Zum Aufruf der Stadt zur Pflanzung von 500 Küstentannen auf dem Hartenberg sind an die Stadt einzelne Anfragen der Bürger herangetragen worden, welche wir hiermit gern beantworten.

Warum werden Küstentannen und nicht Laubbäume gepflanzt?

Der Hartenbergwald ist als Wirtschaftswald ausgewiesen und soll diese Funktion auch für die Zukunft behalten. Da die Fichten- bzw. Tannenbäume in den zurückliegenden Jahren bereits geerntet oder aufgrund von Schädlingen und Sturmereignissen entfernt werden mussten, soll nun die Wiederaufforstung mit Küstentannen erfolgen.

Warum fiel die Entscheidung auf Küstentannen?

Aufgrund der Empfehlung des Revierförsters wurde sich bewusst für die Küstentanne entschieden. Diese Baumart ist pflegeleicht, kommt mit den trockenen Böden gut zurecht und zeigt in den ersten Jahren ein schnelles Fortkommen bzw. Gedeihen. Neben der Küstentanne könnte auch die sog. Weißtanne zum Einsatz kommen, welche jedoch pflegeintensiver zu bewirtschaften ist.

Wer liefert und wie wird der Anwuchs geschützt?

Die Küstentannen werden als Topfware geliefert und kommen aus einer Baumschule aus der Stadt Ortrand. Die Küstentannen erhalten mit der Einpflanzung einen Baumpfahl und werden mit einem separaten Schutz vor Tierverbiss ausgestattet.

 

 

Zum Pflanztag am 04. April 2020 wird der Revierförster, Herr Dirk Tenzler, vor Ort sein, um Anleitungen zum Pflanzen zu geben und für weitere Anfragen zur Verfügung zu stehen. Die Stadt Roßwein ruft somit nochmals auf, sich am 04. April 2020 an der Baumpflanzaktion der Küstentannen im Hartenbergwald zu beteiligen. Der Treffpunkt ist 09.00 Uhr an der Hartenbergbaude.