Ab dem 12. Februar 2022 ist das Spezialfahrzeug für giftige Abfälle in haushaltsüblichen Mengen auf seiner Frühjahrstour durch den Landkreis Mittelsachsen unterwegs.

Die genauen Standplätze und -zeiten sind im Abfallkalender ab Seite 22 und auf der Internetseite www.ekm-mittelsachsen.de (Rubrik: Abfallentsorgung/ Schadstoffe) veröffentlicht. Eventuelle Standplatz-änderungen sind ebenfalls auf der Website (Rubrik: Aktuelles) einsehbar.

Die giftigen Abfälle sind unbedingt persönlich beim Personal abzugeben. Unbeaufsichtigt abgestellte Gifte gefährden Kinder, Tiere und die Umwelt. Bis zu 30 Liter bzw. 30 Kilogramm werden kostenfrei angenommen. Weil das Mobil nur begrenzt Platz hat, können größere Mengen nicht mitgenommen werden. Diese können im Zwischenlager für Sonderabfall (FNE, Freiberg) bis 60 Kilogramm oder Liter kostenfrei abgegeben werden.

Problemstoffe sind z.B.:

I Öl-, Nitro-, Alkydharzlacke und –farben,
I Haushalt- und Fotochemikalien,
I Abbeiz- und Holzschutzmittel, Düngemittel,
I Fleckenentferner, Löse- und Desinfektionsmittel,
I Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel,
I Spraydosen mit Restinhalten, Klebstoffe,
I Quecksilber-Thermometer und Medikamente
I Batterien und Feuerlöscher
I Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen und quecksilberhaltige Abfälle
I Öle und Behältnisse mit unbekannten Inhalten…
Asbest, Teerpappen, Eternit und Gasflaschen nimmt das Schadstoffmobil nicht mit. Diese Abfälle werden im Zwischenlager für Sonderabfall in Freiberg, Schachtweg 6, kostenpflichtig angenommen. Bei der Anlieferung von Asbest ist vorher ein kostenfreier Sack (big bag) dort abzuholen.

 

Sie sind nicht sicher, ob Ihr Abfall angenommen wird? Rufen Sie uns einfach an: Abfallberatung der EKM Telefon 03731 2625 – 41 und – 42.

 

Anpassung der Abfallgebühren ab 01.01.2022

Der Kreistag hat die Anpassung der Abfallgebühren im Landkreis Mittelsachsen zum 1. Januar 2022 beschlossen. Diese gelten für die kommenden zwei Jahre. Die monatliche Festgebühr für die Restabfallbehälter bleibt unverändert, es steigen allerdings die Kosten für die Entleerung der Behälter. Für einen 80-Liter-Restabfallbehälter beträgt die Kostensteigerung  0,38 Euro je Leerung. Anlass für die Erhöhung sind unter anderem die gestiegenen AWVC-Entsorgungsgebühren und Energiekosten. Trotz der Preisanpassung bietet der Landkreis Mittelsachsen weiterhin eine der günstigsten Abfallgebühren im Freistaat Sachsen. Zugleich wird die Abgabe von Grünschnitt auf den Wertstoffhöfen günstiger: Die Gebühr sinkt von 20,50 Euro/m³ auf 16,50 Euro/m³.

Auch in diesem Jahr bekommen die Roßweiner*innen nochmals die Gelegenheit, sich an folgenden Tagen impfen zu lassen:

  • vom 03. Februar bis 05. Februar 2022
  • vom 28. Februar bis 01. März 2002
  • und am 30./31. März 2022

kommt in der Zeit von 09.00 bis 17.00 Uhr wieder ein Impf-Team des DRK in das Kirchgemeindehaus Roßwein (am Schuldurchgang). Prinzipiell erfolgt die Vergabe der Impftermine über das Impfportal des Freistaates Sachsen https://sachsen.impfterminvergabe.de.

Für folgende drei Tage wird die Stadtverwaltung die Terminvergabe übernehmen. Termine können

  • für den 03. Februar 2022 am Donnerstag, am 20. Januar 2022
  • für den 28. Februar 2022 am Donnerstag, d. 17. Februar 2022 und
  • für den 31. März 2022 – am Donnerstag, den 24. März 2022

jeweils in der Zeit von 09.00 – 12.00 Uhr unter der Telefonnummer 034322/46648 vereinbart werden. Bitte rufen Sie nur zu den Terminvergabezeiten an, da der Anrufbeantworter nicht freigeschaltet ist.

Einen Impftermin vereinbaren dürfen alle Bürger*innen aus Roßwein und den Ortsteilen sowie aus der unmittelbaren Umgebung, welche folgende Bedingungen erfüllen:

  • zur Booster-Impfung nach tagesgenau 6 Monaten nach 2. Impfung ab 18 Jahren
  • Kinder ab 12 Jahre zur Erstimpfung (Zweitimpfungstermin n. n. bekannt)
  • alle anderen zur Erstimpfung (Zweitimpfungstermin n. n. bekannt)

Zum Impftermin mitzubringen sind Krankenkassenkarte, Personalausweis, Impfpass (wenn vorhanden) und die zur gewünschten Impfung notwendigen, schon ausgefüllten Unterlagen. Diese werden ab dem 14.12.2021 im Rathaus-Foyer zur Mitnahme vorliegen bzw. auf unserer Homepage zum Download bereitstehen. Die aktuellen Impfunterlagen können Sie auch unter dem folgendem Link herunterladen: https://www.coronavirus.sachsen.de/downloads-9335

Bitte beachten Sie die Besonderheiten beim Impfen von Minderjährigen!

Zum jetzigen Zeitpunkt ist nicht bekannt, welche Menge an welchen Impfstoffen dem Impfteam zur Verfügung stehen wird. In der Regel stehen Impfstoffe von Biontech/Pfizer, Moderna und von Johnson & Johnson zur Verfügung. Wir bitten um Verständnis bei kurzfristigen Änderungen.

Während der Impfprozedur im Kirchgemeindehaus muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Wir bitten darum, bei medizinischen Fragen nicht im Rathaus  anzurufen, sondern sich an seine Hausärztin oder seinen Hausarzt zu wenden bzw. mit dem vor Ort tätigen Impfarzt zu klären.

PDF’s
Aufklärungsbogen für mRNA-Impfstoffe von BioNTech/Pfizer oder Moderna:
Aufklaerungsbogen_2021-12-09.pdf

Aufklärungsbogen für Vektor-Impfstoffe von Johnson&Johnson:
Aufklaerungsbogen-Vektor_2021-10-19.pdf

Einwilligung für mRNA-Impfstoffe von BioNTech/Pfizer oder Moderna:
Einwilligung_2021-12-09.pdf

Einwilligung für Vektor-Impfstoffe von Johnson&Johnson:
Einwilligung-Vektor_2021-10-19.pdf

Bis zum 11. Februar läuft die Kampagne „Rettet die Clubs“ des Jugendhaus Roßwein, AJZ Leisnig und des Treibhaus e.V. aus Döbeln. Während der Kampagne können über den Online-Shop des Treibhaus e.V Solitickets erworben werden. Der Ertrag der Tickets geht zu gleichen Teilen an die 3 gemeinnützigen Vereine. Unterstützung erfahren die drei Häuser von Sebastian Krumbiegel, der die Kultur in Mittelsachsen unterstützen möchte.

Sebastian Krumbiegel zur Aktion: „Während der Coronapandemie, unter der wir alle leiden, leiden vor allem die Kultureinrichtungen […].“ Das spüren auch die 3 Vereine aus Mittelsachsen. Es fehlt seit Beginn der Einschränkungen an Einnahmen, die für die Finanzierung der ehren – und hauptamtlicher Arbeit benötigt werden. Henry Engelmann vom Treibhaus e.V. dazu: „Wenn wir wie im vergangenen Jahr nur knapp ein halbes Jahr den Veranstaltungsbetrieb – unter strengen Auflagen – durchführen können, kommen wir an unsere Grenzen. Daher freuen wir uns über die Kampagne von Rettet die Clubs. Wir hoffen, dass diese Aktion uns etwas mehr Raum für unsere eigentliche Arbeit lässt.“
Die Aktion läuft noch bis zum 11. Februar. Bis dahin können Soli-Tickets über den Onlineshop des Treibhaus e.V. gekauft werden. Je ein Drittel der Erlöse geht an das Jugendhaus Roßwein, dem AJZ Leisnig und an den Treibhaus e.V.

Zusätzlich hat Alex Molter ein Gitarrenkunstwerk geschaffen und Sebastian Krumbiegel hat es signiert. Da es zu jedem Soli-Ticket ein Los gratis dazu gibt, wird die Gitarre nach dem Ende der Kampagne am 18. Februar um 18 Uhr unter allen Käuferinnen und Käufern verlost.

Kontakt

Henry Engelmann
Fon +49 (0) 3431 / 60 52 974
Mobil +49 (0) 176 / 97717147
Mail: email hidden; JavaScript is required

Link zum Ticketverkauf:

https://shop.treibhaus-doebeln.de/produkt/dein-soliticket-fuer-die-subkultur-in-mittelsachsen/

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

in diesem Jahr soll der Breitbandausbau in Roßwein und den dazugehörigen Ortsteilen beginnen. Im Rahmen einer Ausschreibung durch den LK Mittelsachsen wurde die eins energie in sachsen GmbH & Co. KG als Auftragnehmer für die Planung, den Bau und den Betrieb eines Glasfasernetzes ermittelt und beauftragt. Bereits im Dezember 2021 wurden 703 Haushalte in Roßwein und den dazugehörigen Ortsteilen angeschrieben. Dieser Prozess wird kontinuierlich fortgesetzt.

Sollten ihrerseits Fragen bestehen, dann wenden Sie sich bitte an folgende eMail-Adresse: email hidden; JavaScript is required Die Stadtverwaltung Roßwein ist in den Prozess der Anschlussplanung nicht involviert. Daher bitten wir Sie von Anfragen zur Erstellung von Hausanschlüssen abzusehen bzw. die eins energie zu kontaktieren.

Im Zuge der weiteren Abstimmungen zwischen der eins energie und den Kommunen werden zukünftige Bauzeiten-und Trassenpläne noch abgestimmt. Vor der Realisierung einzelner Abschnitte können Sie sich über unsere Homepage und im Amtsblatt über den Stand des Projektes informieren.

 

Nachwuchsförderung muss mehr wertgeschätzt werden

Um vom zukünftigen Berufsnachwuchs bereits im Vorfeld als guter Ausbildungsbetrieb wahrgenommen zu werden, wollten sich Walter Stuber und Dirk Eckart, die beiden Geschäftsführer der Roßweiner „Gemeinhardt Service GmbH“, ihr Unternehmen von ihrer Handwerkskammer zertifizieren lassen. Grundlage des Wunsches war dabei das Siegel für Ausbildungsqualität der Handwerkskammer Dortmund.

„Leider mussten wir feststellen, dass dieses Siegel nur für Betriebe im Kammerbezirk Dortmund verliehen werden kann. Die für uns zuständige Handwerkskammer Chemnitz bietet leider nichts in dieser Richtung an“, informiert Stuber. „Sogar der DEHOGA-Landesverband Sachsen hat die Wichtigkeit der Nachwuchsförderung erkannt und verleiht seit einigen Jahren das Qualitätssiegel ‚TOP Ausbildungsbetrieb‘ als begehrte Arbeitgebermarke“, ergänzt Eckart.

Auf der Suche nach einer möglichen Zertifizierung wurden sie dann doch noch fündig aufgrund einer Empfehlung aus ihrem Netzwerk. Die Initiative „Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb“ verleiht seit 2013 ihr Gütesiegel. In den letzten Jahren haben jährlich mehr als 100 Unternehmen so die Qualität ihrer Ausbildung umfassend bewerten lassen. Die Initiative „Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb“ ist damit die größte unabhängige und neutrale Zertifizierung für Ausbildungsbetriebe in Deutschland.

Zur Erlangung des Siegels mussten die Auszubildenden Ende 2021 in einer anonymen Befragung rund 100 detaillierte Fragen zur Qualität ihrer Ausbildung beantworten. Themen waren beispielsweise die Ausbildungsinhalte, der Umgang mit den Azubis im Betrieb oder die Zukunftschancen. Auch die für die Ausbildung verantwortlichen Mitarbeiter mussten selbst die Fragen beantworten. Zusätzlich wurden mit den Personalverantwortlichen Kennzahlen erhoben, wie die Anzahl der übernommenen Auszubildenden und die Höhe der Abbrecherquote. „Durch die Kombination dieser Kennzahlen mit der Beurteilung der Azubis erhalten Jugendliche eine verlässliche Auskunft darüber, wie gut ein Ausbildungsbetrieb tatsächlich ist“, sagt Wirtschaftspsychologin Judith Grefe von der „ertragswerkstatt“, die die Vergabe des Siegels betreut. Denn: Nur ein Betrieb, der von seinen Azubis gute Noten bekommt und sich in der Ausbildung besonders engagiert, ist ein „Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb 2021“.

Seit die Gemeinhardts am Standort Roßwein zugegen sind, sind inzwischen 100 Auszubildende durch die Gerüstbauer-Ausbildungskolonnen und durchs Büro gegangen. „Für uns zählt, dass wir unsere Auszubildenden nicht als billige Arbeitskräfte sehen, sondern betrachten eine Investition in die Ausbildung selbst als langfristige Investition in unser Unternehmen“, so Stuber weiter, „denn wir möchten möglichst gute Gerüstbauer heranwachsen sehen, denen ihre Tätigkeit Spaß macht. Nur so können wir sicher sein, dass diese Jugendlichen uns möglichst lange erhalten bleiben. Daher werden sie bei uns grundsätzlich die ersten beiden Lehrjahre in einer separaten Ausbildungskolonne betreut und gehen erst im 3. Lehrjahr mit zu Einsätzen in die weite Welt. Seit Beginn im Jahr 1993 bilden wir hier in Roßwein über den Bedarf vor Ort mit aus, um so zu helfen, dass unser Gewerbe langfristig erhalten bleibt.“

„Wir bieten ganz attraktive Ausbildungsberufe bei uns in Roßwein an. Aber wir suchen nicht nur nach den Standard-Gerüstbauern, sondern nach jungen Leuten, die richtig was auf dem Kasten haben“, sagt Eckart. „Unsere fünfzig Mitarbeiter rüsten schließlich auch keine Einfamilienhäuser ein. Bei uns geht es um Spezialgerüstbau. Also Gerüste an 170 Meter hohen Türmen, hängend unter Brücken, an Talsperren, in der Industrie und an vielen anderen prädestinierten Stellen. Die Einsatzmöglichkeiten unserer Gerüste sind nahezu unbegrenzt. Dafür braucht es besonders motivierte Jugendliche – und genau die wollen wir bei uns ausbilden!“ Die Investitionen in die Nachwuchs-Akquise sind nicht niedrig. „Aber wenn wir uns nicht heute die Fachkräfte von morgen ranziehen, wie wollen wir dann in Zukunft unser Gewerk am Leben erhalten? Wenn man sich rechtzeitig in die Spur macht, dann bekommt man auch die Auszubildenden, die zu einem passen. Wer nur jammert über niedrige Ausbildungsvergütungen oder harten körperlichen Einsatz, der hat es nicht verstanden, seine Ausbildung als etwas Besonderes anzupreisen“, meint Stuber. „Für das Zertifizierungsverfahren ‚Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb‘ mussten wir wieder eine Menge Geld in die Hand nehmen. Aber wir haben das gern getan, denn wir wissen, dass die Investition in die Ausbildung auch eine Investition in die Zukunft unseres eigenen Unternehmens ist. Solange unsere Handwerkskammer ein solches Zertifizierungsverfahren nicht anbietet, müssen wir uns um die Wertschätzung unserer Nachwuchsarbeit eben auf diese Art kümmern.“

„Wir bieten unseren Auszubildenden generell sehr viel. Es fängt bei 20 Prozent mehr Lohn, als die Bundesinnung vorgibt, an und geht mit einem kostenfreien Fallschirmsprung weiter, wenn man ein halbes Jahr im Unternehmen ist. Wenn man mangels Azubi-Messen, offenen Jugendclubs und für Außenstehende zugängliche Schulen schlecht an zukünftige Azubis herankommt, dann müssen es eben andere verrückte Ideen sein – und wenn die Auszubildenden dann da sind, dann bekommen sie bei uns auch immer, was jedem von ihnen weiterhilft – die Wertschätzung, die jeder von uns und von ihnen braucht. Und dass die während der Zertifizierung von uns genannten Rahmen mit den direkt an ‚ertragswerkstatt‘ gesandten Antworten der Azubis so perfekt übereinstimmen, ist für uns schon eine erstklassige Wertschätzung“, so Eckart und Stuber abschließend nicht ganz ohne Stolz.

Letztes Jahr im November lud das Bürgerhaus Roßwein in Zusammenarbeit mit dem Museumsmobil des Erich-Kästner-Literaturhauses Dresden interessierte Bürger/-innen aus Roßwein und den Ortsteilen ein, um sich gegenseitig kennenzulernen, ins Gespräch zu kommen, sich auszutauschen und zu vernetzen. Dabei stellten wir uns Fragen, wie z.B.: Wie leben wir in Roßwein und wie wollen wir in Roßwein zusammenleben?

An drei Tagen trafen sich Roßweiner/-innen verschiedenen Alters und überlegten gemeinsam, was sie selbst dazu beitragen können, das gesellschaftliche Leben in Roßwein attraktiver zu machen. Moderiert wurden die drei Veranstaltungen durch Herrn Jörg Spiller, selber Bürgermeister der sächsischen Gemeinde Burkhardtsdorf. Neben der technischen Absicherung und Ausstattung der Stadtgespräche begleiteten die Mitarbeiterinnen des Museumsmobils die verschiedenen Veranstaltungsteile mit passenden Zitaten aus der Konferenz der Tiere von Erich Kästner, fotografierten und dokumentierten den Verlauf und verschriftlichten im Anschluss an die Gespräche die Ergebnisse in einer 10-seitigen Dokumentation, welche alle Teilnehmenden an den Stadtgesprächen um die Weihnachtszeit herum erhielten. Nun präsentieren wir die Dokumentation auf der städtischen Homepage unter der Rubrik Bürgerhaus (unter „Leben in Roßwein“/Bürgerhaus) und hoffen, noch weitere Interessierte an einer Mitarbeit in den neugebildeten Gruppen zu gewinnen.

Bürgerhaus – Roßwein (rosswein.de)

 

Auch in diesem Jahr ermöglicht es die Stadt Roßwein, an insgesamt drei Tagen den Elektroschrott der Roßweiner Einwohner entgegenzunehmen. Das Angebot richtet sich vor allem an die nicht mobile Bevölkerung, welcher der Weg zum Wertstoffhof auf dem Hohenlauft zu beschwerlich ist und diese vor größere Probleme stellt.

Die Elektroschrottannahme findet auf dem Bauhof Roßwein am Samstag, d. 26.03.2022, am Samstag, d. 25.06.2022 und am Samstag, d. 22.10.2022 – jeweils in der Zeit von 09.00 bis 11.00 Uhr – statt. Angenommen werden nur haushaltsübliche Mengen Elektroschrott. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Frau M. Weigel vom Bauhof Roßwein unter 034322/43314.

In Zeiten von geschlossenen Galerien, Museen und anderen Kultureinrichtungen hat es auch die Roßweiner Rathausgalerie nicht leicht.

Im vergangenen Jahr musste die Bilderausstellung des Leipzigers Stefan Rochler mehrfach verschoben werden, und das zum Jahresende 2021 geplante gemeinsame Projekt der drei Künstlerinnen Miriam Sieber, Cornelia Riedel und Stefanie Börnert „Poesie in Farben“ ist nun für den Oktober 2022 vorgesehen. Die ursprünglich für das Jahr 2020 geplante Familienausstellung der Künstlerfamilie Tischendorf soll jetzt im kommenden Mai stattfinden. Es bleibt zu hoffen, dass dieser Termin möglich sein wird.

Man kann sich sicher vorstellen, dass die Unplanbarkeit und die stetigen Neufestlegungen in dieser Pandemiezeit große Umstände mit sich bringen und letztlich auch der Motivation aller Beteiligten abträglich ist. Umso dankbarer ist die Stadtverwaltung Roßwein, dass eine Mitarbeiterin bereit war, ihre Fotos für die verwaisten Wände in der Rathausgalerie zur Verfügung zu stellen.

Martina Weigel sorgt nun mit ihren Arbeiten dafür, dass unmittelbar nach der Beendigung der eingeschränkten Besuchsmöglichkeiten, die Bürgerinnen und Bürger in der Galerie des Roßweiner Rathauses eine ansprechende Ausstellung erwartet.

„Naturnah“ – Fotografie-Ausstellung von Martina Weigel

Martina Weigel wohnt und arbeitet in Roßwein. Sie hat, nach ihrer Studienzeit in Dresden und einem Angestelltenverhältnis in Siebenlehn, 2021 ihre Tätigkeit im Einwohnermeldeamt Roßwein aufgenommen. Die 36-Jährige widmet sich der Fotografie hauptsächlich zur eigenen Freude und diese teilt sie auch gern, in dem sie ausgewählte Motive innerhalb des Familien- und Freundeskreises verschenkt.  Martina Weigel ist seit rund 16 Jahren Hobbyfotografin und präsentiert sich in ihrer ersten Ausstellung überwiegend mit Makro-Aufnahmen.

Die Makrofotografie…

…ist im Prinzip das „Fotografieren ohne Sicherheitsabstand“. Denn statt Objekte oder Gegenstände im Ganzen abzulichten, nähert sich der Fotografierende seinen (Foto-)Objekten auf kürzeste Distanzen und konzentriert sich auf Details. Auf diese Weise werden Einzelheiten sichtbar, die unserem Blick sonst verwehrt sind.

Begonnen hat Martina Weigel mit einer einfachen Digicam (Digitalkamera) der ersten Generation. Dann folgte eine Digicam „Olympus Lens 15x Wide“ und diese ersetzte sie vor ca. 6 Jahren durch eine digitale Spiegelreflexkamera. Mit dieser „Canon EOS 650D“ und dem Objektiv EFS 18-135mm wurden die hier ausgestellten Bilder aufgenommen.

Martina Weigel legt sich hier nicht auf bestimmte Themengebiete oder Motive fest. Sie fotografiert Tiere, Pflanzen und Gegenstände, die sie „ansprechen“. Dabei ist sie immer wieder aufs Neue von den Wundern der Natur fasziniert. Sie ist beeindruckt von den Farben, Formen und den Funktionalitäten, die sich vor ihrer Linse eröffnen. Diese können kein Maler und kein Konstrukteur mit dem gleichen eindrucksvollen Ergebnis erschaffen. Die Aufnahmen dieser Ausstellung entstanden ausschließlich in Roßwein während des Zeitraumes von 2015 bis 2021.

Corona-Lage 14. Januar 2022

Heute meldet das Gesundheitsamt 133 neue Fälle. In den Krankenhäusern werden 37 Patienten behandelt, 13 von ihnen werden beatmet. Die Inzidenz liegt laut RKI bei 171,5.

Neue Allgemeinverfügungen des Landkreises bekannt gemacht

Die Gültigkeit der Allgemeinverfügung zum Verbot der Abgabe und des Konsums von Alkohol in der Öffentlichkeit wurde nochmals bis einschließlich 6. Februar 2022 verlängert. Dies wurde aufgrund der Änderung der Sächsischen Corona-Notfall-Verordnung vom 5. Januar 2022 notwendig. Innerorts gilt weiterhin in der Öffentlichkeit somit ein Alkoholverbot – insbesondere auf Straßen, Gehwegen, in Parks, auf Sport- und Spielplätzen und für Bereiche, in denen Wochen- und Spezialmärkte abgehalten werden. Hinzu kommen auch Privatgrundstücke, die öffentlich zugänglich sind, wie Geschäfte oder Tankstellen. Auch außerorts ist an Bahnhöfen und Parkplätzen sowie im Umkreis von Sitzmöglichkeiten und Bushaltestellen der Konsum und die Abgabe von Alkohol in der Öffentlichkeit untersagt. Die Abgabe von alkoholhaltigen Getränken ist in diesen Bereichen nur in mitnahmefähigen und verschlossenen Behältnissen erlaubt. Die Allgemeinverfügung wurde am Freitag im elektronischen Amtsblatt des Landkreises veröffentlicht und tritt am 15. Januar 2022 um 0 Uhr in Kraft.

Die Allgemeinverfügung des Landkreises Mittelsachsen zur Absonderung von engen Kontaktpersonen, Verdachtspersonen und positiv auf das Coronavirus getesteten Personen wurde auf die Virusvariante Omikron angepasst: Die positiv getestete Person, die nicht geimpft oder genesen ist, muss 14 Tage in Quarantäne. Eine Freitestung ist nicht möglich. Wer mindestens zweimal geimpft ist oder als genesen gilt, muss sich ebenfalls 14 Tage absondern, kann sich bei einem asymptomatischen Verlauf aber freitesten.

Für Kontaktpersonen gibt es weniger Ausnahmen von der Quarantäne. Auch im Landkreis Mittelsachsen steigt der Anteil der Omikron-Nachweise. In Mittelsachsen gibt es aktuell 87 bestätigte und Verdachtsfälle. Das Gesundheitsamt kontaktiert die Betroffenen telefonisch.

Zudem wurde eine Bekanntmachung der Unterschreitung von Inzidenzwerten und den damit geltenden Erleichterungen bei Rückgang des Infektionsgeschehens eingestellt. Denn im Landkreis Mittelsachsen ist der Schwellenwert für das Eintreten der sogenannten Überlastungsstufe (Sieben-Tage-Inzidenz von 1500) seit dem 13. Dezember 2021 unterschritten. Deshalb gelten auch für Mittelsachsen seit heute die vom Freistaat beschlossenen Erleichterungen der Sächsischen Corona-Notfall-Verordnung.

Mit Inkrafttreten dieser Bekanntmachungen sowie der geänderten Sächsischen Corona-Notfall-Verordnung ergeben sich einige Änderungen im Hinblick auf beispielsweise Veranstaltungen, Dienstleistungen sowie die Regelungen der Nachweispflicht. Der Frage-Antwort-Katalog auf der Internetseite des Landkreises wurde entsprechend angepasst.

Hinweis: Das Bürgertelefon des Landkreises zu Corona ist am Montag wieder zwischen 09:00 und 15:00 Uhr unter der Rufnummer 03731 799-6249 erreichbar. Ein Schema auf der Internetseite gibt ausführliche Informationen zu den Quarantäneregeln.

Landratsamt Mittelsachsen
Pressestelle
Frauensteiner Straße 43
09599 Freiberg

 

Laden Sie sich einfach die digitale Kalenderdatei (.ics) auf Ihr Smartphone, Tablet oder PC und lassen Sie sich rechtzeitig erinnern.

Einfach auf den Link zur EKM klicken oder QR-Code scannen.

https://www.ekm-mittelsachsen.de/service-dienstleistungen/entsorgungstermine-abfallkalender

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Weitere Infos zum Thema Abfallentsorgung finden Sie immer auf

Rosswein.de -> „Leben in Roßwein“ -> „Abfallentsorgung“