Sommer RiedelSeit Anfang April unterstützen Astrid Sommer und Franziska Riedel die Initiative „Bürgerhaus“ konzeptionell und organisatorisch.

Für die Roßweiner Bürger möchten sie nicht nur eine Anlaufstelle bieten, sondern das bestehende Angebot für Jung und Alt unterstützen, bündeln und erweitern. Mit Vereinen und Institutionen arbeiten die beiden Hand in Hand, um den Bürgern passende Kontakte und Unterstützung vermitteln zu können. Neben einem offenen Treff in Form eines Cafés, finden im neuen zentral gelegenen Bürgerhaus auch regelmäßig kleinere Veranstaltungen, Kurse und kulturelle Angebote statt. Franziska und Astrid freuen sich auf Vorschläge und Ideen der Roßweiner, wie das Freizeitangebot für alle Altersgruppen erweitert werden könnte ebenso wie über kritische Anmerkungen, woran es in Roßwein noch fehlt und wo es eine Lösung braucht. Es geht um ein gemeinsames Für- und Miteinander in Roßwein, damit sich alle Bürger in der eigenen Stadt wohlfühlen. Dabei greifen die jungen Frauen auf ihre beruflichen Kenntnisse zurück, die sie in unterschiedlichen sozialen und wirtschaftlichen Bereichen gewinnen konnten.

Franziska Riedel (33 Jahre) kommt gebürtig aus Leipzig und hat vor, während und nach Ihrem dualen Studium in Marketing, Kommunikation, Management und Werbung bereits viele soziale Projekte haupt- und ehrenamtlich unterstützt. 2004 gründete sie mit Ihren Mitstreitern ein regionales Netzwerk in und um Leipzig, welches viele Initiativen und Vereine für das gemeinsame Ziel einte, die Partizipation von Jugendlichen zu fördern und zu begleiten. Seitdem hat die alleinerziehende Mutter eines Sohnes vor allem als Trainer, im Kundenservice und der Beratung von Unternehmen gearbeitet bis sie die Stellenausschreibung der Stadt Roßwein endgültig zurück in die Region gerufen hat, in der sie ihr Abitur 2003 absolviert hatte. Gemeinsam mit Ihrer Kollegin Astrid Sommer möchte sie das Bürgerhaus mit Leben und Seele füllen und möglichst vielen Roßweinern eine Anlaufstelle bieten.

Astrid Sommer (42 Jahre) lebt seit 1994 in Roßwein und arbeitete nach ihrem Studium zur Diplom-Sozialpädagogin in verschiedenen jugend- und soziokulturellen Projekten in den umliegenden Landkreisen und Städten. Sie war beispielsweise im Bundesmodellprojekt „Young Beat – Mobile Jugendkulturarbeit im Landkreis Meißen“ und dem soziokulturellen Verein „Hafenstraße“ e.V. Meißen tätig und ehrenamtlich engagiert im Jugendhaus Roßwein. Mit der Familiengründung veränderte sich die Gewichtung in Ihrem Leben und sie kümmerte sich um die Kinder und arbeitete im Unternehmen Ihres Lebensgefährten unterstützend mit. Als sie von dem Projekt, ein Bürgerhaus für Roßwein zu gründen, erfuhr, überlegte sie nur kurz. Die Möglichkeit, ein Gemeinschaftshaus mit tollen Angeboten im eigenen Wohnort zu entwickeln und aufzubauen und dabei noch Zeit für die Familie zu haben, wollte sie sofort nutzen.