zur Umsetzung der LEADER Entwicklungsstrategie der LAG Klosterbezirk Altzella

Anträge können im Zeitraum 20.04 bis 25.05.2021 abgegeben werden. Antragsberechtigt sind ausschließlich eingetragene/rechtsfähige Vereine.

 

Aufruf 20.04.2021

Am 29. April 2021 findet um 18.00 Uhr im Großen Rathaussaal die 9. öffentliche Sitzung des Technischen Ausschusses, Umwelt, Kultur und Soziales statt.

 

Tagesordnung

 

Öffentlicher Teil

 

1 Öffentliche Fragestunde der Bürger
2 Bauangelegenheiten
2.1 Neubau eines Schuppengebäudes an ein Wohnhaus, Flurstück Nr. 33 der Gemarkung Niederstriegis
2.2 Antrag Grundstückszufahrt im Ortsteil Haßlau
2.3 Antrag auf Anbau eines Balkons, Flurstück Nr. 50/1 der Gemarkung Niederstriegis
2.4 Umnutzung einer ehem. Ergotherapiepraxis in Wohnungen, Flurstück Nr. 652 der Gemarkung Roßwein
2.5 Errichtung und Betrieb einer Runddrahtlackieranlage, Flurstück Nr. 1/11 der Gemarkung Ossig
2.6 Neubau eines altersgerechten Wohnhauses, Flurstück Nr. 1040/61 der Gemarkung Roßwein
3 Informationen und Anfragen

 

Im Anschluss findet der nichtöffentliche Teil statt.

 

V. Lindner
Bürgermeister

 

Auszubildende der Roßweiner Gemeinhardt Service GmbH pflanzen Bäume

Sie gehen anderen meist einen oder sogar mehrere Schritte voraus: Walter Stuber und Dirk Eckart, die beiden Geschäftsführer der Roßweiner „Gemeinhardt Service GmbH“. Diesmal gehen sie allerdings einen Schritt „zurück“.

Da bei beiden Geschäftsführern Gemeinwohl und Nachhaltigkeit im Vordergrund stehen, hat das Unternehmen in Roßwein ein Gelände gepachtet, auf dem eine Streuobstwiese entstehen soll. In einer Meißner Baumschule wurden dazu zehn Bäume alter Obstsorten geordert, die die Auszubildenden des Unternehmens jetzt pflanzen durften. „Wir haben für jeden unserer aktuell zehn Azubis einen Baum gekauft, damit jeder seinen ‚eigenen‘ einpflanzen darf. Deren Namen sowie das Datum der Pflanzaktion sind jeweils auf einem Schild verewigt, das an den Holzpflöcken hängt, an denen die jungen Bäumchen angebunden werden“, informiert Eckart. „Vielleicht gibt es in einigen Jahren nicht mehr alle Sorten, die wir heute pflanzen, aber zumindest diese Bäume werden uns dann an ihre und auch an unsere Vergangenheit erinnern.“

In einer Einführung am Morgen im Unternehmen versuchten die Geschäftsführer ihrem Berufsnachwuchs beizubringen, was Nachhaltigkeit und Gemeinwohlökonomie für die Gemeinhardt Service GmbH bedeutet. „Für uns zählt dazu auch, dass wir unsere Auszubildenden nicht als billige Arbeitskräfte sehen, sondern eher als langfristige Investitionen“, so Stuber, „denn wir möchten möglichst gute Gerüstbauer heranwachsen sehen, denen ihre Tätigkeit Spaß macht. Nur so können wir sicher sein, dass diese Jugendlichen uns möglichst lange erhalten bleiben. Daher werden sie bei uns grundsätzlich die ersten beiden Lehrjahre in einer separaten Ausbildungskolonne betreut und gehen erst im 3. Lehrjahr mit zu Einsätzen in die weite Welt.“

Eine Erfahrung der dritten Art dürften auch einige von ihnen gehabt haben, als sie mitbekamen, dass sie mit dem Einpflanzen eines Baumes einen ökologischen Fußandruck hinterlassen. „Dieses Aha-Erlebnis ist hoffentlich für den einen oder anderen in bleibender Erinnerung“, ist sich Hubert Paßehr, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Roßwein sicher: „Wenn sie in zehn, fünfzehn Jahren mit ihrem eigenen Nachwuchs die Bäume besuchen können, die sie einst selbst einpflanzten. Wir sind als Stadt der Gemeinhardt Service GmbH mehr als zu Dank verpflichtet und sind froh, dieses Unternehmen und seine beiden ‚verrückten‘ Chefs in unserer Kommune zu wissen.“

Nachhaltigkeit ist bei den Gemeinhardts Trumpf – nicht nur jetzt, um gute PR zu haben. „Für uns ist es wichtig, dass sich unsere Mitarbeiter auch mit diesem Thema beschäftigen. Ein Baum für jeden Azubi ist nur ein kleiner Schritt auf unserem Weg in eine hoffentlich für alle Seiten gute Zukunft“, so Eckart und Stuber abschließend erwartungsvoll.

Der Kreisjugendring Mittelsachsen e.V. bildet Jugendleiter*innen aus.

Juleica heißt die bundesweit gültige Jungendleiter*innen-Card. Sie weist ehrenamtliche Mitarbeiter*innen in der Jugendarbeit aus.

Die kleine, bunte Plastikkarte im handlichen Scheckkartenformat kann jeder bekommen, der in seiner Freizeit für einen Träger der freien oder der öffentlichen Jugendhilfe tätig ist und mit Kindern und Jugendlichen arbeitet. Vorausgesetzt er oder sie ist mindestens 16 Jahre alt und hat erfolgreich eine Jugendleiterschulung besucht.

Mehr dazu finden Sie hier:

Ausschreibung Juleica_

 

 

Einen Osterspaziergang der anderen Art nutzten, trotz des teilweise kaltfeuchten Wetters ca. 20 Erwachsene und Kinder aus Roßwein über die Osterferienzeit. Anstelle der angekündigten Schnitzeljagd für Familien organisierte das Bürgerhaus in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Roßwein und dem Jugendhaus dieses Mal einen digitalen Stadtrundgang, bei dem dennoch die Beinmuskulatur in Anspruch genommen werden musste. Nichts mit daheim vor dem Computer sitzen, nein!

Mit dem Smartphone und der Anwendung Actionbound ausgestattet, mussten Orte gesucht, Rätsel beantwortet und kreative Aufgaben gelöst werden. Und nebenbei gab es einige historische Informationen und alte Ansichten zu unserer Stadt.

Die Preispakete für die Kinder, welche sich durch diese Quizrallye geboxt haben, liegen im Bürgerhaus zur Abholung bereit. Die ersten Abholtermine mit Familien sind vereinbart. Eigentlich sollte der Osterhase die Preispäckchen am Osterwochenende für die Kinder verstecken, aber leider wurde auch er von den Corona-Maßnahmen ausgebremst. So übernehmen dieses Jahr die Bürgerhausmitarbeiterinnen diesen Job.

Der 1. Roßweiner Quizbound bleibt aber weiterhin zur kostenfreien Nutzung erhalten. Nähere Informationen dazu findet man auf der Seite des Bürgerhauses unter der Rubrik „Leben in Roßwein“ auf www.rosswein.de.

Für die Bereitstellung des Fotomaterials bedanken wir uns ganz herzlich bei dem Heimatverein Roßwein e.V. und dem Unternehmen Foto Hanisch, dessen Familie sich schon seit über 100 Jahren um eine Art Fotodokumentation gesellschaftlicher Ereignisse und städtebaulicher Details verschrieben hat. Ebenso bedanken wir uns bei Nicole Schröder vom Jugendhaus Roßwein für ihre tatkräftige Unterstützung.

Dies ist ein Teil der Schnappschüsse, welche uns von den „Bounder*innen“ geschickt wurden:

Übrigens: Die Anwendung Actionbound kann man auch für private Schnitzeljagden, Quizrallyes oder Stadtrundgänge verwenden. Die private Nutzung ist kostenfrei!

 

 

 

Michael Köhler aus Döbeln weitet sein Angebot an Corona-Testcentern aus und eröffnet am Montag, dem 19. April 2021, eine weitere Testkapazität in Roßwein. Auf dem Parkplatz des EDEKA-Marktes am Einkaufszentrum an der Haßlauer Straße können sich dann die Bürgerinnen und Bürger jeweils von Montag bis Freitag von 09.00 -17.00 Uhr und samstags von 11.00 -16.00 Uhr testen lassen. Die Spuktests werden kostenlos im Testcontainer angeboten. Wie Bürgermeister Veit Lindner mitteilte, wird durch das weitere Testzentrum am Edeka-Markt allen Nutzern die Möglichkeit eingeräumt, einen wöchentlich durchgehenden Testnachweis erhalten zu können. Dies sei vor allem für den Besuch von Geschäften, Praxen und körpernahen Dienstleistungsangeboten eine notwendige Voraussetzung. Wie Michael Köhler unterstreicht, wird auch bei der hoffentlich bald in Aussicht stehenden schrittweisen Öffnung von Gastronomieeinrichtungen der tagaktuelle Nachweis eines Corona-Tests eine wesentliche Rolle spielen.

Alle Bürgerinnen und Bürger, dies schließt Kinder und Jugendliche ein, sowie die Einwohner der umliegenden Nachbargemeinden können das Angebot des Testcenters am Edeka-Markt ab Donnerstag in Anspruch nehmen.

 

Öffnungszeiten :  

Montag bis Freitag     09.00 – 17.00 Uhr

Samstag                        11.00  – 16.00 Uhr

 

 

 

Die Umsetzung der Bereitschaftsdienstreform in Sachsen schreitet weiter voran. Ab 2. April 2021 erweitern gleich vier neue Bereitschaftspraxen das ambulante medizinische Versorgungsangebot im Freistaat.

Die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen (KV Sachsen) ist Betreiber dieser Praxen, die der medizinischen Versorgung der Bevölkerung auch außerhalb der üblichen Sprechzeiten von Arztpraxen dienen. Die Bereitschaftspraxen arbeiten in Kooperation mit den jeweiligen Kliniken an den Krankenhausstandorten Mittweida, Borna, Grimma und Wurzen.

Bereitschaftspraxen werden oft auch als „Portalpraxen“ bezeichnet und dienen der Behandlung von Patienten mit nicht lebensbedrohlichen Beschwerden, die normalerweise tagsüber eine Arztpraxis aufsuchen würden, deren Behandlung aber aus medizinischen Gründen nicht bis zum nächsten (Werk-)Tag warten kann.

Damit die Wartezeiten akut erkrankter Personen nicht unnötig verlängert werden, sind die Bereitschaftspraxen keine Anlaufstellen zur ausschließlichen Ausstellung von Wiederholungsrezepten oder Folgebescheinigungen zur Arbeitsunfähigkeit.

Unbedingt zu beachten ist, dass Bereitschaftspraxen keine Anlaufstellen für Personen mit Verdacht auf COVID-19 oder zur Testung von Patienten auf Infektion mit dem Corona-Virus sind.

Eine Übersicht aller Bereitschaftspraxen in den sächsischen Regionen mit aktuellen Öffnungszeiten und Adressen aller Standorte ist auf der Internetpräsenz der KV Sachsen hinterlegt:

www.kvsachsen.de < Bürger < Bereitschaftspraxen und –sprechstunden in Ihrer Region

Nach einer Bauzeit von nur 15 Monaten ist das neue Seniorenpflegeheim am Baderberg in Roßwein eingeweiht worden. Nach dieser rekordverdächtigen Bauzeit wurde das moderne Pflegeheim am 01. April 2021 vom Investor, der Theed Projekt GmbH aus Chemnitz, an den Betreiber, die Euro Plus Seniorenbetreuung GmbH der Volkssolidarität Chemnitz, übergeben. Knapp 13 Mio. Euro investierte der Investor in den Neubau, wo zuvor das Wohnheim der zu DDR-Zeiten benötigten Gastarbeiter aus Cuba sein tristes Dasein fristete.

Im November 2019 wurde das ruinöse Gebäude abgerissen und nun durch den modernen Neubau der Seniorenresidenz ersetzt. Von Anfang an versuchten Investor und Betreiber, die Roßweiner Bevölkerung einzubeziehen und riefen zum Beispiel alle Einwohner zur Namensfindung auf. Aus vielen Einsendungen heraus entschied sich die Euro Plus Seniorenbetreuung GmbH für den Namen „Kamelienhof Roßwein“. Am Dienstag, dem 06. April 2021, fand nun die Eröffnung der neuen Roßweiner Seniorenresidenz statt. Als erster Bewohner konnte der 89-jährige Roßweiner Karl Weinhold begrüßt werden, welcher gutgelaunt und voller Interesse der kleinen Eröffnungsveranstaltung folgte.

Bis Ende der Woche waren bereits sechs Bewohner in das neue Pflegeheim eingezogen und die 130 zur Verfügung stehenden Plätze werden so in den nächsten Wochen weiter belegt. Wie die Einrichtungsleiterin Nicole Eichert mitteilte, ist es das Ziel, bis Ende des Jahres die Vollbelegung der 130 Betten zu erreichen.

So ist das Objekt im Erdgeschoss und in jeder der drei Etagen in vier Wohnbereiche eingeteilt. Jede Etage wird dann wiederum in zwei Wohngruppen unterteilt. Für jede Wohngruppe steht eine Gemeinschaftsküche oder eine Cafeteria zur Verfügung. Ehepaare können sich für eines der 11 Familienappartements entscheiden, welche über einen kleinen Flur verfügen und zwei getrennte Zimmer beherbergen. Diese können auf Wunsch als Wohn- und als separates Schlafzimmer eingerichtet werden. Bei der zu erwartenden Vollbelegung werden die zukünftigen Bewohner dann von rund 90 Mitarbeitern rund um die Uhr versorgt.

Zur Eröffnungsveranstaltung sollte gemeinsam mit Stadtgärtner Ingolf Kirschstein das neue Wahrzeichen der Seniorenresidenz, eine Kamelie „Jury´s Yellow“ gepflanzt werden – eine weißblühende Kamelienschönheit mit gelbem Kern, welche Namenspatin  der Seniorenresidenz ist und so die Verbundenheit der Einrichtung mit Roßweins bekanntestem Wahrzeichen darstellt. Aufgrund der Schneedecke wurde die Pflanzung jedoch verschoben und die Kamelie konnte erst einmal nur als Kübelpflanze durch Bürgermeister Veit Lindner, die Vorsitzende des Roßweiner Heimatvereins Martina Thiele und Ingolf Kirschstein an die Einrichtungsleiterin übergeben werden.

Bürgermeister Lindner bedankte sich in seinen Grußworten für die unkomplizierte Zusammenarbeit mit dem Investor sowie die schnelle Umsetzung des Projektes am Baderberg und unterstrich, dass die Stadt mit dem nun neuen und zweiten Pflegeheim im Ort das Problem von Wartelisten für einen Pflegeplatz eine enorme Entlastung erfährt.

Wie die Pflegedienstleiterin Silke Vogel und Einrichtungsleiterin Nicole Eichert mitteilten, soll neben einer Zusammenarbeit mit den Roßweiner Vereinen auch eine Patenschaft mit dem Kindergarten „Zwergenland“ initiiert werden, um so Synergien für alle Beteiligten zu schaffen.

 

Am 21. April 2021 findet um 19.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Gleisberg die 10. öffentliche Sitzung des Ortschaftsrates Gleisberg statt.

                                                                                            

                                                                                                        TAGESORDNUNG

Öffentlicher Teil:

  1. Eröffnung der Sitzung, Feststellung der Beschlussfähigkeit und Bekanntgabe der Tagesordnung
  2. Öffentliche Fragestunde der Bürger
  3. Informationen des Ortsvorstehers
  4. Anfragen der Ortschaftsräte

Im Anschluss findet der nichtöffentliche Teil statt.

 

B. Handschack
Ortsvorsteher

Die Wurzeln der Gemeinhardts reichen zurück bis ins Jahr 1905: Damals gründete Andreas Gemeinhardt ein Gerüstbau-Unternehmen in München. 1994 erfolgte die Gründung der Niederlassung im sächsischen Roßwein. Die heutigen geschäftsführenden Gesellschafter, Walter Stuber und Dirk Eckart, kauften die Niederlassung 2001 im Zuge eines Management-Buy-Outs. Und der Kauf am 1. April entpuppte sich erfreulicherweise nicht als April-Scherz, sondern als wegweisender Schritt, der sich am Gründonnerstag zum 20. Mal jährte. Inzwischen ist man ein deutschlandweit erfolgreiches Unternehmen. Roßwein ist zum Stammsitz mit insgesamt rund 50 Mitarbeitern geworden, hinzugekommen sind Standorte in Nürnberg, Braunschweig und Frankfurt am Main.

Mit der Zeit entwickelte sich das Unternehmen immer mehr zum Anbieter für Spezialgerüste. Die klassischen Fassadengerüste spielen schon eine Weile keine Rolle mehr und weitere Tätigkeitsfelder rund um den Schutz von Personen, Wertgegenständen und Produktionsvorgängen rückten in den Vordergrund. Konsequenterweise folgte daher 2020 die Umfirmierung in Gemeinhardt Service GmbH. Im gleichen Jahr entstand auch die eigenständige Marke „Schutz in Perfektion“.

Für ihre Leistungen wurden die Gemeinhardt Service GmbH und ihre beiden geschäftsführenden Gesellschafter inzwischen mehrfach ausgezeichnet: beispielweise 2019 als Finalist beim wichtigsten und renommiertesten Preis für den deutschen Mittelstand, dem „Großen Preis des Mittelstandes“. Im Jahr 2020 durften Walter Stuber und Dirk Eckart schließlich die Ehrenmedaille der Stadt Roßwein entgegennehmen. Ebenso verfügt die Gemeinhardt Service GmbH über eine Reihe von Zertifikaten. Verliehen wurde 2020 beispielsweise das „Committed to Excellence 2 Star“-Zertifikat. Dieses europaweite Anerkennungsprogramm wurde von der Unternehmerstiftung European Foundation for Quality Management, kurz: EFQM, ins Leben gerufen und bewertet Spitzenleistungen im Management. Außerdem ließen die Roßweiner 2020 als erstes Gerüstbau-Unternehmen weltweit ihre Gemeinwohl-Bilanz erstellen. Gemeinsam setzten sich die Spezialgerüstbauer 2020 auch für die Neugründung des BNI-Chapters „Erich Heckel“ in Roßwein ein. Damit erhielt das Unternehmer-Empfehlungsnetzwerk Business Network International einen neuen Anlaufpunkt in der Muldenstadt.

Bekannt ist die Gemeinhardt Service GmbH für ihre kreativen und zuweilen „verrückten“ Ideen. 2020 entwickelten sie gemeinsam mit der Hammelmann GmbH aus Oelde im Münsterland die erste mobile Teilewaschstraße der Welt, die künftig auch an andere Gewerke verliehen werden soll. Neue Impulse erwarten sich die Roßweiner auch von ihrem gemeinsamen Forschungsprojekt mit der Technischen Universität Dresden zum Einsatz von Exoskeletten im Gerüstbau.

Um neue Fachkräfte zu finden und diese langfristig zu binden, setzt die Gemeinhardt Service GmbH seit langem auf einen bunten Strauß an Ideen. Seit 2020 gehört hierzu die Möglichkeit, ein Dienstfahrrad zu günstigen Konditionen zu nutzen. Die Eröffnung einer hauseigenen Stromtankstelle soll langfristig den kompletten Fuhrpark auf Elektrofahrzeuge umstellen helfen. Inmitten der Corona-Krise entwickelten die Gerüstbauer sogar ein eigenes Malbuch, das die Kleinen beschäftigt und ihnen zudem viele Hinweise zum Berufsbild des Gerüstbauers vermittelt.

Bürgermeister Veit Lindner überbrachte den Geschäftsführern Walter Stuber und Dirk Eckart zum Jubiläum die Glückwünsche der Stadt. Dabei hob Lindner hervor, dass die Gemeinhardt Service GmbH immer wieder mit pfiffigen Ideen zur Mitarbeitergewinnung von sich reden macht und gemeinsam mit dem Personal neue Angebote für die Kundschaft entwickelt. Der Entwicklungsprozess des Unternehmens sei außerordentlich und stelle auch ein Aushängeschild für die Stadt dar. Die durch das Unternehmen gelebte Sozialkompetenz gegenüber allen Mitarbeitern und Geschäftspartnern sowie die vielfältige Unterstützung von Vereinen, Initiativen und Projekten, sei vorbildlich und gebührt den Dank der Stadt. Für die Zukunft wünschen wir dem Unternehmen alles Gute und weiterhin eine sehr gute Entwicklung.

 

zur Neubesetzung des Ehrenamtes als stellvertr. Friedensrichter/in für die Schiedsstelle der Stadt Roßwein

Die aktuelle Amtszeit des stellvertretenden Friedensrichters endet im Mai 2021.

Aus diesem Grunde sucht die Stadt Roßwein Bürgerinnen und Bürger, die das Ehrenamt eines/r stellvertretenden Friedensrichterin/eines Friedensrichters auf der Grundlage des Sächsischen Schieds- und Gütestellengesetzes (SächsSchiedsGütStG) übernehmen möchten. Die Aufgaben der Schiedsstelle werden durch einen ehrenamtlich tätigen Friedensrichter bzw. Friedensrichterin (im Folgenden vereinfacht Friedensrichter) wahrgenommen. Das Verfahren vor der Schiedsstelle dient dem Ziel, Rechtsstreitigkeiten durch eine Einigung der Parteien beizulegen. Der Friedensrichter muss nach seiner Persönlichkeit und seinen Fähigkeiten für das Amt geeignet sein.

Friedensrichter kann gemäß § 4 Abs. 2 SächsSchiedsGütStG nicht sein, wer

– als Rechtsanwalt zugelassen oder als Notar bestellt ist;

– die Besorgung fremder Rechtsangelegenheiten geschäftsmäßig ausübt;

– das Amt eines Berufsrichters oder Staatsanwalts ausübt oder als Polizei- oder Justizbediensteter tätig ist.

Friedensrichter kann gemäß § 4 Abs. 3 SächsSchiedsGütStG ferner nicht sein, wer die Fähigkeit zur Begleitung öffentlicher Ämter nicht besitzt oder durch gerichtliche Anordnungen in der Verfügung über sein Vermögen beschränkt ist.

Friedensrichter soll nicht sein, wer

– bei Beginn der Amtsperiode das 30. Lebensjahr noch nicht oder das 70. Lebensjahr schon vollendet haben wird;

– nicht in der Stadt Roßwein wohnt;

– gegen die Grundsätze der Menschlichkeit oder der Rechtsstaatlichkeit verstoßen hat,

– für das frühere Ministerium für Staatssicherheit oder Amt für nationale Sicherheit tätig war.

Der Friedensrichter hat schriftlich zu erklären, dass die oben aufgeführten Ausschlussgründe nicht vorliegen und seine Einwilligung, Auskünfte zu den Ausschlussgründen beim Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes einzuholen, zu erteilen. Die Wahl des stellvertretenden Friedensrichters erfolgt für die Dauer von 5 Jahren durch den Stadtrat der Stadt Roßwein und bedarf der Bestätigung durch das Amtsgericht Döbeln.

Wenn Sie Interesse an der Übernahme der ehrenamtlichen Tätigkeit als stellvertretender Friedensrichter haben, bewerben Sie sich bitte schriftlich bis zum 09.05.2021 bei der Stadtverwaltung Roßwein, Hauptamt, Markt 4, 04741 Roßwein.

Roßwein, im April 2021

V. Lindner
Bürgermeister der Stadt Roßwein