35 Jahre Wachs Bauunternehmung – verwurzelt in über 140 Jahren Baugeschichte

Am 1. Februar 2026 feierte die Wachs Bauunternehmung GmbH ihr 35-jähriges Bestehen als Bauunternehmen in seiner heutigen Form. Die Wurzeln des Familienbetriebs reichen jedoch deutlich weiter zurück: Bereits im Jahr 1883 wurde die ursprüngliche Firma durch Oswald Wachs gegründet und bildet den Ursprung der heutigen Unternehmensgeschichte.
Nach abwechslungsreichen Jahrzehnten, die auch durch politische und wirtschaftliche Umbrüche geprägt waren, begann mit der Neugründung am 1. Februar 1991 durch Wolfgang und Mathias Wachs ein neues Kapitel. Zuvor war das Unternehmen in der DDR-Zeit enteignet und als volkseigener Betrieb weitergeführt worden. Mit der Neugründung knüpfte das Unternehmen an seine Tradition an und entwickelte sich in den folgenden Jahren zu einem festen Bestandteil der regionalen Bauwirtschaft.

Vom Traditionsbetrieb zum modernen Bauunternehmen
Nach der Neugründung Anfang der 1990er Jahre war das Unternehmen sowohl im Baugeschäft als auch mit einem eigenen Baumarkt tätig. In den folgenden Jahren verlagerte sich der Schwerpunkt dann vollständig auf das Baugeschäft. Im Jahr 1998 erfolgte schließlich die Umbenennung zur heutigen Wachs Bauunternehmung GmbH.
Im Zuge dieser Weiterentwicklung wurde das Unternehmen ab 2001 regionaler Lizenzpartner von Town & Country Haus, einem bundesweit tätigen Franchiseunternehmen im Massivhausbau. Wachs Bau arbeitet dabei unter anderem in den Regionen Dresden, Döbeln, Meißen, Riesa, Coswig und Großenhain und setzt auf die Zusammenarbeit mit Handwerksbetrieben aus der Umgebung.

Im Laufe der Jahrzehnte hat die Wachs Bauunternehmung zahlreiche Bauprojekte in Roßwein und der Region realisiert. Dazu zählen unter anderem Schulen in der Umgebung, die Post in Roßwein sowie das Roßweiner Stadtbad. Darüber hinaus wurden rund 1.000 Ein- und Zweifamilienhäuser im regionalen Umfeld errichtet.
Ergänzend zum Firmensitz in Roßwein verfügt das Unternehmen zudem über Musterhäuser in Roßwein und Dresden, in denen zu verschiedenen Hauskonzepten beraten wird.
Heute wird der Roßweiner Familienbetrieb in vierter Generation von Mathias Wachs geführt. Das Unternehmen steht für Verlässlichkeit, regionale Verbundenheit und modernes Bauen mit Erfahrung. Das 35-jährige Jubiläum ist daher nicht nur Anlass zum Rückblick, sondern auch ein Zeichen für Beständigkeit und Zukunftsorientierung – getragen von über einem Jahrhundert Familiengeschichte.

Am 21. und 22. Februar veranstaltete der Dampfmaschinenverein Roßwein sein 14. Maschinenhausfest – und durfte sich über eine hervorragende Resonanz freuen. Rund 530 Besucherinnen und Besucher kamen an beiden Tagen nach Roßwein, um die beiden historischen Dampfmaschinen in voller Aktion zu erleben.

Ein besonderer Höhepunkt waren am Samstag die Roßweiner Wandertage. Beide Wanderstrecken starteten an der Dampfmaschine. Die große Route führte über die Kamelie im Wolfstal weiter bis zum Kloster Altzella. Insgesamt 20 Wanderfreunde nahmen an dieser Strecke teil. Die kleine Route verlief entlang der Freiberger Mulde. Hier erhielten die 45 Teilnehmer interessante Einblicke in die Geschichte ehemaliger Fabriken und die industrielle Entwicklung der Region.

Beide Touren endeten wieder an der Dampfmaschine, wo im Anschluss Führungen durch das Maschinenhaus angeboten wurden. Die Wanderungen wurden von Anja Weber und Enrico Korth geleitet.

Der Dampfmaschinenverein bedankt sich bei allen Besuchern, Unterstützern und Helfern für ein gelungenes Festwochenende.

Das nächste Event an der Dampfmaschine findet am 16. und 17. Mai 2026 statt.

Enrico Korth
1. Vorsitzender Dampfmaschinenverein Roßwein

Über die längere Distanz von knapp 25 km begrüßten wir Wanderer aus Burgstädt, Döbeln, Leisnig, Mittweida, Chemnitz und Leipzig.    

Zunächst besuchten die 22 Wandersleute die Kamelie und lauschten einem interessanten Vortrag von Herrn Kirschstein. Danach ging es über das Kloster Altzella, Marbach, Kummersheim zum Krebsteich und zurück zur Dampfmaschine.

Neben angenehmen Gesprächen und neuen Ideen erfuhren wir auch, dass einige Wanderer von der Veranstaltung durch die Werbung auf den Radiosendern erfahren und teilgenommen haben. Das gern als Tipp am Rande.

Natürlich sind wir auch nächstes Jahr unterwegs und werden neue Wege erkunden und unsere heimische Umgebung genießen.

Und wie schon Johann Wolfgang von Goethe treffend formulierte: Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.

(Text: Anja Weber)

Einer guten Tradition folgend sind Vertreter des Karneval Club Haßlau – KCH – am Aschermittwoch Gast im Bürgermeisterbüro. Neben der Rückgabe des großen Rathausschlüssels kommt auch die Stadtkasse wieder zurück ins Amt. Wer gehofft hätte, dass sich damit die Finanzsituation unserer Kommune endlich entspannt, wurde bitter enttäuscht. Auch hier hieß es letztendlich: alle Kassen leer! Das bekam der Bürgermeister sogar schwarz auf weiß serviert. Nach dem großen Jammergeschrei und Trocknen aller Tränen konnte trotzdem eine gute Bilanz gezogen werden.

Beim KCH sind über 100 Mitbürger aktiv dabei. Von den Jüngsten, die noch nicht einmal in die Schule gehen über alle Generationen bis hin zu den rüstigen Senioren, die immer noch gerne mitfeiern, ist alles vertreten. Geprobt, trainiert und gebastelt wird ganzjährig im Dorfgemeinschaftshaus in Haßlau.
Die Größe des Saales gibt auch die maximale Größe der Tanzgruppen vor. Mehr geht nicht.

Die lustigen Narren des KCH konnten auch diesmal wieder auf eine gute Saison zurückblicken. Gestartet wurde mit einer Neuauflage der Senioren-Faschingsfeier im Großen Ratssaal in Roßwein. Allen Dabeigewesenen hat es sehr viel Freude bereitet und wir werden auf alle Fälle auch dieses Jahr wieder am 11.11. den Saal für unsere Senioren und das lustige Treiben zur Verfügung stellen. Da die Anzahl der Sitzgelegenheiten begrenzt ist, sollte der Termin schon frühzeitig reserviert werden.

Immer wieder ein besonderer Höhepunkt ist der „Weiberfasching“ im Gasthof Mumbay in Haßlau.
Da zeigen die Männer von Kindesbeinen an, was sie so drauf haben. Einfach köstlich! Und die Frauen genießen den Abend und auch der Wirt berichtet, dass an dem Abend ordentlich gefeiert wird.

Im Sonnenhof in Ossig sind dann die großen Festveranstaltungen und der Kinderfasching. Auch wenn die Termine im Amtsblatt bissel durcheinandergebracht wurden – wofür wir uns noch einmal entschuldigen – waren die jeweiligen Veranstaltungen gut besucht. Es ist ein gutes Zeichen, wenn die Menschen feiern wollen und Spaß haben. So klang der Abend im Rathaus auch in guter Stimmung aus. Nach dem Aschermittwoch ist vor dem 11.11! Bis dahin gibt es viel zu tun. Es gilt Programme auszuwerten, neue Ideen zu entwickeln. Dazu muss Deko gebaut und gestaltet werden. Und natürlich gilt es, die Gruppen auf ihre Beiträge einzustimmen. Das ganze Jahr über wird fleißig trainiert, getextet und geübt. Auf dass es wieder eine tolle Saison wird. Darauf ein donnerndes „Haßlau Helau“

Hubert Paßehr

Am 03. März 2026 findet um 19.00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Haßlau die 19. öffentliche Sitzung des Ortschaftsrates Haßlau statt.

Tagesordnung

1 Eröffnung der Sitzung, Feststellung der Beschlussfähigkeit und Bekanntgabe der Tagesordnung
2 Öffentliche Fragestunde der Bürger
3 Genehmigung der Niederschrift der Ortschaftsratssitzung vom 03.02.2026
4 Auswertung der Verkehrsmesstafel
5 Vorbereitung Aufstellung Maibaum
6 Informationen des Ortsvorstehers
7 Anfragen der Ortschaftsräte

 

R. Grimme
Ortsvorsteher

Der Dampfmaschinenverein Roßwein e.V. lädt am Samstag, dem 21. Februar und Sonntag, dem 22. Februar 2026, jeweils von 10 bis 17 Uhr, zum 14. Maschinenhausfest ein.
Zwei historische Dampfmaschinen sind abwechselnd im Betrieb zu erleben. Ergänzt wird das Programm durch Führungen, Vorträge, eine Ausstellung sowie Dampfmodelle.
Für das leibliche Wohl sorgen Imbiss und Getränke.
Eintritt frei.

Ort: Stadtbadstraße 40, 04741 Roßwein

Weitere Informationen unter https://dampfmaschine-rosswein.de

Mitte Februar 2026 mussten zwei Ermittlungsverfahren wegen Betruges eingeleitet werden, nachdem ein Chemnitzer (67) und eine Döbelnerin (66) im Glauben an hohe Anlagegewinne jeweils erhebliche Geldbeträge ins Ausland überwiesen hatten.

Der 67-Jährige war bereits im Oktober 2025 im Internet auf ein vermeintliches Aktienanlagemodell aufmerksam geworden. Ihm wurden hohe Renditen in Aussicht gestellt. In der Folge überwies er rund 130.000 Euro auf ein Konto in Litauen, um sein Geld gewinnbringend anzulegen. Als er sich seine angeblichen Gewinne auszahlen lassen wollte, forderten die vermeintlichen Anlageberater weitere 20.000 Euro als Gebühr. Später erkannte der Mann den Betrug, jedoch war sein investiertes Vermögen nicht mehr verfügbar.

Bei der 66-Jährigen entwickelte sich der Sachverhalt ähnlich. Anfang Dezember 2025 wurde sie bei Facebook auf eine WhatsApp-Gruppe aufmerksam und trat dieser anschließend bei. Dort kontaktierte sie eine angebliche Beraterin, die ihr eine gewinnbringende, KI-gestützte Aktienanlage versprach. Die Geschädigte überwies in der Folge insgesamt 25.500 Euro auf ein Konto in Luxemburg. Als ihr ungewöhnlich hohe Gewinne angezeigt wurden, fiel ihr der Schwindel auf.

Beide Geschädigte erstatteten am gestrigen Tag Strafanzeige. Im Zusammenhang mit unseriösen Geldanlagen warnen die Ermittlungsbehörden eindringlich vor entsprechenden Angeboten.

Präventionstipps finden sich unter anderem auf der Internetseite des Landeskriminalamtes Sachsen unter: http://www.polizei.sachsen.de/de/112189.htm (rae)

Im Namen der Arbeitsgruppe Industrie in Roßwein suchen wir Menschen, die die Geschichte unserer Stadt aktiv miterlebt haben. Ihre Erlebnisse und Erfahrungen aus der Zeit der Industrie in Roßwein sollen gehört und festgehalten werden.

Wenn Sie in der Industrie in Roßwein gearbeitet oder gelernt haben, möchten wir Sie herzlich einladen, Ihre Geschichte mit uns zu teilen. Ihre Erinnerungen sind von unschätzbarem Wert für das Verständnis unserer Stadtgeschichte und helfen dabei, die industrielle Entwicklung Roßweins lebendig zu bewahren.

Melden Sie sich bei uns, wenn Sie bereit sind, Ihre Erlebnisse und Eindrücke mit anderen zu teilen. Wir freuen uns darauf, Ihre Geschichte zu hören und zu dokumentieren!
Kontakt: Martina Thiele 0151 70 11 01 51 | oder Maik Herbrig 0170 88 66 143

(Foto: M. Thiele, Roßwein 2024)

Wir bauen Roßwein weiter zu einer farbenfrohen Stadt aus. Dafür suchen wir kreative Unterstützung in Form von Kunstblumen, die unsere neue Installation lebendig und fröhlich machen.

Gesucht werden:
• Bunte Kunstblumen aus Stoff oder Kunststoff (Plastik)
• Farbe, Form und Größe der Blumen sind völlig frei
• Blumen können auch aus recycelten Materialien oder Upcycling-Ideen stammen

Was wir möchten:
• Die Blumen sollen eine Ausstellung im öffentlichen Raum ergänzen und Roßwein visuell aufhellen
• Eine vielfältige Farbpalette ist willkommen
• Alle Materialien sollten robust genug für den Außenbereich und wetterbeständig sein

So können Sie helfen:
• Bringen Sie Ihre Stoff- oder Kunstblumen zur Abgabestation ins Rathaus (Empfang: Frau Lange) – Abgabefrist 30. Juni 2026
Vielen Dank für Ihre Unterstützung – gemeinsam machen wir Roßwein bunter!

Letztes Jahr im April wurde auf dem Sputnik die neue Skateranlage mit dem Namen „Veit-Lindner-Skatepark“ eröffnet. Diese wurde mit einem besonders langlebigen und robusten Baustoff hergestellt, welcher zukunftsweisend ist – dem Carbonbeton. Die Carbonbeton-Forschung aus Sachsen hat nun eine herausragende internationale Anerkennung erhalten:

Prof. Dr.-Ing. Manfred Curbach (TU Dresden) wurde mit dem Nobel Sustainability Academic Award 2025 des Nobel Sustainability Trust ausgezeichnet (häufig auch als „Nachhaltigkeits-Nobelpreis“ bezeichnet). Carbonbeton gilt als zukunftsweisender Verbundwerkstoff, weil er korrosionsbeständig ist, dadurch langlebige Konstruktionen ermöglicht und zugleich schlanke Bauteile erlaubt, da deutlich geringere Betondeckungen erforderlich sind. Das spart Material, Ressourcen und kann die CO₂-Bilanz im Bauen verbessern.

Auch die Stadt Roßwein ist stolz, an dieser Entwicklung zu partizipieren: Der Baustoff Carbonbeton ist mit der Errichtung des Veit-Lindner-Skateparks bereits im Stadtbild integriert und macht Innovation im Alltag konkret erlebbar. Roßwein versteht dies als Bestätigung, zukunftsfähige Technologien frühzeitig aufzugreifen und nachhaltige Lösungen im kommunalen Bauen aktiv zu unterstützen.

Roßwein dankt der gebürtigen Roßweinerin Josi Schöffel dafür, dass sie die Anwendungsidee des Carbonbetons für Skateparkelemente in ihrem Forschungsnetzwerk von Prof. Dr.-Ing. Curbach einbrachte (Mitarbeit in diesem von 2012 bis 2020) und beim Skatepark Roßwein als bauverantwortliche Projektleiterin mitwirkte.

Der studierte Opern- und Chansonsänger Thomas W. Mücke und seine Frau Nina stellen mit ihren in brillantester 6 x 6 Bildqualität und einzigartiger Synthese von Wort, Gesang und Musik inszenierten Mittelformat-Multimediashows seit über 30 Jahren deutschlandweit eine Institution dar.

Mit der Bild- und Musikromanze „Ungarn“ – vorgeführt in Überblendtechnik – verständlichen Texten und prächtigen Gesangseinlagen versteht es Thomas W. Mücke sein Publikum zu fesseln.

Von Budapest, der schönsten Hauptstadt Europas, zur herrlichen Weingegend um Tokaj, über Debrecen – mit den vielen Heilbädern, Egér – mit seiner reichen Historie, bis hin zur schier endlosen Weite der Puszta spannt der Künstler seinen Bogen und natürlich darf auch der Balaton nicht unerwähnt bleiben.

Sein Gefühl für die kleinen Details und erst recht für die Menschen muss einfach gefallen. Dazwischen immer wieder Musik dieses Landes, instrumental oder als Gesang, von ihm vorgetragen. Kein Wunder, dass das Publikum des Thomas W. Mücke ins Träumen kommt.

Inhalt – kurz und knapp

  • Budapest – schönste Hauptstadt Europas
  • Geschnitzte Vergangenheit in Szatmàr Bereg
  • 500 Jahre alte Weinkeller und viel Gastlichkeit: Tokaj
  • Hortobàgy Puszta: Touristenrummel und absolute Idylle
  • Debrecen, die Geburtsstätte Ungarns
  • Hajduszoboszlò, ein Dorf entwickelt sich zum Mekka für Rheumakranke
  • Gestickte Buntheit auf schwarzem Untergrund: Matyòkunst
  • Eger, die Stadt mit geballter Historik
  • Einzelgehöfte, Symbol der Tiefebene
  • Zwei Tage auf einer Romahochzeit
  • Der Obstgarten Ungarns
  • Hèviz – der größte Heißwassersee Europas
  • Balaton – Höhepunkt einer Ungarnreise
  • Szeged: Prunkbauten und viel Sonne

20.02.2026 | 19 Uhr | Rathaus Roßwein – Großer Saal | Kartenvorverkauf: Christliche Buchhandlung, Nossener Str. – 034322/ 42528 und an der Abendkasse | VVK 14,50 Euro – 18 Euro AK