Der Sächsische Finanzminister Matthias Haß besuchte am 26. Juli 2019, auf Einladung der CDU-Fraktion des Roßweiner Stadtrates, das Mitteldeutsche Fachzentrum für Metall und Technik (MFM) in Roßwein. Diether Hils, Geschäftsführer des MFM, begrüßte den Minister und die Gäste und informierte  in einem kurzen Abriss über die Vergangenheit der Berufsschule als überregional bekannte und traditionsreiche Bundesfachschule für die Ausbildung in Metallberufen bis hin zum Aufbau eines unabhängigen Fachzentrums für Aufzugstechnik, welcher mit der Unterstützung zahlreicher Zulieferer erfolgreich verlaufen sei. Dabei war es in den zurückliegenden Jahren gelungen, den Aufzugsturm mit aktueller und modernster Technik auszustatten, um so Lehrgangsteilnehmer aus ganz Deutschland unter realen Bedingungen im Aufbau und der Wartung von hochmodernen Aufzügen zu schulen.

Deutliche Worte fand Diether Hils für zu unzureichende Anbindung der Lehrstätte an den öffentlichen Personennah- und Fernverkehr. Das MFM Roßwein arbeitet mit großen Konzernen und bundesweit agierenden Unternehmen zusammen, jedoch ist eine Bahnanbindung von Roßwein nach Dresden oder Leipzig zwar vorhanden, aber noch nicht bestellt. Diesen untragbaren Zustand und Wettbewerbsnachteil gab der Geschäftsführer dem Finanzminister mit als Hausaufgabe auf den Weg und hofft auf eine breite Unterstützung der Landesregierung, damit die Zugstrecke RB 110 zwischen Leipzig über Roßwein nach Dresden wieder aktiviert und den deutschlandweit interessierten Auszubildenden eine Alternative zur PKW-Anreise aufgezeigt werden kann. Im Anschluss diskutierte Finanzminister Matthias Haß mit Vertretern der Roßweiner Unternehmen und stellte die zukünftigen Schwerpunktthemen der Sächsischen Landesregierung vor.