International ausgezeichnet: Carbonbeton-Forschung erhält Nobel Sustainability Academic Award 2025

Letztes Jahr im April wurde auf dem Sputnik die neue Skateranlage mit dem Namen „Veit-Lindner-Skatepark“ eröffnet. Diese wurde mit einem besonders langlebigen und robusten Baustoff hergestellt, welcher zukunftsweisend ist – dem Carbonbeton. Die Carbonbeton-Forschung aus Sachsen hat nun eine herausragende internationale Anerkennung erhalten:

Prof. Dr.-Ing. Manfred Curbach (TU Dresden) wurde mit dem Nobel Sustainability Academic Award 2025 des Nobel Sustainability Trust ausgezeichnet (häufig auch als „Nachhaltigkeits-Nobelpreis“ bezeichnet). Carbonbeton gilt als zukunftsweisender Verbundwerkstoff, weil er korrosionsbeständig ist, dadurch langlebige Konstruktionen ermöglicht und zugleich schlanke Bauteile erlaubt, da deutlich geringere Betondeckungen erforderlich sind. Das spart Material, Ressourcen und kann die CO₂-Bilanz im Bauen verbessern.

Auch die Stadt Roßwein ist stolz, an dieser Entwicklung zu partizipieren: Der Baustoff Carbonbeton ist mit der Errichtung des Veit-Lindner-Skateparks bereits im Stadtbild integriert und macht Innovation im Alltag konkret erlebbar. Roßwein versteht dies als Bestätigung, zukunftsfähige Technologien frühzeitig aufzugreifen und nachhaltige Lösungen im kommunalen Bauen aktiv zu unterstützen.

Roßwein dankt der gebürtigen Roßweinerin Josi Schöffel dafür, dass sie die Anwendungsidee des Carbonbetons für Skateparkelemente in ihrem Forschungsnetzwerk von Prof. Dr.-Ing. Curbach einbrachte (Mitarbeit in diesem von 2012 bis 2020) und beim Skatepark Roßwein als bauverantwortliche Projektleiterin mitwirkte.