Zum traditionellen Kerzenschwimmen der Roßweiner Schwimmer wurde in diesem Jahr das Märchen von der undankbaren Prinzessin aufgeführt.

Für alle, die mit diesem Märchen nichts anfangen können, sei erwähnt, dass es von der Cheforganisatorin und Choreografin Liane Patzelt umgeschrieben wurde und die Gebrüder Grimm mit ihrem Froschkönig Pate standen. So verlor die Prinzessin, angelehnt an das Originalmärchen, ihr Lieblingsspielzeug – eine goldene Kugel – in der Mulde. Jedoch wollte der verzauberte Frosch das Spielzeug nicht ohne entsprechende Gegenleistung aus dem Wasser fischen. Darauf versprach die Königstochter, den Frosch zu küssen und das Bett mit ihm zu teilen. Doch sie wusste später, nachdem sie ihre goldene Kugel von ihm aus der Mulde wieder erhalten hatte, nichts mehr von dieser Abmachung. Letztlich war es die Magd der Prinzessin, welche dem Frosch ins Schloss Einlass gewährte und ihn nach einem schweren Sturz mit einem Kuss wiederbelebte. So verwandelte er sich wieder in einen schönen Königssohn und zog die Magd der Prinzessin vor.

Märchen verzaubert Publikum

Eingebettet in das Synchronschwimmen der Kinder- und Jugendabteilung vollendeten sie das Gesamtmärchen zu einem wahren Kunstwerk und sorgten mit ihren schwimmenden Kerzen und Kunststücken für anheimelnde Stimmung und die richtige Einstellung auf Weihnachten. Wie Liane Patzelt am Ende der Aufführung mitteilte, gibt es bereits erste Ideen für das Kerzenschwimmen bzw. das Weihnachtsmärchen 2019.