Alljährlich zum Weihnachtsmarkt kam der Weihnachtsmann traditionell mit seinem Elch-Mobil vorgefahren und beschenkte auf der Bühne die Kinder. Aufgrund der Corona-Pandemie konnte in diesem Jahr kein Weihnachtsmarkt durchgeführt werden und somit fand der direkte Kontakt zwischen den Kindern und dem Weihnachtsmann nicht statt. Damit die Kinder in diesem Jahr dennoch den Rauschebart noch einmal sehen konnten, hatten der Weihnachtsmann und die Stadt eine ganz besondere Idee. Am Samstag, d. 19. Dezember 2020, wurde das Elch-Mobil aktiviert und der Weihnachtsmann machte sich auf den Weg zu den Kindern in der Stadt und den Ortsteilen. Aufgrund der aktuellen Kontaktbeschränkungen wurden die Kinder vorher gebeten, an ihre Türen oder Gartenzäune eine kleine weiße Fahne anzubringen, damit der Weihnachtsmann wusste, wo er halten und Kinder antreffen konnte. Die Weihnachtsmanntour war eigentlich von 14.00 bis 16.00 Uhr geplant, aber aufgrund der vielen Kinderherzen, welcher der Weihnachtsmann glücklich machte, endete die Tour erst 18.30 Uhr auf dem Marktplatz. Zahlreiche Kinder ließen es sich nicht nehmen, auf den elterlichen Grundstücken zu warten, bis der Weihnachtsmann endlich ankam oder wanderten gemeinsam mit ihren Familienmitgliedern entlang der vorher festgelegten Weihnachtsmannroute, um den Rauschebart nicht zu verpassen. Überall dort, wo weiße Fahnen angebracht waren oder die Kinder am Straßenrand winkten, hielt das Elch-Mobil mit seiner Gefolgschaft und der Weihnachtsmann verteilte kleine süße Geschenke. Viele Kinder überreichten dem alten Rauschebart kleine Basteleien oder sagten ein Gedicht auf, worüber sich der Weihnachtsmann sehr freute. Standesgemäß versprach er, am 24. Dezember wiederzukommen und freut sich darauf, dann wieder so viele leuchtende Kinderaugen anzutreffen, wie es an diesem sonnigen Dezembersamstag, inmitten der Corona-Pandemie, der Fall war.