Freitag, 10. Juli 2020, 18:30 Uhr 

„Zwölf Monate bis zur Endlichkeit: Freiwillig-Unfreiwillig: Sechs Jahre mit Chrytal Meth“ von Petra Höpfner im Telescope-Verlag.

Es war eine Premiere. Seit der Geburt meines Sohnes habe ich es nicht geschafft, ein Buch durchgängig am Stück und ohne große Pausen zu lesen. Das Thema könnte aktueller nicht sein. Chrystal Meth und seine Folgen. Doch mit den Folgen sind nicht nur die Auswirkungen auf den näheren Freundes- und Familienkreis gemeint, auch wenn hier der Fokus liegt. Es gibt hier kein Happy End, wie man es von vielen Büchern und Filmen gewohnt ist und wider Erwarten leidet man mit, ganz gleich ob mit oder ohne eigenen Bezug zum Schicksal der Familie.

Wie schmerzhaft kann es sein, den eigenen Sohn auf seinem Weg aus der Welt der Drogen zu begleiten? Dem Auf und Ab mit größtem Verständnis und Hilfestellungen zu begegnen, um ihn am Ende doch zu Grabe tragen zu müssen? Es lässt sich nur schwer verstehen, was, neben den oft bekannten physischen und psychischen Auswirkungen aus medizinischer Sicht, die eigentliche Tücke dieser Droge ist. Was mitunter trotz ärztlicher und therapeutischer Unterstützung bei Patric nicht gelang, trifft viele ehemalige Drogenabhängige, die der Droge Chrytal Meth verfallen waren. Kaum hatte ich das Buch zur Seite gelegt, blieben vom ohnehin steten Mitleiden während des Lesens eine Art Trauer und der Wunsch, hätte Patric noch ein paar Wochen länger durchgehalten. Vielleicht hätten die schon gereicht, die abgestumpften Gefühle zurückzubringen, um ihn wieder etwas Glück und Stolz auf seine Leistungen empfinden zu lassen. (Rezension: Franziska Riedel)

Auf jeden Fall möchten wir hiermit nochmal allen Eltern, Jugendlichen und Interessierten unsere Lesung am Freitag im großen Rathaussaal in Roßwein ans Herz legen. Im Anschluss an die Lesung von Petra Höpfner möchten wir gern mit Ihnen dazu diskutieren bzw. offene Fragen klären. Ich moderiere das Ganze und freue mich auch auf Ihre Fragen zum Thema, die Sie auch unabhängig von Ihrer Teilnahme am Freitag per E-Mail oder Kommentar-Funktion hier an uns schicken können.

Die Lesung wird gemeinsam organisiert vom Jugendhaus Roßwein e.V., dem Flexiblen Jugendmanagement Mittelsachsen und dem Bürgerhaus Roßwein.

 

 

Am 16. Juli 2020 findet um 17.30 Uhr im Großen Rathaussaal die 10. öffentliche Stadtratssitzung statt.

 

Tagesordnung 

Öffentlicher Teil

 

1 Eröffnung der Sitzung, Feststellung der Beschlussfähigkeit und Bekanntgabe der Tagesordnung
2 Öffentliche Fragestunde der Bürger gem. Geschäftsordnung § 16(3)
3 Informationen aus nichtöffentlicher Sitzung des Stadtrates vom 04.06.2020
4 Betriebskostenabrechnung 2019 der Kindereinrichtungen der Stadt Roßwein
5 4. Änderungssatzung zur Satzung über die Erhebung von Elternbeiträgen und

weiteren Entgelten für die Betreuung von Kindern in Kindertageseinrichtungen

und in der Kindertagespflege der Stadt Roßwein

6 Brandschutzbedarfsplan der Stadt Roßwein
7

8

Förderung der privaten Baumaßnahme „Wunderburg 9“ im Stadtumbauprogramm

Nutzungsvertrag Stadion Haßlauer Straße

9 Bauangelegenheiten
9.1 Ersatzneubau Wohn- und Geschäftshaus, Flurstück Nr. 36, Gemarkung Roßwein
9.2 Neubau einer Maschinen- und Lagerhalle, Flurstücke Nr. 227/2 und 228/2,

Gemarkung Haßlau

9.3 Errichtung einer Gaube, Flurstück 691/7 der Gemarkung Roßwein
10 Ermächtigung des Bürgermeisters zur Vergabe von Bauaufträgen im August 2020
11 Bericht zur Haushaltssituation 2020
12 Strategische Liquiditätssicherung
13 Vergabe der Jahresabschlussprüfung des Haushaltsjahres 2015 der Stadt Roßwein
14 Informationen des Bürgermeisters
15 Anfragen der Stadträte

Im Anschluss findet der nichtöffentliche Teil statt.

V. Lindner
Bürgermeister

 

Die Organisatoren für die Schulfesttombola bedanken sich für die bisher eingegangen Spenden, Gutscheine und Sachpreise bei den nachfolgenden Gewerbebetrieben, Vereinen und Bürgern:

– Ingenieurbüro für TGA PartG mbB G. & H. Radisch Döbeln
– Firma Fugentechnik Kater
– Hartenbergbaude
– Familie John
– Firma Zettler
– Frauenthal Powertrain GmbH Roßwein
– Sitzmöbel und Schließtechnik Matthias Krumbiegel Roßwein
– Frau Tränkner
– Lidl Vertriebs-GmbH & Co. KG Radeburg
– Firma Estler Straßen- und Tiefbau GmbH Hartha
– Wohnungsverwaltung Süd EG
– Praxis für Physiotherapie Gornig
– DREWAG GmbH Dresden
– Aquarien und Terrarienverein „Osiris“
– Friseurgeschäft Thiele
– Praxis für Physiotherapie Dana Rohr
– Döbelner Allgemeine Zeitung
– bausion Strassenbau-Produkte GmbH Landsberg
– Frau Burdack
– VR-Bank Mittelsachsen eG

Wir würden uns auch weiterhin über die Bereitstellung von Sachpreisen, Spenden und Gutscheinen jeglicher Art freuen. Für Ihre Unterstützung bedanken wir uns bereits im Voraus.

Für Rücksprachen stehen Ihnen jederzeit Frau Barthel (Tel. 034322-46644) und Frau Stephan (Tel. 034322-46632) zur Verfügung.

 

Unter dem Motto „Freiluftblasen immer montags“ halten wir, schon seit Anfang Juni bei schönem Wetter, unsere Posaunenchorproben an verschiedenen Stellen in unserer Stadt ab! Abstand, Desinfektion und Anwesenheitsliste ermöglichen uns das Musizieren an der frischen Luft. So spielen wir, hoffentlich, zur Freude der Menschen und zur Ehre Gottes.

An diesen Stellen jeweils montags, immer 19.00 Uhr:

13.07.2020 Spielplatz Karl Marx Straße
20.07.2020 Parkplatz Kirchgemeindehaus

Am 01. Juli 2020 feierte die Familie Marschner mit ihrem Großhandel für Bestattungswaren das 30-jährige Jubiläum seit Bestehen des Unternehmens. Dabei gründete Rosmarie Marschner 1990 die Firma und stellte kurze Zeit später ihren Mann Joachim Marschner ein. Wie Rosmarie Marschner mitteilte, startete das Unternehmen einst bei Bauer Richter in Etzdorf in einer Scheune, welche jedoch in den Wintermonaten so auskühlte, dass Marschners auf der Suche nach festen und beheizbaren Gewerberäumen waren. Auf der Stadtbadstraße, in den Räumen des ehemaligen Dienstleistungsbetriebes Roßwein, fand die Unternehmerin das passende Ausweichquartier, in welchem sie bis 2010 ansässig war. Pünktlich zum 20-jährigen Firmenjubiläum konnte dann die neue Lagerhalle in Seifersdorf eingeweiht werden. Zum Sortiment der Bestattungswaren Marschner gehören neben Särgen in verschiedenster Form und Farbe auch Urnen und Garnituren – all das, was die Bestatter für ihre tägliche Arbeit benötigen. Weit über 50 Kunden werden im Umkreis von 100 km mit Särgen aus Kiefern,- Fichten- und Eichenholz beliefert, wobei kirschbaumfarbene Särge gegenwärtig zudem gern gekauft werden. Jedoch geht der Trend derzeit zum Urnengrab, was das Unternehmen Marschner deutlich spürt. So wurde das Angebot von Urnen erweitert, wobei die preiswerteren Modelle die nachfragestärksten Artikel darstellen. Mit Sohn Gunter Marschner, welcher das Unternehmen 2017 übernommen hat, konnte nun schon die zweite Generation in den Handel mit Bestattungswaren einsteigen und zum gefragten sowie verlässlichen Anbieter in der Bestattungsbranche werden. Bei einer kleinen Familienfeier gedachten Marschners der Zeiten des Beginns der Unternehmertätigkeit, dem Schaden, welches das Hochwasser 2002 am damaligen Unternehmenssitz hinterließ sowie dem Einzug in die neuen Räume des Unternehmens in Seifersdorf. Dabei können Marschners optimistisch in die Zukunft blicken, da bereits die nächste Generation der Familie Interesse an der Fortführung der Bestattungswaren Marschner zeigt.

 

Am 1. Juli 2020 beging die Elektro Roßwein GmbH ihr 30-jähriges Jubiläum in der Nachwendehistorie des Unternehmens. Dabei geht die Geschichte der Elektro Roßwein GmbH in das Jahr 1958 zurück. Zu dieser Zeit wurde in Roßwein an der Mühlstraße die PGH Elektro Roßwein mit Ehrgeiz und Fleiß gegründet. Seither entwickelte sich das Unternehmen zu einem anerkannten Fachbetrieb und wurde am 1. Juli 1990 in die Elektro Roßwein GmbH umgewandelt. Seit diesem Tag firmiert das Unternehmen als GmbH und feierte nun sein 30-jähriges Jubiläum seit der Umwandlung in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Wie der Geschäftsführer Reiner Hänsel mitteilte, kann die Auftragslage des Unternehmens als stabil bezeichnet werden und die insgesamt 40 Mitarbeiter einer gesicherten Zukunft entgegenblicken. Zur Verstärkung des Teams und Abwicklung von weiteren Aufträgen sucht das Unternehmen händeringend versierte Elektriker, Projektleiter, Blitzschutzmonteure und Auszubildende.

Aus dem Stadtbild und dem Verständnis der Einwohner ist das Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Nicht nur, dass unzählige Roßweiner hier eine fundierte Ausbildung zum Elektromonteur genossen haben oder das Unternehmen schon im eigenem Grundstück tätig wurde, sondern auch die Bereitschaft des Unternehmens, viele ehrenamtliche Projekte der Roßweiner Einrichtungen und Feste zu unterstützen, ist an dieser Stelle mit einem herzlichen Dank ganz besonders hervorzuheben.

Die Elektro Roßwein GmbH steht ihren Kunden als kompetenter Fachbetrieb mit einem erfahrenen Team an Mitarbeitern für die Realisierung der Kundenprojekte zur Verfügung. Dabei werden kleine Kundendienstaufträge genauso engagiert und tatkräftig abgearbeitet wie Großprojekte. Das Angebot der Elektro Roßwein GmbH reicht von der Elektroinstallation, der Installation von Photovoltaik-Anlagen über die Errichtung von Blitzschutzanlagen, die Montage und Wartung von Trafostationen bis 20 KV, die Montage und Wartung von Straßenbeleuchtungsanlagen bis hin zum Reparaturservice für Haushaltsgeräte. Im unternehmenseigenen Fachgeschäft für Haushaltsgeräte und Beleuchtung auf der Dresdener Straße in Roßwein werden seit 30 Jahren Wohnbeleuchtung und Haushaltstechnik angeboten, den Liefer- und Reparaturservice mit eingeschlossen.

Zum 30-jährigen Geschäftsjubiläum wünschen wir dem Unternehmen weiterhin viel Erfolg und auch zukünftig eine stabile Auftragslage.

Die rd. 3.500 Kunden der OFM Abwasserentsorgung GmbH, ein Unternehmen des Abwasserzweckverbands Obere Freiberger Mulde in Roßwein und Striegistal, werden auf ihrer Jahresabrechnung 2020 die Senkung der Mehrwertsteuer von 19% auf 16% feststellen können. Diesen Vorteil wird selbstverständlich auch die OFM an ihre Kunden weitergeben. Die OFM Abwasserentsorgung GmbH ist ein Unternehmen des Abwasserzweckverbandes Obere Freiberger Mulde und hat somit, anders als die meisten anderen kommunalen Zweckverbände, die öffentliche Abwasserentsorgung privatrechtlich organisiert. Somit werden anstatt Gebühren, Entgelte für die Abwasserentsorgung erhoben. Die Erhebung von umsatzsteuerpflichtigen Entgelten ermöglicht es insbesondere Unternehmen im Verbandsgebiet, sich die geltend gemachte Umsatzsteuer vom Finanzamt erstatten zu lassen.

Für die meisten Kunden der OFM bedeutet das, dass die noch in diesem Jahr von der OFM berechneten Abschlagszahlungen sich nicht ändern werden und die Reduzierung aufgrund reduzierter Mehrwertsteuer dann in der Jahresendabrechnung 2020 (für einen Zeitraum von 6 Monaten) wirksam wird, wie vom Gesetzgeber beschlossen.

Diese Anpassung passiert „automatisch“, der Kunde braucht grundsätzlich nichts zu tun, da hierfür eine prozentuale Hochrechnung des Wasserbrauchs für den Zeitraum bis zum 30. Juni und für den Zeitraum ab dem 01.07.2020 erfolgt. Kunden, welche den Wasserbrauch per 30.06.2020 trotzdem melden möchten, ist dies unter den bekannten Kontaktdaten tun: per Mail: email hidden; JavaScript is required oder Tel.: 034322 5120.

Durch den beauftragten Dienstleister Veolia Wasser Deutschland GmbH, Niederlassung Döbeln, werden im Auftrag der OFM die Rechnungen erstellt und versendet, auch hierbei bestehen für den Kunden der OFM keine Änderungen zur bisher gewohnten Rechnungslegung.

Ausnahme bilden jene Kunden, die eine Leistung von der OFM vor dem 01.07.2020 bezogen haben, hier zumeist in Form der Fäkalienentsorgung oder sonstiger Dienstleistungen. Leistungen, welche vor dem 01.07.2020 erbracht wurden, müssen noch mit dem Mehrwertsteuersatz von 19% berechnet werden. Für Leistungen ab dem 01.07.2020 wird dann ebenfalls der reduzierte Steuersatz von 16% auf den Rechnungen ausgewiesen.

 

OFM Abwasserentsorgung GmbH

F. Lessig
Geschäftsführer

In den Stadtratssitzungen im Mai und Juni 2020 erteilten die Roßweiner Stadträte im Rahmen des Bürgerhaushaltes insgesamt 19 Projektanträgen ihre Zustimmung. Während in der Stadt Roßwein in diesem Jahr neun Projekte umgesetzt werden sollen, wurden für den Ortsteil Niederstriegis sechs Projekte und für den Ortsteil Gleisberg insgesamt vier Projekte bestätigt. Für den zweiten Bürgerhaushalt der Stadt Roßwein standen auch in diesem Jahr insgesamt 20.000 € zur Verfügung, wobei jeweils 5.000 € für die Ortsteile Gleisberg und Niederstriegis vorgesehen waren.

Von den 20 eingereichten Projektanträgen konnten 19 Anträge bestätigt und damit die Voraussetzungen für die kleinen Bürgerprojekte bzw. Bürgerwünsche geschaffen und unterstützt werden. Ein Projekt entsprach nicht den Ausschreibungsbedingungen und hat daher keine Berücksichtigung gefunden. Auf ein Ausschlussverfahren aller anderen eingereichten Bürgerprojekte konnten die Stadträte verzichten, da diese durch die finanzielle Mittelbereitstellung komplett abgedeckt werden können. Alle Anträge enthielten die erforderlichen Unterstützungsunterschriften, den Nachweis des notwendigen Eigenanteils und die konkrete Projektbeschreibung nebst einer projektbezogenen Finanzplanung. Nachfolgend finden Sie eine Auflistung der Bürgerprojekte, welche nun bis spätestens Juni 2021 von den jeweiligen Projektträgern umgesetzt werden.

So kann in Roßwein die Interessengruppe Weinanbau mit einer Unterstützung in Höhe von 1.300 € rechnen, welche am städtischen Weinberg eine Drahtrahmenanlage aus Stahl erneuern will. Entlang dieser Drahtrahmenanlage sollen zukünftig die Weinpflanzen besseren Halt finden. Die bereits im letzten Jahr erfolgreich durchgeführte Veranstaltungsreihe „Songsalon“ soll auch in diesem Jahr finanzielle Mittel aus dem Bürgerhaushalt für das damit verbundene Kulturprogramm erhalten. Die Organisatoren Nina Pohl und Jörn Hühnerbein erhalten 300 € für ein Konzert mit der Liedermacherin Nadine Maria Schmidt. Die Mitglieder des Dampfmaschinenvereins wollen Gelder aus dem Bürgerhaushalt für die Anschaffung eines Beamers verwenden, mit welchem den vielen Besuchern die technischen Abläufe der Dampfmaschine besser erklärt werden können. Darüber hinaus sollen die Ausstellungsräume des Vereins für wechselnde Ausstellungen mit Vitrinen ausgestattet werden, welche die Exponate schützen und so vor Zugriffen sichern können.

Auch die Interessengemeinschaft zur Verschönerung Roßweins hat für das Einbringen weiterer Tulpen- und Krokuszwiebeln für den Nord- und Südplatz einen finanziellen Zuschuss erhalten. Die Straßengemeinschaft Auf dem Werder wird mit der diesjährigen finanziellen Zuwendung neue Lichterketten, Wimpel und Fahnen zur Aufwertung der Straßenschmückung für das traditionelle Schul- und Heimatfest verwenden. Die Straßengemeinschaft am Kreuzplatz hat mit der Anschaffung von Stehtischen und Biertischgarnituren eine Unterstützung zur Absicherung der vielen Kreuzplatzfeste sowie des Schul- und Heimatfestes erhalten. Bereits gut angelegt ist indessen das bewilligte Geld des Bürgerhaushaltes in der Kirchgemeinde Roßwein. Diese hat vor Ostern den Hörgottesdienst auf CD aufgenommen und an die Christen kostenlos verteilt, damit das Fest, trotz der diesjährigen Corona-Pandemie-Verbote, auch zu Hause gebührend gefeiert werden konnte.

In Niederstriegis erhielt der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr einen Zuschuss zur Reparatur der Bremsanlage des Feuerwehr-Oldtimerfahrzeuges. Dem SV „Grün-Weiß“ wurde für die Anschaffung von zwei überdachten Sitzflächen für Sportler und Gäste sowie zur Unterstützung der Feierlichkeiten zum Jubiläum eine finanzielle Zuwendung aus dem Bürgerhaushalt gewährt. Der Ortschaftsrat des Ortsteiles beantragte eine finanzielle Unterstützung für das Aufstellen bzw. die Reparatur und den Austausch von Sitzbänken in den verschiedenen Ortslagen von Niederstriegis. Über Gelder für die Anschaffung eines Spinnrades, einer Nähmaschine und Handwerksmaterial können sich die Niederstriegiser Handarbeitsfrauen freuen, welche mit den selbst hergestellten Strickwaren jedes Jahr den Weihnachtsmarkt in Niederstriegis bereichern und die Einnahmen spenden.

Der Ortsteil Gleisberg soll aus dem Bürgerhaushalt nicht nur eine neue Bank am Marktweg erhalten, sondern alle Vereine wollen zusammen zwei Lichterketten für die Weihnachtsbäume im Ortsteil anschaffen sowie im Dorfgemeinschaftshaus die Raumbeleuchtung erneuern. Von der Umrüstung auf eine moderne LED-Beleuchtung werden zudem die Nutzer des Dorfgemeinschaftshauses profitieren, welche somit geringere Stromkosten zu erwarten haben. Der Verein „Wetterhöhe 318 e.V.“ freut sich indes über eine weitere Verbesserung am Spiel- und Festplatz in Wetterwitz/Wettersdorf und beantragte einen Elektroanschluss unmittelbar am Platz. Dieser soll bei zukünftigen Festen lange Wegstrecken der Stromversorgung ersetzen und damit den Begegnungsplatz noch flexibler für Ortsteilfeste gestalten.

Bei den hier aufgezählten Bürgerprojekten dominieren in diesem Jahr die investiven gegenüber den kulturellen Maßnahmen – in Zeiten einer Corona-Pandemie sicherlich auch ein richtiger Weg. Während die kulturellen Veranstaltungen die Menschen vor Ort zusammenbringen, den Zusammenhalt und die Gemeinschaft festigen, sind die investiven Maßnahmen längerfristig durch unsere Einwohner nutzbar. Mit dem Ergebnis der zweiten Bürgerbeteiligung können wir sehr zufrieden sein. Wir haben wieder eine Bürgerbeteiligung gewagt und auf einem recht einfachen Weg erfolgreich durchgeführt.

Wir hoffen, auch im kommenden Jahr einen Bürgerhaushalt für die Umsetzung von Bürgerprojekten und Wünschen mit Nutzen für alle Einwohner anbieten zu können. Abhängig wird diese Entscheidung natürlich von der weiteren Finanzentwicklung sein, welche aufgrund der Corona-Pandemie gegenwärtig noch nicht abgeschätzt werden kann.

Wir wünschen allen Initiativen, Vereinen und Privatpersonen nun eine zügige und erfolgreiche Umsetzung ihrer Bürgerprojekte und freuen uns auf die erzielten Ergebnisse und Angebote, welche dann durch bürgerschaftliches Engagement geschaffen wurden.

Am 8. Juli 2020 wird Bürgermeister Veit Lindner am Rathaus die Flagge des weltweiten Bündnisses Mayors for Peace hissen. Sie symbolisiert den Einsatz des Netzwerkes für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. Mit der Aktion setzen sich die Bürgermeister für den Frieden, in diesem Jahr für die Verlängerung des New-Start-Vertrages, ein. Das von den USA und Russland unterzeichnete Abkommen trat 2011 in Kraft. Es ist die letzte noch gültige Vereinbarung zur Begrenzung von Atomwaffen. Der Vertrag läuft im Februar 2021 aus. Neben der Forderung nach einer Verlängerung des New-Start-Vertrages appellieren die Mayors for Peace am Flaggentag an die Atommächte, den Atomwaffenverbotsvertrag von 2017 zu unterzeichnen.

Bürgermeister Veit Lindner erklärt:

„75 Jahre nach den Abwürfen der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki hat sich die Hoffnung der Überlebenden nach einer Welt ohne Kernwaffen immer noch nicht erfüllt. Wir, die Bürgermeister für den Frieden, erinnern mit dem Hissen unserer gemeinsamen Flagge an diesen Wunsch. Wir fordern die Atommächte eindringlich dazu auf, ernsthafte Verhandlungen zur Abschaffung der Nuklearwaffen zu führen und dem 2017 von den Vereinten Nationen verabschiedeten Atomwaffenverbotsvertrag endlich beizutreten.“ Es ist gut, dass unsere Stadträte im letzten Jahr den Beitritt beschlossen haben und wir nun im wahrsten Sinn des Wortes „Flagge zeigen“.

Derzeit nehmen mehr als 300 Städte an der deutschlandweiten Aktion der Bürgermeister für den Frieden teil.

 

Am 1. Juli 2020 feierte Holger Hummitzsch sein 15-jähriges Betriebsjubiläum seit der Übernahme des väterlichen Elektrobetriebes. Das bereits 1987 durch Günter Hummitzsch gegründete Familienunternehmen gilt als starker Partner in Sachen Elektroinstallation und bietet gewerblichen als auch privaten Kunden den kompletten Service von der Installation über die Wartung bis zur Reparatur. Dabei setzt das Unternehmen auf energiesparende Technologien, wie z. B. die LED-Technik.

Als Unternehmen mit langer Erfahrung im Bereich Elektrotechnik ist das Unternehmen spezialisiert auf die Installation von Elektroanlagen, Automatiktüren, Sonos Multiroomsystemen und Netzwerktechnik.

Jede Automatiktüre wird vom Geschäftspartner des Unternehmens, der Gilgen Door Systems entwickelt, im Detail geplant und anschließend von den Elektroanlagen Hummitzsch installiert und gewartet. Mit dem Geschäftspartner Sonos installiert das Naußlitzer Unternehmen für die Kunden ihr eigenes Multiroomsystem. Dieses besteht aus Wireless-HiFi-Lautsprechern und Audiokomponenten. Damit können z. Bsp. in allen Räumen einer Wohnung über ein eigens dafür vorgesehenes WLAN-Netzwerk die Lieblingssongs vom Nutzer gehört werden.

So kümmert sich Holger Hummitzsch mit seinem Team für bestes Entertainment in Hotels, Einkaufszentren oder auch für das eigene Heim und hat sich mittlerweile zu einem der wichtigsten Händler der Multiroomsysteme von Sonos in Ostdeutschland entwickelt.

 

 

In der Juniausgabe der Roßweiner Nachrichten erschien der Aufruf des Bürgermeisters an die Bürger*innen, Einflüsse durch die Corona-Pandemie auf ihr Leben und ihren Alltag aufzuschreiben und damit für nachfolgende Generationen ein Stück Zeitgeschichte zu erhalten.

Katrin Wobst aus Otzdorf sendete dazu nachfolgenden Beitrag und wir danken ihr dafür sehr herzlich. Nicht zuletzt weil ihre Geschichte ein Zeugnis davon ist, wie Menschen in Krisensituationen Ideen entwickeln, welche die Gemeinschaft fördern und für schöne Momente im Alltag sorgen.

Die Corona-Schlange in Otzdorf

Die Idee mit der Corona-Schlage fanden wir beim Stöbern im Internet und waren davon so begeistert, dass wir dachten, dieses probieren wir mal in unserem kleinen Dorf aus.

Unsere zwei Kinder Max und Trixi malten gleich jeweils 5 Steine an, so war der Anfang für die Schlange gemacht. Nun hofften wir, dass noch viele Steine dazukommen. Zuerst dauerte es etwas, doch dann wuchs die Schlange schnell. Nun sind es inzwischen ca. 160 Steine, alle auf ihre Art und Weise toll und farbenfroh gestaltet.

Dabei kommen die Steine nicht nur von den kleinen und großen Otzdorfern. Einer der Steine kam sogar per Post aus Bayern und dürfte damit wohl den weitesten Weg hinter sich gebracht haben. Er ist typischerweise mit einer Lederhose bemalt und wurde von unserer Tante auf die Reise geschickt.

Selbst jetzt, wo alles gelockert ist, wächst unsere Schlange noch weiter und es ist für uns alle immer eine schöne Überraschung, neue Steine zu entdecken. Wir danken denen, die sich schon an dieser Aktion beteiligten und laden alle anderen ein, auch einen schön gestalteten Stein unserer Corona-Schlange hinzuzufügen. (Gartenzaun – Grundstück neben der Otzdorfer Kirche)

Max, Trixi und Katrin Wobst und Marko Münch

 

„Crystal Meth – Der Anfang vom Ende“

Informationsveranstaltung zum Thema Drogen –

„12 Monate bis zur Endlichkeit“ – eine Lesung mit Petra Höpfner

Die Mitarbeiter/-innen vom Flexiblen Jugendmanagement des Kreisjugendrings Mittelsachsen, vom Jugendhaus und Bürgerhaus in Roßwein planten schon vor Beginn der Corona-Krise, eine Informations- und Aufklärungsreihe zum Thema „Drogen und Suchtprävention“ sowohl für Schüler, als auch für Erwachsene in Roßwein anzubieten. Eine erste Veranstaltung findet nun am Freitag, den 10. Juli 2020 um 18.30 Uhr im großen Rathaussaal Roßwein statt (Dauer ca. 2 Stunden).

An diesem Abend wird Petra Höpfner aus ihrem Buch „Zwölf Monate bis zur Endlichkeit: Freiwillig – unfreiwillig: Sechs Jahre mit Crystal Meth“ lesen. Die Autorin berichtet hier über die Drogensucht ihres Kindes und die Auswirkung auf das Leben aller Familienmitglieder. Zu dem – im März 2016 im Telescope Verlag – erschienenen Buch findet man auf der Homepage des Verlages folgende Buchbeschreibung: „Fünf Jahre nahmen die Autorin und ihr Lebenspartner nicht wahr, dass ihr Sohn der Droge Crystal Meth verfallen ist. Nichts ließ sie stutzig werden, bis ein Tag im Mai 2012 die heile Welt zerstört. Die Familie gerät in einen Strudel von Kampf, Verzweiflung, Zuversicht und Rückfällen. Das Buch schildert die schlimmen Folgen, die die Droge im Körper und in der Psyche des Abhängigen sowie in der Familie hinterließ. Es beschreibt gravierende Probleme, die den Weg in ein Leben ohne Crystal Meth verhindern.“

Auszüge aus den Tagebüchern des Sohnes und eigene Aufzeichnungen der Autorin gewähren dazu tiefe Einblicke in die Gefühls- und Gedankenwelt eines Crystal-Abhängigen und die einer Mutter. Das Buch beruht auf einer wahren Begebenheit.“

Frau Höpfner liest auch in Schulen aus ihrem Buch. Sie sucht den direkten Kontakt zu jungen Menschen und all jenen, die das Thema Drogen umtreibt. Auf ihrer Homepage bietet sie auch Kontaktadressen zu einer Selbsthilfegruppe an und berichtet über ihr Engagement. Eine Leseprobe aus dem Buch findet sich ebenfalls auf Ihrer Internetseite: http://www.zwoelf-monate-bis-zur-endlichkeit.de/Archiv

Zu dieser Lesung, am 10.07.2020, hier – im Roßweiner Rathaussaal – wird der Eintritt frei sein, um eine Spende wird gebeten. Aufgrund der Corona-Einschränkungen ist die Teilnehmerzahl begrenzt, weshalb wir um vorhergehende Anmeldung bitten. Diese ist bis 14 Uhr am Freitag, 10.07.2020, noch im Bürgerhaus unter Tel. 034322/581431 (gern auch über den Anrufbeantworter außerhalb der Sprechzeiten) oder Mobil 0179/4232722 oder per Email: email hidden; JavaScript is required möglich. Unsere telefonischen Sprechzeiten sind derzeit: werktags von 9 – 12 Uhr und Die + Do von 16 – 18 Uhr

Eventuell lässt die technische Ausstattung, welche nun schon seit Ende Juni in Vorbereitung ist, auch einen Online-Livestream zu. Dies können Sie ebenfalls im Bürgerhaus erfragen.

Diese Kooperationsveranstaltung wird von Seiten der Stadtverwaltung sehr begrüßt und es bleibt zu hoffen, dass zahlreiche Interessenten dieses Angebot nutzen.