Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen und das Sächsischen Städte- und Gemeindetages, Kreisverband Mittelsachsen 27. Juli 2021

Gemeinsam mit Landrat Matthias Damm rufen die Oberbürgermeister, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in Mittelsachsen dazu auf, sich impfen zu lassen. Anlass ist die Mitgliederversammlung des Städte- und Gemeindetages in Hainichen in dieser Woche. Allein im Impfzentrum in Mittweida stehen aktuell rund 2000 freie Termine zur Verfügung, hinzu kommen weitere Möglichkeiten bei zahlreichen niedergelassenen Ärzten im Landkreis. „Es ist im Interesse der ganzen Gesellschaft, wenn eine hohe Impfquote erreicht wird“, so Landrat Matthias Damm. Nur damit könne man deutlich der Pandemie begegnen. „Das Virus ist nicht weg und wir sehen, dass es sich langsam wieder ausbreitet. Letzten Endes geht es um den Gesundheitsschutz von jedem einzelnen vor einer Infektion oder mindestens eines schweren Verlaufs“, so Damm. Er ist zweimal mit dem Impfstoff von AstraZeneca geimpft worden. Der Vorsitzende des Städte- und Gemeindetag und Lunzenaus Bürgermeister Ronny Hofmann ergänzt: „Mit einer Impfung schützt man auch die Personen, die nicht geimpft werden können.“ Jeder habe die Möglichkeit eine Injektion zu erhalten. Hofmann wurde mit dem Impfstoff von Biontech geimpft. Je nach Lage kann man im Impfzentrum auch Johnson und Johnson ohne Termin erhalten und hat damit nur einmal den Weg bzw. den Aufwand. Natürlich werde dieser auch bei Ärzten verwendet. „Man kann aus verschiedenen Impfstoffen wählen, bei Unsicherheiten beraten die Ärzte. Außerdem gibt es unheimlich viel Informationsmaterial im Internet“, so Hofmann weiter. Hierbei weist der Vorsitzende beispielsweise auf die Übersicht des Paul-Ehrlich-Insitutes: https://www.pei.de/DE/arzneimittel/impfstoffe/covid-19/covid-19-node.html

Begrüßt wird von den Kommunalvertreterinnen und – vertretern, dass es eine weitere Werbekampagne des Freistaates gibt. Man werde jede Gelegenheit nutzen, um weiterhin für die Impfung zu werben.

Für Rückfragen steht Ihnen die Pressestelle unter E-Mail email hidden; JavaScript is required gerne zur Verfügung.

Landratsamt Mittelsachsen
Pressestelle
Frauensteiner Straße 43
09599 Freiberg
Tel. 03731 799-3305

Aufruf zur Einreichung von Projektideen

Kreativ Erlebnis KBAZ

Ideenwettbewerb zur Belebung der Kunst- und Kulturlandschaft
im Klosterbezirk Altzella

 

  1. Auslober

Regionalentwicklung Klosterbezirk Altzella e.V.
Am Schulweg 1
04741 Niederstriegis

 

  1. ANSPRECHPARTNERIN

Frau Gina Gottwald (Assistenz Regionalmanagement)
03431 6082108
email hidden; JavaScript is required (erreichbar ab 10.08.2021)

 

  1. Rechtsgrundlagen

– Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2014 – 2020 (EPLR)

– Richtlinie LEADER/ 2014 des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft

http://www.smul.sachsen.de/foerderung/richtlinie-leader-rl-leader-2014-5304.html

– LEADER-Entwicklungsstrategie (LES) der Region Klosterbezirk Altzella e.V., Stand 27. Juni 2017

www.klosterbezirk-altzella.com (unter „Unser LEADER“)

 

  1. ANLASS UND ZIEL

Seit über einem Jahr ist das gesellschaftliche Leben eingeschränkt. Insbesondere Kunst- und Kulturschaffende sind davon dauerhaft betroffen. Um diesen Bereich zu unterstützen, initiiert die sächsische LEADER-Region Klosterbezirk Altzella den Wettbewerb Kreativ Erlebnis KBAZ. Dieser soll den ländlichen Raum kulturell beleben und künstlerisch in Szene setzen. Mitglieder des Klosterbezirks Altzella sind die Kommunen Großschirma, Hainichen, Halsbrücke, Nossen (im Bereich Stadt Nossen und ehemals Ketzerbachtal), Reinsberg, Rossau, Roßwein und Striegistal sowie die Ortschaft Mochau der Stadt Döbeln.

Der Wettbewerb steht allen Kunstformen offen. Es gibt keinerlei Einschränkungen in Bezug auf Medium (Musik, Licht, Tanz, Malerei etc.) und Material (Holz, Metall, Eis, Sand etc).

 

  1. WETTBEWERBSBEDINGUNGEN

Der Wettbewerb ist offen. Antragsteller können sein: Vereine, Unternehmen, Privatpersonen sowie Kommunen aus der LEADER-Region Klosterbezirk Altzella. Gesucht werden Ideen zur kulturellen Belebung und künstlerischen Inszenierung in unserer Region.

Die besten Ideen werden von einer Jury prämiert. Die Prämierung soll der Umsetzung der Projektidee dienen. Mit den Gewinnern des Wettbewerbs wird ein Durchführungsvertrag geschlossen. Das Preisgeld wird gestaffelt ausgezahlt: 50 % zur Prämierung, 50 % nach der Umsetzung des Projekts.

Die Abrechnung erfolgt auf Basis Nachweis der Realisierung des Wettbewerbsbeitrages. Eine Einreichung von Rechnungen ist nicht erforderlich.

Es werden 2 Kategorien unterschieden:

Kategorie A – Veranstaltungen Kategorie B – Kunstobjekte
In dieser Kategorie stehen insgesamt 30.000 € zu Verfügung. Es wird angestrebt mindestens 3 Projekte auszuwählen. Die Kategorie dient der Unterstützung zur Durchführung von Veranstaltungen. In dieser Kategorie stehen insgesamt 20.000 € zur Verfügung. Das Preisgeld pro Projekt ist beschränkt auf maximal 2.000 €.

Die Kategorie dient der Schaffung von Kunstobjekten.

 

  1. WETTBEWERBSKRITERIEN

Bei der Prüfung der Projektidee wird zwischen formalen und Bewertungskriterien unterschieden. Folgende formale Kriterien müssen hierbei unbedingt erfüllt sein:

 

1) Antragsteller ist eine Privatperson, ein Unternehmen, ein Verein oder eine Kommune.
2) Antragsteller stammt aus der Region Klosterbezirk Altzella.
3) Das Projekt wird in der LEADER-Region Klosterbezirk Altzella umgesetzt.
4) Das Projekt wurde noch nicht begonnen.
5) Die Bewerbung wurde vollständig und termingerecht abgegeben.
6) Das Projekt leistet einen Beitrag zur Zielerreichung der Lokalen Entwicklungsstrategie des Klosterbezirkes Altzella.
7) Es wird eingeschätzt, dass das Vorhaben realisierbar, finanziell abgesichert und im angegebenen Zeitraum umsetzbar ist.
8) Alle Genehmigungen zum Veranstaltungsort wurden eingeholt und liegen vor.
9) Das Projekt richtet sich nicht gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung, verstößt nicht gegen geltendes Recht und/oder dient nicht parteipolitischen Bekenntniszwecken.

 

Wenn das Projekt alle formalen Kriterien erfüllt, erfolgt eine Einschätzung der eingereichten Idee anhand folgender Bewertungskriterien:

 

Kriterium Gewichtung Kategorie A Gewichtung Kategorie B
1) Kreativität

Originalität, Innovationsgrad, lädt zur Nachahmung ein, Neuartigkeit, Impulseffekt

15 % 15 %
2) Zielgruppe

Größe und Stärke, Erreichbarkeit, mehrere Zielgruppen/Generationen

15 %
3) Regionalität

Stärkung regionaler Identität, Würdigung regionaler Kultur/Landschaft

15 % 15 %
4) Ortsansässigkeit

Unterstützung Kunstschaffender/Veranstalter aus KBAZ

15 % 15 %
5) Nachhaltigkeit

Beständigkeit, Langlebigkeit, Sicherheit, Pflegeaufwand

15 %
6) Außenwirkung

Öffentlichkeitsarbeit, Außenwirkung für LEADER-Region Klosterbezirk Altzella, Wirkung lokal/regional/überregional, Nutzung moderner Medien

15 % 15 %
7) Begeisterung

Überzeugende Darstellung gegenüber Jury

25 % 25 %
Summe: 100 % 100 %

 

Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Mitglieder der Jury oder Vorprüfende sowie deren Stellvertreter.

  1. BEWERBUNG

Folgende Unterlagen sind zur Bewerbung einzureichen:

  • Projektantrag einschließlich erforderlicher Anlagen

Die Unterlagen sind bis zum 30. September 2021 zu richten an:

Regionalentwicklung Klosterbezirk Altzella e.V.
Am Schulweg 1
04741 Niederstriegis

Die Einreichung per E-Mail ist ebenfalls möglich. In diesem Falle benötigen wir dennoch den unterschriebenen Projektfragebogen im Original. Bewerbungen per E-Mail richten Sie bitte an:

email hidden; JavaScript is required

Pro Antragsteller darf nur eine Idee eingereicht werden.

Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt. Sollte eine Rücksendung erwünscht sein, ist ein ausreichend frankierter Umschlag beizulegen.

 

  1. TERMINE
Aufrufveröffentlichung 19. Juli 2021
Abgabe Anträge 04. Oktober 2021
Juryauswahl 26. Oktober 2021
Prämierung 29. Oktober 2021
Durchführungszeitraum Januar 2022 bis Dezember 2022
Abrechnung/Verwendung-nachweis Bis 31.01.2023 Dokumentation der Projektumsetzung, Nachweis Öffentlichkeitswirkung in Medien

 

  1. JURY

Die Prüfung der formalen Kriterien wird durch das Regionalmanagement des Klosterbezirks Altzella vorgenommen.

Die anschließende Bewertung nimmt eine Jury vor, die aus fachlichen Vertretern, Mitgliedern des Entscheidungsgremiums der LAG Klosterbezirk Altzella sowie Mitarbeitern des Regionalmanagements Klosterbezirk Altzella besteht.

Im Rahmen der Jurysitzung können Antragsteller aufgefordert werden, das Projekt persönlich vorzustellen.

Es besteht kein Rechtsanspruch auf Auswahl des eingereichten Projekts und Prämierung mit einem Preisgeld. Gegen die Auswahlentscheidung der Jury kann kein Einspruch erhoben werden.

Es werden keine Aufwandsentschädigungen für die Einreichung von Projektideen gezahlt.

Aufruf_KreativErlebnisKBAZ_16072021

 

Bewerbungsbogen

Kreativ Erlebnis KBAZ
Ideenwettbewerb zur Belebung der Kunst- und Kulturlandschaft
im Klosterbezirk Altzella

Aufruf vom 19.07.2021 bis 04.10.2021

 

Kategorie: c         A Bewerbungsnr.*:
c         B Eingang am*:

* Wird vom Regionalmanagement Klosterbezirk Altzella ausgefüllt

 

  1. Angaben zum Bewerber
Name/Einrichtung  

 

 

Rechtsform
Anschrift  

 

 

 

Webseite
E-Mail
Vertretungsberechtigte Person(en):
Vorname, Name
Funktion
Telefon
E-Mail
Anschrift  

 

 

 

 

 

 

  1. Allgemeine Angaben zur Idee
Projekttitel
Kategorie c    A) Veranstaltung                       c    B) Kunstobjekt
Projektort

(Anschrift)

 

 

 

 

Projektlaufzeit
Projektpartner  

 

 

 

 

  1. Kurzbeschreibung Bewerber

Darstellung vorhandener Kompetenzen und gesammelter Erfahrungen, Vorstellung beteiligter Partner.
Referenzprojekte können als Anlage beigefügt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  1. Projektbeschreibung

Beschreibung der Projektidee unter Berücksichtigung der Bewertungskriterien (siehe Aufruf).

Welche Zielgruppe(n) wird/werden angesprochen?  

 

 

 

Welchen Bezug hat das Projekt zur Region Klosterbezirk Altzella?  

 

 

 

Erläutern Sie den nachhaltigen Charakter des Projekts.  

 

 

 

Welche Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit planen Sie?  

 

 

 

 

Stellen Sie Ihre Projektidee vor (Angaben zu Ort, Zeitraum und Inhalt, Gedanken zur Durchführung, Erläuterung der Ziele, Nennung beteiligter Partner und deren Funktion etc.)

Weiterführende Projektinformationen und/oder Skizzen können der Bewerbung als Anlage beigefügt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  1. Kostenplan

Berücksichtigung und Auflistung aller Kosten. Die Angaben dienen zur besseren Einschätzung, ob das Projekt umgesetzt werden könnte.

Art Erläuterung der Kosten Betrag Brutto in €
Personalausgaben  

 

 

 

Sachausgaben (z.B. Materialkosten)  

 

 

 

Investitionen (z.B. Ausstattung)  

 

 

 

Sonstiges  

 

 

 

Summe  

 

  1. Anlagen
  • Projektbeschreibung, Skizzen, Lageplan Projektort
  • Zustimmungserklärung Eigentümer des Projektorts
  • Referenzen
  • Bei Vereinen aktuelle Satzung
  • Nachweis über Mitgliedschaft in einem entsprechenden Berufsverband oder Erklärung über fachliche Eignung des Antragstellers
  1. Erklärungen des Antragstellers

Ich erkläre, dass mit dem Projekt noch nicht begonnen wurde sowie auch nicht vor Abschluss des Durchführungsvertrages begonnen wird. Als Beginn ist grundsätzlich der Abschluss eines der Ausführung zugrundeliegenden Lieferungs- und Leistungsvertrages zu werten. Ein vorzeitiger Projektbeginn führt zur Ablehnung der Bewerbung bzw. zur Aufhebung des Durchführungsvertrages, soweit der Auslober nachträglich von einem vorzeitigen Projektbeginn Kenntnis erhält.

Ich verfüge über ausreichend finanzielle Ressourcen zur Sicherstellung einer erfolgreichen Umsetzung des Projektes. Über das Vermögen ist kein Insolvenzverfahren beantragt oder eröffnet.

Ich versichere die Richtigkeit und Vollständigkeit über die in dieser Bewerbung gemachten Angaben (einschließlich Anlagen).

Ich bin damit einverstanden, dass projektbezogene Angaben, auch soweit sie Daten zur Person enthalten, veröffentlicht werden.

Mit der Abgabe der Unterlagen erkenne ich die Bedingungen des Wettbewerbs an.

 

 

  1. Kenntnisnahme des Antragstellers und Datenschutz

Es besteht kein Rechtsanspruch auf Auswahl des eingereichten Projekts und Prämierung mit einem Preisgeld. Gegen die Auswahlentscheidung der Jury kann kein Einspruch erhoben werden.

Die Auszahlung des Gewinns erfolgt gestaffelt: 50 % zur Prämierung und 50 % nach Umsetzung des Projekts.

Es werden keine Aufwandsentschädigungen für die Einreichung von Projektideen gezahlt.

Nicht gefördert werden Projektideen, die sich gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung richten, gegen geltendes Recht verstoßen und/oder parteipolitischen Bekenntniszwecken dienen.

Ich willige ein, dass meine personenbezogenen Daten von dem Verein Regionalentwicklung Klosterbezirk Altzella e.V. und dem Regionalmanagement verarbeitet und gespeichert werden und zur Bearbeitung der Bewerbung, zur Kontaktaufnahme sowie anonymisierten Auswertungen verwendet werden können.

Es ist mir bekannt, dass

  • die Einwilligung in die Verarbeitung – insbesondere in die Erhebung, Speicherung, Nutzung und Übermittlung – der erhobenen Daten freiwillig ist.
  • Abhängig vom Zweck, für den die personenbezogenen Daten gespeichert werden, diese ausschließlich im Rahmen der anzuwendenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen von befugten Mitarbeitern des Vereins Regionalentwicklung Klosterbezirk Altzella e.V. und des Regionalmanagements genutzt werden.
  • Die Einwilligung zur Datenverarbeitung jederzeit von mir widerrufen werden kann.

 

Ort und Datum Name(n) in Druckbuchstaben Rechtsverbindliche Unterschrift(en) und Stempel bei juristischer Person
Antrag_KreativErlebnisKBAZ_16072021

Die Zahl Corona-Nachweise ist in den vergangenen Tagen gering auf 24 303 gestiegen. Das ist ein Fall mehr im Vergleich zum Vortag (Stand 29.6.). In den Krankenhäusern werden fünf Covid-Patienten behandelt, davon wird eine Person beamtet. Der Inzidenzwert liegt laut RKI in Mittelsachsen heute bei 2,0.

Neue Schutz-Verordnung greift

Am Donnerstag tritt die neue Corona-Schutz-Verordnung in Kraft. Sie gilt bis zum 28. Juli. Neben einigen Klarstellungen wird der neue Schwellenwert der Inzidenz unter 10 eingeführt. Mittelsachsen liegt heute bei 2,0. Somit gibt es beispielsweise keine Kontaktbeschränkungen sowie kaum Verpflichtungen zum Testen. Ausnahmen bilden zum Beispiel Diskotheken, Clubs und Musikclubs. Außerdem besteht die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes in Geschäften und Märkten, bei körpernahen Dienstleistungen und im ÖPNV. Im Freien besteht keine Pflicht mehr zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

Informationen des Kreissportbundes:

Impfangebot für Übungsleiter

Der Kreissportbund hat gemeinsam mit dem Kreisverband Döbeln-Hainichen des Deutschen Roten Kreuzes und der Stadt Hainichen ein Impfangebot organisiert, welches sich in erster Linie an Übungsleiterinnen und Übungsleiter richtet. Interessierten Sportfreundinnen und Sportfreunden gibt der Kreissportbund die Gelegenheit, sich durch ein vom DRK Sachsen organisiertes mobiles Team impfen zu lassen. Termine für die erste Impfung sind am Sonntag zwischen 09:00 bis 16:30 Uhr möglich. Die entsprechende Zweitimpfung findet am Sonntag, den 25. Juli, jeweils zur selben Uhrzeit wie der jeweilige Erstimpftermin statt.
Ort: Am Sportforum 2, 09661 Hainichen (Eingang Rundbau – 1. Etage)
Die verbindliche Anmeldung erfolgt ausschließlich per Telefon unter 03731-1633346 noch morgen und am Donnerstag, jeweils in der Zeit von 09:00 bis 13:00 Uhr. Die Impftermine werden nach Eingang der Anmeldungen vergeben.
Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Kreissportbundes.

Informationen des Freistaates

Infektionsrate bei Lehrkräften sinkt auf null

Erstmals hat es in der vergangenen Woche unter den getesteten Lehrerinnen und Lehrern kein Positivergebnis gegeben. Auch unter den Schülerinnen und Schülern gab es kaum Infektionen.

Insgesamt wurden unter den Schülerinnen und Schülern 688.216 Tests durchgeführt, darunter waren 43 positive Ergebnisse. Das entspricht einer Infektionsrate von 0,006 Prozent (Vorwoche 0,008 Prozent). Insgesamt wurde die Testung 4.418 Mal von Schülerinnen und Schülern verweigert. Unter dem Schulpersonal wurden 39.386 Tests durchgeführt, davon war keiner positiv. Damit sinkt die Infektionsrate auf null (Vorwoche 0,007 Prozent). Verweigert wurde der Test vom Schulpersonal 25 Mal.

Derzeit müssen sich das Schulpersonal und die Schülerinnen und Schüler noch zweimal wöchentlich testen, ab dem 1. Juli bei einer Sieben-Tage Inzidenz unter 10 nur noch einmal pro Woche. Vollständig geimpfte oder genesene Personen müssen sich nicht testen.

Bürgerrat „Forum Corona“ steht in den Startlöchern – mit Beteiligungsmöglichkeit für alle Sächsinnen und Sachsen

Am Montag hat das Bürgerbeteiligungsportal Sachsen eine Umfrage zu den Themen eröffnet, die im „Forum Corona“ diskutiert und bearbeitet werden können. Gleichzeitig haben 50 zufällig ausgeloste Bürgerinnen und Bürger aus ganz Sachsen, die die Bevölkerung im Freistaat repräsentieren, die offizielle Einladung zum Bürgerrat „Forum Corona“ erhalten. Dieser diskutiert über Erfahrungen mit der Corona-Pandemie und erarbeitet Empfehlungen. Die Bürgerinnen und Bürger können im Forum über ihre Ideen und Anregungen zur Pandemiebewältigung und zur langfristigen Überwindung der Krise ins Gespräch kommen. Einander zuhören, gegenseitiges Verständnis für die unterschiedlichen Lebenssituationen von Menschen in der Pandemie und das Gespräch über die Herausforderungen von Politik und Verwaltungen stehen hier im Vordergrund. Ziel des Bürgerrates ist es, gemeinsame Lösungen zu entwickeln und Empfehlungen an die Politik und die Gesellschaft zu formulieren.

Das „Forum Corona“ wird sich mit vier Handlungsfeldern beschäftigen, die während der Pandemie und auch darüber hinaus eine besondere Relevanz für das Alltagsleben der Bürgerinnen und Bürger haben: Bildung, Gesundheit, Politik und Wirtschaft. Alle Bürgerinnen und Bürger Sachsens sind eingeladen, bis zum 31. Juli 2021 über das Bürgerbeteiligungsportal des Freistaates eigene Anregungen und Themenvorschläge einzubringen. Die Mitglieder des »Forum Corona« stimmen im Anschluss darüber ab, welche Themen und Fragen in den kommenden Monaten schwerpunktmäßig diskutiert werden.

Das Beteiligungsportal kann unter folgendem Link aufgerufen werden: https://mitdenken.sachsen.de/1025225

Die Eröffnungssitzung des Bürgerrates »Forum Corona« findet am 17. Juli 2021 statt und kann per Live-Teilnahme oder per Livestream verfolgt werden. Danach kommt der Rat in fünf Foren zusammen, um konkrete Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Im Frühjahr 2022 stellen die Teilnehmenden die Ergebnisse der Öffentlichkeit vor und übergeben sie an die Sächsische Staatsregierung und den Sächsischen Landtag. Weitere Informationen zum Bürgerrat »Forum Corona« unter https://www.forum-corona.de/.

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die Sächsische Staatsregierung hat sich am 22. Juni 2021 mit der Fortschreibung der Corona-Regeln für die Zeit ab Juli 2021 befasst und einer neuen Corona-Schutz-Verordnung zugestimmt. Die neue Verordnung tritt mit dem 1. Juli 2021 in Kraft und gilt bis zum 28. Juli 2021. Die Veröffentlichung der Verordnung ist unter https://www.coronavirus.sachsen.de/amtliche-bekanntmachungen.html einsehbar.

Neben einigen Klarstellungen werden zwei neue Schwellenwerte, die 7-Tage-Inzidenz unter 10 und die 7-Tage-Inzidenz über 100 eingeführt. Die letzteren Regelungen entsprechen dabei weitgehend der bisherigen »Bundesnotbremse« nach Infektionsschutzgesetz.

Was gilt bei einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 10?

Liegt die 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis oder einer Kreisfreien Stadt an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter dem Schwellenwert von 10, entfallen ab dem übernächsten Tag die meisten Beschränkungen mit einigen Ausnahmen, wie z.B.:

  • der Erfordernis der Erstellung und Einhaltung eines (genehmigten) Hygienekonzeptes,
  • der Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes in Geschäften und Märkten, bei körpernahen Dienstleistungen und im ÖPNV,
  • der Pflicht zum Tragen einer FFP-2-Maske, wo sie nach Corona-Schutz-Verordnung vorgesehen ist,
  • den Regelungen zu Großveranstaltungen,
  • der Testpflicht für Diskotheken, Clubs und Musikclubs,
  • der Testpflicht im Bereich der Prostitution,
  • den Regelungen zu Gesundheits- und Sozialeinrichtungen.

Was gilt bei einer Sieben-Tage-Inzidenz über 100?

Liegt die 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis oder einer Kreisfreien Stadt an fünf aufeinanderfolgenden Tagen über dem Schwellenwert von 100, gilt ab dem übernächsten Tag u.a.:

  • Private Zusammenkünfte sind allein mit Angehörigen des eigenen Hausstandes und einer weiteren Person zulässig. Kinder unter 14 Jahren bleiben hierbei unberücksichtigt.
  • Großveranstaltungen sind untersagt.
  • An Eheschließungen und Beerdigungen dürfen nicht mehr als zehn Personen teilnehmen.
  • Bis auf Geschäfte und Märkte, die der Grundversorgung dienen oder Waren des täglichen Bedarfs führen, z.B. Supermärkte, Baumärkte oder Drogerien, müssen alle Geschäfte geschlossen gehalten werden, können aber click-and-collect bzw. bis zu einer 7-Tage-Inzidenz unter 150 click-and-meet anbieten.
  • Die Ausübung körpernaher Dienstleistungen, mit Ausnahme von Friseurbetrieben, Fußpflege sowie zu sonstigen medizinisch oder seelsorgerisch notwendigen Zwecken ist untersagt.
  • Der Gastronomiebetrieb, ausgenommen die Abholung und Lieferung von Bestellungen ist ebenso untersagt, die touristische Unterbringung.
  • Kultureinrichtungen wie z.B. Museen, Galerien müssen geschlossen bleiben.
  • Kontaktfreier Sport ist allein, zu zweit oder Angehörigen des eigenen Hausstandes zulässig.
  • Sportveranstaltungen mit Publikum sind ebenso untersagt wie sämtliche Freizeiteinrichtungen und -veranstaltungen untersagt.

Im Landkreis Mittelsachsen lag der Inzidenzwert am 24. Juni 2021 für die letzten 7 Tage bei 3,3. In der Stadt Roßwein liegt der Inzidenzwert zum 24. Juni bei „0“.

 

Mit freundlichen Grüßen

Veit Lindner
Bürgermeister

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die Stadtverwaltung Roßwein möchte am 24. September 2021 den traditionellen Ehrenamtstag der Stadt durchführen. Im Rahmen der Festveranstaltung sollen wieder Bürgerinnen und Bürger, die sich auf selbstlose und beispielhafte Weise um das Wohl ihrer Heimatstadt und deren Menschen verdient gemacht haben, eingeladen und gewürdigt werden.

Wir bitten Sie an dieser Stelle wieder herzlich, uns mit Ihren Vorschlägen und Hinweisen bei der Suche nach solchen engagierten Frauen, Männern und Jugendlichen, z.B. in den Vereinen, karitativen Organisationen oder in der Nachbarschaft, behilflich zu sein. Dabei denken wir an die vielen vereinsgebundenen Menschen der Stadt, welche sich so im Ehrenamt engagieren oder an die vielen stillen Helfer, die Unterstützer im Hintergrund, welche sonst nicht gern im Licht stehen.

Wichtig dabei ist eine kurze Beschreibung der Verdienste jener Personen, die allgemeinen Angaben wie Wohnanschrift etc. sowie eine kleine persönliche Begründung, warum gerade diese Frau, dieser Mann oder Jugendlicher es verdient hat, eingeladen zu werden.

Ihre Vorschläge senden Sie bitte schriftlich bis zum 31. August 2021 an das Bürgermeisteramt der Stadtverwaltung Roßwein, Markt 4, 04741 Roßwein.

Wir danken Ihnen für Ihre Mithilfe.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Veit Lindner
Bürgermeister

 

Die deutschen Mobilfunknetzbetreiber werden im Laufe dieses Jahres den UMTS-Mobilfunkstandard vom Netz nehmen. Die Deutsche Telekom wird ihr UMTS-Netz ab dem 30. Juni 2021 abschalten und durch effizientere Technologien ersetzen.

Um die mobile Breitbandversorgung in den Kommunen sicherzustellen, werden die vorhandenen Frequenzen künftig für modernere Techniken genutzt. Hierdurch können die Leistungen, zum Beispiel bei der Datenübertragungsrate, verbessert werden und zum anderen sind die Standards energieeffizienter und leisten somit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

Durch diese geplante Frequenzumwidmung wird die Deutsche Telekom die Mobilfunkversorgung für Bürgerinnen, Bürger und deren Gäste sowie den Gewerbetreibenden nachhaltig verbessern.

 

DEUTSCHE TELEKOM TECHNIK GMBH

Aufgrund der aktuellen Inzidenzzahlen besteht im Freibad Roßwein keine Testpflicht mehr.

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

der Impfbus des DRK Kreisverbandes Döbeln-Hainichen e.V. kommt vom 28.-30. Juni 2021 zum wiederholten Mal in unsere Stadt. Für Mittwoch, den 30. Juni 2021, bestehen derzeit noch freie Impfkapazitäten.

Der Impfbus wird seinen Zwischenstopp wieder auf dem Sportplatz Haßlauer Straße (Toreinfahrt Vogelstange 23) einlegen. Es wird der Impfstoff von BioNTech/Pfizer eingesetzt, somit gibt es drei Wochen später einen Zweitimpfungstermin am gleichen Ort.

Ab 7. Juni 2021 wurde die Impfung nach Priorisierung deutschlandweit aufgehoben. Damit können alle Bürger ab dem 16. Lebensjahr das Angebot der kostenlosen Impfung wahrnehmen.

Sollten Sie nicht schon anderweitig einen Impftermin angenommen haben, können Sie diese Möglichkeit, sich direkt in Roßwein impfen zu lassen, sehr gern nutzen.

Um einen individuellen Impftermin für den 30. Juni 2021 zu vereinbaren, bitten wir Sie lediglich um einen Rückruf über den Anschluss der Stadtverwaltung 034322-46648. Es ist ein Anrufbeantworter geschaltet, auf welchem Sie Ihren Namen und die Telefonnummer (evtl. Rückrufzeit) hinterlassen können. Der Rückruf zur Terminabstimmung erfolgt dann zeitnah und je nach Anrufaufkommen.

Die Stadt Roßwein hilft dabei, dass alle, die einen Impftermin vereinbaren, auch die notwendigen Unterlagen erhalten (Anamnese- und Erklärungsbogen sowie ein Merkblatt zu den Impfungen). Diese Unterlagen sollten dem DRK-Team zum Impftermin bereits ausgefüllt vorgelegt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Veit Lindner
Bürgermeister

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

im Landkreis Mittelsachsen wurde am Donnerstag, d. 10.6.2021, bekanntgemacht, dass die täglich vom Robert Koch-Institut errechneten Werte an Neuinfektionen mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 auf 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (Sieben-Tage-Inzidenz) den Wert von 50 Neuinfektionen für den Landkreis Mittelsachsen unterschritten hat. Demnach gelten im gesamten Landkreis aktuell die Lockerungen, welche mit der Inzidenz von 50 einhergehen (siehe Update vom 28.5.2021).

In der Stadt Roßwein liegt der Inzidenzwert zum 10.6.2021 bei 13,3 und im Landkreis Mittelsachsen mit 29,3 deutlich unterhalb der 35-Inzidenzgrenze. Werden nunmehr diese Werte die nächsten sieben Tage gehalten, treten die nun beschlossenen Erleichterungen der 35er Inzidenzgrenze auch für den Landkreis Mittelsachsen ein.

Mit der neuen Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung kehrt auch ein Stück Normalität für uns alle zurück. Die Landesregierung hat am 8. Juni 2021 weitere Erleichterungen beschlossen, die ab 14. Juni 2021 gelten werden. Die neue Inzidenzzahl/Inzidenzschwelle für weitere Lockerungen ist die 35.

Die beschlossenen Lockerungen gelten somit noch nicht für den Landkreis Mittelsachsen ab einer Inzidenz von 35, welche noch nicht erreicht wurde.

Lockdown-Dauer: Der Lockdown soll um gut zwei Wochen, vom 14. bis 30. Juni 2021, verlängert werden – allerdings wird es zahlreiche Lockerungen geben. So fällt in vielen Bereichen unterhalb einer Sieben-Tage-Inzidenz von 35 die Testpflicht weg. Voraussetzung ist, dass die Infektionszahlen an sieben aufeinander folgenden Tagen, also 5+2-Regel, unterhalb des Inzidenzwertes 35 liegen.

Kontaktbeschränkungen: Sinkt die Inzidenz unter 35, werden Familien-, Vereins- und Firmenfeiern „in Gastronomiebetrieben, in eigenen oder von Dritten überlassenen voneinander abgetrennten Räumlichkeiten und Freiflächen“ mit bis zu 50 Personen gestattet. Laut Sozialministerium dürfen diese auch zu Hause stattfinden – wenn ausreichend Platz zur Verfügung steht. Bislang können bei einer Inzidenz unter 50 zehn Personen ohne Einschränkungen zusammenkommen, unabhängig von der Anzahl der Hausstände. Diese Grenze gilt weiterhin, auch bei einer 35er-Inzidenz für private Treffen (Besuche, gemeinsames Grillen usw.). Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres und Geimpfte sowie Genesene werden jeweils nicht mitgerechnet.

Kitas und Schulen: Unterhalb einer 100er-Inzidenz wechseln Schulen in den Normalbetrieb (bislang 50). Die Maskenpflicht fällt im gesamten Schulgebäude weg, wenn die Inzidenz unter 35 sinkt – allerdings kann das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, zum Beispiel auf Gängen, schulintern vorgeschrieben werden. Dagegen bleibt die Testpflicht (zwei Mal pro Woche für Schülerinnen und Schüler sowie sämtliches Schulpersonal) zunächst bestehen. Außerdem sind wieder Klassenfahrten innerhalb Deutschlands erlaubt.

Gastronomie: Unterhalb einer Inzidenz von 35 ist sowohl im Außen- als auch im Innenbereich kein Corona-Test mehr vorgeschrieben. Draußen wird auch die Kontakterfassung gestrichen. Kantinen und Mensen dürfen unterhalb einer 50er-Inzidenz öffnen – ohne Testpflicht.

Freizeit: Hallen- und Spaßbäder sowie Wellnesszentren dürfen unterhalb einer 50er-Inzidenz (an sieben aufeinander folgenden Tagen) und mit tagesaktuellem Test wieder öffnen. Sinkt die Inzidenz unter 35, entfällt die Testpflicht. Das Gleiche gilt unter anderem für Indoorspielplätze, Zirkusse und Spielhallen. Dagegen dürfen Saunen erst unterhalb eines 35er-Grenzwertes wieder besucht werden, allerdings nur mit tagesaktuellem Test. Diese Regelung gilt ebenfalls für Clubs und Diskotheken, welche wieder öffnen dürfen, sobald der 35 Inzidenzwert an sieben aufeinanderfolgenden Tagen erreicht wurde. Ein zusätzliches Hygienekonzept wird benötigt. Bereits unterhalb des 50 Inzidenz-Schwellenwertes sind Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Personen möglich (Hygienekonzept, Tests).

Tourismus: Ab 14. Juni 2021 sind bereits bei einer Inzidenz unter 100 touristische Reisen wieder erlaubt. Darunter zählen Seilbahnen im Ausflugsverkehr, Fluss- und Seenschifffahrt, touristischer Bahn- und Busverkehr sowie Flusskreuzfahrten. Auch Hotels und Pensionen dürfen unter einer 100er-Inzidenz wieder Gäste empfangen. Kongresse, Tagungen und Messen sind ebenfalls möglich.

Sport: Im Sportbereich fallen unterhalb einer 35er-Inzidenz die Begrenzungen zu den Personenzahlen weg. Außerdem werden „Außenanlagen“ und „Außensportanlagen“ gleichgesetzt, was für die Trainingsgruppen eine gute Nachricht darstellt. Auch die Testpflichten entfallen, sobald die Infektionszahlen unter die Grenze von 35 sinken.

Notbremse: Neu eingeführt wird eine weitere Notbremse: Galten bislang 1300 Corona-Patienten auf Normalstationen in Sachsen als ausschlaggebend, soll nun ebenfalls für belegte Intensivbetten eine Obergrenze (420) entscheidend sein. Steigen die Belegungen der Intensivbetten über diesen Wert (420-sachsenweit) wird es wieder Verschärfungen geben.

Maskenpflicht: Sie soll selbst dann im Freien fortbestehen, wenn der Abstand von anderthalb Metern nicht einzuhalten ist.

Mit der neuen Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung kehrt für uns alle wieder ein Stück Normalität ein. Hoffen wir, dass die Inzidenzzahl sich weiterhin stabil unter der 35er Grenze einpegelt. Die Sommermonate mit vielen Freizeitangeboten liegen nun vor uns und warten darauf, dass wir diese wieder rege nutzen.

Bei aller Euphorie über die nun baldigen Lockerungen und Erleichterungen – bitte halten Sie sich, wann immer notwendig, an die AHA-Regel (Abstand, Hygiene, Atemschutz). Mit Vorsicht, Rücksichtnahme und ausreichend eigenem Schutz können wir alle gemeinsam einen erneuten Anstieg der Inzidenzzahlen verhindern.

Bitte bleiben Sie gesund und genießen Sie den Sommer.

Mit freundlichen Grüßen

Veit Lindner
Bürgermeister

 

Seit fünf Werktagen hintereinander liegt die Inzidenz im Landkreis Mittelsachsen unter 50. Damit greifen ab Freitag, d. 11.6.2021, weitere Lockerungen. Die notwendige Bekanntmachung wurde im elektronischen Amtsblatt des Landkreises Mittelsachsen veröffentlicht.

Bei den Kontaktbeschränkungen dürfen jetzt auch in geschlossenen Räumen 10 Personen zusammenkommen, wobei Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres unberücksichtigt bleiben.

Die Innengastronomie kann mit Kontakterfassung für Besucher geöffnet werden. Sollten dort Personen aus mehreren Hausständen an einem Tisch sitzen, müssen diese einen negativen tagesaktuellen Test nachweisen, bzw. nachweisen, dass sie geimpft oder genesen sind. Übernachtungsangebote sind nach vorheriger Terminbuchung und mit Kontakterfassung sowie tagesaktuellem Test zu Beginn des Aufenthalts möglich.

Bei Beerdigungen und Eheschließungen sind jetzt bis zu 50 Personen zulässig, wobei die Testpflicht bzw. der Nachweis über Genesung oder Impfung unberührt bleibt.

Außerdem ist Kontaktsport auf Innensportanlagen mit bis zu 30 Personen mit tagesaktuellem Test bzw. dem Nachweis einer Genesung oder Impfung und mit einer entsprechenden Kontakterfassung zulässig, wobei auch das Anleitungspersonal einen tagesaktuellen Test nachweisen muss. Dies gilt nicht für genesene oder geimpfte Personen. Definition Genesene: Der positive PCR-Test darf nur ein halbes Jahr zurückliegen und muss mindestens 28 Tage her sein.

Information des Kultusministeriums:

Normalbetrieb für Schule und Kita im Landkreis Mittelsachsen und Erzgebirge

Aufgrund stabiler Sieben-Tage-Inzidenz unterhalb von 50 können Schulen und Kindertageseinrichtungen im Landkreis Mittelsachsen ab Freitag (11. Juni 2021) wieder in den Regelbetrieb zurückkehren. Hier greift die neue Schul- und Kita-Verordnung, die den Regelbetrieb ab einer stabilen Inzidenz von unter 100 ermöglicht.

Damit kann wieder Präsenzunterricht für alle Schüler und ohne Teilung der Klassen stattfinden.

Auch in Kindertageseinrichtungen ist wieder ein Regelbetrieb entsprechend der pädagogischen Konzepte möglich. Laut der neuen Regelungen in der Kita- und Schulverordnung kann nach jetzigem Stand zudem ab Montag in fast allen Landkreisen die Maskenpflicht für Schüler und Schulpersonal im Schulgebäude wegfallen, da die regionale Sieben-Tage-Inzidenz stabil unter 35 liegt. Für den Erzgebirgskreis und Mittelsachsen wird diese Regelung voraussichtlich erst Mitte der Woche eintreten, wenn die Inzidenz weiter fällt.

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

der Inzidenzwert in unserer Stadt ist in den letzten Tagen erfreulicher Weise weiter gesunken. Der Inzidenzwert liegt in Roßwein mit Stand 27. Mai 2021 bei 80. Der Inzidenzwert des Landkreises liegt mit 40,4 deutlich unterhalb der 100 Inzidenzgrenzlinie. Somit treten nun weitere Erleichterungen in Bezug auf den derzeitigen Lockdown in Kraft.

Mit der neuen Corona-Schutz-Verordnung werden weitere Öffnungen möglich. Die angepassten Regelungen treten mit dem 31. Mai 2021 in Kraft und gelten bis zum 13. Juni 2021.

Bei einer Inzidenz unter 100 gelten weiterhin die bisherigen Kontaktbeschränkungen von maximal zwei Hausständen und in Innenräumen maximal fünf Personen, sonst zehn Personen. Bei einer Inzidenz unter 50 dürfen nun zehn Personen zusammenkommen ohne Beschränkung der Anzahl der Haushalte. Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres zählen weiterhin nicht mit. Die Regelungen für die Maskenpflicht bleiben bestehen.

 

Bei einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 100 sind somit zukünftig folgende Angebote möglich und Einrichtungen dürfen u.a. öffnen:

  • Der gesamte Einzelhandel kann für Kunden öffnen, die einen tagesaktuellen Test vorweisen; Supermärkte, Baumärkte und andere Angebote der  Grundversorgung sind weiterhin von der Testpflicht ausgenommen.
  • Sport von Gruppen von bis zu 20 Minderjährigen im Außenbereich ist möglich
  • Kontaktfreier Sport auf Außensportanlagen in Gruppen mit bis zu 30 Personen unter Maßgabe der Kontakterfassung ist erlaubt.
  • Kontaktfreier Sport auf Innensportanlagen und Kontaktsport auf Außensportanlagen mit bis zu 30 Personen unter Maßgabe der Kontakterfassung Testpflicht ist erlaubt. Anleitungspersonen (u.a.Trainer) beim Sport benötigen grundsätzlich einen tagesaktuellen Test.
  • Die Öffnung von Freibädern ist mit Kontakterfassung und einem Hygienekonzept zulässig; Besucher müssen einen tagesaktuellen negativen Test vorweisen.
  • Freizeit- und Vergnügungsparks dürfen öffnen und unterliegen den gleichen Auflagen wie Freibäder
  • Angebote der Kinder-, Jugend- und Familienerholung sind mit Ausnahme von Schulfahrten ebenfalls möglich, wenn ein Hygienekonzept vorliegt, eine Kontakterfassung stattfindet und die Gäste einen negativen tagesaktuellen Test vorweisen.

 

Stabilisiert sich die 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt unter dem Wert von 50 besteht u.a. die Möglichkeit

  • die Innengastronomie mit Kontakterfassung für Besucher zu öffnen; sollten Personen aus mehreren Hausständen an einem Tisch sitzen, müssen diese einen negativen tagesaktuellen Test nachweisen.
  • Kontaktsport auf Innensportanlagen ist mit bis zu 30 Personen mit tagesaktuellem Test und Kontakterfassung zulässig, wobei auch das Anleitungspersonal einen tagesaktuellen Test nachweisen muss.

 

Wird der 7-Tage-Inzidenzwert von 35 an 14 aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten, fällt die Testpflicht u.a. in den folgenden Bereichen weg:

  • für Kunden im Einzelhandel
  • Gastronomie und Hotellerie
  • Zoos
  • Botanische Gärten sowie Freizeit- und Vergnügungsparks
  • Kulturstätten
  • die Innengastronomie mit Kontakterfassung für Besucher zu öffnen; sollten Personen aus mehreren Hausständen an einem Tisch sitzen, müssen diese einen negativen tagesaktuellen Test nachweisen.
  • Kontaktsport auf Innensportanlagen ist mit bis zu 30 Personen mit tagesaktuellem Test und Kontakterfassung zulässig, wobei auch das Anleitungspersonal einen tagesaktuellen Test nachweisen muss.

 

Das Genehmigungsverfahren für Modellprojekte wird angepasst: fortan muss anstelle des Einvernehmens lediglich das Benehmen mit dem Sächsischen Datenschutzbeauftragten hergestellt werden.

Die neue Verordnung wurde auf der Internetseite (Startseite) der Stadt Roßwein zu Verfügung gestellt oder sind unter  www.coronavirus.sachsen.de (unter Amtliche Bekanntmachungen) zu finden.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Veit Lindner

Bürgermeister