Walter Stuber wird Präsident des Rotary-Clubs und plant allerhand

Beim Rotary-Club Döbeln-Mittelsachsen gibt es einen neuen Vorstand: Walter Stuber übernimmt das ehrenamtliche Amt als Präsident von seinem Vorgänger Jens Hänel und will an die erfolgreiche Arbeit anknüpfen. „Ich freue mich, in die großen Fußstapfen treten zu dürfen und viele Aktionen, die Jens Hänel ins Leben rief, mit weiteren schönen Ideen ergänzen zu dürfen“, erklärte Walter Stuber, einer der beiden Geschäftsführer der Roßweiner Firma Gemeinhardt Gerüstbau Service GmbH, bei der feierlichen Amtsübergabe.

„Gemeinsam mit meinen rotarischen Freunden will ich Döbeln und das Umland noch attraktiver gestalten“, so Stuber. Hauptanliegen des Leisnigers ist es, die „zunehmende Vermüllung in den umliegenden Fluren und Wäldern“ zu stoppen. Immer wieder, wenn Walter Stuber und seine Frau Burgunda mit dem Fahrrad in der Umgebung unterwegs sind, stellen die beiden das wachsende Müllproblem fest. „Da muss sich was ändern!“, entgegnet er dem Problem. Stuber will Touristen und Einheimische für die Thematik sensibilisieren und Hinweisschilder dazu mitgestalten und anbringen. Aber auch konkrete Säuberungsaktionen plant Stuber mit seinem Club.

Ebenso will der kreative Unternehmer sich für die Belange der Kinder einsetzen und deshalb wieder ein „Kids Camp“ anbieten sowie die Drogenprävention verstärken. Ein weiterer Plan des Unternehmers ist es, mehrere Parkbänke herzustellen und aufzubauen. Sie sollen Wanderern und Radfahrern in Döbeln, Waldheim, Hartha, Leisnig und Klosterbuch Erholung bieten. In Klosterbuch will Stuber zusätzlich den Bauernmarkt und den hauseigenen Kräutergarten unterstützen, außerdem sind dort weitere Baumpflanzungen geplant.

Und auch beim Glühweinfest von Holger und Sylvia Jentzsch in Döbeln will sich der neue Rotary-Präsident beteiligen. „Wir wollen dieses Mal Vogelkästen und Weihnachtssterne für die Döbelner basteln“, verrät Stuber. „Das Glühweinfest ist ein fester Termin in unserem Kalender, wir freuen uns schon jetzt darauf, den ganzen Corona-Stress hinter uns zu lassen und das Jahr bei einer Tasse Glühwein ausklingen zu lassen.“

Die neuartige Lungenkrankheit sieht der Unternehmer nicht nur als Krise. „Es ist auch eine Chance, die Region um uns herum und die Welt anders zu gestalten. Wir werden sie ergreifen“, schloss Stuber seine Rede bei der Übernahme des Präsidentenamts ab. Ein Jahr lang wird er sich nun den Themen annehmen und sich so für die Stadt und die Region einsetzen.