Der neue Eigentümer des Gebäudes Nossener Straße 34 in Roßwein freut sich über den erfolgreichen Abschluss der Sanierungsarbeiten an seinem Haus. Die umfassenden Sanierungsarbeiten wurden über das Förderprogramm „Stadtumbau“ von der Stadt Roßwein mit einer 25%-Förderpauschale für Dach und Fassade bezuschusst. Vor fast genau zwei Jahren erwarb der Roßweiner Unternehmer das Gebäude vom Voreigentümer aus Berlin und begann sofort mit der Planung der Sanierungsarbeiten. Nun sind lediglich im Gebäudeinneren noch einige Ausbauarbeiten abzuschließen. Die ersten Mieter der insgesamt vier neu entstandenen und bereits komplett vermieteten Wohnungen sind schon eingezogen. Das denkmalgeschützte Haus war jahrelang dem Verfall preisgegeben und befand sich in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand. Besonderes Augenmerk wurde bei der vor 14 Monaten begonnenen Sanierung auf die denkmalgerechte Durchführung der Arbeiten in Abstimmung mit der Denkmalbehörde gelegt. Im Gebäudeinneren wurde das vorhandene Kreuzgewölbe fachgerecht saniert. Dabei wurden die historisches Deckenbemalung und eine Bruchsteinmauer freigelegt sowie die mit Intarsien versehenen Holzdielenfußböden aufgearbeitet. Die aufwändige Sanierung des mehr als zweihundert Jahre alten geschichtsträchtigen Wohnhauses ist ein sehr gutes Beispiel für den Erhalt und die Wiedernutzung eines denkmalgeschützten Gebäudes. Die östliche Ortseingangssituation in die Nossener Straße erfuhr mit dem ansehnlich hergerichteten Wohnhaus eine deutliche Aufwertung des Stadtbildes. Für das große Engagement bei der Gebäudesanierung möchten wir dem Eigentümer und den ausführenden Handwerkern unsere Anerkennung und unseren Dank aussprechen! Wieder ist in Roßwein ein Schandfleck beseitigt und ein weiterer Farbtupfer wertet nun die Nossener Straße auf.