Nach einer Bauzeit von fast vier Jahren konnte am Montag der Staatsstraßenring S 34/S 39 für den Verkehr wieder freig"> Staatsstraßenring am 31. Juli 2017 freigegeben

Staatsstraßenring am 31. Juli 2017 freigegeben

01.08.2017 um 09:48 Uhr

Nach einer Bauzeit von fast vier Jahren konnte am Montag der Staatsstraßenring S 34/S 39 für den Verkehr wieder freigegeben werden.

Leider waren zuvor die Bautätigkeiten auf dem letzten Straßenabschnitt zwischen Markt und Sparkasse ohne Begründung des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr bzw. des Bauunternehmens für 14 Tage eingestellt worden, was bei vielen Einwohnern die Spekulation hervorrief, dass die Staatsstraße wohl erst viel später fertiggestellt werden würde. Umso erfreulicher war die Tatsache, dass die Straße nun endlich wieder ihrer Nutzung übergeben werden konnte.

Für die Stadt ist die Baumaßnahme noch nicht gänzlich abgeschlossen, da noch Restarbeiten an den Nebenanlagen durchgeführt werden müssen und wir mit einigen Fußwegbereichen, vor allem im Bereich Döbelner Straße 14 und am Brückenplatz, noch nicht zufrieden sind. Der Behindertenbeirat der Stadt hatte diesbezüglich auch während der Verkehrsfreigabe auf die Problematik des starken Gefälles der genannten Gehwegbereiche hingewiesen, was nun noch in irgendeiner Weise einer zufriedenstellenden Lösung bedarf. 27 Jahre nach dem Mauerfall kann die Stadt endlich einen innerstädtischen Straßenring vorweisen, welcher den Namen „Straße“ verdient und keine Teststrecke für Geländefahrzeuge mehr darstellt. Als der grundhafte Ausbau im Herbst 2013 begann, verfügten wir wohl über die schlechteste innerörtliche Straße in ganz Sachsen. Dies ist nun endlich Vergangenheit und die sanierte Staatsstraße hat auch bereits das Stadtbild deutlich aufgewertet. Breite, ebene Fußwege erleichtern nunmehr die Begehung der Stadt, wobei die bereits beschriebenen Problemstellen noch behoben werden müssen. Auch an die Ampelanlage, welche die Vorfahrtsregelung im Kreuzungsbereich Dresdener Straße/Döbelner Straße steuert, werden sich die Nutzer gewöhnen, wenn auch mancher Schaltvorgang noch zum Kopfschütteln führt. Diesbezüglich prüfen wir in den nächsten zwei Monaten die Schaltphasen auf Praxistauglichkeit, um dann mit dem Eigentümer der Straße bzw. der Ampelanlage, dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr, mögliche Veränderungen zu erwirken. Ehrlich gesagt, überwiegt gegenwärtig die Freude über die nun abgeschlossene Straßenbaumaßnahme und die damit verbundene Verbesserung der Lebensbedingungen unserer Einwohner. Im Vergleich zur Ausgangssituation können wir, trotz der noch zu erledigenden Restarbeiten, mit dem Ergebnis sehr zufrieden sein. Viele  Hausbesitzer hätten nun die Möglichkeit, ihre Hausfassaden entlang des instandgesetzten Straßenabschnittes zu sanieren und so unserer Stadt zu einem noch schöneren Antlitz zu verhelfen. Trotz aller Probleme und einiger Querelen während der Gesamtbaumaßnahme bedanken wir uns ganz herzlich bei den Mitarbeitern des Straßenbauunternehmens, welche nun ihre Spuren in Roßwein hinterlassen haben und danken auch dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr für die Investition und die Zusammenarbeit während der Bauphase. Wir bedanken uns bei den Einwohnern, welche von der Baumaßnahme unmittelbar betroffen waren und die Umleitungen bzw. Behinderungen in Kauf nahmen. Wir freuen uns auch, dass kein Gewerbetreibender aufgrund des Straßenbaus sein Gewerbe einstellen musste und bedanken uns für die gezeigte Kreativität bei manch verzwickter Zuwegung zum Geschäft oder der Kundenführung über die Baustelle, vor allem aber für das Durchhalten während der gesamten Baumaßnahme.