Aufgrund der Verlegung der Abwasserleitung erfolgt in der Zeit vom 01. bis 04. September 2020 eine Vollsperrung der Straße zwischen dem Ortsausgang Haßlau (Höhe Hausnummer 29C) in Richtung Ossig.

 

In der Zeit vom 10.-14.08.2020 kommt es, aufgrund von Oberflächenbehandlungen, auf folgenden Straßen zu Einschränkungen:

Südstraße

Südstraße

Gewerbegebiet „Goldene Höhe“

Zum Neidhardt

Kreuzung an der Hauptstraße in Haßlau

Haßlau

 

Fördermittel können beantragt werden

Der Eigentümer des Gebäudes Dresdener Straße 26 in Roßwein freut sich über den neuen Fassadenanstrich und den Zuschuss in Höhe von 1000 Euro, welcher über das Förderprogramm „Stadtumbau“ von der Stadt Roßwein ausgereicht wurde. Sein Haus, in welchem sich auch die Brücken Apotheke befindet, erstrahlt nun im frischen beigen Farbton.

Gebäudeeigentümer im Roßweiner Stadtumbaugebiet (siehe Plan) haben weiterhin die Möglichkeit, Zuschüsse bei der Stadtverwaltung Roßwein für die Sanierung ihrer Häuser zu beantragen. Für einen einfachen Anstrich der Fassade gibt es dabei z. B. einen Zuschuss von bis zu 1000 Euro. Bei umfassender Sanierung der äußeren Gebäudehülle (Dach, Türen, Fenster und Fassadenerneuerung) ist eine pauschale Bezuschussung von 25 % der Baukosten möglich. Über die Vergabe der Fördermittel entscheidet der Stadtrat oder der Technische Ausschuss, Umwelt, Kultur und Soziales der Stadt Roßwein. Die Fördermittel setzen sich aus anteiligen Mitteln von Bund, Freistaat Sachsen und der Stadt Roßwein zusammen.

Vielleicht hat der eine oder andere Hausbesitzer, auch im Hinblick auf das Schul- und Heimatfest 2021, noch Interesse, sein Gebäude im Stadtumbaugebiet zu sanieren oder mit einem frischen Anstrich zu versehen und dabei die derzeit noch vorhandenen Fördermöglichkeiten in Anspruch zu nehmen. In diesem Fall steht Ihnen Herr Lange vom Bauamt zu einem Beratungsgespräch gern zur Verfügung unter Tel.: 034322/46642

 

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Seit nunmehr einem Jahr wird das Bauamt der Stadtverwaltung Roßwein von Herrn Dirk Mehler geführt.

Nach erfolgreich abgeschlossenem Studium zum Dipl-Ing. (FH) Tiefbau ist Herr Mehler seit mehr als 30 Jahren in verschiedenen Bereichen des Bauwesens in Führungspositionen tätig. Dabei standen Fachbereiche wie Rohrleitungsbau Gas, Wasser, Fernwärme, Installationen, Kanalbau, Kabeltiefbau, Betonbau, Asbestsanierung, Straßen- und Tiefbau unter seiner Leitung. Aufgrund seiner langjährigen Berufserfahrung verfügt er über fundierte Kenntnisse in der Bauausführung unter Berücksichtigung von Ausschreibungen, Vergabe- und Vertragsrecht, technischer Regelwerke und DIN-Vorschriften.

Seit 01.03.2019 ist Herr Mehler als Bauamtsleiter bei der Stadtverwaltung Roßwein beschäftigt. Bestehend aus einem Team von bisher vier Mitarbeitern nahm Herr Mehler nach einer hausinternen Umstrukturierung zum 01.06.2020 das Ordnungsamt mit unter seine Leitung. Somit werden jetzt Baustellen und Sondernutzungen aus einem Amt heraus überwacht und genehmigt.

Wir freuen uns, Herrn Mehler für die Stadtverwaltung gewonnen zu haben und danken für die bisher gute Zusammenarbeit. Wir wünschen ihm auch weiterhin viel Erfolg in seiner verantwortungsvollen Position und bei der Bewältigung seiner Aufgaben.

 

 

Die Mitarbeiter der STI Bau GmbH aus Döbeln sanieren gegenwärtig den Anliegerwerg am Sportplatz in Haßlau. Über das Förderprogramm der Straßenpauschale des Freistaates Sachsen hatte der Stadtrat die Vergabe des Straßenabschnittes im April 2020 für 33 T€ beschlossen. Der Ausbau erfolgt in 3 m Breite unter Verwendung von Ökopflaster auf einer Länge von knapp 100 m. Im Zuge der Straßenbauarbeiten wurde ein Leerrohr für den späteren Breitbandausbau mitverlegt.  In den zurückliegenden Jahren wurden bei Regenereignissen ständig Sedimente der bisherigen Fahrspuren auf die Dorfstraße gespült. Der jahrelange unbefestigte Ausbau findet jetzt ein Ende und durch Sanierung wird den Nutzern zukünftig eine ungehinderte Zufahrt zu ihren Grundstücken möglich.

Das Feuerwehrgerätehaus in Haßlau verfügt ab sofort über befestigte Parkplätze. Ein lang gehegter Wunsch der Nutzer des Objektes wurde nun erfüllt und die neu gestaltete Fläche kann auch für Außenveranstaltungen der im Gerätehaus ansässigen Vereine genutzt werden. In den zurückliegenden Jahren hat der Abwasserzweckverband auf einem Teil des Areals seine Pumpenanlage erneuert und anschließend durch die Mitarbeiter der LFT Tiefbau GmbH aus Ostrau die Pflasterfläche anlegen lassen.

Bereits seit einigen Jahren bestand der Wunsch der Gleisberger darin, dass der erste Teil der Siedlungsstraße in Gleisberg saniert wird. Schlaglöcher und abgesenkte Teilstücke der Straße waren ein deutliches Anzeichen des desolaten Zustandes des Straßenabschnittes. Die Mitarbeiter der Walter Straßenbau KG sanierten nun den ca. 200 m langen Abschnitt und brachten eine 6 cm starke Trag- und eine 4 cm dicke Deckschicht auf. Neben dieser Maßnahme wurden noch die Bankettbereiche erneuert. Der nun sanierte Straßenabschnitt wurde am 18. Mai 2020 zur Nutzung wieder freigegeben. Die Gesamtbaukosten beliefen sich auf ca. 36 T€.

Die Firma LFT Tiefbau Ostrau GmbH wurde im vergangenen Jahr mit der Sanierung der Straße zur Wunderburg beauftragt und im Januar 2020 begann das Unternehmen mit den Arbeiten. Eine Baukostenschätzung aus den neunziger Jahren ließ dabei nichts Gutes ahnen, da die Bausumme damals bei
3,5 Mio. DM lag. Die jetzige Straßenbaumaßnahme umfasste das Sichern und die Instandsetzung eines Teilabschnittes der vorhandenen Stützmauer, die Verlegung eines Regenwasserkanals, die Verlegung von Leerrohren für den späteren Breitbandausbau, die Erneuerung der Straßenbeleuchtung sowie den grundhaften Straßenausbau. Um das weitere Stadtbild zu prägen, hatte sich die Stadt für eine Kombination aus Betonpflaster in der Fahrbahn und Natursteinpflaster in den Nebenflächen entschieden. Die Mitarbeiter der LFT Tiefbau GmbH Ostrau haben nunmehr ganze Arbeit geleistet und die Straße zur Wunderburg termingerecht fertiggestellt. Die Straßenbaumaßnahme hat Kosten von ca. 320 T€ verursacht, wobei ca. 63% durch das Straßenbauförderprogramm des Freistaates Sachsen bereitgestellt wurden. Die geringen Baukosten gegenüber der früheren Kostenschätzung aus den neunziger Jahren sind darauf zurückzuführen, dass nur ein Teilabschnitt der Stützmauer saniert wurde, die vorhandene Tonnagebegrenzung für den Fahrverkehr bestehen bleibt sowie technologische Optimierungen bei der technischen Bearbeitung des Projektes berücksichtigt wurden. Wie der Bauamtsleiter Dirk Mehler mitteilte, wird die Tonnagebegrenzung auf der Straße auch zukünftig beibehalten und verstärkt kontrolliert. Bereits durch die vorhandene Bebauung ist die Straßenbreite stark eingeschränkt, und der unsanierte Teil der Stützmauer soll auch zukünftig von unnötigen Lasten befreit werden.

Novellierung Sächsisches Straßengesetz (SächsStrG)

Im Sächsischen Gesetz- und Verordnungsblatt Nr.19 vom 12.Dezember 2019 wurde die Neufassung des SächsStrG vom 20.08.2019 veröffentlicht.

Wir möchten insbesondere auf die Neuregelung des §54 SächsStrg hinweisen:

Bislang gelten Straßen, welche zum maßgeblichen Stichtag 16.02.1993 öffentlich genutzt wurden, jedoch nicht in das Straßenbestandsverzeichnis der Gemeinde eingetragen sind, weiterhin als öffentliche Straßen im Sinne von §53 Abs. 1 SächsStrG.

Die Beweisführung über die öffentliche Nutzung der betreffenden Straßen zum Stichtag gestaltet sich jedoch zunehmend schwieriger, so dass mit der Neufassung des §54  SächsStrG eine endgültige Rechtsbereinigung angestrebt wird.

Dies bedeutet:

Zum 01.01.2023 verlieren Straßen, Wege und Plätze ihren Status als öffentliche Straße im Sinne von §53 Abs. 1 Satz 1 SächsStrG, wenn sie nicht bis zum Ablauf des 31.12.2022 in das Straßenbestandsverzeichnis der Gemeinde aufgenommen worden sind.

Deshalb folgender Hinweis zur Beachtung:

Wer ein berechtigtes Interesse an der Eintragung von Straßen im Sinne von §53 Abs.1 Satz 1 SächsStrG im Gemeindegebiet der Stadt Roßwein hat, muss dies der Stadtverwaltung Roßwein, Markt 4, 04741 Roßwein bis zum 31.12.2020 schriftlich mitteilen!

V. Lindner
Bürgermeister

 

Die Abrissmaßnahme an der Kreuzung Lommatzscher Straße/Damaschkestraße wurde in der letzten Woche abgeschlossen. Bis zum Donnerstag, d. 02. April 2020, nahmen die Mitarbeiter der Firma Umtech GmbH aus Rochlitz noch Gelände- und Fußweganpassungen auf dem Abrissgrundstück vor, und die Lommatzscher Straße wurde seit Freitag wieder freigegeben. Für die Fahrzeugführer hat sich nunmehr die Sichtachse auf der Damaschke Straße/Ecke Lommatzscher Straße stadteinwärts deutlich verbessert und der Blick wurde für die Besucher der Stadt nun bis zum Beginn der Lommatzscher Straße freigelenkt. Insgesamt hat dieser Bereich der beiden Straßen damit eine große Aufwertung in der Gesamtgestaltung erfahren.

„Endlich“, wird manch Einwohner sagen, wenn er derzeit an der Lommatzscher Straße/Ecke Damaschkestraße vorbeigeht. Das letzte Haus der ehemaligen linksseitig angelegten Straßenrandbebauung (stadteinwärts) wird nun endlich abgerissen. Die Mitarbeiter der Firma Umtech GmbH aus Rochlitz hatten diesbezüglich den Auftrag für 32 T€ gewonnen und sind seit Montag, d. 16. März 2020, mit dem Abriss beschäftigt.

Die Stadt Roßwein konnte das Gebäude im zurückliegenden Jahr von der Erbengemeinschaft käuflich erwerben und hat sich umgehend um den Abriss gekümmert. Durch den Abbruch der Damaschkestraße 2 wird die Kreuzung übersichtlicher gestaltet, der Fußweg auf der Straßenseite verbreitert und ein einheitlicher Grünstreifen angelegt. Aus dem Landesprogramm des Freistaates Sachsen „Rückbau Wohngebäude“ erhält die Stadt einen Zuschuss in Höhe von 8,4 T€ zur Wiederaufwertung des Grundstückes nach dem Abriss.

Im Rahmen der Hochwasserschadenbeseitigung vom Juni-Hochwasser 2013 plante der Landkreis Mittelsachsen, die Gewölbebrücke über den Bach Schnauder an der Kreisstraße  7596 kurz vor Grunau zu erneuern. Im Frühjahr dieses Jahres starteten die Arbeiten zum Ersatzneubau in Fertigteilbauweise (Wellstahlrohr, Durchmesser 3,4 m), um die Bauzeit unmittelbar am Kreuzungsbereich in der Ortslage Grunau zum Littdorfer Berg möglichst kurz zu halten. Der Ausbau des Bachbettes  erfolgte mit in Beton verlegtem Wasserbaupflaster. Die Baustelle befand sich im Flora-Fauna-Habitat und musste zum Schutz von Vögeln und leichender Fische immer wieder unterbrochen werden. Nach einer Bauzeit von knapp sieben Monaten konnte Ende September die Kreissstraße 7596 wieder der Nutzung übergeben und die Baumaßnahme abgeschlossen werden. Die Baukosten haben 556 T€ betragen.