Roland und Isolde Haubold feierten im Kreise der Familie am 18. Dezember 2019 die Eiserne Hochzeit. Dabei dürfte allen Verwandten und Bekannten die damalige Hochzeit noch als sogenannte „Blitzhochzeit“ in Erinnerung sein. Im Oktober 1945 lernte Roland Haubold seine Isolde über eine Tante kennen, welche wiederum Isoldes Arbeitskollegin war. Bereits am 18. Dezember des gleichen Jahres traf sich dann das Paar zum „Ja-Wort“ und feierte im engen Familienkreis in der elterlichen Wohnung auf der Querstraße. Isolde Haubold erlernte den Beruf der Näherin, arbeitete zunächst beim Unternehmen Herfurth und wechselte später in die Jugendmode, wo sie bis zum Renteneintritt ihrer Arbeit nachging. Roland Haubold erlernte den Beruf eines Strickmaschineneinrichters und arbeitete bis zum Renteneintritt im Schmiedewerk in der Achsenmontage. Dort übernahm er auch die Betreuung der vielen Kinder und Jugendlichen, welche im damaligen Schulunterricht UTP erste praktische Erfahrungen in den Betrieben der Stadt sammelten. Insgesamt zog das Ehepaar vier Kinder groß, wovon leider schon zwei verstorben sind. Die Höhen und Tiefen im Leben hat das Paar stets gemeinsam gemeistert, da nach eigener Aussage vor allem innere Harmonie wichtig für die Beziehung sei. Diese Harmonie war stets vorhanden, selbst bei der gemeinsamen Gartenarbeit auf der Wunderburg, welcher sie noch heute nachgehen und von den Kindern beim Pflegen des Gartens tatkräftig unterstützt werden. Roland Haubold ist dabei auch auf sein Auto angewiesen, welches er noch voller Stolz selbst fährt und so unbeschwert den Weg bis zur Wunderburg zurücklegen kann. Neben schönen Familienfesten blickt das Paar auch auf wunderschöne Urlaubserinnerungen in Frankreich zurück. Dorthin wurde die Familie Haubold mehrmals vom Ehrenrat der Fremdenlegion eingeladen, da Roland Haubold von 1948 bis 1953 in der Fremdenlegion diente.

Für die nächsten Jahre wünschen sich Isolde und Roland Haubold, dass sie noch gemeinsam eine schöne Zeit erleben können, dass sie vor allem gesund bleiben und – wie Roland Haubold betont –, dass Frieden bleiben möge auf dieser Welt.