Novellierung Sächsisches Straßengesetz (SächsStrG)

Im Sächsischen Gesetz- und Verordnungsblatt Nr.19 vom 12.Dezember 2019 wurde die Neufassung des SächsStrG vom 20.08.2019 veröffentlicht.

Wir möchten insbesondere auf die Neuregelung des §54 SächsStrg hinweisen:

Bislang gelten Straßen, welche zum maßgeblichen Stichtag 16.02.1993 öffentlich genutzt wurden, jedoch nicht in das Straßenbestandsverzeichnis der Gemeinde eingetragen sind, weiterhin als öffentliche Straßen im Sinne von §53 Abs. 1 SächsStrG.

Die Beweisführung über die öffentliche Nutzung der betreffenden Straßen zum Stichtag gestaltet sich jedoch zunehmend schwieriger, so dass mit der Neufassung des §54  SächsStrG eine endgültige Rechtsbereinigung angestrebt wird.

Dies bedeutet:

Zum 01.01.2023 verlieren Straßen, Wege und Plätze ihren Status als öffentliche Straße im Sinne von §53 Abs. 1 Satz 1 SächsStrG, wenn sie nicht bis zum Ablauf des 31.12.2022 in das Straßenbestandsverzeichnis der Gemeinde aufgenommen worden sind.

Deshalb folgender Hinweis zur Beachtung:

Wer ein berechtigtes Interesse an der Eintragung von Straßen im Sinne von §53 Abs.1 Satz 1 SächsStrG im Gemeindegebiet der Stadt Roßwein hat, muss dies der Stadtverwaltung Roßwein, Markt 4, 04741 Roßwein bis zum 31.12.2020 schriftlich mitteilen!

V. Lindner
Bürgermeister

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

am Freitag den 15. Mai bzw. am Montag den 18. Mai tritt die neue Sächsische Corona-Schutz-Verordnung in Kraft.

Sehr erfreulich ist nunmehr, dass Gastronomieeinrichtungen und Hotelbetriebe wieder öffnen dürfen.

Jeder Bürger ist weiterhin angehalten, die physisch-sozialen Kontakte zu anderen Menschen außer den Angehörigen des eigenen Hausstands, der Partnerin oder dem Partner, sowie den Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht, und mit einer weiteren nicht im Hausstand lebenden Person und deren Partnerin oder ihres Partners, auf ein Minimum zu reduzieren.  Es wird dringend empfohlen, im öffentlichen Raum und insbesondere bei Kontakt mit Risikopersonen eine Mund-Nasenbedeckung zu tragen, um für sich und andere das Risiko von Infektionen zu reduzieren. Dazu gehören auch regelmäßige Händehygiene und die Vermeidung des Hand-Gesichts-Kontaktes. Eltern und Sorgeberechtigte sollen dafür Sorge tragen, dass ihre Kinder oder Schutzbefohlenen diese Empfehlungen auch einhalten, sofern diese dazu in der Lage sind. Wo immer möglich ein Mindestabstand zu anderen Personen von 1,5 Metern einzuhalten.

Diese Grundsätze gelten für alle Lebensbereiche, insbesondere auch für Arbeitsstätten.

Wer darf nun öffnen?

Der Betrieb von Gastronomiebetrieben ist nun wieder erlaubt. Der Betrieb von Hotels- und Beherbergungsstätten sowie die Nutzung von Ferienwohnungen und -häusern und Wohnmobilen sowie Campingplätzen ist gestattet, wenn die Regelungen jeweiligen Hygieneregelungen eingehalten werden.

Öffnen dürfen alle Geschäfte und Betriebe. Entgegen der bisherigen Regelung ist hier eine Reduzierung der Gesamtverkaufsfläche mit Absperrungen oder ähnliche Maßnahmen nunmehr nicht mehr notwendig.

Auch der Betrieb von Einkaufszentren ist mit Hygieneauflagen erlaub. Des Weiteren dürfen Gedenkstätten, Bibliotheken, Archiven, Museen, Ausstellungen, Galerien, Ausstellungshäuser und Außenanlagen von Tierparks, Botanischen sowie Zoologischen Gärten wieder öffnen.

Bereits erfreulich für alle Kinder und Eltern war ja die Öffnung der Spielplätze. Ab Montag 18. Mai kommt nun der Wegfall der Notbetreuung in den Kindergärten und Schulen hinzu. Es besteht ab 18. Mai wieder Schulpflicht und die Kindergärten stehen wieder allen Kindern offen. Die genaue Voraussetzungen und den Ablauf der Kinderbetreuung veröffentlichen wir in den kommenden Tagen auf der Homepage der Stadt und informieren im Rahmen dieser up-date Informationen.   Zwar sind auch hier umfangreiche  Hygieneanforderungen die Grundvoraussetzung für eine Öffnung, jedoch dürfte dieser Schritt eine große Erleichterung für die Eltern und Kinder darstellen.

Des Weiteren dürfen nunmehr Tanzschulen, Fitness- und Sportstudios mit Hygieneauflagen öffnen.  Auch dürfen endlich wieder Sportstätten (Innen- und Außenbereich) öffnen, wenn die durch Allgemeinverfügung des Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt vorgegebenen Hygienevorschriften beachtet werden,

Spielbanken, Spielhallen Wettannahmestellen und ähnlichen Unternehmen sowie Freizeit- und Vergnügungsparks öffnen auch wieder .

Was ist weiterhin untersagt? 

Alle Veranstaltungen, Versammlungen und sonstige Ansammlungen einer größeren Anzahl von Menschen sind untersagt. Dies gilt auch für Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften sowie die Zusammenkünfte in Vereinen. Des Weiteren sind das Öffnen folgender Einrichtungen oder Angebote für den Publikumsverkehr nicht zulässig:

  1. Wellnesszentren und -bereiche, Badeanstalten, Saunas und Dampfbäder,
  2. Messen, Spezialmärkte,
  3. Volksfeste, Jahrmärkte, Diskotheken, Clubs, Musikclubs, Prostitutionsstätten, Prostitutionsveranstaltungen, Prostitutionsvermittlung,
  4. Reisebusreisen.

Gibt es hierbei zulässige Ausnahmen

Ja- Ausgenommen sind  z.B.  Veranstaltungen der kommunalen Vertretungskörperschaften sowie der Behörden, Gerichte, Staatsanwaltschaften oder anderer Stellen, die öffentliche Aufgaben wahrnehmen und Veranstaltungen, die der Versorgung oder der Gesundheitsfürsorge der Bevölkerung dienen. Zusammenkünfte, welche der Ausübung beruflicher Tätigkeiten sowie die Wahrnehmung und Vorbereitung von Prüfungen und Betreuungsleistungen notwendig sind. Zusammenkünfte von nicht mehr als fünf Personen zur Begleitung Sterbender und bei Beerdigungen, Trauerfeiern und Trauungen.

Gottesdienste sind wieder gestattet, wenn sie die Hygienevorschriften sowie die Abstandsregeln einhalten. Ausgenommen sind auch ortsfeste Versammlungen unter freiem Himmel mit einer maximalen Teilnehmerzahl von 50 Besuchern und einer zeitlichen Begrenzung auf 60 Minuten. Zusätzliche Auflagen sind hierbei zu beachten.

Kann es wieder verschärfende Maßnahmen geben?

Ja, die Landkreise und Kreisfreien Städte haben Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens vorzunehmen, wenn 50 bestätigte Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen auftreten (Gebiete mit erhöhtem Infektionsrisiko). Für den Fall eines konkret räumlich begrenzten Anstiegs der Infektionszahlen (hot spot) sind bereichsspezifische Maßnahmen ausreichend. Der Vollzug des Infektionsschutzgesetzes bleibt unberührt. Für Gebiete mit einem erhöhten Infektionsrisiko, die sich über mehr als einen Landkreis oder mehr als einer Kreisfreien Stadt erstrecken, kann das Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt durch Allgemeinverfügung verschärfende Maßnahmen bestimmen.

Geltungsdauer der Verordnung

Die neue Verordnung tritt spätestens ab 18. Mai in Kraft und am 5. Juni 2020 außer Kraft.

 

Corona-Lage (Stand 11. Mai)

Im Landkreis Mittelsachsen sind seit dem 30 April keine weiteren Infizierten hinzugekommen. Somit registrierte das Gesundheitsamt bisher 251 Erkrankungsfälle – diese verteilen sich auf den Altkreis Döbeln mit 79, den Altkreis Freiberg mit 101 und den Altkreis Mittweida mit 71 Fällen. In Roßwein und den Ortsteilen wurde bisher nur eine (Anfang April)  erkrankte Person registriert. Die Zahl der Todesfälle hat sich im Landkreis auf sieben erhöht.

 

Mit freundlichen Grüßen

Veit Lindner
Bürgermeister

 

Wie der DRK Kreisverband Döbeln-Hainichen e.V. mitteilt, werden die Altkleidersammelcontainer ab der KW 20 vorübergehend eingezogen. Auf Grund  der derzeitigen Grenzschließungen durch die Corona-Pandemie sind sämtliche Verwertungswege zusammengebrochen. Um durch überfüllte Altkleidercontainer und somit verschmutzte Sammelstellen nicht den Unmut der Städte und Bürger auf sich zu ziehen, sah sich der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes nunmehr zu dieser Maßnahme veranlasst. Die Container sollen schnellstmöglich wieder zur Verfügung gestellt werden, wenn die Verwertungswege wieder uneingeschränkt möglich sind. Eine Entspannung der Lage wird in der zweiten Jahreshälfte erwartet.

Wir bitten unsere Einwohner, die möglichen Altkleider bis zur Neuaufstellung der Container im eigenen Hausstand zu lagern oder über den Wertstoffhof Hohenlauft zu entsorgen.

Am Mittwoch, dem 29.04.2020, veranstalteten das Bürgerhaus und das Jugendhaus Roßwein gemeinsam eine kleine Schnitzeljagd durch die Stadt. Insgesamt konnten 15 Kinder daran teilnehmen. Intention war eigentlich, Schülern und Schülerinnen bis zur 7. Klasse eine kleine Abwechslung zum Corona-Alltag und dem schulischen Aufgabenberg zu Hause anzubieten. In kürzester Zeit und mit ehrenamtlicher Unterstützung wurden Saatkugeln und Mund- und Nasenbedeckungen  hergestellt, Gutscheine und Preise organisiert, eine Route, Rätsel und Aufgaben für die Teilnehmer ersonnen und überlegt, wie die Kontaktbeschränkungen trotzdem eingehalten werden können. Die Bekanntgabe über Facebook und Zeitungen lief über das vorhergehende Wochenende und am Montag war die Anmeldeliste voll. Vor allem Kinder mit ihren Familien nutzten das Angebot und die Eltern waren darüber genauso glücklich. Viertelstündlich voneinander getrennt wurden die Familien und Zweiergrüppchen von Bürgerhausmitarbeiterin Astrid Sommer auf die Jagd geschickt, ausgestattet mit Masken, Müsliriegel und dem ersten Hinweis.

Die Anzahl von Laternen, Merkmale an Gebäuden und versteckte Hinweise am Bibliotheksfenster oder in den Schaufenstern von Geschäften machten die kleine Schnitzeljagd für die Kinder erlebnisreich. Ein weiteres Highlight war dann das Eingraben und Angießen von Saatkugeln am Muldenufer auf der Uferstraße in Höhe des neuen Spielplatzes.

 

Dort warteten Franziska Riedel vom Bürgerhaus und Mine vom Jugendhaus mit Spaten und großen Wasserkanistern, welche vom Stadtbauhof zur Verfügung gestellt wurden. Nach dem Versenken der Saatkugeln gab es nun den letzten Hinweis in Form einer kleinen Straßenkarte, welcher zum Jugendhaus führte. Hier erhielten die Teilnehmer von der Sozialarbeiterin Nicole Schröder und ihrer Helferin Luna einen süßen Mitmachpreis. Nicht nur die Kids waren glücklich über diese gelungene Abwechslung. Jetzt bleibt nur noch für die Bürgerhausmitarbeiterinnen, die gebastelten Blumengrüße der Teilnehmer ins Seniorenpflegeheim Berta Börner zu bringen. Das war nämlich die Einstiegsaufgabe: ein Bastelauftrag, welche sie einen Tag zuvor im Bürgerhaus abholen und zu Hause basteln durften.

Wir möchten uns bei allen Helfern und Mitmachern bedanken und freuen uns auf ein nächstes Mal.

 

 

Am 8. Juli 2020 von 13- 17 Uhr auf dem Roßweiner Markplatz

Auch in diesem Sommer wird der Fachdienst Prävention der Polizeidirektion Chemnitz in Sachen Kriminalitätsvorsorge mobil beratend unterwegs sein. Nach der mit viel Zuspruch angenommenen Premiere der „Über-Land-Tour“ im Sommer 2019 werden die Polizistinnen und Polizisten des Fachdienstes Prävention sich wieder auf die Tour begeben, um Bürgerinnen und Bürger in ihrem Zuständigkeitsbereich mit kriminalitätsvorbeugenden Sicherungstechniken sowie Verhaltensweisen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Während im Vorjahr eine vierwöchige Ferien-Pause eingelegt wurde, soll in diesem Jahr das Präventionsmobil durchgängig von Ende Mai bis Mitte August 2020 durch den Landkreis Mittelsachsen und den Erzgebirgskreis rollen. 24-mal wird der blau-silberfarbene Transporter vor allem in kleineren Kommunen für mehrere Stunden Station machen. Neben den Präventions-Fachleuten soll, wie im Vorjahr, ein Bürgerpolizist des jeweils örtlich zuständigen Polizeireviers Gesprächspartner sein. Wichtig ist den Beamtinnen und Beamten dabei nicht nur die Beratung, sondern neben der Präsenz auch der Austausch mit Ratsuchenden. Darüber hinaus nehmen sie sich auch Zeit für die kleineren Kümmernisse der Menschen in den jeweiligen Regionen. Aus diesem Grund gibt es, bis auf wenige Ausnahmen, in jedem Revierbereich zwei Termine. Damit sollen auch Berufstätige die Möglichkeit bekommen, die kostenlosen Beratungen in Anspruch zu nehmen.

Die Beratungen vor Ort unterstützen auch in diesem Jahr die Kommunen sowie Gewerbetreibenden, indem Stellplätze für das Prävention-Mobil zur Verfügung gestellt werden. Auftakt der diesjährigen „Über-Land-Tour“ wird am 29. Mai 2020, um 10.00 Uhr, auf dem Marktplatz in Rochlitz sein. Dort wird das Mobil bis gegen 15.00 Uhr stehen.

Rückblick:

Im Verlaufe der ersten „Über-Land-Tour“ im Vorjahr hatten 497 Bürgerinnen und Bürger den Rat der Präventions-Fachleute gesucht. Die Hälfte der Beratungen war sicherungstechnischer Art, das heißt, sie galten dem Einbruchschutz. Während der achtwöchigen Tour hatte das Präventionsmobil an 29 Orten Station gemacht. Knapp 2 000 Kilometer war das Mobil dabei durch den Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Chemnitz gerollt.

Grafik_PRAEVENTION_Landtour_2020

Seit 1994 wird der jährlich zu Beginn der Sommerferien in Sachsen stattfindende Historische Besiedlungszug im Rahmen des Mittelsächsischen Kultursommers durchgeführt.

Hierbei handelt sich um ein in Deutschland einmaliges mittelalterliches Spektakel mit hohem Schauwert für Teilnehmer und Gäste, in dessen Rahmen etwa 180 Siedler mit 15 bis 17 Planwagen, ca. 45 Pferden, einem Eselgespann, Ziegen, Hunden und manch anderem Getier über neun Tage losziehen, beinahe jeden Tag an einem anderen Ort rasten, dort  in Zelten an einer Wagenburg übernachten und so an die Besiedlung des Erzgebirgsvorlandes vor etwa 865 Jahren gemäß historischer Überlieferungen erinnern.

Der historische Hintergrund besteht in der unter Otto dem Reichen von Wettin – Markgraf zu Meißen – erfolgten Besiedlung mit Bauern aus Thüringen, Franken, Niedersachsen sowie aus flämischen Landen, die er dazu herbeirief.

Der 27. Historische Besiedlungszug, geplant vom 18. bis 26. Juli 2020, wird – ähnlich anderer kultureller Veranstaltungen wie auch des Tages der Sachsen in Aue-Bad Schlema – um ein Jahr verschoben in die erste Ferienwoche 2021. Somit soll der 27. Historische Besiedlungszug am 24. Juli 2021 in Frankenberg/ Sachsenburg beginnen und am 25.7. in Köthensdorf am Ortsende nach Taura, am 26.7. in Wechselburg an der Mulde „unter den Eichen, am 27. und 28.7. in Altgeringswalde auf dem Festplatz, am 29.7. in Grünlichtenberg am Ortsende zum Nonnenwald, am 30.7. in Roßwein am Bahnhof Gleisberg und am 31.7. in Bräunsdorf neben dem Sportplatz gastieren, um am 1.8. wieder in Sachsenburg zu enden.

Die gastfreundliche Aufnahme findet somit am 30. Juli 2021 in Roßwein am Bahnhof Gleisberg statt.

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie nochmals darüber informieren, dass der für den 05. Mai 2020 geplante Zukunftsworkshop aufgrund der aktuellen Situation ausfällt. Ein neuer Termin wird zeitnah bekanntgegeben.

Sehr geehrte Mitglieder,

am Samstag, den 02.05.2020, kam es am späten Nachmittag in Teilen der Stadt Roßwein zu einem Stromausfall. Dieser hatte auch erheblichen Einfluss auf das örtliche Antennennetz. Ursache des Stromausfalles im Versorgungsgebiet war ein Fehler der Mitnetz Energieversorgung.  Nach Wiederinbetriebnahme des Stromnetzes hatten mehrere Haushalte immer noch kein Fernsehbild. Der Havariedienst der Antennengemeinschaft Roßwein verschaffte sich daraufhin einen Überblick über die Schadensgröße. Die Reparaturen begannen am Sonntagvormittag und dauerten bis in den Nachmittag. Es mussten mehrere Verstärker im Bereich Bahnhofstraße, Markt, Nossener Straße und Nach der Sorge ausgetauscht werden. Gegen 14.30 Uhr war das Antennennetz wieder stabil. Nach ersten Einschätzungen ist die gestrige Havarie vergleichbar mit einem Gewitterschaden und liegt schadenstechnisch im vierstelligen Bereich.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Ihre Antennengemeinschaft Roßwein

Am 02.05.2020, bereits ab ca. 07.00 Uhr, fand auf dem Roßweiner Markt wieder ein Blumenmarkt statt. Trotz bewölktem Himmel und einem Regenschauer wurde eifrig zwischen den einzelnen Blumen-und Pflanzengängen der Blumenhändler das Passende gesucht.

Obwohl durch die Corona-Krise nur ein reiner Blumen-und Pflanzenmarkt stattfinden konnte, freuten sich die Händler auf ihre Kunden, um mit ihnen gemeinsam über die Lust und Freuden des Gärtnerns, der einzelnen Pflanzenpflege oder, wie in diesem Fall über das Wetter, einen regen Austausch zu führen.

Einig waren sich alle Teilnehmer, dass im nächsten Frühjahr wieder ein bunter Garten- und Blumenmarkt durchgeführt werden soll. Und vielleicht bereichert der eine oder andere Anbieter von Naturprodukten und regionalen Erzeugnissen diesen Markt.

 

 

 

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

sehr erfreulich ist es, dass ab Montag die Spielplätze und auch Sportplätze unter strengen Auflagen wieder geöffnet werden können. So kann es unter Umständen zu Verzögerungen der Nutzung kommen, da wir noch nicht abschätzen können, welche Hygiene-Vorschriften die Kommunen erfüllen müssen.

Ab Montag, d. 4. Mai, steht das Rathaus mit folgenden erweiterten Öffnungszeiten und nach vorheriger Terminabsprache für die Einwohner zur Verfügung. Wir weisen darauf hin, dass zum Schutz der Besucher und Mitarbeiter im Rathaus die Mund- und Nasen- Bedeckungspflicht besteht.

Montag           9°° – 12°°
Dienstag         9°° – 12°° / 14°° – 19°°
Mittwoch        9°° – 12°°
Donnerstag    9°° – 12°° / 14°° – 16°°
Freitag             geschlossen (Terminvereinbarung jedoch auch möglich)

 

Ab Dienstag, d. 5. Mai, öffnet unsere Stadtbibliothek zu den bekannten Öffnungszeiten wieder. Wir bitten, die Bibliothek ausschließlich mit einer Mund- Nasenabdeckung zu betreten.

Die Bäder der Stadt bleiben indessen weiter geschlossen, eine Aussage zur möglichen Öffnung des Freibades erwarten wir aus der Abstimmung des Bundes und der Länder am 6. Mai.

Am Donnerstag verabschiedete die Landesregierung die neue Verordnung über den Sozialen und Gesellschaftlichen Zusammenhalt zum Schutz vor dem Corona-Virus, welche am Montag, d. 4. Mai, in Kraft tritt.

Wir haben Ihnen hiermit die wichtigsten Änderungen zusammengefasst, jedoch ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Die komplette Verordnung finden Sie zum Nachlesen oder Download auf der Homepage der Stadt Roßwein – gleich auf der Startseite.

Kontaktbeschränkung bleibt, Mund-Nasen-Bedeckungspflicht bleibt bestehen und wird ausgeweitet

Jeder Bürger ist weiterhin angehalten, die physisch-sozialen Kontakte zu anderen Menschen außer den Angehörigen des eigenen Hausstands, der Partnerin oder dem Partner, sowie den Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht, und mit einer weiteren nicht im Hausstand lebenden Person und deren Partnerin oder ihres Partners, auf das zwingend nötige Minimum zu reduzieren. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zu anderen Personen von 1,5 Metern einzuhalten.

Um eine weiträumige Ausbreitung des Virus zu reduzieren, bleiben die Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, auf private Reisen, Ausflüge und Besuche – auch von Verwandten – zu verzichten. Das gilt auch für überregionale tagestouristische Ausflüge.

So ist auch der Aufenthalt im öffentlichen Raum ausschließlich alleine und mit Angehörigen des eigenen Hausstandes, in Begleitung der Partnerin oder des Partners, und mit einer weiteren nicht im Hausstand lebenden Person und deren Partnerin oder ihres Partners sowie mit Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht, gestattet. Im öffentlichen Raum ist unbedingt ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.

Es wird dringend empfohlen, im öffentlichen Raum, und insbesondere bei Kontakt mit Risikopersonen, eine Mund-Nasenbedeckung zu tragen, um für sich und andere das Risiko von Infektionen zu reduzieren. Dazu gehören auch die regelmäßige Händehygiene und die Vermeidung des Hand-Gesichts-Kontaktes. Eltern und Sorgeberechtigte sollen dafür Sorge tragen, dass ihre Kinder oder Schutzbefohlenen diese Empfehlungen auch einhalten, sofern diese dazu in der Lage sind. Menschen mit Behinderung und solche mit gesundheitlichen Einschränkungen können, sofern sie nicht dazu in der Lage sind, auf das Tragen der Mund-Nasenbedeckung verzichten.

Wer darf öffnen?

Öffnen dürfen Geschäfte und Betriebe, deren Einzelhandelsfläche die 800 m² – Grenze nicht übersteigt. Entgegen der bisherigen Regelung ist hier eine Reduzierung der Gesamtverkaufsfläche mit Absperrungen oder ähnlichen Maßnahmen nunmehr zulässig, um die 800 Quadratmeterregelung einzuhalten. Auch der Betrieb von Einkaufszentren ist mit Hygieneauflagen erlaub. Des Weiteren dürfen Gedenkstätten, Bibliotheken, Archive, Museen, Ausstellungen, Galerien, Ausstellungshäuser und Außenanlagen von Tierparks, Botanischen sowie Zoologischen Gärten wieder öffnen.

Erfreulich für alle Kinder und Eltern dürfte die Ankündigung sein, dass die Spielplätze wieder geöffnet werden können. Zwar werden auch hier Hygieneanforderungen die Grundvoraussetzung für eine Öffnung darstellen, jedoch ist die Öffnung der Spielplätze eine große Erleichterung für die Eltern und Kinder.

Des Weiteren dürfen  Bildungseinrichtungen, Fahrschulen sowie Bildungszentren der beruflichen Aus- und Weiterbildung,  Hochschulen und der Berufsakademie, Ausbildungseinrichtungen der Behörden, Kindertagespflegestellen, Handwerksbe-triebe und Einrichtungen des Gesundheitswesens öffnen.

Dienstleistungen durch Friseure und artverwandte Dienstleistungserbringer dürfen unter Beachtung der vom Ministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt durch Allgemeinverfügung festgelegten Hygienevorschriften wieder ab 4. Mai öffnen.

Was ist weiterhin untersagt? 

Alle Veranstaltungen, Versammlungen und sonstige Ansammlungen einer größeren Anzahl von Menschen sind untersagt. Dies gilt auch für Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften sowie die Zusammenkünfte in Vereinen. Untersagt bleibt die Öffnung von Gastronomiebetrieben jeder Art sowie Hotel- und Beherbergungsbetriebe zu touristischen Zwecken.

Gibt es hierbei zulässige Ausnahmen?

 Ja- ausgenommen sind z.B. Veranstaltungen der kommunalen Vertretungskörperschaften sowie der Behörden, Gerichte, Staatsanwaltschaften oder anderer Stellen, die öffentliche Aufgaben wahrnehmen und Veranstaltungen, die der Versorgung oder der Gesundheitsfürsorge der Bevölkerung dienen. Zusammenkünfte, welche der Ausübung beruflicher Tätigkeiten sowie für die Wahrnehmung und Vorbereitung von Prüfungen und Betreuungsleistungen notwendig sind, Zusammenkünfte von nicht mehr als fünf Personen zur Begleitung Sterbender und bei Beerdigungen, Trauerfeiern und Trauungen. Gottesdienste sind wieder gestattet, wenn sie die Hygienevorschriften sowie die Abstandsregeln einhalten. Ausgenommen sind auch ortsfeste Versammlungen unter freiem Himmel mit einer maximalen Teilnehmerzahl von 50 Besuchern und einer zeitlichen Begrenzung auf 60 Minuten. Zusätzliche Auflagen sind hierbei zu beachten.

Corona-Lage (Stand 1. Mai)

Im Landkreis Mittelsachsen sind weitere Infizierte hinzugekommen. Somit registrierte das Gesundheitsamt seit Mitte März nunmehr 251 Erkrankungsfälle – diese verteilen sich auf den Altkreis Döbeln mit 79, den Altkreis Freiberg mit 101 und den Altkreis Mittweida mit 71 Fällen. In Roßwein und den Ortsteilen wurde bisher keine weitere erkrankte Person registriert. Die Zahl der Todesfälle hat sich im Landkreis auf sechs erhöht.

Ticketkauf beim Fahrpersonal im Bus teilweise wieder möglich

Die vordere Türe öffnet bei vielen Bussen in Mittelsachsen wieder. Die zahlreichen Fahrzeuge des Verkehrsverbundes sind mit Schutzeinrichtungen in Form eines Folienvorhanges im Fahrer- bzw. Einstiegsbereich ausgerüstet.

In Verbindung mit der Einführung der Mund-Nasen-Schutzes Pflicht bei der Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs ist somit der vordere Einstieg sowie die Wiederaufnahme des Ticketverkaufs durch das Fahrpersonal im Barverkauf bzw. teilweise bargeldlosen Verkauf möglich. Da die Umrüstung auf bargeldlose Zahlung nicht sofort vollumfänglich erfolgen kann, werden bereits ausgerüstete Busse mit einem Schild markiert, welches auf den Ticketverkauf im Fahrzeug hinweist. In den so gekennzeichneten Fahrzeugen ist die Vordertür zum Einstieg wieder freigegeben.

 

 

Wir wünschen Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürger ein gutes Wochenende und bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich dafür, dass in Roßwein die Einhaltung der Vorschriften zur Bekämpfung der Corona-Pandemie so vorbildlich eingehalten wurden (bisher war nur eine Person erkrankt) und vor allem bei den Eltern für die manchmal nicht leicht zu organisierende Kinderbetreuung.

 

Mit freundlichen Grüßen

V. Lindner
Bürgermeister

Ab dem 05. Mai 2020 hat die Stadtbibliothek zu den bekannten Öffnungszeiten wieder geöffnet.

Für den Besuch der Stadtbibliothek gelten die Hygienevorschriften des Landes Sachsen.

Bis dahin bieten wir einen eingeschränkten Ausleihservice an. Dazu können Sie telefonisch (Tel. 034322/42150) oder per E-Mail (email hidden; JavaScript is required) Ihre Medienwünsche anmelden und bekommen einen Termin zur kontaktlosen Abholung.

 

MISKUS - IMMER WIEDER NEU - blau

Das Team des Mittelsächsischen Kultursommers freut sich auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr!

 

Liebe Besucher des Mittelsächsischen Kultursommers!

Die Corona-Krise und ihre Folgen zwingt nun auch den Mittelsächsischen Kultursommer (Miskus) dazu, das seit Monaten geplante Veranstaltungsprogramm für die 27. Miskus-Saison abzusagen. Der neunköpfige Miskus-Vorstand traf sich zu einer außerplanmäßigen Sitzung am 27. April und fasste schweren Herzens letztendlich einstimmig diesen Beschluss. Miskus-Vorstandsvorsitzender Heribert Kosfeld sagte: „Es ist nicht möglich, unsere Veranstaltungen unter Berücksichtigung aller erforderlichen Hygiene- und Gesundheitsschutzmaßnahmen und unter Einhaltung der aktuellen Gesetze stattfinden zu lassen. Die Gesundheit unserer Gäste sowie aller Partner, Künstler und Organisatoren sowie der vielen fleißigen ehrenamtlichen Helfer und unserer Mitarbeiter geht vor.“

Miskus-Geschäftsführer Jörn Hänsel gibt trotz allem noch einen hoffnungsvollen Ausblick:

„Sollten die Beschränkungen des gesellschaftlichen Lebens zwischenzeitlich weiter gelockert oder gar aufgehoben werden, können wir gemeinsam mit unseren Veranstaltungspartnern über das eine oder andere kleinere Veranstaltungsformat im Sommer dieses Jahres nachdenken.“ Auch im Oktober und November sind Veranstaltungen denkbar, vorrausgesetzt die dann geltenden Regeln machen es möglich. „Das würde sicherlich nicht nur unsere Besucher, sondern vor allem auch die Künstler freuen, denen im Moment alle Auftritte und Engagements verloren gehen.“

An den Vorbereitungen für das Festival im nächsten Jahr wird bereits aber gearbeitet. Alle für 2020 geplanten Veranstaltungen konnten ohne große Schwierigkeiten in das nächste Jahr übernommen werden. Jeder Künstler, jeder Verein und jede Band, auf die sich die Miskus-Fans in diesem Sommer hätten freuen können, haben auch für 2021 zugesagt. Deshalb stehen viele Termine im Veranstaltungsplan für das nächste Jahr bereits fest.

Die für diese Saison im Vorverkauf gekauften Eintrittskarten können bei den Ticketanbietern/Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden. Für einige verschobene Veranstaltungen behalten die Tickets ihre Gültigkeit für die nächste Saison. Aktuelle Informationen unter www.miskus.de.

Das Miskus-Team bedauert sehr, dass es in diesem Jahr keinen Kultur-Sommer geben wird. Dennoch freuen sich die Mitarbeiter, Partner, Künstler, Unterstützer und die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer schon jetzt darauf, nach der überstandenen Corona-Krise im nächsten Jahr wieder viele Miskus-Besucher begrüßen und begeistern zu können.

Auf Wiedersehen zur 28. Saison 2021!

 

(Foto: Miskus)