Liebe Bürgerinnen und Bürger,

der Inzidenzwert in unserer Stadt ist in den letzten Tagen erfreulicher Weise weiter gesunken. Der Inzidenzwert liegt in Roßwein mit Stand 21. Mai 2021 bei 106,6. Der Inzidenzwert des Landkreises liegt derzeit bei 110. Halten diese sinkenden Werte die nächsten Tage an, können wir mit weiteren Erleichterungen in Bezug auf den derzeitigen Lockdown rechnen.

Notbetreuung in den Kindergärten wird erweitert – keine Berufsgruppenzugehörigkeit mehr notwendig

Ab 25. Mai 2021 haben alle Eltern, die arbeiten gehen und ihr Kind nicht anderweitig betreuen lassen können, Anspruch auf eine Notbetreuung. Eine spezielle Berufsgruppenzugehörigkeit ist nicht mehr erforderlich. Deshalb ist auch die Arbeitsbescheinigung als Nachweis in der Kita oder Schule nicht mehr notwendig. Ausreichend ist nunmehr eine selbst verfasste schriftliche Erklärung gegenüber der Schule und/oder Kita, dass eine Betreuung des Kindes berufsbedingt nicht möglich ist. Bereits vorliegende Nachweise behalten ihre Gültigkeit. Notbetreuung in Grundschulen und Kindertageseinrichtungen finden in den Landkreisen statt, wo der Inzidenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen noch nicht unter 165 lag (aktuell betrifft das den Landkreis Mittelsachsen) sowie in den Grundschulen, wo Wechselbetrieb (Inzidenz zwischen 100 und 165) stattfindet.

Neue Quarantäneregeln

Der Landkreis Mittelsachsen veröffentlichte am 21. Mai 2021 eine neue Allgemeinverfügung zu den Quarantäne-Regeln. Diese tritt ab Montag, d. 25. Mai 2021 in Kraft. Demnach ist nach einem positiven Schnelltest ein PCR-Test Pflicht, bisher wurde dieser nur empfohlen. Außerdem müssen Genesene, wenn der positive Test nicht länger als ein halbes Jahr zurückliegt, sowie Geimpfte nicht zwangsläufig in Quarantäne, wenn sie Kontakt zu einer neu positiv getesteten Person haben. Dies entscheidet aber das Gesundheitsamt.

Informationen des Kreissportbundes

Nachdem der Landkreislauf in Roßwein von April auf Anfang Juli verschoben worden ist, hat der Kreissportbund Mittelsachsen pandemiebedingt auch die geplanten Sparkassen-Kreis-Kinder- und Jugendspiele in den Sommersportarten verlegt. Aufgrund der Auflagen im Zuge der Coronavirus-Entwicklungen und der immer noch hohen Inzidenzzahlen im Landkreis ist der zentrale Termin Mitte Juni nicht mehr zu halten. „Durch das ‚Sportverbot‘ seit November 2020 ist für viele Sportarten keinerlei Training und damit keine Vorbereitungen auf Wettkämpfe möglich“, so Volker Dietzmann, der Vizepräsident des Kreissportbundes. Die Wettkämpfe sollen ersatzweise ab Juli bis November stattfinden. „Die Ausrichter können flexibel ihre Wettkampftermine festlegen, um den Sportlern ausreichend Vorbereitungszeit zu geben und auf Verschiebungen im Terminkalender der Fachverbände zu reagieren“, so Sportfreund Sylvio Christ, der verantwortliche Mitarbeiter vom KSB. Konkrete Termine dafür stehen noch aus. Die Sparkassen-Kreis-Kinder- und Jugendspiele finden seit vielen Jahren statt und sind die größte Nachwuchssport-Veranstaltung im Landkreis. So finden in 25 Sommersportarten von Badminton bis Volleyball Wettbewerbe statt. Insgesamt nehmen jährlich über 5000 Nachwuchssportler an allen Wettkämpfen/Turnieren der KKJSp teil und wetteifern im sportlich fairen Wettstreit um die begehrten Medaillen.

 

V. Lindner
Bürgermeister