Ehrenamtstag
… so endete die erste Laudatio am Freitag, dem 29. September 2017.

Bürgermeister Lindner hatte an diesem Tag zum nunmehr 4. Ehrenamtstag in den großen Rathaussaal eingeladen. Die Gäste allesamt Menschen, die sich in den verschiedensten Bereichen ehrenamtlich engagieren. In seiner Begrüßung unterstrich er, dass es an diesem Abend darum geht, denen, die für andere Menschen da sind, sich den Rücken krumm machen, ihr Wissen weitergeben und Einsatz zeigen, auch etwas zurückzugeben.

Danke 0

Und dafür hatte er sich in diesem Jahr auch etwas Besonderes einfallen lassen. Mit Peter Treuner und Ekky Meister vom Leipziger Kabarett „academixer“ engagierte er zwei gute Protagonisten, die sich auf ihre ganz spezielle Weise dem Thema Ehrenamt widmeten. So wollte sich Peter Treuner als Miet-Opi noch eine zweite Karriere aufbauen und Ekky Meister hatte (man sollte meinen) eigens für diesen Abend ein Ehrenamts-Lied komponiert und vorgetragen. In diesem Lied steckt „der ganze Schatten und das ganze Licht“ des Ehrenamtes. Die Anwesenden honorierten diesen Beitrag – wohl um die eigene ehrenamtliche Tätigkeit wissend – mit viel Beifall.

Bevor der Bürgermeister in insgesamt drei Kategorien den Ehrenamtspreis der Stadt Roßwein verlieh, bezeichnete er alle ehrenamtlich Tätigen als den „Kit der Gesellschaft“ und er sprach den Wunsch aus, dass sie ihr Ehrenamt weiterführen und damit Roßwein lebenswert machen.

 

Danke 2

In der Kategorie „Gute Seele“ erhielten Viola und Konrad Lenk den Ehrenamtspreis. Beide sind den Roßweiner_innen durch ihre gärtnerische Arbeit auf dem Stadtfriedhof bekannt. Dass diese Ehrung wohlverdient war, betonte Ingolf Kirschstein vom Stadtbaubetriebshof Roßwein in seiner kurzweiligen und herzlichen Laudatio.

Ein Gärtner ist ein Optimist.
Er glaubt daran, dass jeder Mist zu etwas zu gebrauchen ist.
Was beschränkt ganz sicher stimmt.
Wenn man bedenkt, wie toll sich Pflanzen oft entwickeln,
die fußwärts stehen in Mistpartikeln.“

Ein solcher Optimist, das sind sie die beiden. Nach langen arbeitsreichen Jahren kam der Ruhestand, nun ja, einmal Gärtner immer Gärtner – ein Leben lang. Am Wasser, auf dem Brückenplatz, auf der Stadtbadstraße und in der Gerbergasse, selbst am Eingang zum Friedhof, ihrer alten Wirkungsstätte sah man sie die Grünanlagen pflegen. Im Namen des Baubetriebshofes und der Stadtverwaltung ein Dankeschön für die geleistete Arbeit bei der Pflege der öffentlichen Grünflächen unserer Stadt.

Danke, Danke und nochmals Danke liebe Viola und lieber Konrad für eure Arbeit.“

In der zweiten Kategorie „Brauchtum“ wurde der langjährige Chorleiter der Chorgemeinschaft „Frisch auf“ e.V. Roßwein, Lothar Grandke, geehrt. Vor fast genau vierzig Jahren trat dieser in den Männerchor der Terra-Schuhfabrik ein und sang als leidenschaftlicher Sänger sogar gelegentlich am Döbelner Stadttheater. Trotz der Veränderungen und Neuformierungen dieses Chores blieb Lothar Grandke immer dabei und setzte sich ab 2005 auch als Vereinsvorsitzender für die Entwicklung und den Fortbestand ein. Regina Schüller, die nach ihm den Vorsitz der Chorgemeinschaft übernahm, berichtete in ihrer Laudatio von den Anstrengungen, die Lothar Grandke immer wieder bei der Suche nach geeigneten Chorleitern unternahm. Mit dem ehemaligen Kantor Stefan Moosdorf ab 2009 und später mit Tina Barthel von der Döbelner Musikschule konnte Lothar Grandke dem Chor immer wieder Perspektiven schaffen. Auch die Verleihung der „Zelter Medaille“ am 02.06.2012 lag in seiner Verantwortung. Diese eher seltene Auszeichnung erfährt ein Chor nur, der eine 100jährige Tradition vorweisen kann. Mit den Worten „Du hast geholfen, den Chor am Leben zu erhalten.“ schloss Regina Schüller ihren Vortrag.

Danke 4

Wilfried Adolf trat nun für die dritte Kategorie „Meine Stadt“ ans Mikrofon, um die Verdienste des Roßweiner Trainers Jürgen Krondorf für den Handballsport in dieser Stadt zu würdigen. In seiner Rede zählte Wilfried Adolf nicht nur die zahlreichen Auszeichnungen verschiedener Sportgremien auf, beschrieb nicht nur die sportlichen Erfolge und die Trainerkarriere Jürgen Krondorfs, er beschrieb den Menschen, dem es gelungen war, trotz der Flutschäden und der damit fehlenden Trainingsmöglichkeiten in der alten Stadtsporthalle, die Abteilung zusammenzuhalten. Jürgen Krondorf suchte nach Alternativen, anderen Trainingsmöglichkeiten und machte sich um den Roßweiner Handball in herausragender Weise verdient.

Heute findet die Abteilung Handball des Roßweiner Sportvereines beste Bedingungen in der 2016 fertiggestellten Stadtsporthalle auf dem Campus der Oberschule. Ein Ausgleich dafür, dass es in den letzten Jahren oft schwer war, das Trainingsziel zu erreichen.

Danke 5

Für die Kategorie „Sportliche Erfolge“ hielt im Anschluss an Jürgen Krondorfs Ehrung der Bürgermeister auch eine Laudatio. Seine Worte richteten sich an die 1. Männermannschaft Abteilung Fußball des Roßweiner Sportvereines.

Zu Beginn seiner Ausführungen bediente sich Veit Lindner einer Aussage des ehemaligen Münchner Bürgermeisters Christian Ude, der gesagt haben soll „Im Fußballspiel steckt auch viel Zärtlichkeit.“.

Schmunzelnd ergänzte er, dass das Sprücheklopfen aber nicht Thema bei der 1. Männermannschaft ist, sondern Sportsgeist. Den bewies die 1. Männermannschaft. Im Jahr 2007 gelang es den Roßweinern bis in die Kreisoberliga aufzusteigen. Im Jahr 2014 dann der Abstieg. Es folgte ein „Runderneuerungsprozess“, der von Einsatz und sportlichem Kampfgeist geprägt war. Die Jungs der 1. Männermannschaft käpften sich zurück und so schafften sie es 2015 wieder bis in die Kreisoberliga.

Das Pokalfinale dazu fand am 24.06.2017 in Roßwein statt. Veit Linder beschrieb allen im Raum, was sich damals im Stadion an der Haßlauer Straße zugetragen hat. Er beschrieb die Stimmung unter den Zuschauern genauso detailliert wie den Spielverlauf, so dass man meinen könnte, das Pokalfinale wäre gestern gewesen. Abschließend gratulierte der Bürgermeister Gerd Hentzschel und Christopher Hausmann, die stellvertretend für die gesamte Mannschaft den Ehrenamtspreis entgegennahmen.

Danke 6

Als Schlusspunkt des offiziellen Teils der Veranstaltung bat Veit Lindner das „Mach dich ran – Gewinnerteam“ aus Niederstriegis nach vorn. Er würdigte das Team um Pfarrer Dr. Jadatz für seine Leistung im „Mach dich ran – Wettbewerb“. Die Mitglieder des Siegerteams verbindet ihre große Einsatzfreude zum Wohle ihres Ortsteiles. Mitglieder der Kirchgemeinde, des Ortschaftsrates und Bewohner aus Niederstriegis haben sich gemeinsam für die Sanierung ihrer Kirche engagiert. Ihre Bemühungen waren nicht nur dahingehend erfolgreich, dass sie sich nun auf 200 000 Euro Bauzuschuss für die Kirchensanierung freuen können, sie haben auch einander besser kennengelernt und als Gruppe bestens funktioniert. Bürgermeister Lindner gratulierte Pfarrer Dr. Jadatz, Simone Maul, Max Martin, David Gröhner und Werner Tietze zu ihrem Erfolg mit den Worten „Leute, wir sind richtig stolz auf euch!“. Er überreichte neben einer Magnum-Flasche Bier auch einen Gutschein für ein Fass Bier an die fünf Niederstriegiser, welches sie bei einer kleinen Siegesfeier anstechen können.

Mit dem „Root Beer Rag“ von Billy Joel endete die Verleihung des Ehrenamtspreises offiziell. Bevor Bürgermeister Veit Lindner alle Anwesenden zu einem kleinen Imbiss einlud, bat er die ehrenamtlich Tätigen der Stadt, weiter am Ball zu bleiben, sich für das Gemeinwohl zu engagieren und er ermutigte sie, sich auch an ihn zu wenden, wenn es mal „klemmt“. Er wünschte allen einen kurzweiligen Abend mit anregenden Gesprächen und dankte nochmals, auch im Namen der Stadträte und der Verwaltung dafür, dass die Ehrenamtlichen mit helfen, „diese Stadt am Laufen zu halten“.

 

Brückenbau
Im Auftrag des Landratsamtes Mittelsachsen führt die Fa. Baulogistik Döbeln die Hochwasserschadensbeseitigungsmaßnahme an der Mühlenbrücke durch.
Das Brückenbauwerk selbst hat bei der Flut 2013 keine Schäden genommen, es werden nur im Bereich unterhalb der Brücke der angeschwemmte Flutschlamm inkl. Geröll und Ausspülungen beseitigt. Der Vorlandbereich unterhalb der Brücke wird mit Pflaster befestigt. Dazu machten sich links und rechts der Brücke zwei Zufahrten von den Anliegerstraßen erforderlich, welche am Ende wieder beräumt werden.
Ende Oktober soll die Maßnahme beendet sein.

Kanalarbeiten

Die Kanalarbeiten in der August-Bebel-Straße in Roßwein verlaufen planmäßig.

Nach Erneuerung der Hauptleitung erfolgt nun Stück für Stück das Umbinden der anliegenden Grundstücke. Dabei gibt es Besonderheiten zu beachten, wie der Geschäftsführer der OFM Abwasserentsorgung GmbH und des Abwasserzweckverbandes „Obere Freiberger Mulde“ Frank Lessing erklärte. Zum einen werden alle Entwässerungsleitungen, die gefunden werden, an den Mischwasserhauptkanal angeschlossen. Zum anderen betrifft dies auch die Dachentwässerung, welche als Schmutzwasserleiter zählt. Den dann üblichen Schacht, in dem die Leitungen eigentlich zusammen kommen und vor dem nur eine Leitung zum Sammler führt, sollen die Anlieger auf ihrem Grundstück selbst schaffen. Doppelhäuser, welche bislang nur über einen gemeinsamen Anschluss verfügten, erhalten somit laut dem Geschäftsführer jetzt pro Haushälfte einen eigenen Anschluss. Ziel ist weiterhin, die Kanal- und Leitungsarbeiten inklusive der Verlegung einer neuen Trinkwasserleitung bis Ende Oktober abzuschließen, damit noch im November der Straßenbau durch die Stadt erfolgen kann.

40 Järiges Dienstjubiläum
Thomas Kohl, Mitarbeiter des Baubetriebshofes der Stadt Roßwein, feierte am 01. September 2017 sein 40-jähriges Dienstjubiläum.

Einst begann er seine Tätigkeit als Hausmeister des  Kinder- und Jugendheimes im Roßweiner Wolfstal und wechselte 1987 in die Stadtverwaltung. Dort ist er seitdem als Mitarbeiter des Bauhofes angestellt und speziell für die Beschilderungen aller Art sowie Bauvorbereitungen und –durchführungen zuständig.

Bürgermeister Lindner überbrachte dem Dienstjubilar die Glückwünsche der Stadt und bedankte sich für die langjährige und verantwortungsvolle Mitarbeit im Bauhof und würdigte Thomas Kohl als verlässliche Stütze und Vorbild des Bauhofteams.

Uwe Hortenbach

Uwe Hortenbach, Inhaber und Gründer von Hortenbach Licht, konnte am 08. September 2017 auf 25 Jahre erfolgreiche Entwicklung zurückblicken.

Im Jahre 1992 gründete er sein Unternehmen im ehemaligen Autohaus Keßler in der Bahndammstraße und zog 1997 in das ehemalige Fabrikgelände auf der Gersdorfer Straße 1 ein, in dem einst die Firma Lindner Strickwaren herstellte. Das Objekt  wurde von Uwe Hortenbach Stück für Stück saniert und zu den von ihm favorisierten Räumen umgestaltet und entwickelt. Wie Uwe Hortenbach ausführte, ist das Ziel seiner Unternehmenstätigkeit die Architektur und nutzungsbezogene Beleuchtung von Innen- und Außenräumen. Das Leistungsspektrum umfasst dabei die Planung von Beleuchtungsprojekten für private, gewerbliche und öffentliche Bauvorhaben sowie die Lieferung der entsprechenden Beleuchtungskörper. Auf Wunsch werden in der Region auch Montageleistungen in Verbindung mit renommierten Elektrofachbetrieben angeboten und ausgeführt. Die Kunden von Uwe Hortenbach sind in ganz Sachsen bzw. Deutschland zu finden. Die Gesamtbeleuchtung des Erich-Heckel-Hauses in Döbeln, der Kanzlei Kulitzscher und Ettelt oder des Sportfachgeschäftes Intersport Schmidt am Rathausplatz sind dabei Projekte, welche in unmittelbarer Nähe realisiert wurden. Gemeinsam mit seiner Frau Simone und Giso Schulzke werden dabei die verschiedensten Projekte realisiert und Kundenanfragen bearbeitet. Das Gestalten mit Licht, die Schaffung von Stimmungen und damit hohe architektonische Wohn- und Arbeitskulturen liegen Uwe Hortenbach am Herzen und zählen zu den Grundpfeilern seiner Tätigkeit. Ein Gebäude kann zwar architektonisch interessant und gut gestaltet werden. Leben und Stimmungen sowie die Präsentation entstehen jedoch nur durch gutes, ausgeklügeltes Licht. Wer es praktisch nicht nur hell haben, sondern gemütlich wohnen bzw. arbeiten möchte und eine Beleuchtung sucht, welche sich der eigenen Stimmung, dem Arbeitsplatz und Gebäude anpasst, ist bei Uwe Hortenbach – Hortenbach Licht – in guten Händen.

Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum.

Am Sonntag, dem 24.09.2017 standen in Roßwein die Türen der 11 Wahllokale der Stadt Roßwein offen.

Insgesamt haben sich 71,92 % Wähler an der Wahl zum 19. Bundestag in der Stadt Roßwein beteiligt.

In Roßwein entfielen auf die Wahlkreisabgeordnete Veronika Bellmann (CDU) 1474

Stimmen, das sind  33,76 % der gültigen Stimmen.

 

Bei der Zweitstimme gingen die Mehrheit der Stimmen auf die CDU, das sind 29,55 %.

 

Das vorläufige Ergebnis finden sie hier.

Wahl_2017_Erststimme

Wahl_2017_Zweitstimme

Wahl_2017_Stimmenverteilung

Motorroller Troll 1

Genau vor 43 Jahren, im September 1974, fuhr ich zum ersten Mal mit meinem Motorroller Troll 1 nach Roßwein.

Ich hatte mich beworben an der Ingenieurschule für Schwermaschinenbau „Walter Ulbricht“ in Roßwein für ein Fachschulstudium. Mein Vater gab mir mit auf den Weg „jetzt endlich hast Du es begriffen nun mach was daraus“. Jetzt war ich nur noch Hobbyfußballer und hauptberuflich Student.

Montagmorgen, Gebäude D, Raum 1 – unser Seminargruppenberater und Sportlehrer Uwe Hachmann empfing uns zur ersten Stunde mit den Worten die noch heute in meinen Ohren klingen „Ich hoffe Sie haben sich alle auf diese Zeit gut vorbereitet und erweisen sich als würdig, an einer sozialistischen Ingenieurschule zu studieren. Wenn nicht, dann werden wir uns sehr schnell wieder von diesen Leuten trennen. Unsere Parallelseminargruppe hatte die Russischlehrerin. Hatte ich ein Glück. Es kam dann auch so, zweimal wurde auch unser FDJ-Sekretär exmatrikuliert und es musste zum dritten Mal gewählt werden. Ich war mit meinen Noten im Mittelfeld gestartet und war sehr stolz, nun Leistungsstipendium erreicht zu haben. Und nun sollte ich FDJ-Sekretär werden. Uwe Hachmann baute wieder Druck auf und ich wurde einstimmig gewählt, einen Gegenkandidat gab es nicht.

Heute weiß ich mit 40 Jahren Berufserfahrung, dass Uwe Hachmann uns alle, und mich besonders, gefordert und gefördert hat. Wir hatten im Stahlbau herausragende Lehrerpersönlichkeiten. Was wir von Herrn Hachmann, Herrn Dr. Voigtländer und Herrn Schäfer an Fachwissen vermittelt bekommen haben, war die perfekte Grundlage für unser gesamtes Berufsleben. Spätestens ab dem 2. Studienjahr hatten wir das Gefühl, unsere Dozenten merken, dass wir uns Mühe geben und wir hatten eine Beziehung erfahren von Hochachtung, gegenseitigem Respekt und Anerkennung. Stolz trugen wir bei Festen und Veranstaltungen unsere Stahlbauerfahne und sangen unser Stahlbauerlied. Wir hatten unsere Vorbilder. Es war die vielleicht beste Entscheidung meines Lebens, zum Ingenieurstudium nach Roßwein zu gehen. 1977 ging ich zurück nach Leipzig, ganz stolz mit dem Recht, die Berufsbezeichnung Maschinenbauingenieur zu tragen. Als ich Jahre später vor den großen Brücken der Welt gestanden habe in San Francisco und New York, hatte ich das Bedürfnis eine Karte nach Roßwein zu schreiben. Dort hatten wir inzwischen einen Freund zurückgelassen und uns war allen klar, was wir Uwe Hachmann und Roßwein zu verdanken haben.

Nun fuhr ich genau 40 Jahre nach unserem Abschluss zum zweiten Mal nach 1995 zurück nach Roßwein zum Seminargruppentreffen. Leider sind aktuell einige ernsthaft erkrankt und leider habe ich unser Unikum, den Berliner Detlef Neumann, nicht wiedererkannt. Wir sind durch die Straßen von Roßwein gelaufen, wir haben die alten Kneipen gesucht und unsere Erinnerungen ausgetauscht. Wir wollten zur Disko in den Herkules und in die Mensa. Gefunden haben wir andere Straßenzüge mit teilweise neuen Fassaden die wir nicht kannten. Dazu hat uns Uwe Hachmann genau erzählen können, wie sich Roßwein gesellschaftspolitisch verändert und entwickelt und warum der Herkules geschlossen hat. Am meisten beeindruckt hat uns ein Abend in der Börse mit Herrn Prof. Dr. Ing. Voigtländer. Seine Ausstrahlung, seine Sachlichkeit und Ausdrucksweise zu berichten, was sich in den Jahren getan und verändert hat, was im Besonderen die Ingenieurausbildung in Roßwein betrifft, mit welchen persönlichen Eindrücken diese 40 Jahre verlaufen sind.  Wir haben beschlossen, bald wieder zu kommen, weil Roßwein eine Geschichte hat und mindestens 2 herausragende Persönlichkeiten die uns und einige andere geprägt haben.

Jahrgangstreffen
Die ehemaligen Klassenkameraden des Jahrgangs 1990 trafen sich am vergangenen Wochenende und feierten ihr Wiedersehen zunächst in ihrer ehemaligen Schule.

An die Abschlussfeier vor 17 Jahren konnten sich dabei die Teilnehmer ganz genau erinnern, da dieses Ereignis mit dem Schul- und Heimatfest im Jahre 2000 zusammenfiel. Die Mitorganisatorin des Klassentreffens, Frau Nicole Büttner, wurde damals zur Schulfestkönigin gewählt, was schon für bleibende Erinnerungen bei den Klassenkameraden sorgte.

Seltenes Jubiläum

Fast ein Leben lang sind sie zusammen, durch dick und dünn hat sie ihr Leben geführt.

Egon und Elsbeth Kießling feierten am 13. September 2017 das Fest der Eisernen Hochzeit. Elsbeth lernte ihren Mann Egon bei einem Feuerwehrvergnügen kennen, als er aktiver Feuerwehrmann der Stadt Roßwein war. Der noch heute den Alterskameraden angehörende Egon Kießling lernte einst im Textilbetrieb Emmrich und fand später eine Anstellung im Schmiedewerk bzw. Armaturenwerk Roßwein. Seine Frau Elsbeth arbeitete hingegen fast ein Leben lang im Lebensmittelfachgeschäft der Familie Böswetter auf der Nossener Straße. Gleich in unmittelbarer Nähe auf der Nossener Straße wohnten die Kießlings einen Großteil ihres Lebens und zogen nach der Wende in eine komplett sanierte Wohnung Am Sportplatz, welche die Nutzung eines Balkons ermöglichte. Auch wenn heute bei Herrn Kießling die Füße nicht mehr ganz so mitmachen wollen, ist die damalige Entscheidung aufgrund des Balkons Gold wert gewesen. Große Unterstützung erhält das Jubelpaar von seinen vier Kindern, welche sich abwechselnd um die Eltern kümmern. Gegenseitig helfen und füreinander einstehen waren dabei schon immer wesentliche Aspekte des Zusammenlebens der Familie Kießling. Mit Liebe und Toleranz zog man die Kinder auf und stand ein Leben lang füreinander ein.

Bürgermeister Lindner überbrachte die Glückwünsche der Stadt, wünschte Egon und Elsbeth Kießling eine stabile Gesundheit und einen möglichst noch langen gemeinsamen Lebensweg.

MDR Mach dich Ran Halbfinale

Am Samstag, dem 16. September 2017, fand das Halbfinale in der Mach dich ran-Unterhaltungssendung des MDR statt.

Quizz

Zelt1

Zelt

Das Niederstriegiser Team, welches mit seiner Teilnahme um die Sanierung der Kirche in Niederstriegis kämpft, gewann die Tagesaufgabe und zieht somit ins Finale und in den Kampf um 200 T€ ein. Bei sommerlichen Temperaturen traten die Teams aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen auf der Peißnitzinsel in Halle gegeneinander an und mussten ein Festzelt mit allem Drum und Dran, also mit Biertischgarnituren und Beleuchtung, aufbauen. Das Team aus Niederstriegis hatte nach ca. zwei Stunden Aufbauzeit die Nase vorn und konnte sich wertvolle Zeitpunkte bei einem Wissensquizz erkämpfen.

Moderator

Moderator Mario Richardt nahm mit seinem Team nach der ersten Fertigmeldung der Niederstriegiser das Zelt zwar ab, fand jedoch noch ein paar Zeltplanen, welche nicht fachmännisch angebracht waren. Sofort hatte die Mannschaft die Möglichkeit, diese an den dafür vorgesehenen Ösen zu befestigen und gewann mit der zweiten Fertigmeldung des Zeltaufbaus den sportlichen Wettkampf. Gemeinsam mit dem Team aus Thüringen kämpfen die Niederstriegiser am 25. September 2017 während der Veranstaltungsaufzeichnung zur Samstagabend-Show von Stefanie Hertel um Platz 1 und damit um den Hauptgewinn in Höhe von 200 T€, welcher für die Sanierung der Kirche Niederstriegis nahezu Wunder bewirken könnte. Drücken wir also weiterhin unserer Mannschaft die Daumen und hoffen auf den Gewinn des Finales bzw. des Endausscheides am Montag, dem 25. September 2017, welcher in der Stadthalle in Zwickau stattfindet.

48 Stunden

Seit 2012 beteiligt sich die Jugendfeuerwehr an der 48Stunden-Aktion des Kreisjugendrings Mittelsachsen e.V.

Auch in diesem Jahr nahmen die Kinder und Jugendlichen wieder an dieser Aktion teil. Am Freitag, dem 15.9.2017 und Samstag, dem 16.09.2017 trafen sich die Mitglieder der Kinder- und Jugendfeuerwehr mit den Betreuern am Gerätehaus Gleisberg. Erstmals waren auch die Jüngsten aus der neu gegründeten Kinderfeuerwehr in der Aktion mit eingebunden. Ziel der Aktion in diesem Jahr waren Aufräumarbeiten im und um das Gerätehaus.

Raum

Spielzeug Raum

Am Freitag richteten sich die Kinder den Raum im Dachgeschoss für die Kinderfeuerwehr ein. Es wurde saubergemacht, ein Regal aufgestellt und mit Informations- und Bastelmaterial zum Thema Feuerwehr eingeräumt sowie der Tischkicker aufgebaut. Spiel und Spaß kamen dabei auch nicht zu kurz, denn die bereitgestellten Spielsachen mussten natürlich gleich ausprobiert werden.

Beet

Am Samstag konnten der Ortschaftsratsvorsitzende Bernd Handschack und Sabine Hilsbrich vom Kreisjugendring als erste Besucher den neuen Raum der Kinderfeuerwehr besichtigen. An diesem Vormittag konzentrierte sich die Arbeit auf das Blumenbeet vor dem Gerätehaus und den Außenbereich. Fleißig wurde Unkraut beseitigt, umgegraben, Rindenmulch verteilt und das Ökopflaster wurde vom Moos befreit.

Den Abschluss der Aktion bildete ein gemeinsames Mittagessen im Gerätehaus.

Die Pokalübergabe für die Aktion ist für den 20.10.2017 im Rahmen einer Veranstaltung des Kreisjugendringes geplant.

Kloster Altzella Bild

Für Fördervorhaben werden 2,8 Mio. Euro bereitgestellt

Fördersätze für Vereine wurden auf 90% erhöht!

Bürger, Vereine, Unternehmen und Kommunen sind aufgerufen Anträge für Projekte zur Umsetzung der lokalen Entwicklungsstrategie einzureichen.

Die Fördersätze für Vereine wurden in den meisten Handlungsfeldern auf 90% erhöht.

Im Kapitel A werden unter anderem Vorhaben zur Reduzierung von Barrieren, die Sanierung von Vereinshäusern, die Nutzung leerstehender Gebäude und andere Baumaßnahmen gefördert.

Nach Kapitel C können Projekte zum Aufbau oder zur Entwicklung von Netzwerken unterstützt werden. Das können z. Bsp. gemeinsame Vorhaben von Vereinen sein oder  Vorhaben von Unternehmen, welche der Zusammenarbeit mit Schulen dienen.  Unter dem Stichwort Netzwerke ist sehr viel möglich. Nicht investive Vorhaben sind im gesamten Klosterbezirk förderfähig. Es gibt keinen regionalen Ausschluss.

Informationen zu den genauen Fördermöglichkeiten, den Aktionsplan und die Richtlinie sowie die vollständigen Aufrufe finden sich unter  www.klosterbezirk-altzella.com  .

Spätester Abgabetermin für  Anträge ist der 13.11.2017.

Es wird dringend empfohlen sich direkt beim Regionalmanagement zu informieren.

Regionalmanagement Klosterbezirk Altzella Frau Möller und Frau Zill
Schulweg 1 in 04741 Roßwein OT Niederstriegis
E-Mail: email hidden; JavaScript is required oder email hidden; JavaScript is required
Tel. 03431 6788720

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