Knapp vier Monate waren das Ober- und Unterdorf Gleisberg voneinander getrennt.

Gleisberger Brückenbau beendet

Grund war der Brückenneubau auf der Hauptstraße im Kreuzungsbereich Straße zur Feuerwehr. Am Mittwoch, d. 18. Juli 2018, konnte nun die technische Abnahme des Bauwerkes erfolgen und die Ortsdurchfahrt wieder komplett freigegeben werden. Es handelt sich hierbei um eine Kreissstraße, und somit war der Brückenbau eine Baumaßnahme des Landkreises Mittelsachsen.

Aufgrund der Schäden des Hochwassers 2013 wurde die Brücke komplett abgerissen und für 350 T€ mit Hilfe des Flutfonds neu errichtet. Dabei musste diese bereits eine erste Bewährungsprobe bestehen, als im Juni durch einen Starkniederschlag die Wassermassen durch das in Arbeit befindliche Bauwerk strömten. Passiert war letztlich nichts, wie Auftraggeber und Anwohner erleichtert feststellten.

Das neue Brückenbauwerk erfüllt mit seinen Durchlassanforderungen einen HQ 100-Schutz, ein statistisch gesehenes Hochwasserereignis, welches aller 100 Jahre auftritt. Mit der Übergabe der neuen Brücke fallen nun die Umleitungsstrecken über Roßwein und Wetterwitz wieder weg, was eine große Erleichterung für die Gleisberger Einwohner mit sich bringt.

 

 

 

 

 

Staatsminister Thomas Schmidt und Landrat Matthias Damm zu Besuch im Klosterbezirk Altzella

Der Sonnenschein bringt die Fassade des Schachthauses vom VII. Lichtloch zum Strahlen.

Mit viel Leidenschaft haben die Gemeinde Halsbrücke und der Verein VII. Lichtloch e.V. die Außenhülle des Schachthauses vom VII. Lichtloch des Rothschönberger Stollns denkmalpflegerisch saniert. Mühselig wurde das alte einheimische Weichholz abgedrückt, die Latten aus dem unteren Bereich des Schachthauses konnten nicht weiterverwendet werden, diese waren schon zu stark beschädigt. Der untere Bereich wurde mit neuem Fichtenholz versehen. Die Holzlatten im oberen Bereich wurden abgestrahlt und neu behandelt. Das Dach wurde mit Konterlattung zur Belüftung ausgerichtet und mit Schindeln aus Rotzeder dreifachgedeckt. Liebevoll wurde auch der Glockenturm originalgetreu wiederhergestellt.

Dieser warme Anblick des Schmuckstückes wurde Herrn Staatsminister Thomas Schmidt und Herrn Landrat Matthias Damm nicht vorenthalten. Beide haben sich am 02. Juli vom Umsetzungsstand der LEADER Entwicklungsstrategie im Klosterbezirk Altzella informiert, Projekte angesehen und vor Ort mit Vertretern der Region sowie Antragstellern diskutiert. Neben dem oben genannten Vorhaben wurden die Projekte der Erzwäsche Halsbrücke, der Kindergarten Conradsdorf (Umnutzung einer ehemaligen Grundschule), der geplante Platz in Falkenberg und das Mehrgenerationenwohnprojekt der Familie Limbach vorgestellt.

Für unsere 514 km² Fläche im Klosterbezirk Altzella mit über 50.000 Einwohnern standen rund 11, 3 Millionen Euro als Budget zur Verfügung. Insgesamt wurde ein Budget von 9 Millionen Euro gebunden. 58 Projekte für Private, Unternehmen, Vereine, Kirchen und unsere Kommunen wurden seitens des Entscheidungsgremiums bestätigt. 24 Antragstellern aus dem Bereich Wohnen und 9 aus dem Bereich Umnutzung leerstehender Bausubstanz für wirtschaftliche Zwecke erhielten rund 2,5 Mio. €. Weitere 1,35 Mio.€ gingen an kirchliche Einrichtungen und Vereine. Damit erhielten nicht kommunale Antragsteller 51 % des Budgets im Bereich Baumaßnahmen. Das Budget in den Kapiteln demografiegerechter Ortsumbau und Mobilität mit 7,4 Mio. € ist weitgehend ausgeschöpft.

In der Diskussion mit dem Staatsminister ging es auch um Wünsche bezüglich der neuen Förderperiode. Ein Wunsch der Region ist und bleibt die Vereinfachung der Förderung ehrenamtlicher Initiativen und Vereine insbesondere bei Kleinprojekten bis 20.000 €. Bei dem Thema finden die Regionen die Unterstützung des SMUL gegenüber der EU.

Auf Grund sinkender Gelder im EU Haushalt ist mit sinkenden Fördergeldern im ländlichen Raum Sachsens zu rechnen. Das Programm Vitale Dorfkerne, aus welchem bisher 1,9 Mio. € in die Region geflossen sind, soll nach Auskunft des Staatsministers auch 2019 weitergeführt werden. Die bedeutsamsten bisher geförderten Projekte aus diesem Fördertopf sind die Dorfmitte in Gersdorf sowie die Kindergärten in Etzdorf (Gemeinde Striegistal) und Siebenlehn (Stadt Großschirma).

Die Lokalen Aktionsgruppe richtet im Rahmen der Zwischenbilanzierung 2018 das Augenmerk auf die Auswertung der bisher geleisteten Arbeit zur Umsetzung der lokalen Entwicklungsstrategie und die Schwerpunktsetzung für zukünftige Jahre nach 2020.

Regionalentwicklung Klosterbezirk Altzella e.V.
Regionalmanagement LEADER Frau Möller, Frau Starke, Frau Zill
Schulweg 1 in 04741 Roßwein OT Niederstriegis
Telefon: 034 31 678 87 20
E-Mail: email hidden; JavaScript is required


Der Neubau des Funktionsgebäudes im Stadion an der Haßlauer Straße befindet sich im Zeitplan. Nach Fertigstellung des Rohbaus durch die Stowasser Bau GmbH sind nun die Mitarbeiter der Firma HTS Holzbau GmbH aus Frankenberg damit beschäftigt, die Dachkonstruktion aufzubringen. Im Anschluss wird die Firma Götze die Dachdeckerarbeiten durchführen, bevor dann mit dem Innenausbau gestartet werden kann.

Die Mitarbeiter der Firma Barthel Sportanlagen GmbH aus Dreiheide, welche auf die Sanierung von Stadien und Sportplätzen spezialisiert ist, beginnt in den kommenden Tagen mit dem Abbruch der Traversen, um diese im Anschluss neben dem Stadionoval und der Weitsprunggrube neu zu errichten.   Stadionumbau im Zeitplan

Mitarbeiter feiert runden Geburtstag

Roland Witting, seit 2013 Mitarbeiter des Baubetriebshofes der Stadt Roßwein, feierte am 25. Juni 2018 seinen 60. Geburtstag. Bürgermeister Lindner überbrachte ihm die Glückwünsche der Stadt und bedankte sich für das Wirken Roland Wittings in den zurückliegenden Jahren. Witting selbst ist für das Führen sämtlicher Baufahrzeuge des Baubetriebshofes zuständig und sieht seine Tätigkeit als Dienst an den Einwohnern an, was für ihn eine Herzensangelegenheit darstellt.

Baumaschinisten feiern Wiedersehen

Die ehemaligen Studenten der damaligen Ingenieurschule für Schwermaschinenbau „Walter Ulbricht“ trafen sich am 19. Juni 2018 zum 50-jährigen Absolvententreffen an ihrem ehemaligen Ausbildungsstandort. Bürgermeister Lindner begrüßte sie im Rathaussaal und berichtete über die Stadtentwicklung in den zurückliegenden 50 Jahren.

Im Anschluss überreichten Pia Kutzner und Bürgermeister Veit Linder an folgende Personen die Erinnerungsurkunden zum 50-jährigen Absolvententreffen: Rolf Börner, Werner Braun, Bernd Brudek, Horst Buchtzig, Paul Eckard, Horst Girnus, Peter Gruse, Rainer Hofmann, Joachim Kanitz, Conrad Kantwerk, Jürgen Kleint, Bernhard Knust, Gerhard Kühl, Bernd Loch, Joachim Menzel, Wolfgang Nagel, Eberhard Probst, Meinhard Reindel, Arnulf Rolly, Wielhelm Schweda, Joachim Weißpflog und Ullrich Woege

Im letzten Jahr bewarb sich der Verein Wetterhöhe 318 mit dem Kleinprojekt „Quatsch und Guck“ im Rahmen des Modellprojektes Land(auf)Schwung, um eine unansehnliche Fläche in ihrem Ort zu verschönern bzw. aufzuwerten. Nachdem die Mitglieder den Zuschlag der Juroren erhalten hatten, konnten sie mit der Errichtung der Quatsch- und Guckecke beginnen.

An der Kreuzung Hauptstraße Wetterwitz/Einfahrt Untere Gasse sind die Sichtachsen in das Dorf so gegeben, dass der Platz förmlich für die Gestaltung prädestiniert war. Obwohl die Umgestaltung zaghaft begann, kamen letztlich fast alle Einwohner des Ortsteiles zusammen, pflasterten das Areal, stellten ein Spielgerät auf, pflanzten Büsche und installierten die rustikalen Bänke, welche „Guck“ und „Quatsch“ getauft wurden. Somit hat der Ort nun einen zentralen Platz, auf welchem sich die Einwohner treffen können, um gemeinsam ins Gespräch zu kommen oder auch auf das Bäckerauto zu warten. Wie Martina Arnold, Chefin des Vereins Wetterhöhe 318 e. V. hervorhob, wurde der Grundgedanke des Förderprogramms für alle vorbildlich umgesetzt. So kamen die Einwohner des Ortsteiles zusammen, um einen zentralen Treffpunkt zu gestalten und stärken somit wieder den Zusammenhalt in dem Ortsteil. Ein Dankeschön richtete Martina Arnold auch an die Mitarbeiter des Bauhofes, welche gern Hilfeleistungen gaben oder mit Technik manch größeres Problem lösten.

 

Friedenskreuz für Littdorf

Dass neben dem Hauptteich in Littdorf eine Friedenseiche steht, hat wohl mancher Einwohner in den zurückliegenden Jahren bemerkt. Weniger bekannt und eher unscheinbar befand sich an der Eiche eine Gedenktafel zur Erinnerung an den Deutsch-Französischen Krieg und die Wiederkehr des Friedensschlusses von 1871, welche in zurückliegenden Jahren etwas verblasst und unansehnlich geworden war. Der Heimatverein, der das Heimatmuseum in Littdorf und die Dorfschmiede betreibt, kümmert sich um die Neugestaltung der Erinnerungstafeln, und der ehemalige Ortsvorsteher Heinz Martin und Bürgermeister Veit Lindner suchten nach einer Idee, wie das Areal rund um die Littdorfer Friedenseiche einen würdigen Rahmen des Gedenkens erhalten könne.

Bei einer gemeinsamen Besichtigung des Gedenkkreuzes in Spichern, ca. 1 km vor der bundesdeutschen Grenze zum Saarland in Frankreich errichtet, welches an eines der dunkelsten Kapitel des Deutsch-Französischen Krieges 1870 erinnert, war die Idee für das Gedenkkreuz in Littdorf geboren. Gemeinsam mit Hans Willi Lisch, welcher maßgeblich die Städtefreundschaft zwischen Niederstriegis und Jägersfreud aufrechterhält, war dann die Umsetzung der Maßnahme beschlossene Sache.

Aus einem alten Grubenholz wurde dank der SaarMontan Berg- und Tunnelbau GmbH & Co. KG ein ca. 2,50 m hohes Friedenskreuz errichtet und am 02. Juni 2018 in Littdorf feierlich eingeweiht. Der Vereinsvorsitzende Andreas Klößer dankte der SaarMontan Berg- und Tunnelbau GmbH & Co. KG und Hans Willi Lisch, der in seiner Ansprache wiederum darauf verwies, dass das nun in Littdorf stehende Friedenskreuz an die Freundschaft der Niederstriegiser zum Saarland sowie an die Opfer des Deutsch-Französischen Krieges und die Opfer aller Kriege erinnern soll. „Das Friedenskreuz von Littdorf soll alle Menschen an das kostbarste Gut, den Frieden, erinnern“.

 

 

 

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Der Einbau der Spundwände, welche zukünftig den Hochwasserschutzdamm vor Unterspülungen schützen, konnte durch die Mitarbeiter der Firma BauCom Bautzen GmbH abgeschlossen werden.

Gegenwärtig erfolgt die Betonage von Teilabschnitten des Widerlagers sowie der Kopfbalken der Segmente 10 bis 14. Darüber hinaus bringen die Mitarbeiter die mineralische Dichtung und das Verfüllmaterial des Durchlassbauwerkes ein und arbeiten aktuell am Bewährungseinbau beim Kopfbalken an der Dammkrone. Die komplette Fertigstellung des Hochwasserschutzdamms in Otzdorf ist gegenwärtig für den Monat August geplant.

Brückenbau im Zeitplan 2

 

Die Erneuerung der Brücke an der Hauptstraße in Gleisberg liegt fast im Zeitplan. Die Mitarbeiter der Firma Berger-Bau GmbH aus Niederwiesa errichteten in den zurückliegenden Tagen das Durchflussbauwerk und pflasterten dieses zusätzlich aus. Im Anschluss findet nun der Brückenaufbau statt, wobei als Fertigstellungstermin ursprünglich der 17. Juli 2018 festgelegt war. Dieser wird jedoch wahrscheinlich um 3 Wochen überschritten wird. Grund hierfür ist die witterungsbedingte Pause durch den langen Winterfrost im März dieses Jahres.