In einem schwierigen Umfeld bewegen sich derzeit die Autozulieferer in Deutschland, wie die Frauenthal Powertrain GmbH, welche mit ihrem Schmiedestandort in Roßwein Pleuelstangen und Ausgleichswellen für die Verbrennungsmotoren namhafter Fahrzeugproduzenten herstellt. Derzeit sei jedoch die Auftragslage sehr gut, wie der Geschäftsführer Berthold Repgen gegenüber dem Landrat Matthias Damm, dem 1. Beigeordneten Dr. Lothar Beyer und Bürgermeister Veit Lindner versicherte. Werksleiter Reinhard Grabner der Frauenthal Roßwein GmbH und Berthold Repgen hoben hervor, dass das Unternehmen momentan kaum mit der Arbeit hinterherkommet, jedoch nur die alte Anlage voll ausgelastet sei, während die vollautomatische Presse noch Kapazitäten vorweist. Gegenwärtig stehen im Roßweiner Schmiedewerk 116 Vollzeitbeschäftigte in Lohn und Brot und sorgen mit knapp 7 Millionen Schmiedeteilen pro Jahr für einen Umsatz zwischen 22 und 23 Millionen Euro. Damit das auch so bleibt, müsse das Unternehmen auch neue Wege gehen, wie Berthold Repgen berichtete. So sollen, u. a. in Nordamerika, neue Märkte erschlossen werden. Anfang des Jahres hat das Unternehmen einen Strategieprozess gestartet, um neue Produkte für den Markt – wie die der Zulieferteile für Elektrofahrzeuge – zu entwickeln. Pläne für neue Teile, so wie es der Betriebsrat kürzlich von der Unternehmensleitung forderte, gäbe es bereits, welche jedoch noch nicht reif wären. Ende des Monats soll den Mitarbeitern am Roßweiner Standort bei einer Betriebsversammlung der angeschobene Strategieprozess vorgestellt werden.