Am 8. Juli 2020 von 13- 17 Uhr auf dem Roßweiner Markplatz

Auch in diesem Sommer wird der Fachdienst Prävention der Polizeidirektion Chemnitz in Sachen Kriminalitätsvorsorge mobil beratend unterwegs sein. Nach der mit viel Zuspruch angenommenen Premiere der „Über-Land-Tour“ im Sommer 2019 werden die Polizistinnen und Polizisten des Fachdienstes Prävention sich wieder auf die Tour begeben, um Bürgerinnen und Bürger in ihrem Zuständigkeitsbereich mit kriminalitätsvorbeugenden Sicherungstechniken sowie Verhaltensweisen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Während im Vorjahr eine vierwöchige Ferien-Pause eingelegt wurde, soll in diesem Jahr das Präventionsmobil durchgängig von Ende Mai bis Mitte August 2020 durch den Landkreis Mittelsachsen und den Erzgebirgskreis rollen. 24-mal wird der blau-silberfarbene Transporter vor allem in kleineren Kommunen für mehrere Stunden Station machen. Neben den Präventions-Fachleuten soll, wie im Vorjahr, ein Bürgerpolizist des jeweils örtlich zuständigen Polizeireviers Gesprächspartner sein. Wichtig ist den Beamtinnen und Beamten dabei nicht nur die Beratung, sondern neben der Präsenz auch der Austausch mit Ratsuchenden. Darüber hinaus nehmen sie sich auch Zeit für die kleineren Kümmernisse der Menschen in den jeweiligen Regionen. Aus diesem Grund gibt es, bis auf wenige Ausnahmen, in jedem Revierbereich zwei Termine. Damit sollen auch Berufstätige die Möglichkeit bekommen, die kostenlosen Beratungen in Anspruch zu nehmen.

Die Beratungen vor Ort unterstützen auch in diesem Jahr die Kommunen sowie Gewerbetreibenden, indem Stellplätze für das Prävention-Mobil zur Verfügung gestellt werden. Auftakt der diesjährigen „Über-Land-Tour“ wird am 29. Mai 2020, um 10.00 Uhr, auf dem Marktplatz in Rochlitz sein. Dort wird das Mobil bis gegen 15.00 Uhr stehen.

Rückblick:

Im Verlaufe der ersten „Über-Land-Tour“ im Vorjahr hatten 497 Bürgerinnen und Bürger den Rat der Präventions-Fachleute gesucht. Die Hälfte der Beratungen war sicherungstechnischer Art, das heißt, sie galten dem Einbruchschutz. Während der achtwöchigen Tour hatte das Präventionsmobil an 29 Orten Station gemacht. Knapp 2 000 Kilometer war das Mobil dabei durch den Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Chemnitz gerollt.

Grafik_PRAEVENTION_Landtour_2020

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

 ab dem 30. Juni 2020 tritt die neue Sächsische Corona-Schutz-Verordnung in Kraft.

Für Kitas ist der Regelbetrieb unter Corona-Schutzmaßnahmen wieder möglich.

Ab dem 30. Juni 2020 besteht für Kinderkrippen, Kindergärten und die Kindertagespflege wieder die Möglichkeit, zum Regelbetrieb und zu den Regelöffnungszeiten, unter konsequent einzuhaltenden Corona-Schutzmaßnahmen, zurückzukehren. Das Gebot der strikten Trennung der Gruppen innerhalb des Gebäudes und auch auf dem Gelände der Kindertageseinrichtungen kann nun aufgehoben werden. Offene und teiloffene Betreuungskonzepte sind wieder zulässig und können umgesetzt werden.

Demgegenüber gilt der eingeschränkte Regelbetrieb bis zu den Sommerferien weiterhin für den Primärbereich der Grund- und Förderschulen, der Horte und der weiterführenden Schulen.

Mit der neuen Allgemeinverfügung können in den Kindertageseinrichtungen wieder Veranstaltungen wie etwa Elternabende, Konferenzen, Elterngespräche oder Gremiensitzungen, unter Einhaltung allgemeiner Hygieneregeln und Abstandsgebote, durchgeführt werden.

Jede einzelne Kindertageseinrichtung und Kindertagespflegestelle muss ein auf die COVID-19-Situation ausgerichtetes Hygienekonzept (gemäß Rahmenhygieneplan) aufstellen und einhalten. Personen, die ein Kind bringen oder abholen, müssen eine Mund- und Nasenbedeckung tragen und ausreichenden Abstand zu anderen Personen halten. Nach wie vor wird von den Eltern eine Gesundheitsbestätigung verlangt. Allerdings gibt es auch in diesem Punkt eine leichte Lockerung. Nach der neuen Allgemeinverfügung sind Eltern verpflichtet, täglich gegenüber der Bildungseinrichtung schriftlich zu erklären, dass ihr Kind keine der bekannten Symptome einer SARS-CoV-2-Infektion, insbesondere wiederholtes Husten, Fieber oder Halsschmerzen, aufweist. Für weitere Mitglieder des Hausstandes muss die Bestätigung nun nicht mehr erbracht werden.

Auf Grund der aktuellen Corona-Fälle in der Grundschule/Hort bleibt der reguläre Schulbetrieb der Grundschule sowie die Betreuung in der Kindertagesstätte Hort bis einschließlich 30. Juni 2020 ausgesetzt und wird im Notfallmodus betrieben. Informationen über den weiteren Ablauf des Schul- und Hortbetriebes ab dem 1. Juli 2020 erhalten die Eltern über die Homepage der Stadt Roßwein sowie auf der Homepage der Grundschule ab dem 26. Juni 2020.

Alle anderen Kindereinrichtungen der Stadt Roßwein kehren zum 30. Juni 2020 zu ihren alten, bekannten Öffnungszeiten (vor Corona- Modus) zurück.

 

Künftig Familienfeiern mit bis zu 100 Teilnehmern und Öffnung von Musikclubs zugelassen

Im Freistaat gelten die drei wesentlichen Grundlagen zur Verhinderung von Infektionen mit dem Corona-Virus auch künftig weiter: Kontaktbeschränkungen, Abstandsgebot von 1,50 zwischen Personen im öffentlichen Raum sowie die Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel, von Reisebussen und regelmäßigen Fahrdiensten sowie im Einzelhandel.

Ab dem 30. Juni 2020 sind Familienfeiern außerhalb des privaten Bereichs, z. B. in Gaststätten mit bis zu 100 Personen, zugelassen. Öffnen dürfen zudem Musikclubs mit genehmigtem Hygienekonzept – aber ohne Tanz.

Alle anderen Vorschriften der aktuell geltenden Corona-Schutz-Verordnung bleiben gültig. Das betrifft auch die Kontaktbeschränkungen, wonach private Zusammenkünfte in der eigenen Wohnung ohne Begrenzung der Personenzahl zulässig sind.

Zusammenkünfte und Ansammlungen im öffentlichen Raum bleiben weiterhin nur allein und mit den Angehörigen des eigenen Hausstandes, in Begleitung der Partnerin oder des Partners, mit Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht, und mit Angehörigen eines weiteren Hausstandes oder mit bis zu zehn weiteren Personen erlaubt.

Mit freundlichen Grüßen

Veit Lindner
Bürgermeister

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die Ergebnisse aus den Tests der betroffenen Kinder am Wochenende liegen nun vor. Bei 2 Kindern verlief der Test leider positiv. Wie das LRA mitteilte, wurden Quarantäneanordnungen für den Personenkreis um die betroffenen Kinder eingeleitet.

Am heutigen Tag wurden alle Hortnerinnen der Einrichtung sowie Familienangehörige zu weiteren Tests eingeladen. Mit den Ergebnissen wird am Dienstag gerechnet.

In Abstimmung mit der Schulleitung der Grundschule hat sich die Stadtverwaltung Roßwein dafür entschieden, dass der reguläre Schulbetrieb der Grundschule sowie die Betreuung in der Kindertagesstätte Hort bis einschließlich 30. Juni 2020 ausgesetzt und im Notfallmodus betrieben wird.

Wir bitten alle Eltern, deren Kinder die Grundschule besuchen, ihre Kinder bis 30.06.2020 zu Hause zu betreuen. Sofern dies nicht möglich ist, findet in der Schule und im Hort eine Notbetreuung in der Zeit von 06.00-15.00 Uhr statt, unabhängig davon, in welchen Berufen die jeweiligen Eltern tätig sind.

Wir bitten die Eltern, den Bedarf einer Notbetreuung in Schule und Hort telefonisch (034322/43400) oder per Mail (email hidden; JavaScript is required) mitzuteilen. In diesem Zusammenhang weisen wir alle Eltern darauf hin, dass mit Inanspruchnahme der Notbetreuung die bisher geforderte Gesundheitsbestätigung weiterhin täglich vorzulegen ist.

Für die Übermittlung der Lernaufgaben setzen sich die Klassenlehrer mit den Eltern in Verbindung.

Der Schulbusverkehr bleibt unverändert bestehen. Die Abläufe in der Schule und im Hort bleiben während der Notbetreuung wie gehabt.

Informationen über den weiteren Ablauf des Schul- und Hortbetriebes ab dem 1. Juli 2020 erfolgen auf der Homepage der Stadt Roßwein sowie auf der Homepage der Grundschule ab dem 26. Juni 2020.

Wir danken allen Eltern für ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen

 

V. Lindner
Bürgermeister

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

am Freitagnachmittag wurde die Stadtverwaltung durch Landrat Matthias Damm informiert, dass es in einer Gemeinschaftseinrichtung der Stadt Roßwein zu einer Corona-Infizierung gekommen sei. Hierbei handelt es sich um eine Mitarbeiterin der Kindertagesstätte „Hort der Grundschule“. Sofort setzte sich die Hortleitung mit den betroffenen Eltern der 13 von der Mitarbeiterin betreuten Kinder in Verbindung. Am Samstagvormittag erfolgen nun die Abstriche des Personenkreises durch das Gesundheitsamt, welches die Proben dann unverzüglich an die Landesuntersuchungsanstalt schickt.

Mit den Ergebnissen wird im Laufe des Montags gerechnet. Im Ergebnis werden ggf. weitere Tests veranlasst und bei Bedarf weitere Personen bzw. Eltern am Montag kontaktiert. Die betroffenen Kinder werden am Montag weder die Grundschule noch den Hort besuchen.

Durch die separierte Beschulung bzw. Betreuung im Hort ist momentan davon auszugehen, dass sich der Personenkreis nur auf die jetzt betroffene Kindergruppe und 2 Erwachsene bezieht, welche die Kinder unterrichteten und im Hort betreuten. Eine Durchmischung der Kinder hat auf Grund der separierten Klassen in der Grundschule bzw. in den Kindergruppen im Hort nicht stattgefunden. Aus diesem Grund können wir derzeit davon ausgehen, dass andere Kinder und Erwachsene nicht betroffen sind. Sobald am Montag die Ergebnisse der Abstriche vorliegen wird die Stadtverwaltung Roßwein in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt alle notwendigen Maßnahmen einleiten, um eine etwaige Verbreitung von Covid 19 mit unseren Möglichkeiten zu verhindern. Wir werden Sie, liebe Eltern und Einwohner, über die Homepage der Stadt Roßwein, den Regional TV der Roßweiner Antennengemeinschaft sowie Aushänge in den Informationskästen auf dem Laufenden halten und aktuelle Entwicklungen frühzeitig mitteilen. Derzeit besteht kein Grund zur Sorge oder übereiligen Aktionen.

Auf Grund des aktuellen Corona-Falls in der Stadt Roßwein appellieren wir an unsere Einwohner, dringend die aktuellen Hygieneregeln weiterhin gewissenhaft anzuwenden und schon auf kleinste Symptome, wie Husten oder Fieber, zu achten. Für dringende Rückfragen steht Ihnen Bürgermeister Veit Lindner unter 034322/4660 zur Verfügung.

Unsere Gedanken sind aktuell bei der Mitarbeiterin und Lehrerin sowie den Eltern und Kindern, welche jetzt zum betroffenen Personenkreis gehören. Wir hoffen, dass sich weitere Infizierungen nicht bestätigen.

Daher unsere Bitte, auch wenn manch Einwohner den Hinweis nicht mehr hören will oder kann!

Bitte tragen Sie lieber einmal mehr als zu wenig einen Mundschutz. Bitte waschen und desinfizieren Sie regelmäßig die Hände und achten Sie auf die Einhaltung der empfohlenen Mindestabstände.

 

 

Veit Lindner
Bürgermeister

 

Ideenwettbewerb für Vereine und Initiativen

„MACHEN! 2020“ ist ein Online-Wettbewerb, der Projekte und Ideen auszeichnet und finanziell unterstützt, bei denen bürgerschaftliches Engagement in den neuen Bundesländern im Mittelpunkt steht. Der Wettbewerb will aufzeigen, wer sich bereits wie und wo engagiert – und weitere Menschen dazu motivieren, sich ebenfalls für eine gute Sache einzusetzen.

Bürgerschaftliches Engagement lohnt sich! Das größte Engagement findet ganz praktisch jeden Tag in unserem unmittelbaren Lebensumfeld statt. Engagement hat viele Facetten und Akteure, die sich für die Gemeinschaft einsetzen. Sie bereichern das Leben vor Ort. In dieser Kategorie sind Ideen gefragt, die das Miteinander und den Zusammenhalt vor Ort stärken. Ideen, die alle Generationen einbeziehen und eine breite Mitwirkung ermöglichen. Genau eine solche Idee haben Sie? Machen Sie mit!

Welche Preise gibt es? Insgesamt 50 Preise zwischen 5.000 und 15.000 Euro – 30 in der Wettbewerbskategorie 1 und jeweils zehn in den beiden anderen Wettbewerbskategorien. Die Preisgelder sollen zur Umsetzung der Projektideen beitragen. Wer bestimmt die Preisträger? Eine unabhängige Jury wählt die besten 50 Wettbewerbsbeiträge aus. Wer kann teilnehmen? Alle engagierten Gruppen, die in einer ostdeutschen Landgemeinde, Klein- oder Mittelstadt mit bis zu 50.000 Einwohnern wohnen und deren Ideen gemeinwohlorientiert sind.Wie kann man teilnehmen? Nur online: Alle Infos, die Teil-nahmebedingungen und das Teilnahmeformular finden Sie unter www.machen2020.de. Bis wann? Einsendeschluss ist der 31. Juli 2020. Die Preisverleihung findet im November 2020 in Berlin statt.

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Liebe Bürgerinnen und Bürger,

nachdem im Landkreis Mittelsachsen die Zahl der durch das Corona-Virus erkrankten Menschen mehrere Tage stabil blieb, ist die Anzahl der Neuinfizierten nun auf 259  Fälle gestiegen. Dabei gibt es 2 neue Erkrankungen in der Region Döbeln und einen weitere Fall im Raum Freiberg. Insgesamt sind bisher 9 Menschen im Landkreis am Corona-Virus verstorben. In der Stadt Roßwein mit ihren Ortsteilen sind zum Glück keine weiteren Menschen erkrankt als die bisher einzige gemeldete Erkrankung Ende März.

Unsere Landesregierung hat am Mittwoch weitere Lockerungen der Corona-Verordnung beschlossen. Prinzipiell ist jeder Bürger weiterhin angehalten, die physisch-sozialen Kontakte zu anderen Menschen, außer den Angehörigen des eigenen Hausstands, der Partnerin oder dem Partner, sowie den Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht, und mit Angehörigen eines weiteren Hausstandes oder mit bis zu 10 weiteren Personen auf das zwingend notwendige Minimum zu reduzieren.

Es wird weiterhin dringend empfohlen, im öffentlichen Raum, und insbesondere bei Kontakt mit Risikopersonen, eine Mund-Nasenbedeckung zu tragen, um für sich und andere das Risiko von Infektionen zu reduzieren. Dazu gehören auch regelmäßige Händehygiene und die Vermeidung des Hand-Gesichts-Kontaktes. Eltern und Sorgeberechtigte sollen dafür Sorge tragen, dass ihre Kinder oder Schutzbefohlenen diese Empfehlungen auch einhalten, sofern diese dazu in der Lage sind. Wo immer möglich, muss weiterhin ein Mindestabstand zu anderen Personen von 1,5 Metern eingehalten werden.

Diese Grundsätze gelten für alle Lebensbereiche, insbesondere auch für Arbeitsstätten.

Eine Mund-Nasenbedeckung ist bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel und beim Aufenthalt in Geschäften zu tragen!

Was ist nun erlaubt? 

Erlaubt sind nunmehr wieder Familienfeiern, unter anderem Hochzeiten, Geburtstage, Trauerfeiern, Jubiläumsfeiern, Schuleingangsfeiern in Gaststätten oder angemieteten geschlossenen Räumlichkeiten mit bis zu 50 Personen. In geschlossenen Räumen sollen die Hygieneregelungen und der Mindestabstand eingehalten werden. Zusammenkünfte und Ansammlungen im öffentlichen Raum sind mit den entsprechenden Hygieneauflagen erlaubt. Da das Infektionsrisiko in geschlossenen Räumen um ein Vielfaches höher ist als unter freiem Himmel, sind Feiern im Freien vorzuziehen, um Ansteckungen zu vermeiden.

Wie geht es in den Kindereinrichtungen weiter? 

Bis Ende Juni bleibt es beim eingeschränkten Regelbetrieb, allerdings können Schulen fortan mit mehr Eigenverantwortung entscheiden – beispielsweise, ob Zeugnisübergaben oder Abschlussfeiern stattfinden. Auch Elternabende sind, unter Beachtung von Hygienevorschriften und Abstandsregelungen, wieder erlaubt. Ob Grundschüler die Schule besuchen, können weiterhin die Eltern entscheiden. Für Kinder ab der 5. Klasse bleibt es beim eingeschränkten Regelbetrieb, sie besuchen den Unterricht also abwechselnd in Gruppen auf Abstand. Die Betreuung in den Kindergärten findet weiterhin wie aktuell organisiert statt.

Weitere Öffnungen beschlossen 

Die Öffnung von Betrieben, Einrichtungen, Sportstätten, Gastronomie, Hotels, Beherbergungsstätten, Geschäften und Läden oder Angeboten für den Publikumsverkehr sowie Ansammlungen im öffentlichen Raum sind unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen erlaubt.

Was bleibt geschlossen? 

Von der Lockerung weiterhin ausgenommen und damit nicht zulässig sind:

  1. Kontaktsportarten (Sportarten, die den physischen Kontakt zwischen Spielern erfordern oder betonen) außerhalb des Kader- und Profisports,
  2. Volksfeste, Jahrmärkte, Diskotheken, Clubs, Musikclubs, Tanzlustbarkeiten,
  3. Prostitutionsstätten, Prostitutionsveranstaltungen, Prostitutionsvermittlung,
  4. Sportveranstaltungen mit Publikum und
  5. bis zum 17. Juli 2020 Maßnahmen der Kinder- und Jugenderholung.

Ausgangsbeschränkungen fallen prinzipiell weg 

Freibäder, Hallenbäder, Kurbäder, Thermen und Saunen dürfen mit bestätigten Hygienekonzepten wieder öffnen. Ebenso dürfen Freizeit- und Vergnügungsparks, Messen, Theater, Musiktheater, Kinos, Konzerthäuser, Konzertveranstaltungsorte, Opernhäuser und Stätten der Kinder- und Jugenderholung öffnen.

Besuche in Pflegeheime wieder möglich 

Der Besuch von Alten- und Pflegeheimen, Einrichtungen nach § 2 Abs. 1 des Sächsischen Betreuungs- und Wohnqualitätsgesetzes, ambulant betreute Wohngemeinschaften sowie Wohngruppen mit Menschen mit Behinderungen ist wieder möglich. Des Weiteren ist der Besuch von Angehörigen in Krankenhäusern sowie Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt, wieder erlaubt. Prinzipiell ist die Einhaltung der jeweiligen Hygienekonzepte obligatorisch sowie das Tragen von Mund- und Nasenschutz und die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 m.

Die neue Verordnung tritt spätestens ab 06. Juni 2020 in Kraft und mit Ablauf des 29. Juni 2020 außer Kraft. Die neue Verordnung finden Sie zum Nachlesen auf der Homepage der Stadt Roßwein gleich auf der Startseite.

Hoffen wir, dass mit der neuen Corona- Verordnung die Ansteckungsrate gering beleibt und jeder Einwohner wieder in die Normalität des Lebens zurückfinden kann. Halten Sie sich bitte, auch im eigenen Interesse, weiterhin an die Schutz- und Abstandsregeln. Gegenüber der Schwere des Krankheitsverlaufs durch das Corona-Virus ist das Tragen einer Mund-Nasen-Maske immer noch die beste Alternative.

Liebe Bürgerinnen und Bürger, aufgrund der weiteren Lockerungen und des Aufhebens von Beschränkungen sowie des derzeit positiven Verlaufes der möglichen Ansteckungswelle durch das Corona – Virus stellen wir hiermit unsere Corona-Informationen als „Update„ ein. Wir haben Sie in den zurückliegenden Wochen mit insgesamt 28 „Updates“ zur Pandemie informiert und so auf den neuesten Stand gebracht. Wir werden alle neuen Informationen tagaktuell auf der Homepage der Stadt Roßwein veröffentlichen. Diese Informationen können Sie auch als Newsletter kostenlos abonnieren. 

Wir sind froh, dass in Roßwein und unseren Ortsteilen bisher kein Mensch am Corona- Virus verstarb, und dass wir bis heute nur einen erkrankten Einwohner zu verzeichnen hatten.

 Sie waren vorbildlich beim Tragen von Mundschutz, beim Einhalten der Mindestabstandsregel und bei der Einhaltung der auferlegten Beschränkungen. Sie haben sich solidarisch mit allen anderen Einwohnern verhalten, dafür bedanken wir uns ganz herzlich bei Ihnen.

Bleiben Sie gesund!

Mit freundlichen Grüßen

Veit Lindner
Bürgermeister

 

 

Im Zeitraum vom 04.06.2020 – 05.06.2020 werden in der Nossener Straße Straßeninstandhaltungsmaßnahmen durchgeführt. Unter anderem handelt es sich um folgende Arbeiten:

  1. Kehrarbeiten im Asphaltbereich
  2. Einbau von zwei Berliner Kissen
  3. Schlämmen im Anschlussbereich Asphalt/Pflaster
  4. Instandsetzung einer Querung im Pflasterbereich

Die Vollsperrung beginnt am 04.06.2020 – ab 07.00 Uhr und endet am 08.06.2020 – 07.00 Uhr.

 

Beschilderungsplan:

Beschilderungsplan

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

eine der schlimmsten Grippeepidemien der Geschichte liegt nun fast 100 Jahre zurück und brach in drei Wellen, vom Frühjahr 1918 bis 1920, über die Menschen weltweit herein. Die spanische Grippe tötete in nur wenigen Monaten schätzungsweise zwischen 27 bis 50 Millionen Menschen. Von dieser letzten großen Pandemie finden wir jedoch so gut wie keine Aufzeichnungen in den Roßweiner Archiven. Allgemeine historische Aufzeichnungen und Bilddokumente des damaligen Umgangs mit dem Virus zeigen erschreckende Parallelen zu der aktuellen Covid-19 Pandemie, in welcher wir uns derzeit befinden.

Auch an die gegenwärtige Corona-Pandemie wird man sich wahrscheinlich einmal erinnern und nach Informationen zum Verlauf und Auswirkungen auf die Bevölkerung in den verschiedensten Archiven suchen. Gemeinsam mit dem Heimatverein Roßwein wollen wir Informationen zur gegenwärtigen Corona-Pandemie sammeln und diese für unsere Nachwelt archivieren.

Aus diesem Grund rufen wir Sie, liebe Einwohner auf, dieses Archiv gemeinsam mit uns zu bereichern. So sind persönliche Aufzeichnungen oder Tagebucheinträge über Ihr Leben, den Umgang mit der Gefahr und eventuell durchlebte Ängste oder individuelle Erlebnisse von großem Interesse. Des Weiteren würden wir uns über Bildmaterial freuen, welches Sie oder Ihre Familienmitglieder, Nachbarn und Verwandte zeigt, wie kreativ Sie mit der jetzt sehr außergewöhnlichen Situation zurechtkommen.

Sehr gern können Sie auf der Rückseite der Bilder die Namen der Akteure festhalten, damit die Zuordnung bzw. das persönliche Schicksal auch in 100 Jahren noch eindeutig zugeordnet werden kann. Genauso würden wir uns über Aufzeichnungen von Laden- und Dienstleistungsinhabern freuen, welche ihre Gedanken und Entwicklungen zum Ausbruch, während des Shutdowns und zum möglichen Neustart darstellen.

Da es in 100 Jahren besonders darauf ankommt, Personengruppen der Stadtentwicklung noch halbwegs zuordnen zu können, ist natürlich eine Namensnennung, bestenfalls die Angabe der Adresse, wünschenswert. Wir können Ihnen zusichern, dass Ihre Zuarbeiten ausschließlich in dem geplanten Corona-Archiv hinterlegt und für die Nachwelt archiviert werden. Bitte tragen Sie dazu bei, dass wir möglichst umfassende Informationen zu der historischen Krisensituation der Corona-Pandemie in Roßwein im Jahr 2020 für unsere Nachwelt zusammentragen und so den Informations- und Wissensdurst unserer Nachfahren eines Tages stillen können.

Für Rückfragen stehen Ihnen Frau Martina Thiele (Tel.: 0176 50144633) oder der Bürgermeister (Tel.: 034322/46665 bzw. über Mail: email hidden; JavaScript is required) zur Verfügung.

Ihr

V. Lindner
Bürgermeister

 

 

 

Aufgabe eines Punktes des amtlichen Raumbezugsfestpunktfeldes des Freistaates Sachsen

Der Staatsbetrieb Geobasisinformation und Vermessung Sachsen (GeoSN) bearbeitet auf der Grundlage des Gesetzes über das amtliche Vermessungswesen und das Liegenschaftskataster im Freistaat Sachsen (Sächsisches Vermessungs- und Katastergesetz – SächsVermKatG) vom 29. Januar 2008 (SächsGVBl. S. 138, 148), zuletzt geändert durch Gesetz vom 24. Mai 2019 (SächsGVBl. S. 431), das amtliche Raumbezugsfestpunktfeld (ehemals Trigonometrisches Festpunktfeld).

In diesem Zusammenhang sind auf dem Gebiet der Stadt Roßwein Raumbezugsfestpunkte (RBP, ehemals Trigonometrische Punkte) überprüft worden.

Dabei haben Mitarbeiter des GeoSN einen Punkt vom Flurstück 70/4 der Gemarkung Hohenlauft dauerhaft entfernt.

Die Pflichten, die für den Eigentümer des Flurstücks und für Nutzungsberechtigte mit der Duldung des Festpunktes verbunden waren, sind damit entfallen.

Dresden, den 27. April 2020

Staatsbetrieb Geobasisinformation und Vermessung Sachsen (GeoSN)