Team des Ordnungsamtes verabschiedet

14.03.2018 um 13:22 Uhr

In der ersten Märzwoche waren die beiden, nun ehemaligen Mitarbeiter des Ordnungsamtes Klaus Bernhard und Andreas Grahmann im Rathaus und wurden von Bürgermeister Lindner in den Ruhestand verabschiedet.

Klaus Bernhard war fast auf den Tag genau 41 Jahre im Dienst der Stadt Roßwein unterwegs. Angefangen hat er als Schulhausmeister und ließ sich nebenbei von seinem Ausbildungsberuf als Maurer zum Maurermeister weiterbilden. 1977 wechselte er dann als Fahrer ins Bauhofteam, bevor er 2002 die Struktur des Vollzugsamtes im Rathaus aufbaute.

Andreas Grahmann lernte den Beruf eines Dachdeckers und fing 1975 in der Roßweiner Gebäudewirtschaft als Verwalter der städtischen Gebäude an. Über das Bau- und Hauptamt der Stadt wechselte er schließlich 2004 in das Ordnungsamt und baute gemeinsam mit Klaus Bernhard – der in Roßwein eher unter dem Namen „Bagadi“ bekannt ist – dass Vollzugsamt weiter aus. Neben den Kontrollen des ruhenden Verkehrs sicherten die beiden Bediensteten verschiedenste Veranstaltungen ab, vollzogen gemeinsam mit der Polizei Streifendienste und mussten manchmal Streithähne auseinanderbringen oder Nachbarschaftsstreitigkeiten schlichten. Um Leben zu retten oder pränzliche Situationen mancher Einwohner zu entschärfen, sind Andreas Grahmann und Klaus Bernhard nicht nur als Feuerwehrleute losgezogen. Erst vor Jahresfrist hatte Klaus Bernhard ein Mädchen davon überzeugen müssen, dass es sich nicht lohnt, wegen eines Freundes von der Brücke zu springen. Wie vielen Menschen er mit seinem umsichtigen Handeln und gutem Zureden vor einem solchen Schritt bewahrt hat, weiß er nicht mehr ganz genau.

Während Klaus Bernhard zukünftig seine freie Zeit den Enkelkindern, dem Angeln und seiner Bagadi-Ranch widmen will, findet Andreas Grahmann seinen Ausgleich im Garagengrundstück, welches es zu entkernen und zu pflegen gilt.

Beiden ehemaligen Mitarbeitern sprach Bürgermeister Lindner den Dank für die jahrelange Unterstützung und Tätigkeit für das Wohl der Einwohner aus und wünschte den nun „Neurentnern“ eine lange und stabile Gesundheit.