Drehleiterfahrzeuge der Feuerwehren müssen sich einer wiederkehrenden 10 – Jahresinspektion unterziehen. Das Unternehmen Kunze & Sohn aus Frankenberg, welches sich auf die Reparatur und fahrzeugtechnische Durchsichten von Feuerwehrfahrzeugen spezialisiert hat, führte die Durchsicht des Roßweiner Drehleiterfahrzeuges durch und lieferte dieses nun Mitte August wieder an die Roßweiner Kameraden aus. Da die Roßweiner Feuerwehr in der Zwischenzeit weiterhin ein entsprechendes Fahrzeug vorhalten musste, um in möglichen Brandsituationen technische Unterstützung leisten zu können, wurde mit der Stadt Döbeln Kontakt aufgenommen und ein Drehleiterfahrzeug ausgeliehen.

Vorher hat sich die Stadt Döbeln ein neues Drehleiterfahrzeug angeschafft und bevor das bisherige Fahrzeug nun weiterverkauft werden soll, konnte es somit den Roßweiner Kameraden zur Verfügung gestellt werden. Für diese Unterstützung bedanken wir uns ganz herzlich bei der Stadt Döbeln und der Freiwilligen Feuerwehr Döbeln. Spart diese Unterstützung doch immense Kosten, welche sonst der Stadt Roßwein durch das Ausleihen eines solchen Fahrzeuges bei einem gewerblichen Anbieter entstanden wären. Die Reparatur- bzw. Durchsichtkosten für das Roßweiner Drehleiterfahrzeug belaufen sich auf 110.000 €. Dass die Roßweiner Feuerwehr überhaupt ein Drehleiterfahrzeug in ihrem Fuhrpark vorweisen kann, ist dem Landkreis Mittelsachsen zu verdanken, welcher 2010 über eine Sammelbeschaffung mehrere Drehleiterfahrzeuge beschaffte. Eine dieser Drehleitern wurde an die Stadt Roßwein übergeben. Der Landkreis Mittelsachsen und die Stadt Roßwein haben eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen, nach welcher die Stadt Roßwein für die Unterhaltung des Fahrzeuges verantwortlich ist. Im Brandschutzbedarfsplan der Stadt Roßwein ist verankert, dass ein Drehleiterfahrzeug vorgehalten werden muss, da mehrere Wohngebäude in unserer Kommune eine Höhe von über 8 m aufweisen und nur wenige über einen zweiten Rettungsweg verfügen. Die nächste wiederkehrende 10 – Jahresinspektion des Fahrzeuges ist dann im Jahre 2031 durchzuführen.