert und konserviert wird, z. B. in Form von Kräuteressig oder -pesto. Im weiteren Verlauf der Veranstaltung stellten die Anwesenden einen Essig und Pesto selbst her.

 

Nach dem Allgemeinen ging es über zu konkreten Fragen, die man sich bei der Anlage eines Kräutergartens stellen sollte. Wieviel Platz hat man überhaupt? Kann ich den Garten gestalten wie ich will (Mieter, Eigentümer usw.)? Welchen Standort bzw. welche Bedingungen benötigt welches Kraut? In welcher Umgebung will ich den Kräutergarten anlegen (Landschaftspark, Bauerngarten usw.)? Welchen Platzbedarf haben die einzelnen Pflanzen und welche Wuchshöhe erreichen Sie? Wie sieht es mit der Bewässerung aus? Sind Wege schon angelegt?

Zu den einzelnen Fragen hörten die Teilnehmer Tipps und Hinweise, die bei der Anlage Berücksichtigung finden sollten. So gibt es die Möglichkeit, Kräuter in einer Mischkultur zu pflanzen, wobei man beachten muss, dass es dabei Partner und Abneiger also sogenannte Wachstumshemmer gibt. Also kurz um, nicht jedes Kraut verträgt sich mit jeder Pflanze, aber es gibt auch Kombinationen, die sich gegenseitig positiv beeinflussen. Bei der Frage des Standortes sollte man im Hinterkopf haben, dass eine Vielzahl der Kräuter aus dem Süden stammen und somit meist wärmeliebend sind und somit die warme Hauswand ein guter Standort ist. Nicht zu vernachlässigen ist aber auch die Entfernung des Kräutergartens zur Küche, je weiter weg, desto höher der innere Schweinehund, für die Suppe den frischen Liebstöckel (Maggikraut) zu holen. Die bei uns häufig vorkommenden schweren Lehmböden sollten mit Sand ausgemagert und ggf. mit Kompost angereichert werden. Wichtiger jedoch als der Kompost ist es, den Kräutern möglichst früh im Jahr und auch lange warme Füße zu bieten. Dies ist auf die warmen Herkunftsländer der meisten Kräuter zurückzuführen und durch den Einbau von wärmespeichernden Materialien, wie z. B. Stein in allen Formen (Feldsteine, Kies usw.) in das Kräuterbett umsetzbar. Auch wenn eine Bewässerung meist weniger benötigt wird, sollte man diese bei der Anlage mit berücksichtigen, wie auch, wenn möglich, den Verlauf von Wegen. Dazu führte Frau Ende aus, dass gerade Wege, die um 90 Grad Ecken verlaufen, gegen die Natur des Laufens sind und vielfach durch runde Abkürzungen ersetzt werden. Um diesem vorzubeugen, empfiehlt sie, den Verlauf der Wege vor der Anlage zu testen.

Bevor die Zuhörer verschiedene Beetformen mit deren Vor- und Nachteilen vorgestellt bekamen, ging es um die Ergebnisse einer Studie aus 2015. In dieser wurde ermittelt, dass eine vierköpfige Familie ihren Jahresbedarf an Kräutern mittels eines 4 x 3 Meter großen Kräuterbeetes abdecken kann. Auf diesem müsste sie dazu je 1 Pflanze Liebstöckel, Estragon und Weinraute sowie 10 Pflanzen Pfefferminze und vieles mehr anpflanzen. Die Teilnehmer meinten hierzu mehrheitlich, dass die Menge an Kräutern, die von der Studie empfohlen wurde, zu viel ist. Dem stimmte Frau Ende in gewisser Weise zu, in dem Sie zu bedenken gab, dass es in den letzten 10 Jahren große Veränderung im Essverhalten gegeben hat und zwar in der Form, dass die Verwendung von Kräutern stark nachgelassen hat. Weiter ging es mit den Vor- und Nachteilen von Hoch-, Hügel-, Bank-, Kompost-, Krater- und Kreuzbeet. Ebenfalls erfuhr man, dass die früher so hochgelobte Kräuterspirale auch Nachteile hat, z. B. der hohe Unterhaltungsaufwand oder dass schwachwüchsige Pflanzen schnell verdrängt werden. Bei allen Beetarten gilt jedoch zu berücksichtigen, dass man die großen und kleinen Pflanzen gruppiert, bedenkt was ist einjährig und was mehrjährig und dass man, zum Vermeiden von Schädlingen und schlechtem Wachstum, Platzwechsel vornehmen muss, z. B. bei Petersilie und Schnittlauch.
Weiter führte Frau Ende aus, dass es empfehlenswert ist, empfindliche Pflanzen, wie z. B. Basilikum und Kapuzinerkresse, in Töpfen zu kultivieren. Dabei ist darauf zu achten, dass Kräuter keine feuchten Füße mögen, der Wasser- und Nährstoffbedarf bei der Pflanzung in Töpfen ein anderer sein kann und wie, wann und mit was Gedüngt werden sollte. Bevor die Teilnehmer selbst tätig werden konnten, lauschten sie noch einigen Ausführungen zur Bodenvorbereitung im Herbst für die Beetanlage im Frühjahr, zur selten benötigten Schädlingsbekämpfung und zum ebenfalls eher selten im Einsatz befindlichen Winterschutz.
Nachdem individuelle Fragen der Teilnehmer beantwortet wurden, ging es an den praktischen Teil der Veranstaltung. In diesem konnten die Teilnehmer, aus den von Frau Ende mitgebrachten und im Kräuterlehrgarten vorhandenen Kräutern, Kräuteressig und -pesto, nach Rezepten, die Frau Ende ausgewählt und mitgebracht hatte, zubereiten.
Na? Ist Ihr Interesse geweckt? Dann melden Sie sich doch gleich an für den 24.09.2025 unter oder 0152 58 78 91 91.
Text: Familie Weigel
Bilder: Familie Weigel

Unsere Freiwilligen Feuerwehren von Roßwein und Niederstriegis waren dieses Jahr aktiv an der Baumpflanz-Challenge 2025 beteiligt.

Ursprünglich ist diese Aktion von einer Österreichischen Wehr ins Leben gerufen worden. Ziel ist es, den Klimaschutz und die Gemeinschaft vor Ort zu fördern. Wer dabei zum Pflanzen eines Baumes nominiert wird, hat eine relativ kurze Frist, um möglichst öffentlichkeitswirksam mit Partnern in der Region der Aufforderung nachzukommen und einen Baum zu pflanzen. Dazu gehört wenn möglich eine spektakuläre Story, die auf Video gebannt in verschiedenen Social-Media-Kanälen verbreitet wird.

So wurde z.B. in Roßwein eine Winterlinde aus der Dunkelheit der Kanalisation von den Kameraden der Jugendfeuerwehr und der Kindergruppe, unter Anleitung der Kameraden der aktiven Wehr, mittels Leitern und fach- und sachgerecht geknoteten Seilen befreit, auf einer Personentrage von den Kindern und Jugendlichen weiterbefördert, um dann, ebenfalls wieder mittels Leitern und Seilen, an den zukünftigen Standort in die Sonne gesetzt zu werden. Die Jüngsten waren schließlich beim Angießen mittels Kübelspritze mit großem Eifer dabei. Eine schöne Story, die allen viel Freude bereitet hat. Und so ganz nebenbei wurde Wissen und Können an die nächsten Generationen vermittelt.

Nicht ganz so spektakulär ging es in Niederstriegis weiter. Hier wurde mit vereinten Kräften und auch unter Beteiligung von Kindern und Jugendlichen eine Eiche gepflanzt. Nachdem sehr schnell festgestellt war, dass der ausgetrocknete Boden Schaufel und Spaten widersteht, kam Spezialtechnik vom Zaunteam in den Einsatz. Ernüchternd: der Boden ist völlig ausgetrocknet. Damit später einmal ein kräftiger Baum draus wird, muss der Setzling ordentlich Wasser bekommen. Unsere Eiche steht, alle Beteiligten hatten viel Spaß dabei und es ist ein ordentlicher Imagefilm entstanden. Fazit: Unsere Wehren in Roßwein und Niederstriegis haben den Auftrag erfüllt. Gemeinsam wurden die Fähigkeiten und Fertigkeiten vertieft und ganz nebenbei ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz geleistet. Auch hier sind alle wieder Teil eines großen, gemeinsamen Auftrags geworden. Gut Schlauch und vielen Dank allen Beteiligten!