Am 01. Juli 2020 feierte die Familie Marschner mit ihrem Großhandel für Bestattungswaren das 30-jährige Jubiläum seit Bestehen des Unternehmens. Dabei gründete Rosmarie Marschner 1990 die Firma und stellte kurze Zeit später ihren Mann Joachim Marschner ein. Wie Rosmarie Marschner mitteilte, startete das Unternehmen einst bei Bauer Richter in Etzdorf in einer Scheune, welche jedoch in den Wintermonaten so auskühlte, dass Marschners auf der Suche nach festen und beheizbaren Gewerberäumen waren. Auf der Stadtbadstraße, in den Räumen des ehemaligen Dienstleistungsbetriebes Roßwein, fand die Unternehmerin das passende Ausweichquartier, in welchem sie bis 2010 ansässig war. Pünktlich zum 20-jährigen Firmenjubiläum konnte dann die neue Lagerhalle in Seifersdorf eingeweiht werden. Zum Sortiment der Bestattungswaren Marschner gehören neben Särgen in verschiedenster Form und Farbe auch Urnen und Garnituren – all das, was die Bestatter für ihre tägliche Arbeit benötigen. Weit über 50 Kunden werden im Umkreis von 100 km mit Särgen aus Kiefern,- Fichten- und Eichenholz beliefert, wobei kirschbaumfarbene Särge gegenwärtig zudem gern gekauft werden. Jedoch geht der Trend derzeit zum Urnengrab, was das Unternehmen Marschner deutlich spürt. So wurde das Angebot von Urnen erweitert, wobei die preiswerteren Modelle die nachfragestärksten Artikel darstellen. Mit Sohn Gunter Marschner, welcher das Unternehmen 2017 übernommen hat, konnte nun schon die zweite Generation in den Handel mit Bestattungswaren einsteigen und zum gefragten sowie verlässlichen Anbieter in der Bestattungsbranche werden. Bei einer kleinen Familienfeier gedachten Marschners der Zeiten des Beginns der Unternehmertätigkeit, dem Schaden, welches das Hochwasser 2002 am damaligen Unternehmenssitz hinterließ sowie dem Einzug in die neuen Räume des Unternehmens in Seifersdorf. Dabei können Marschners optimistisch in die Zukunft blicken, da bereits die nächste Generation der Familie Interesse an der Fortführung der Bestattungswaren Marschner zeigt.