Am 3. Februar 2021 erfolgten nach erfolgreicher Prüfung der Wahl durch das Amtsgericht Döbeln die Vereidigung der Friedensrichterin der Stadt Roßwein Frau Anja Weber und des Protokollanten der Schiedsstelle Herrn Maik Herbrig durch die Richterin Frau Karin Fahlberg. Beide stellen sich in einem kurzen Interview den Roßweiner*innen vor. Wir wünschen ihnen einen guten Start in ihr neues Amt und wenig streitbare Bürger in der Stadt Roßwein und ihren Ortsteilen.

Damit ist die Roßweiner Schiedsstelle nun mit drei Personen besetzt: Frau Weber als Friedensrichterin, Herr Winkler als stellvertretender Friedensrichter und Herr Herbrig als Protokollant der Schiedsstelle.

Die Schiedsstelle ist zu erreichen über die Stadtverwaltung Roßwein, Tel. 034322/4660. Sprechzeiten sind immer am 1. offenen Samstag im Monat von 9-10 Uhr im Rathaus Roßwein, jedoch im Februar fällt die Sprechstunde aufgrund der aktuellen Coronalage aus.

 

Zur Person Anja Weber, Haßlau

Mein Name ist Anja Weber, 44 Jahre, wohnhaft in Haßlau, ledig – liiert, 2 Kinder. Nach dem Abitur erlernte ich den Beruf der Rechtsanwaltsfachangestellten mit Weiterbildung zum Bürovorsteher und bin seither als Sachbearbeiterin in einer rein insolvenzrechtlich ausgerichteten Anwaltskanzlei tätig.

Ich bin bereits ehrenamtlich tätig.

Was hat Sie bewogen das Ehrenamt des Friedensrichters zu übernehmen?

Aufgrund meines Berufs habe ich das Amt des Friedensrichters schon länger mit Interesse verfolgt. Es ist mir ein Anliegen, etwaige, meist auch zwischenmenschliche Konflikte schnell und unbürokratisch zu lösen.

Haben Sie selbst schon einmal von der Vermittlung eines Friedensrichters profitiert?

Nein, meinerseits wurde die Schiedsstelle bisher nicht in Anspruch genommen.

Haben Sie sich mit einem Friedensrichter im Vorfeld in Verbindung gesetzt?

Ich konnte vor vielen Jahren einmal zufällig mit einem Friedensrichter in Leipzig sprechen. Selbiger vermittelte den Abwechslungsreichtum in der Tätigkeit, gab jedoch auch negative Erfahrungen weiter. Seither habe die Ausschreibungen des Amtes bewusster wahrgenommen und unter Berücksichtigung der familiären Umstände mich zur Bewerbung sodann entschlossen.

Wie bewerten Sie die Bedeutung eines Friedensrichters?

Ein Friedensrichter kann bereits im Vorfeld eine Vielzahl fraglicher Konflikte lösen. Das tägliche Leben bietet bereits an sich eine hinreichende Anzahl an Problemfeldern, so dass weitere Streitsituationen vermieden werden können. Die Wiederherstellung von Gesprächsbereitschaft und ein gegenseitiges Entgegenkommen sind unter anderem wichtige Aufgaben des Friedensrichters. Eine Rechtsberatung findet allerdings nicht statt.

Der Erfolg der Schiedsstelle entlastet gleichwohl die Gerichtsbarkeit.

Worin sehen Sie für sich persönlich die Herausforderungen und welche Ziele stecken Sie sich für die nächsten 5 Jahre?

Ich möchte den Menschen vermitteln, dass bereits bei kleinsten Anzeichen eines Konfliktes die Schiedsstelle ein Anlaufpunkt sein kann und die Möglichkeit der Schlichtung in Betracht gezogen werden sollte. So können spätere, unüberwindbare Streitsituationen vermieden werden.

Ein hierzu passendes Zitat von Friedrich Schiller kennt vermutlich nahezu jeder: „Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt.“

Das positive Miteinander und die Lösung von Konflikten im Rahmen meiner Möglichkeiten sowie in Zusammenarbeit mit Herrn Winkler und Herrn Herbrig zu fördern, stehen mithin an erster Stelle. Der Bürger soll das Gefühl haben, sich mit allen Beteiligten auf einer vertrauensvollen Ebene bewegen zu können.

 

Zur Person Maik Herbrig, Roßwein

Ich bin Maik Herbrig, gerade 42 geworden und lebe mit Frau und 6-jährigem Sohn seit 2013 in Roßwein. Beruflich bin ich als Personalberater im Bereich der beruflichen Rehabilitation tätig und helfe Menschen, nach Krankheit oder Unfall beruflich wieder Fuß zu fassen. Zudem habe ich als Teamleiter die Verantwortung für mehrere Standorte und Mitarbeiter*innen in Mitteldeutschland, bin also viel unterwegs. Ehrenamtlich engagiere ich mich bereits seit vielen Jahren im Bereich der Kommunalpolitik sowie dem Dampfmaschinenverein hier in Roßwein.

Was hat Sie bewogen das Ehrenamt des Friedensrichters zu übernehmen?

Mir ist es ein wichtiges Anliegen, sich ehrenamtlich und gesellschaftlich einzubringen. Daher hat mich die Ausschreibung für das Amt des Friedensrichters sofort angesprochen. Dabei ging es mir weniger um das Amt als solches, als um die Mitwirkung im Schiedsgericht. Daher habe ich mich sehr gefreut, als Protokollant künftig meinen Beitrag leisten zu dürfen.

Haben Sie selbst schon einmal von der Vermittlung eines Friedensrichters profitiert?

Nein, bislang kam ich noch nicht in eine derartige Situation, die eines Friedensrichters bedurft hätte. Aber jetzt weiß ich, da ist man in guten Händen J

Haben Sie sich mit einem Friedensrichter im Vorfeld in Verbindung gesetzt?

Ich habe mir im Vorfeld sowie im Zuge des Bewerbungsverfahrens viele Informationen über das Amt angelesen und jede verfügbare Quelle genutzt, mich mit den Aufgaben und Besonderheiten vertraut zu machen.

Wie bewerten Sie die Bedeutung eines Friedensrichters?

Ich glaube, dass der überwiegende Teil der Bevölkerung wenig mit dem Titel Friedensrichter anzufangen weiß bzw. sich damit auseinandersetzt, so wie ich anfänglich. Wo nichts zu klagen ist, wird dieser ja auch nicht benötigt. Insofern finde ich es wichtig, über das Amt und seine eigentliche Funktion aufzuklären, künftig noch mehr Menschen für entsprechende Ämter/Positionen zu interessieren und ggf. zu gewinnen. Ich selbst halte das Amt für äußerst wichtig, da es die Chance bietet, Streitigkeiten außergerichtlich zu klären, dadurch die Gerichte zu entlasten und auch für ein besseres Miteinander und Kommunikationsverhalten der Bürger*innen untereinander zu sorgen. Nicht jeder Streit muss vor Gericht landen. Reden hilft meist schon weiter. Dafür ist der Friedensrichter die erste Adresse.

Worin sehen Sie für sich persönlich die Herausforderungen und welche Ziele stecken Sie sich für die nächsten 5 Jahre?

Die Herausforderungen sehe ich in den auf uns zukommenden, sicherlich sehr unterschiedlich gelagerten Fallkonstellationen, die immer wieder neue Sichtweisen notwendig machen sowie die Fähigkeit herausfordern, sich in Problematiken hineinversetzen zu können. Mein Ziel ist, mit den Aufgaben zu wachsen, sich schnell mit den Abläufen vertraut zu machen und Menschen mit Rat und Tat zu unterstützen.

 

Am 14. Januar 2021 rief das Bürgermeisteramt die Roßweiner Kinder auf, Schneemänner bzw. Schneeskulpturen zu bauen, diese zu fotografieren und die Bilder an die Stadtverwaltung zu senden.

Am 02. Februar 2021 endete die Aktion. An dieser Stelle möchten wir allen großen und kleinen Baumeister*innen sehr herzlich für ihre Mitwirkung danken und veröffentlichen nachfolgend die eingereichten Bilder. Aus datenschutzrechtlichen Gründen werden keine Namen genannt. Die Teilnehmer*innen an diesem Wettbewerb wurden darüber informiert, dass die Bilder sowohl auf der Homepage, in den Roßweiner Nachrichten als auch auf dem Fernsehkanal „Roßwein TV“ veröffentlicht werden.

      

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Insgesamt 21 Einsendungen mit Motiven verschiedenster Schneekreationen erreichten das Bürgermeisteramt und da die Entscheidung der Jury äußerst schwer fiel, einigte man sich darauf, dass statt fünf insgesamt acht Preisträger*innen (jeweils mit einer Schneeflocke gekennzeichnet) ausgewählt wurden und diese erhalten einen Gutschein für einen Besuch unseres schönen Freibades mit bis zu vier Personen im Sommer. Da die anderen 13 liebevoll gestalteten Schneeskulpturen auch toll aussehen, entschied sich die Jury dazu, allen kleinen Baumeister*innen mit einer Einzel-Tagesfreikarte für das Freibad einen Trostpreis zu überreichen. Die Gutscheine werden in den nächsten Tagen per Post zugestellt.

Nochmals vielen Dank für die Beteiligung und vielleicht ermöglicht der nächste Winter den Kindern  eine zweite Auflage dieses Wettbewerbes.

 

Mathias Wachs, Geschäftsführer und Inhaber der Wachs Bauunternehmung GmbH Roßwein, konnte am 01. Februar 2021 auf sein 30-jähriges Betriebsjubiläum zurückschauen. Dabei geht die Geschichte des Unternehmens eigentlich bis ins Jahr 1883 zurück. Urgroßvater Oswald Wachs gründete am 03. Dezember 1883 die Firma Oswald Wachs. Bald darauf begann eine Drahtstiftproduktion, welche durch die DDR-Administration 1972 eine Enteignung erfuhr. Kurz nach der Wende, am 01. Februar 1991, gründete Wolfgang Wachs mit seinem Sohn Mathias das Unternehmen neu. Sie eröffneten einen Baumarkt und nahmen parallel das Baugeschäft wieder auf. Zum 10-jährigen Jubiläum schied Wolfgang Wachs 2001 im Alter von 73 Jahren aus der Geschäftsleitung aus und sein Sohn Mathias führte die Geschäfte allein weiter. Auf der Suche nach einem neuen Geschäftsfeld, aufgrund der schweren Krise des Baugewerbes um die Jahrtausendwende, besuchte Mathias Wachs im Frühjahr 2001 eine Informationsveranstaltung bei einem Baustoffhersteller, auf der sich mehrere Häuseranbieter, u.a. auch Town & Country Haus vorstellten. Die Vielfalt und Qualität der angebotenen Haustypen überzeugten dabei den jungen Geschäftsinhaber, der seine Aktivitäten auf die neuen Angebote anpasste und schon im Herbst des Jahres die ersten zwei Häuser verkaufte. Anfangs lief das Geschäft schon noch zäh, wie Mathias Wachs ausführte. Doch bereits 2003 wurde monatlich mehr als ein Haus gebaut und im Jahr 2005 erreichte die Wachs Bauunternehmung GmbH bereits einen Umsatz von 50 Häusern pro Jahr. Mit einem Team von 12 Mitarbeitern in den Bereichen Planung, Administration und Bauleitung sowie vier Verkaufsberatern bearbeitet Mathias Wachs Anfragen und Wünsche rund ums Eigenheim in der Roßweiner Zentrale auf der Döbelner Straße 54 A
und führt eine ausführliche Beratung bis hin zur Akquise gewünschter Baugrundstücke im Kundenauftrag durch. So finden sich im Umkreis von 100 km mittlerweile mehr als 750 stolze und glückliche Bauherren, welche sich mit einem Town & Country Haus ihren Wohntraum erfüllt haben. Dabei finden sich die „Wachsschen Spuren“ von Torgau bis Bad Liebenwerda, von Dresden über Wilsdruff bis nach Chemnitz und Leipzig. Mit einem 20-Mann starken Mitarbeiterteam auf den Baustellen sorgt die Wachs Bauunternehmung GmbH nicht nur für einen schnellen Bauablauf, sondern auch für höchste Qualität im Sinne der Kunden. Diesen Qualitätsanspruch würdigte die Town & County Gruppe im Jahr 2013 mit dem ersten Platz des VQC Qualitätsadwards in der Kategorie ab 50 Häuser. Im Jahr 2016 folgte dann die Auszeichnung der höchsten Kundenzufriedenheit, welche jedes Jahr durchschnittlich mit einer sehr guten Bewertung von 1,8 durch die Bauherren bewertet wurde. Mittlerweile errichtet die Wachs Bauunternehmung GmbH durchschnittlich 60 Häuser pro Jahr und kann auf einen Auftragsvorlauf von 12 Monaten verweisen. Neben Dachdeckern, Fliesenlegern, Hochbaufacharbeitern aus dem eigenen Unternehmen tragen für die Gewerke Zimmerei, Fenster, Türen, Trockenbau, Sanitär, Heizung sowie Installation der Elt-Anlagen weitere in Roßwein angesiedelte Unternehmen und Handwerksbetriebe als Subunternehmer bei, um den hohen Qualitätsanspruch der Town & Country Häuser zu erfüllen. Mit einem eigenen Musterhaus in Dresden und zwei auf dem Grundstück des Unternehmens in Roßwein können sich zukünftige Bauherren vorinformieren und werden von dem Mitarbeiterstab allumfassend beraten. Somit führt Mathias Wachs nun in vierter Generation die Unternehmensgeschichte der Firma Wachs fort und erfüllt als Town & Country Partner in Sachsen vielen Familien den Wunsch nach einem Eigenheim.

Zum 30-jährigen Unternehmensjubiläum, seit dem Neu-Gründungsdatum 01. Februar 1991 nach der politischen Wende 1989, überbrachte Bürgermeister Veit Lindner die Glückwünsche der Stadt und wünschte Inhaber Mathias Wachs weiterhin ein gutes Händchen, viel Erfolg und allzeit zufriedene Kunden als Town & Country Partner in Sachsen.

 

Am 18. Februar 2021 findet um 17.30 Uhr im großen Rathaussaal die 17. öffentliche Stadtratssitzung statt.

Tagesordnung

Öffentlicher Teil

1 Eröffnung der Sitzung, Feststellung der Beschlussfähigkeit und Bekanntgabe der Tagesordnung
2 Öffentliche Fragestunde der Bürger gem. Geschäftsordnung § 16(3)
3 Bestellung des 2. stellvertr. Wehrleiters der OFW Littdorf
4 Einwände zum Haushaltsplan und zur Haushaltssatzung 2021
5 Haushaltsplan und Haushaltssatzung 2021
6 Umgang mit den Elternbeiträgen aufgrund der Corona-Pandemie vom 18. Januar 2021 bis 14. Februar 2021
7 Landpachtvertrag Schumann
8 Informationen des Bürgermeisters
9 Anfragen der Stadträte

Im Anschluss findet der nichtöffentliche Teil statt.

V. Lindner
Bürgermeister

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

obwohl die Minister der Länder und der Bund sich erst am Mittwoch treffen, um über das weitere Vorgehen zur Lockerung des gegenwärtigen Lockdowns zu beraten, sind bereits ab 15. Februar 2021 einige Erleichterungen in Sicht.

Grundschulen und Kitas öffnen zum 15. Februar 2021

So werden die Grundschulen und Kindertageseinrichtungen zum 15. Februar 2021 im eingeschränkten Regelbetrieb wieder öffnen. Für Grundschüler soll die Schulbesuchspflicht aufgehoben werden. Eltern können damit selbst entscheiden, ob sie ihre Kinder zur Schule schicken. Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen müssen noch in häuslicher Lernzeit verbleiben. Weitere Schritte werden von den Ergebnissen der Bund-Länder-Gespräche am Mittwoch abhängig gemacht. Schüler der Abschlussklassen können weiterhin die Schulen besuchen. Endgültig beschlossen wird der Fahrplan am kommenden Freitag in einer erneuten Kabinettssitzung. Eingeschränkter Regelbetrieb für Grundschulen und Kindertageseinrichtungen bedeutet die strikte Trennung von Gruppen und Klassen mit festen Bezugspersonen. Die Kinder sollen auch außerhalb der Gruppen- und Klassenräume auf dem Gelände der Einrichtung nicht aufeinandertreffen. Eine entsprechende Regelung zum eingeschränkten Regelbetrieb gab es bereits im vergangenen Frühjahr und konnte ohne größere Hindernisse erfolgreich umgesetzt werden.

Ab Montag, d. 15. Februar 2021 dürfen nun auch die Händler in Sachsen den click & collect-Service anbieten. Das bedeutet, online oder telefonisch bestellte Ware darf dann, unter Beachtung strenger Regeln vor Ort, im Geschäft abgeholt werden. Grundlage sind hierfür die weiter sinkenden Inzidenzwerte im Freistaat. Öffnen dürfen laut der Pressemitteilung des Wirtschaftsministeriums die von der Schließung betroffenen Geschäfte jetzt auch zur Abholung von bestellter Ware und unter Einhaltung besonderer Hygienevorschriften. Diese Waren müssen vorab telefonisch oder über Onlineangebote angeboten werden. Die Abholung vorbestellter Waren sollte idealerweise unter freiem Himmel, an der Außentür oder über ein Fenster erfolgen. Auch Drive-in ist denkbar, wenn die örtlichen Gegebenheiten dies zulassen. Bei der Abholung in Ladengeschäften, in Passagen oder Einkaufscentern sollte die Terminvergabe in gestaffelten Zeitfenstern erfolgen. Alternativ ist ein Warteschlangenmanagement notwendig, z.B. mit der Einrichtung von Warteplätzen, Hinweisschildern etc., welches alle Punkte der Abstands- und Hygienemaßnahmen beinhaltet. Es muss sichergestellt sein, dass eine Ansammlung von Kunden vermieden wird. Verkaufspersonal und Kunden müssen außerdem eine FFP2-Schutzmaske oder medizinische Maske tragen, wie sie generell beim Einkaufen und im ÖPNV seit 28. Januar 2021 in Sachsen verpflichtend sind. Der Bezahlvorgang sollte kontaktlos erfolgen, z.B. im Voraus, auf Rechnung oder online.

In der Stadt Roßwein ist mit allen Ortsteilen die Anzahl der an Covid 19 erkrankten Menschen auf 249 Personen angestiegen (am 26.01.2021 waren es 228 Personen). In Waldheim sind zur gleichen Zeit 383, in Leisnig 487, in Hartha 414 und in Döbeln 1056 erkrankte Personen gemeldet. Die Region Roßwein weist zum Stichtag einen Inzidenzwert von 199,9/100.000 Einwohner aus (am 26.01.2021 war es noch ein Inzidenzwert von 266,6/100.000. In den zurückliegenden 7 Tagen sind 15 Personen an Covid 19 erkrankt. Aktuell nimmt die Stadt Roßwein innerhalb der 52 Städte und Gemeinden des Landkreises Mittelsachsen den 17. Platz ein. (am 26.01.2021 Platz 18) Dies stellt im Vergleich zum letzten Update vom 9. Januar 2021 eine gewisse Verschlechterung der Situation dar, welche jeden von uns zu mehr Vorsicht animieren sollte. Die Sterblichkeitsrate lag im Monat Januar 2021 in der Stadt Roßwein bei 12 Personen. Im Vergleich lag die Sterblichkeitsrate im Januar in den Jahren 2018-2020 bei durchschnittlich 6,6 Personen und damit deutlich unter dem Wert als im Januar 2021. Eine sogenannte Übersterblichkeitsrate ist somit für den Monat Januar/2021 im Vergleich mit dem Durchschnittswert der früheren Jahre zu erkennen. Bei dieser erhöhten Rate kann auf die aktuelle Entwicklung der Corona-Pandemie Bezug genommen werden. Aus diesem Grund ist der Schutz der vulnerablen Gruppen weiterhin unser oberstes Gebot.

Die Gesamtzahl der an Covid 19 erkrankten Menschen liegt im Landkreis Mittelsachsen aktuell bei 14.898 Personen. Davon entfallen 5.738 auf den Altkreis Mittwei-da, 2.943 auf den Altkreis Döbeln und 6.217 auf den Altkreis Freiberg. Laut RKI liegt der aktuelle Inzidenzwert für den Landkreis Mittelsachsen (Stand 09.02.2021) bei 123,0/100.000 Einwohner.

Obwohl die Inzidenzwerte in Mittelsachsen und in der Stadt Roßwein eine rückläufige Tendenz aufweisen bitten wir Sie weiterhin dringend, die aktuellen Kontaktbeschränkungen einzuhalten. Bitte führen Sie in der jetzigen Zeit keine Familientreffen durch! Bitte verschieben Sie anstehende Feiern auf einen späteren Zeitraum! Bitte halten Sie den 15 km-Bewegungsradius für Ihre Freizeitgestaltung ein und tragen Sie im öffentlichen Raum, überall dort, wo Sie anderen Menschen begegnen (Parkplätze von Diskountern, in Lebensmittelgeschäften, dem ÖPNV, Apotheken usw.) einen FFP-2 Mund-Nasenschutz oder einen OP- Mund- Nasenschutz. Gern weisen wir auch darauf hin, dass ein Mund–Nasenschutz seinen Schutzzweck nur erfüllt, wenn dieser gleichzeitig Mund und Nase bedeckt. Halten Sie, wann immer es geht, den Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Menschen ein und befolgen Sie die Hygiene-Empfehlungen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Stadt Roßwein unter www. rosswein.de, der App der Stadt Roßwein, dem Newsletter im kostenlosen Abo und im Roßwein-TV.

 

Mit freundlichen Grüßen

Veit Lindner
Bürgermeister

 

Entsorgungsrückstände der Fa. EGD/Becker im Gebiet um Roßwein, Döbeln, Hartha, Leisnig, Waldheim, Ostrau etc.

Wie die Fa. EGD/Becker mittgeteilte, sind die Entsorgungstouren vom 08.02.2021 aufgrund der Witterung ausgefallen. Ab Dienstag 09.02.21 werden die Touren vom Montag nachgefahren. Alle weiteren Touren laut Abfallkalender in dieser Woche müssen ggf. um einen Tag versetzt, bis zum Samstag 13.02.2021, nachgefahren werden – deswegen die Behälter bitte stehenlassen und nicht zurückräumen.

Die Bürger werden trotzdem gebeten, die Abfallbehälter zu den bekannten Terminen laut Abfallkalender rechtzeitig bereitzustellen.

Die Abfallbehälter müssen von Schnee freigeschippt und erkennbar sein. Gegebenenfalls müssen die Behälter an eine, mit Entsorgungsfahrzeugen, gut befahrbare Straße vorgeräumt werden, wenn es die Straßenverhältnisse nicht hergeben.

 

 

Der Fußwegabschnitt an der Haßlauer Straße in Roßwein, zwischen dem Einkaufszentrum und dem Gewerbegebiet „Goldene Höhe“, bleibt, aufgrund der gegenwärtigen Wetterlage und der damit einhergehenden Schneeverwehungen (bis zu 3,00 m), vorübergehend gesperrt.

Alle Verkehrsteilnehmer werden um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten, da, in dem teilweise unübersichtlichen Straßenabschnitt, mit Fußgängern zu rechnen ist.

Wir bitten um Beachtung.

 

Aufgrund der gegenwärtigen Witterungsverhältnisse stellt die Stadt Roßwein den Marktplatz als kostenlose Parkmöglichkeit für KFZ-Halter zur Verfügung.

Am Markttag (immer mittwochs) ist das Parken auf dem Marktplatz von 5.00 Uhr bis 16 Uhr verboten. Parkende Fahrzeuge, welche den Markttag behindern oder einschränken, werden kostenpflichtig abgeschleppt.

Die Benutzung des Marktplatzes als Parkmöglichkeit erfolgt auf eigenes Risiko, eine Haftung ist ausgeschlossen.

Das Immobilienbüro von Thomas Kälkert auf der Gartenstraße 29 in Roßwein beging am 01. Februar 2021 sein 20-jähriges Jubiläum. Dabei war der Start 2001 alles andere als ein sicheres Unterfangen, da zu diesem Zeitpunkt gerade eine Rezession in der Bau- und Vermietungsbranche zu bewältigen war. Mittlerweile verwaltet Thomas Kälkert über 250 Wohneinheiten, welche über den ehemaligen Landkreis Döbeln verstreut liegen. Weit über 1.000 Mietverträge konnten seit Beginn 2001 im Auftrag der Wohnungseigentümer abgeschlossen und die Dienstleistung des Immobilienbüros in der Vermietung, dem Verkauf und der Verwaltung von Wohneigentum ständig ausgebaut werden. Als gebürtiger Roßweiner ist Thomas Kälkert bestens mit den Gegeben- und Besonderheiten in Roßwein vertraut und genießt aus diesem Grund großes Vertrauen von Vermietern und Mietern. Dabei ist der Roßweiner Wohnungsmarkt nach Aussage von Thomas Kälkert schon recht klein und die Wohnungssuche für den Kundenkreis nicht immer einfach. Während der große Zuzug in Mehrfamilienhäuser von außerhalb Roßweins noch etwas hinter den Erwartungen hinterherhängt, sind der Zuzug sowie der Kauf von Einfamilienhäusern aktuell ein sehr nachgefragter Markt. So weichen viele junge Familien aus den Ballungsgebieten Dresden und Leipzig in die Kleinstädte aus – eine Nachfrage, von der, wie Thomas Kälkert berichtete, auch Roßwein gut profitiert. Für die Zukunft wünscht sich das Immobilienbüro einen modernen Wohnungsbau im Stadtzentrum, damit die Stärkung der umliegenden Wohngebiete nicht zu einer Fehlentwicklung der Stadtzentren in Roßwein sowie in allen anderen Kleinstädten Mittelsachsens führt.

Bürgermeister Veit Lindner gratulierte Thomas Kälkert zum 20-jährigen Jubiläum und bedankte sich für die vielen positiven Impulse zur Stadtentwicklung in den zurückliegenden Jahren.

Der Landschaftsbaubetrieb Karsten Kolko feierte am 01. Februar 2021 sein 15-jähriges Betriebsjubiläum. Schwerpunkt des Unternehmens bilden die Pflasterlegearbeiten als Subunternehmen für größere Straßenbauunternehmen. Mit 11 Angestellten und zwei Azubis, welche die Ausbildung zum Straßenbaufacharbeiter absolvieren, werden auch gern Privataufträge abgearbeitet. Dabei stellen für Karsten Kolko die Pflasterarbeiten mit Natursteinen die schönste Arbeit dar. Vor allem Granit oder Altstadtpflaster machen dabei für den jungen Unternehmer die Eleganz vieler Privatgrundstücke aus. Gemeinsam mit der Büroleiterin Nicole Renner kümmert sich der Inhaber um einen Kundenkreis, welcher im Radius von 70 km von Roßwein zu finden ist. Während Karsten Kolko 2006 noch in angemieteten Räumen auf der Bahndammstraße 16 seine unternehmerische Tätigkeit begann, konnte in den zurückliegenden Jahren ein eigenes Unternehmensdomzil auf der Äußeren Wehrstraße 11 b bezogen werden, in dem vormals die Zimmerei Kämpfer beheimatet war.

An dieser Stelle wünschen wir dem Landschaftsbaubetrieb Karsten Kolko weiterhin eine erfolgreiche Entwicklung und zufriedene Auftraggeber bei allen übernommenen Pflasterarbeiten.

 

Hiermit laden wir zur Einweihung des Bergbaulehrpfades der Stadt Roßwein am Samstag, dem 1. Mai 2021, ein. Mit der wiederholt geplanten Eröffnung des Bergbaulehrpfades soll ein Projekt übergeben werden, welches die bewegende Bergbaugeschichte der Stadt Roßwein auf zwei verschiedenen Rundwanderwegen auf informativen Schautafeln darstellt. Die Wanderrouten führen den Besucher zu Spuren des Bergbaus in und außerhalb des Stadtgebietes. Mit einer kleinen feierlichen Einweihung am 1. Mai 2021 – um 10.00 Uhr – an der Nossener Straße, im Bereich – Am Stollen -, wird der Start- und Zielbereich der Wanderrouten eingeweiht.

Im Anschluss der Einweihung findet eine erste Bergbau-Wanderung mit dem Wanderwegewart der Stadt Roßwein statt. Dabei erleben Sie die Geschichte des Bergbaus in Roßwein hautnah und wandern über den Burggraben, das Freibad Wolfstal und das Gersdorfer Bergbaugebiet. Interessante Ausführungen und Erklärungen zur Roßweiner Bergbaugeschichte warten auf die Wanderfreunde. Im Wolfstal werden die Wanderer von Mitgliedern des Segen Gottes Erbstolln e.V. empfangen und erhalten aus berufenem Munde Wissenswertes zur damaligen schweren Arbeit unter Tage.

Am Huthaus in Gersdorf erwartet die Teilnehmer auf dem Vereinsgelände des Segen Gottes Erbstolln e. V. eine kräftige, warme Mahlzeit (zum Selbstkostenpreis), bevor dann die letzte Etappe nach Roßwein erwandert wird. Die Wanderroute hat eine Länge über ca. 9 km. Die Dauer der reinen Wanderung wird mit 2,30 h angesetzt.

Aufgrund zu erwartender Corona-Hygieneauflagen wird bis zum 26. April 2021 um Anmeldung zur geführten Wanderung gebeten. Die Teilnahmeanmeldungen können während der Öffnungszeiten des Rathauses in der Zentrale abgegeben werden.

 

 

Die Stadt Roßwein schreibt einen Multicar-Anhänger, produziert im ehemals VEB Arnstadt Anhängerbau, aus.

Der Anhänger mit Bj. 1988 steht als Kipper in offener Kastenbauweise mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 2.800 kg zum Verkauf. 1995 erfolgte ein Neuaufbau des Multicar-Anhängers.

Das Mindestgebot liegt bei 800,00 Euro. Besichtigungstermine können mit der Leiterin des Baubetriebshofes, Frau M. Weigel unter der Mailadresse email hidden; JavaScript is required oder per Telefon 034322/43314 vereinbart werden.

Die Angebote können bis zum 10. März 2021 in einem verschlossenen Briefumschlag mit der Aufschrift „ Multicar Anhänger“ im Rathausbriefkasten eingeworfen oder an die STV Roßwein, Markt 4, 04741 Roßwein gesendet werden.