Der Roßweiner Schützenverein veranstaltete am Samstag, d. 17. August 2019, seinen Tag der offenen Tür und öffnete die Vereinsanlagen für Interessierte aus Nah und Fern. Traditionell veranstalten die Schützen diesen Tag seit der Jahrhundertflut 2002 jährlich Anfang August und erinnern so an die damalige Wiedereröffnung bzw. Wiederinbetriebnahme der Schießanlage nach dem verheerenden Hochwasser. Ziel ist es mittlerweile, dass die Roßweiner Schützen den Gästen den Schießsport nahebringen und so evtl. auch für Nachwuchs werben können. Insgesamt 30 Mitglieder hat derzeit der Roßweiner Schützenverein und zählt zu den erfolgreichsten Schützenvereinen der Region. Aus finanziellen Gründen hat er sich aus der zweiten Bundesliga des Schießsports zurückgezogen, ist jedoch weiterhin in der Landesliga aktiv vertreten. Wie der Vereinsvorsitzende Peter Staer mitteilte, ist der Verein besonders stolz darauf, dass in der kommenden Woche wieder drei Schützen nach München zur Deutschen Meisterschaft geschickt werden können. Um dieses gute Niveau auch in Zukunft halten zu können, sind Veranstaltungen wie der Tag der offenen Tür wichtig, um neue Mitglieder für den Schießsport zu begeistern.

So konnten sich die Besucher unter anderem beim Kleinkaliberschießen in verschiedenen Variationen für Erwachsene und Kinder sowie Jugendliche von 12 bis 16 Jahre ausprobieren. Kinder unter 12 Jahren konnten das Schießen mit dem Lichtpunktgewehr, welches mittels Leserstrahl sein Ziel findet, erproben.

Sieger des Wettbewerbes wurde in diesem Jahr bei den Kindern bis 12 Jahre die Roßweinerin Alexa Benedix. Bei den Jugendlichen bis 16 Jahre gewann Lara Krause und bei den Erwachsenen belegte Mandy Groiss den ersten Platz. Im Mannschaftswettbewerb holte sich das Team Höhne den Gewinn. Wie der Vereinsvorsitzende mitteilte, war der Verein von der Besucherresonanz überwältigt und sicherte die Wiederholung der Veranstaltung im nächsten Jahr zu.