Der Tischlereimeisterbetrieb Ruben Grimme feierte am 30. April sein 20-jähriges Jubiläum.

Im Mai 1999 begann Ruben Grimme mit den Reparaturen an Fenstern, der Neuanfertigung kleinerer Fenster und Türen sowie die Herstellung von Massivholztreppen.

Ab dem Jahr 2000 stellte er bereits einen Gesellen ein. Im November 2001 konnte Ruben Grimme dann seine Werkstatt auf dem eigenen Grundstück in Niederforst 11 beziehen und bildete auch einen Lehrling aus, welcher bis heute dem Unternehmen die Treue gehalten hat. Ein besonderes Augenmerk legt der Tischlermeister dabei auf die Oberfläche des Materials „Holz“, welches mit natürlichen Rohstoffen, wie Ölen oder Wachsen behandelt werden sollte. „Es ist mir ein Bedürfnis, Kunden an diese Art der Oberflächenbehandlung vorsichtig heranzuführen. Es gelingt nicht immer, die Kundschaft zu überzeugen, doch ich glaube, dass natürliche Oberflächen gerade in der Zukunft verstärkt nachgefragt werden wird“, sagte der Tischlermeister und verweist auf die vielen Probleme mit Allergien, Dämpfen und Gerüchen, welche vor allem durch chemische Lösungsmittel hervorgerufen werden. Seine Mitarbeiter schwören dabei auf die gute familiäre Zusammenarbeit und vor allem, dass sich Familie und Beruf im Tischlereimeisterbetrieb  gut in Einklang bringen lassen. Und so war es für Ruben Grimme auch nur selbstverständlich, dass 20-jährige Jubiläum gemeinsam mit seiner Familie und seinen Angestellten nebst Familie zu feiern und vielleicht auch einen ersten Ausblick auf die kommenden Jahre zu wagen. Neben der Aufgabe als Chef und Inhaber der Tischlerei ist Ruben Grimme im Kirchenvorstand der evangelisch-lutherisch Kirchgemeinde in Roßwein tätig und spielt mit seinen Kindern Gustav und Josef im von ihm geleiteten Posaunenchor Trompete, welcher in diesem Jahr sein 120-jähriges Jubiläum feiert.