Alle Feuerwehrtechnik interessierten Einwohner werden hiermit von der Feuerwehr Roßwein ganz herzlich zu einer Schnupperteilnahme an der Feuerwehrausbildung im Juni eingeladen. So wird am 03. Juni 2019 das Retten aus großen Höhen und am 17. Juni 2019 das Retten von Personen aus Gewässern geübt und Wissen vermittelt. Am 24. Juni 2019 findet dann die Weiterbildung der Gruppenführer statt. Die Kameraden der Feuerwehr treffen sich an den jeweiligen Tagen 19.00 Uhr im Feuerwehrgerätehaus in der Goldbornstraße und würden sich sehr freuen, wenn interessierte Bürgerinnen und Bürger das Angebot annehmen und sich über die Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehren informieren.

Der Neubau der Brücke F in Mahlitzsch, konkret am Weg zwischen Margarethenmühle und Mahlitzsch, wurde in der zurückliegenden Woche beendet. Die durch die Hochwasserflut 2013 geschädigte Brücke wurde als Ersatzneubau mit Stahlbetonrahmenteilen hergestellt. Die Mitarbeiter der Wilhelm & Co. Straßen- und Wegebau GmbH Mutzschen stellten das 185.000 € teure Bauprojekt am 03. Mai 2019 fertig. Der Durchlass ist zukünftig für ein HQ 100 ausgelegt, wobei die Baukosten zu 100 % aus dem Sächsischen Programm zur Hochwasserschadensbeseitigung gefördert wurden. Der Weg zwischen Margarethenmühle und Mahlitzsch ist für die Nutzung als Wander- und Radweg, bzw. als Waldweg sowie für die Waldbewirtschaftung ausgelegt und wird für die Befahrung mittels PKW gesperrt.

 

In der Sitzung des Stadtrates am 16. Mai 2019 war der Leiter des Polizeireviers Döbeln, Herr Andrée Wagner zu Gast und stellte die Kriminalitätsstatistik für Roßwein und die Ortsteile für das Jahr 2018 vor.

Wie Herr Wagner gleich zu Beginn feststellte, steht die Stadt Roßwein im Vergleich zu anderen Städten im Altkreis Döbeln gut da, was die Zahl der Straftaten angeht. Roßwein hätte hinter Großweitzschen und Ostrau die drittniedrigste Kriminalitätsrate im Altkreis Döbeln. Der hergestellte Ordnungszustand in der Stadt sei so auch ein Verdienst von Verwaltung und Politik, die in Roßwein betrieben wird, bemerkte Andrée Wagner zu Beginn seiner Ausführungen. Insgesamt wurden in dem Jahr 2018   194 Straftaten durch die Polizei aufgenommen. Die Entwicklung sei jedoch eine gute, da im Jahre 2012 noch 309 Straftaten, im Jahre 2013   288 und auf dem Höhepunkt der sogenannten Flüchtlingskrise 2015/2016   339 Straftaten registriert wurden.

Von den 194 Straftaten in 2018 konnten 119 aufgeklärt werden, wobei diese Quote weit über dem Sachsendurchschnitt liegt. Die 119 aufgeklärten Straftaten konnten 110 Tätern zugeordnet werden, welche dabei mehrfach in Erscheinung traten und vor allem nicht alle in Roßwein und den Ortsteilen wohnten. Interessant hierbei ist auch die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen: „Nur vier hatten einen ausländischen Hintergrund; stammten aus Indien, Kroatien, Syrien oder Tschechien“, erklärte Andrée Wagner. Straftaten gegen das Leben gab es in 2018 keine, im Gegensatz zum vorangegangenen Jahr auch keine Tat von sexuellem Missbrauch gegenüber Kindern.

Raubstraftaten waren in 2018 nicht zu verzeichnen und die Körperverletzungen im Vergleich zu 2017 sind deutlich zurückgegangen – von 35 auf 16.

Einen leichten Anstieg gab es hingegen bei Diebstählen, welche um vier auf 58 Fälle anstiegen. Die Aufklärungsquote liegt für Roßwein bei 36%, was zunächst niedrig anmutet, jedoch im Vergleich zum Sachsendurchschnitt, der zwischen 20 und 25% liegt, relativ hoch ist. Ein größeres Thema in Stadt stellen die Sachbeschädigungen dar, welche vom eingetretenen Gartenzaun über Schmierereien bis hin zu zerstochenen Reifen reichen. Hier gab es eine Steigerung von 32 auf 43 Fälle in 2018.

In seinen Schlussworten bestärkte Andrée Wagner die Stadträte und bat hier, um Möglichkeiten zu sorgen, das Ordnungsamt der Stadt noch etwas zu stärken. Mit dem neuen Polizeigesetz, welches ab Herbst 2019 erwartet wird, würden weitere Aufgaben in die Verantwortung der Kommunen übertragen, wobei hier die Finanzierung durch den Freistaat noch in den Sternen steht. Wie der Polizeichef weiter ausführte, wird das neue Polizeigesetz auch die Planstellen für den Vollzugsdienst im Döbelner Polizeirevier erhöhen, woraus auch die Stadt Roßwein ihren Nutzen ziehen wird.

Ab ab dem 03.06.2019 beginnen die Bauarbeiten (Straßenbau) auf dem Dorfweg in Niederstriegis. Es erfolgen Instandsetzungen an der Straßenentwässerung und dem bituminösen Oberbau. Voraussichtliches Bauende ist der 14.06.2019. Während der Bauarbeiten ist eine Vollsperrung erforderlich.

Die Zufahrt zum Dorfweg von der S 34 (Schweizer Haus) kann in diesem Zeitraum nicht genutzt werden.

Dorfweg Niederstriegis

 

 

Im Rahmen der bundesweiten Aktionswochen zur Biotonne und Biogutverwertung bieten Entsorgungsunternehmen des Landkreises Mittelsachsen am 05. Juni (14-18 Uhr) die Möglichkeit, sich an verschiedenen Wertstoffhöfen über die Entsorgung von Bioabfällen, Grün- und Gehölzverschnitt zu informieren. Im Mittelpunkt steht dabei das Angebot der Biotonne der jeweiligen Unternehmen.

Interessenten wird ein breites Angebot an Informationen rund um die Abfallentsorgung, -Trennung und Bioabfall-verwertung geboten, u.a.:

  • in Freiberg – Wertstoffhof
    (Fa. Becker Umweltdienste):

    Beratung zur Abfall- und Grünschnittentsorgung, Biotonnennutzung, Informationsmaterial vor Ort und Sonderkonditionen f
  • in Mittweida, Penig und Rochlitz – Wertstoffhöfe (Fa. Fehr Umwelt Ost Mittweida):
    Beratung zu Grünschnittabgabe und Biotonnennutzung; Aktionsangebot zu Grünschnittcontainern

in Roßwein-Hohenlauft – Wertstoffhof
(Fa. Entsorgungsgesellschaft Döbeln):

Beratung zur Abfalltrennung, Grünschnittabgabe und Abfallbehälterbestellung; Sonderkonditionen für die Entsorgung von Grün- und Strauchschnitt und die Lieferung von Absetzcontainern

Für weitere Rückfragen wenden Sie sich bitte an das jeweilige Entsorgungsunternehmen – Rufnummern im Abfallkalender 2019 oder unter www.ekm-mittelsachsen.de.

Saskia Siegel EKM,  Frauensteiner Straße 95 09599 Freiberg |
Telefon 03731 2625-44/41 | email hidden; JavaScript is required

 

 

Kinder fahren am 1. Juni 2019 wieder kostenfrei durch das Verbundgebiet

Am Samstag, den 1. Juni 2019, dürfen wieder alle Kinder, die unter 15 Jahre alt  sind  und  Kinder,  die an diesem Tag ihren 15. Geburtstag feiern, den gesamten   Öffentlichen  Personennahverkehr  im  VMS-Verbundgebiet  nutzen.

Bereits  seit mehreren Jahren erhalten die Kinder dies als Geschenk von den Partnerunternehmen des Verkehrsverbundes Mittelsachsen (VMS). Natürlich  sind  auch  in  diesem  Jahr wieder allerlei Veranstaltungen und touristische Einrichtungen mit der freien Fahrt erreichbar. Auch können die Kinder  am  1. Juni 2019 auch ohne eine erwachsene Begleitperson kostenfrei in  der  Drahtseilbahn  Augustusburg  mitfahren. Für die Fichtelbergbahn im Kurort  Oberwiesenthal kann ein Erwachsener seinen Fahrschein gemeinsam mit bis zu vier Kindern nutzen.

Für  Gruppenfahrten  mit  mehr als zehn Personen ist an diesem Tag wichtig:
Bitte   die  Fahrt  mit  der  jeweiligen  Personenanzahl  rechtzeitig  beim zuständigen  Verkehrsunternehmen  anmelden.  So kann sichergestellt werden, dass  für  die  Tour  in  Bus  und  Bahn noch genügend Platz für die jungen Fahrgäste ist. Welches Verkehrsunternehmen für die Fahrt kontaktiert werden muss,  kann  zum  Beispiel beim VMS-Serviceteam unter 0371 40008-88 erfragt werden.

Wie wär’s mit einem Geschenk zum Kindertag? Mit  dem  FerienTicket  für die Verkehrsverbünde Mittelsachsen und Vogtland oder dem FerienTicket Sachsen für den ganzen Freistaat Sachsen sechs Wochen lang mobil sein! Die Tickets gibt es bei den Verkehrsunternehmen und an den meisten    Fahrscheinautomaten    zu    erwerben.    Mehr    Infos    unter www.dein-ferienticket.de.

i. A. Jeanette Kiesinger
Pressesprecherin
Mitarbeiterin Marketing

Telefon 0371/ 40008-120
E-Mail: email hidden; JavaScript is required

Verkehrsverbund Mittelsachsen GmbH
Am Rathaus 2
09111 Chemnitz


(Foto: Gerhard Schlechte)

Nach der Neuauflage 2018 zog das Schalmeien-Festival in Roßwein erneut die Gäste ins Festzelt am Lindenhof. Von dort konnten die Klänge vom Blech ordentlich durch das Muldental scheppern. Kapellen aus dem erzgebirgischen Auma, aus Hartmannsdorf sowie aus Großolbersdorf brachten am Sonnabend die Zeltwände zum Vibrieren. Das sorgte bei den Zuhörern ordentlich für Stimmung, denn die drei Schalmeienkapellen brachten auch die Trommelfelle ordentlich ins Schwingen. Es handlte sich um das 16. Roßweiner Schalmeienfestival. 2014 wurde es für einige Jahre unterbrochen.

(Text: Frau Engelmann-Bunk, DAZ)

Am 04.05.2019, bereits ab ca. 07.00 Uhr, fand auf dem Roßweiner Markt wieder ein Blumen- und Frühlingsmarkt statt. Trotz heftigen Regenwetters und noch bevor alle Stände aufgebaut waren, wurde schon eifrig zwischen den einzelnen Blumen-und Pflanzengängen das Passende gesucht. Zu späterer Zeit fanden sich auch noch Händler für den geplanten Flohmarkt ein, was so manchen Besucher noch anlockte. Auch die Versorgung mit Speisen und Getränken war gesichert.

Natürlich konnte man neben Blumen und Pflanzen auch aus einem reichhaltigen Angebot von weiteren Produkten für Mensch und Tier wählen und es fanden sich viele schöne und praktische Dinge für Haus, Hof und Garten oder Balkon und Terrasse.

Die Händler freuten sich auf Ihre Kunden, mit denen sie gemeinsam über die Lust und Freuden des Gärtnerns, die einzelne Pflanzenpflege oder, wie in diesem Fall, über das Wetter einen regen Austausch führen konnten.

Einig waren sich alle Teilnehmer, dass im nächsten Frühjahr wieder ein bunter Garten- und Blumenmarkt durchgeführt werden soll. Und vielleicht bereichert der eine oder andere Anbieter von Naturprodukten und regionalen Erzeugnissen diesen Markt.

 

Ausschreibung

 

Die Stadt Roßwein sucht für das vom 06.07. – 12.07.2020 stattfindende Schul- und Heimatfest für die Zeit vom 10.07. bis 12.07.2020 einen Bewirtschafter für den Marktplatz als Hauptveranstaltungsort.

Die Veranstaltungen sollen als Openair –Veranstaltungen durchgeführt werden. Für den Fall des Schlechtwetters ist vom Bewirtschafter ein Zelt für den Markt vorzuhalten.

Vom Bewirtschafter werden diverse Leistungen erwartet, welche zum wesentlichen Erfolg der Veranstaltung beitragen. Die erwarteten Leistungen und die gesamte Ausschreibung fordern Sie bitte an unter: Frau M. Neubert, email hidden; JavaScript is required, 034322/46610 oder schriftlich Markt 4, 04741 Roßwein.

 

 

15 Jahre Jubiläumsaktion Netzwerk Nachbarschaft „Jede Wiese zählt!“

Die Mitglieder des Zukunftsworkshop der Stadt Roßwein rufen die Einwohner der Stadt und in der Ortsteileauf, sich an der Aktion „Jede Wiese zählt“ zu beteiligen. Alle notwendigen Materialien können über   https://www.netzwerk-nachbarschaft.net/wettbewerbe/jede-wiese-zaehlt/ kostenlos angefordert werden.

PRESSEMITTEILUNG

15 Jahre Netzwerk Nachbarschaft: Jubiläumsaktion „Jede Wiese zählt!“

Hamburg, Mai 2019 – Jetzt können NachbarInnen der Umwelt ihren grünen Daumen zeigen: Mit der Jubiläumsaktion „Jede Wiese zählt!“ ruft das bundesweite Netzwerk Nachbarschaft zu mehr Wildwuchs im Quartier auf. Die Idee: Anwohnergemeinschaften sorgen für Artenvielfalt – direkt vor ihrer Haustür!

Es ist ganz einfach und funktioniert überall. Auf Brachflächen am Straßenrand, in Hinterhöfen und Parks, in Kita- und Schulgärten, auf Verkehrsinseln oder Balkonen. Prominente Unterstützung für „Jede Wiese zählt!“ kommt von Künstler Janosch und der Fernsehköchin Sarah Wiener. Auch die SozialministerInnen mehrerer Bundesländer fördern die Aktion und rufen mit aufmunternden Worten zum Mitmachen auf.

Säen und ernten
Den TeilnehmerInnen der Aktion werden bei Anmeldung kostenlos Bio-Samen und ein Hinweisschild zugesandt, mit dem sie ihre Wiese kennzeichnen. Im Gegenzu dokumentieren sie den Erfolg ihrer Pflanzaktion. Als Anerkennung gibt es eine bunte Plakette, die der Künstler Janosch gestaltet hat. Weitere Informationen, Checklisten und Beispiele von „grünen“ Nachbarschaften sind auf https://www.netzwerk-nachbarschaft.net/wettbewerbe/jede-wiese-zaehlt/ hinterlegt.

Hoher Besuch
Mit der Aktion will das Netzwerk zu seinem 15-jährigen Bestehen ein sichtbares Zeichen setzen für den Artenschutz in den Quartieren. „Mehr Grün schafft ein gutes Mikro-Klima, nicht nur für die AnwohnerInnen, sondern auch für Pflanzen und Tiere“, sagt Erdtrud Mühlens, Gründerin von Netzwerk Nachbarschaft. „Wir sprechen mit der Aktion AnwohnerInnen von jung bis alt an. Sie können jetzt direkt vor ihrer Haustür Patenschaften übernehmen, wie es sie vielerorts schon für Straßenbäume gibt.“ Zum Dank kommt dann auch „hoher“ Besuch: Wildbienen, Käfer, Hummeln, Schmetterlinge und Co. finden hier Nahrung und ein neues Zuhause.

Auf die Straße – fertig – los!
Die Aktion dürfte viele NachbarInnen auf den Plan rufen. „Das Gefühl der Zugehörigkeit zum Quartier hat in den letzten Jahren stark zugenommen“, so Mühlens. „Meine Straße ist mein Zuhause“, sagen 69 Prozent der Deutschen laut einer Emnid-Umfrage im Auftrag von Netzwerk Nachbarschaft. 68 Prozent wollen gemeinsam mit ihren NachbarInnen aktiv werden. Zunehmend beliebt sind dabei Begrünungsaktionen. Heute sind über 2.800 Nachbarschaften im Aktionsbündnis aktiv. Schirmherrin von Netzwerk Nachbarschaft ist Bundesministerin Dr. Franziska Giffey.

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Impressum: Netzwerk Nachbarschaft, c/o AMG Hamburg,
Eppendorfer Landstraße 1021, 20249 Hamburg
Leitung: Erdtrud Mühlens
www.netzwerk-nachbarschaft.net

 

Gert Hortenbach mit 75 Jahren verstorben

Er war lange Zeit Vorsitzender der Roßweiner Chorgemeinschaft „Frisch Auf“ und auch des Roßweiner Behindertenbeirates, hat sich engagiert im Willkommensbündnis der Stadt und im Zukunftsforum. Die Belange seiner Stadt und ihrer Menschen haben ihm am Herzen gelegen, er hat sich eingesetzt und engagiert. Jetzt ist Gert Hortenbach im Alter von 75 Jahren verstorben.

Gert Hortenbach stammte aus Lunzenau. In die Döbelner Region verschlug es ihn, weil seine Frau Rosmarie von hier stammt. In Roßwein war er nach seinem Hochschulstudium und pädagogischer Ausbildung zunächst als Lehrer an der Roßweiner Ingenieurschule tätig, später, bis zur Wende als stellvertretender Direktor. Nach der Wende arbeitete er auf Grund seiner Wirbelsäulenprobleme nur noch stundenweise an der Ingenieurschule und baute in Roßwein den Verein mittelständischer Arbeitnehmer mit auf. Er trat in die Chorgemeinschaft „Frisch Auf“ ein. In den 1990er Jahren war er vor allem für das Rationalisierungskuratorium der Deutschen Wirtschaft tätig. In dieser Funktion schrieb Hortenbach das Buch „Der chinesische Markt für ostdeutsche Unternehmen“. In diesem, seinem größten Projekt, ging es darum, kleine und mittlere sächsische Firmen zu Pools zusammenzuschließen und ihnen so Zugang zum chinesischen Markt zu verschaffen.

Nach einer vermasselten Bandscheiben-OP 1999 war Gert Hortenbach von der Hüfte an querschnittsgelähmt und Invalide. „Es gibt Behinderte, die verkriechen sich, vielleicht weil sie sich schämen. Dabei ist es wichtig, die Situation zu akzeptieren, ein gesundes Selbstbewusstsein zu haben und das Beste draus zu machen“, sagt Gert Hortenbach 2010 im Interview mit der DAZ. Von Natur aus Optimist gab er diese Lebensauffassung auch als Vorsitzender des Roßweiner Behindertenbeirates an andere Menschen mit Handicap weiter. Auf Initiative von Gert Hortenbach richtete der Beirat 2006 seine Arbeit und Ziele neu aus. Das Projekt „Wir für Sachsen“, bei dem in den Schulen Aufklärungsarbeit zur Barrierefreiheit geleistet wird, geht maßgeblich auf Gert Hortenbachs Engagement zurück. „Das demografische Problem wird verdrängt. Roßwein wird immer mehr zur Stadt der Alten, darauf muss sich eingestellt werden.“

Text: Manuela Engelmann-Bunk (DAZ)
Foto: Jürgen Kulschewski