Leider verfällt die mit reichlich Ornament- und Stuckarbeiten versehene Villa am Bahnhof, im Volksmund „Villa Fuchs“ genannt, zusehends und die Natur hat sich das Grundstück längst zurückgeholt. Die einstige Villa des Schuhfabrikanten Karl Fuchs, erbaut 1920, wurde zu DDR-Zeiten als Kinderkrippe genutzt und steht bereits seit 1997 leer. Im Jahr 2000 verkaufte die Stadt das Grundstück über ein Auktionshaus an den meist bietenden Interessenten mit Sitz in den alten Bundesländern. Seit dieser Zeit hatte der Eigentümer anfangs lediglich ein paar Gehölzschnittarbeiten durchgeführt, konnte sich jedoch nicht für eine Sanierung des Gebäudes entscheiden. In den zurückliegenden Jahren verlor sich die Spur des Eigentümers und der Kontakt konnte erst im zurückliegenden Jahr nach umfangreicher Recherche wieder hergestellt werden. Er lebt mittlerweile in Australien und hat das Grundstück mehr oder weniger aus den Augen verloren. Inzwischen ist der Eigentümer auch zu einem möglichen Verkauf der Villa mit Grundstück zu bewegen, jedoch kommt es aus seiner Sicht auf das richtige Angebot an. Interessenten, welche das denkmalgeschützte Gebäude erwerben und sanieren möchten, können sich wegen des Angebotsprozederes mit der Stadtverwaltung/Bürgermeister (Mail: email hidden; JavaScript is required, Tel.: 034322/46665) in Verbindung setzen.

Das ehemalige Hotel „Herkules“ hat seit 2016 einen neuen Eigentümer. Nach einem internen Abwägungsprozess zu verschiedenen Entwicklungsmöglichkeiten des ehemaligen Veranstaltungstempels der Stadt sollen in dem Gebäude zukünftig altersgerechte Wohnungen entstehen. Da das Gebäude unter Denkmalschutz steht, bot sich zunächst eine Sicherung des Objektes an. Mit Sicherungsmitteln des Freistaates Sachsen in Höhe von 715 T€ soll das Gebäude in diesem und im kommenden Jahr zunächst entkernt, trockengelegt und mit einer neuen Dacheindeckung vor dem weiteren Verfall gerettet werden. Gleichzeitig sind Abbruchmaßnahmen, vor allem im Hinterbereich, geplant, welche hauptsächlich den ehemaligen Bühnenanbau des Saales betreffen. Nach Abschluss dieser Arbeiten soll dann im weiteren Verlauf der Innenausbau zu altersgerechtem Wohnraum erfolgen.

Wohnträume verwirklichen Eigentum erwerben

Querstraße 14, 04741 Roßwein

Objekt: Die Stadt Roßwein verkauft ein in Reihenbauweise ausgebildetes Wohnhaus. Das Grundstück ist voll erschlossen. Das Wohnhaus besteht aus einem Kriechkeller (KG), Erdgeschoss (EG), 1. und 2. Obergeschoss (1. und 2. OG) sowie einem nicht ausgebauten Dachgeschoss (n. a. DG). Der seitliche Anbau ist zweigeschossig. Das Hinterhaus besteht aus EG, OG und n. a. DG., Baujahr um 1810. Teilsanierung nach 1990, u. a. Dacheindeckung, Fenster und Fassade am Vorderhaus, ist erfolgt. Für das Seiten- und Hintergebäude besteht ein umfassender Sanierungs- und Modernisierungsbedarf an „Dach und Fach“. Im Vorderhaus bedarf es der Instandsetzung der Hoffassade und eines kompletten Innenausbaus. Insgesamt ist von einem umfassenden Sanierungs- und Modernisierungszustand auszugehen.

Grundstücksgröße : 360 m²
Wohnfläche :  695 m² (NF)
Energieausweis: entfällt, Ausnahmetatbestand der EnEV

Verkaufspreis:  14.500,00 Euro

Kaufangebote mit einem Mindestgebot von 14.500,00 € sind bis zum 15. Januar 2019 in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „ Querstraße 14“ bei der Stadt Roßwein, Markt 4, 04741 Roßwein, einzureichen.

Weitere Anfragen und Informationen erhalten Sie über das Liegenschaftsamt der Stadt Roßwein, Frau Keul, 034322/46643 oder email hidden; JavaScript is required.

Mit der Baukindergeld–Förderung ein eigenes Familiennest schaffen.

Verkaufsausschreibung Talstraße 45 im Ortsteil Grunau

Die Stadt Roßwein verkauft das Grundstück Talstraße 45 im OT Grunau, Flurstück Nr. 87/1 Gemarkung Grunau, Größe 939 m².

Der Ortsteil Grunau ist geprägt von angenehmer ländlicher Umgebung und einem dörflichem Charakter. Er liegt ca.
9 km von Döbeln und 6 km von Roßwein entfernt. Im Ort sind kleine Handwerksbetriebe angesiedelt; es besteht eine Busanbindung.

Objekt:
Auf dem Flurstück 87/1 der Gemarkung Grunau befindet sich ein freistehendes Mehrfamilienhaus, bestehend aus Kellergeschoss, Erdgeschoss, Obergeschoss und nicht ausgebautem Dachgeschoss. Das ursprüngliche Baujahr ist ca. 1925 einzuordnen. Die Instandsetzungen und Innenausstattungen entsprechen dem Standard der 70-er Jahre. Nach 1990 erfolgte eine Instandsetzung der Fassade, der Einbau von PVC-Fenstern mit Isolierverglasung und die Erneuerung der Elektrohausverteilung – sonst unsanierter Zustand. Insgesamt befindet sich das Objekt in einem sanierungsbedürftigen Zustand. Ein Energieausweis gem. EnEV wurde beauftragt.

Die Immobilie ist wie folgt genutzt:
Kellergeschoss:      Kellerräume
EG:                       2 Wohnungen
OG:                       2 Wohnungen
DG:                       nicht ausgebaut.

 

Das Mindestgebot beträgt: 11.500,00 €.

 

Weitere Informationen dazu und Vereinbarung von Besichtigungsterminen bei Frau Keul, Sachgebiet Liegenschaften, Telefon 034322/46643.
Gebote sind bitte bis 02. Februar 2019, in einem verschlossenen Umschlag bei der Stadtverwaltung Roßwein, Markt, 4 04741 Roßwein, mit dem Vermerk: Talstraße 45, einzureichen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit Baukindergeld den Traum vom eigenen Ausbau(Haus) verwirklichen!

Verkaufsausschreibung Auf dem Werder 22

Die Stadt Roßwein verkauft das Grundstück „Auf dem Werder 22“ in Roßwein in idyllischer Lage an der Mulde, mit einem kleinen Mehrfamilienhaus in Reihenhausbauweise bebaut.

Das Gebäude besteht aus ehemals 2 WE mit KG, 1. u. 2. OG und DG mit insgesamt 522 m² Wohn/Nutzfläche. Das Grundstück hat eine Größe von 170 m² und ist ortsüblich erschlossen. Die Medien sind auf Grund des Leerstandes abgemeldet. Am und im Gebäude sind umfassende Sanierungsarbeiten notwendig. Das Grundstück liegt im Sanierungsgebiet.  Der Energieausweis liegt noch nicht vor.

Weitere Informationen zum Verkaufsobjekt erhalten Sie bei der Stadt Roßwein, Sachgebiet Liegenschaften –Frau Keul-, Besichtigungen des Objektes sind nach telefonischer Absprache unter 034322 466 43 ebenfalls möglich.

Kaufangebote mit einem Mindestgebot von 10.000,00 € sind bis zum 02. Februar 2019 in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „Werder 22“ bei der

Stadt Roßwein
Markt 4
04741 Roßwein

einzureichen.

 

Staatsminister Thomas Schmidt und Landrat Matthias Damm zu Besuch im Klosterbezirk Altzella

Der Sonnenschein bringt die Fassade des Schachthauses vom VII. Lichtloch zum Strahlen.

Mit viel Leidenschaft haben die Gemeinde Halsbrücke und der Verein VII. Lichtloch e.V. die Außenhülle des Schachthauses vom VII. Lichtloch des Rothschönberger Stollns denkmalpflegerisch saniert. Mühselig wurde das alte einheimische Weichholz abgedrückt, die Latten aus dem unteren Bereich des Schachthauses konnten nicht weiterverwendet werden, diese waren schon zu stark beschädigt. Der untere Bereich wurde mit neuem Fichtenholz versehen. Die Holzlatten im oberen Bereich wurden abgestrahlt und neu behandelt. Das Dach wurde mit Konterlattung zur Belüftung ausgerichtet und mit Schindeln aus Rotzeder dreifachgedeckt. Liebevoll wurde auch der Glockenturm originalgetreu wiederhergestellt.

Dieser warme Anblick des Schmuckstückes wurde Herrn Staatsminister Thomas Schmidt und Herrn Landrat Matthias Damm nicht vorenthalten. Beide haben sich am 02. Juli vom Umsetzungsstand der LEADER Entwicklungsstrategie im Klosterbezirk Altzella informiert, Projekte angesehen und vor Ort mit Vertretern der Region sowie Antragstellern diskutiert. Neben dem oben genannten Vorhaben wurden die Projekte der Erzwäsche Halsbrücke, der Kindergarten Conradsdorf (Umnutzung einer ehemaligen Grundschule), der geplante Platz in Falkenberg und das Mehrgenerationenwohnprojekt der Familie Limbach vorgestellt.

Für unsere 514 km² Fläche im Klosterbezirk Altzella mit über 50.000 Einwohnern standen rund 11, 3 Millionen Euro als Budget zur Verfügung. Insgesamt wurde ein Budget von 9 Millionen Euro gebunden. 58 Projekte für Private, Unternehmen, Vereine, Kirchen und unsere Kommunen wurden seitens des Entscheidungsgremiums bestätigt. 24 Antragstellern aus dem Bereich Wohnen und 9 aus dem Bereich Umnutzung leerstehender Bausubstanz für wirtschaftliche Zwecke erhielten rund 2,5 Mio. €. Weitere 1,35 Mio.€ gingen an kirchliche Einrichtungen und Vereine. Damit erhielten nicht kommunale Antragsteller 51 % des Budgets im Bereich Baumaßnahmen. Das Budget in den Kapiteln demografiegerechter Ortsumbau und Mobilität mit 7,4 Mio. € ist weitgehend ausgeschöpft.

In der Diskussion mit dem Staatsminister ging es auch um Wünsche bezüglich der neuen Förderperiode. Ein Wunsch der Region ist und bleibt die Vereinfachung der Förderung ehrenamtlicher Initiativen und Vereine insbesondere bei Kleinprojekten bis 20.000 €. Bei dem Thema finden die Regionen die Unterstützung des SMUL gegenüber der EU.

Auf Grund sinkender Gelder im EU Haushalt ist mit sinkenden Fördergeldern im ländlichen Raum Sachsens zu rechnen. Das Programm Vitale Dorfkerne, aus welchem bisher 1,9 Mio. € in die Region geflossen sind, soll nach Auskunft des Staatsministers auch 2019 weitergeführt werden. Die bedeutsamsten bisher geförderten Projekte aus diesem Fördertopf sind die Dorfmitte in Gersdorf sowie die Kindergärten in Etzdorf (Gemeinde Striegistal) und Siebenlehn (Stadt Großschirma).

Die Lokalen Aktionsgruppe richtet im Rahmen der Zwischenbilanzierung 2018 das Augenmerk auf die Auswertung der bisher geleisteten Arbeit zur Umsetzung der lokalen Entwicklungsstrategie und die Schwerpunktsetzung für zukünftige Jahre nach 2020.

Regionalentwicklung Klosterbezirk Altzella e.V.
Regionalmanagement LEADER Frau Möller, Frau Starke, Frau Zill
Schulweg 1 in 04741 Roßwein OT Niederstriegis
Telefon: 034 31 678 87 20
E-Mail: email hidden; JavaScript is required

Eins der letzten, ursprünglich erhaltenen Gebäude Roßweins wird direkt vom Eigentümer angeboten.

Das Grundstück Gartenstraße 12 in Roßwein hat eine SN-Ausrichtung mit 130 m² Wohn- und 270 m² Grundstücksfläche.
Weitere Anfragen und Kaufpreis sind mit dem Eigentümer, Herrn J. Bemme unter 0173/6645068 zu klären.