Die Abrissmaßnahme an der Kreuzung Lommatzscher Straße/Damaschkestraße wurde in der letzten Woche abgeschlossen. Bis zum Donnerstag, d. 02. April 2020, nahmen die Mitarbeiter der Firma Umtech GmbH aus Rochlitz noch Gelände- und Fußweganpassungen auf dem Abrissgrundstück vor, und die Lommatzscher Straße wurde seit Freitag wieder freigegeben. Für die Fahrzeugführer hat sich nunmehr die Sichtachse auf der Damaschke Straße/Ecke Lommatzscher Straße stadteinwärts deutlich verbessert und der Blick wurde für die Besucher der Stadt nun bis zum Beginn der Lommatzscher Straße freigelenkt. Insgesamt hat dieser Bereich der beiden Straßen damit eine große Aufwertung in der Gesamtgestaltung erfahren.

„Endlich“, wird manch Einwohner sagen, wenn er derzeit an der Lommatzscher Straße/Ecke Damaschkestraße vorbeigeht. Das letzte Haus der ehemaligen linksseitig angelegten Straßenrandbebauung (stadteinwärts) wird nun endlich abgerissen. Die Mitarbeiter der Firma Umtech GmbH aus Rochlitz hatten diesbezüglich den Auftrag für 32 T€ gewonnen und sind seit Montag, d. 16. März 2020, mit dem Abriss beschäftigt.

Die Stadt Roßwein konnte das Gebäude im zurückliegenden Jahr von der Erbengemeinschaft käuflich erwerben und hat sich umgehend um den Abriss gekümmert. Durch den Abbruch der Damaschkestraße 2 wird die Kreuzung übersichtlicher gestaltet, der Fußweg auf der Straßenseite verbreitert und ein einheitlicher Grünstreifen angelegt. Aus dem Landesprogramm des Freistaates Sachsen „Rückbau Wohngebäude“ erhält die Stadt einen Zuschuss in Höhe von 8,4 T€ zur Wiederaufwertung des Grundstückes nach dem Abriss.

Im Rahmen der Hochwasserschadenbeseitigung vom Juni-Hochwasser 2013 plante der Landkreis Mittelsachsen, die Gewölbebrücke über den Bach Schnauder an der Kreisstraße  7596 kurz vor Grunau zu erneuern. Im Frühjahr dieses Jahres starteten die Arbeiten zum Ersatzneubau in Fertigteilbauweise (Wellstahlrohr, Durchmesser 3,4 m), um die Bauzeit unmittelbar am Kreuzungsbereich in der Ortslage Grunau zum Littdorfer Berg möglichst kurz zu halten. Der Ausbau des Bachbettes  erfolgte mit in Beton verlegtem Wasserbaupflaster. Die Baustelle befand sich im Flora-Fauna-Habitat und musste zum Schutz von Vögeln und leichender Fische immer wieder unterbrochen werden. Nach einer Bauzeit von knapp sieben Monaten konnte Ende September die Kreissstraße 7596 wieder der Nutzung übergeben und die Baumaßnahme abgeschlossen werden. Die Baukosten haben 556 T€ betragen.

Termingerecht wurde der Neubau des Fußweges auf dem Niederstadtgraben im September fertiggestellt. Die Mitarbeitet der LFT Tiefbau GmbH Ostrau mussten mit der Neuanlegung des Fußweges verschiedene Grundstückshöhen und Straßen mit dem Nullpunkt ausgleichen, um so die Barrierefreiheit nicht zu gefährden.

 

Mit einem Aufmerksamkeitsfeld für Menschen mit Sehschwäche wurde das Ende des Fußweges, kurz vor der Einmündung in die Stadtbadstraße, gekennzeichnet und fordert damit zum Wechseln des Fußwegbereiches auf.

„Endlich beginnt die Sanierung des Fußweges auf dem Niederstadtgraben“, wird manch Roßweiner gedacht haben. Die Mitarbeiter der LFT Tiefbau GmbH aus Ostrau begannen in der letzten Woche mit der grundhaften Sanierung des linksseitigen Fußweges des Niederstadtgrabens. Der wohl bisher als „schlimmster“ eingestufte Fußweg, dessen Asphaltschicht viele Löcher und Absätze enthielt, erhält eine graue Pflasterung im Design der übrigen Fußwegpflasterungen im Stadtgebiet. Die Fertigstellung des Abschnittes wurde zum Monatsende in Aussicht gestellt.

Der Neubau der Brücke F in Mahlitzsch, konkret am Weg zwischen Margarethenmühle und Mahlitzsch, wurde in der zurückliegenden Woche beendet. Die durch die Hochwasserflut 2013 geschädigte Brücke wurde als Ersatzneubau mit Stahlbetonrahmenteilen hergestellt. Die Mitarbeiter der Wilhelm & Co. Straßen- und Wegebau GmbH Mutzschen stellten das 185.000 € teure Bauprojekt am 03. Mai 2019 fertig. Der Durchlass ist zukünftig für ein HQ 100 ausgelegt, wobei die Baukosten zu 100 % aus dem Sächsischen Programm zur Hochwasserschadensbeseitigung gefördert wurden. Der Weg zwischen Margarethenmühle und Mahlitzsch ist für die Nutzung als Wander- und Radweg, bzw. als Waldweg sowie für die Waldbewirtschaftung ausgelegt und wird für die Befahrung mittels PKW gesperrt.

 

          

Leider verfällt die mit reichlich Ornament- und Stuckarbeiten versehene Villa am Bahnhof, im Volksmund „Villa Fuchs“ genannt, zusehends und die Natur hat sich das Grundstück längst zurückgeholt. Die einstige Villa des Schuhfabrikanten Karl Fuchs, erbaut 1920, wurde zu DDR-Zeiten als Kinderkrippe genutzt und steht bereits seit 1997 leer. Im Jahr 2000 verkaufte die Stadt das Grundstück über ein Auktionshaus an den meist bietenden Interessenten mit Sitz in den alten Bundesländern. Seit dieser Zeit hatte der Eigentümer anfangs lediglich ein paar Gehölzschnittarbeiten durchgeführt, konnte sich jedoch nicht für eine Sanierung des Gebäudes entscheiden. In den zurückliegenden Jahren verlor sich die Spur des Eigentümers und der Kontakt konnte erst im zurückliegenden Jahr nach umfangreicher Recherche wieder hergestellt werden. Er lebt mittlerweile in Australien und hat das Grundstück mehr oder weniger aus den Augen verloren. Inzwischen ist der Eigentümer auch zu einem möglichen Verkauf der Villa mit Grundstück zu bewegen, jedoch kommt es aus seiner Sicht auf das richtige Angebot an. Interessenten, welche das denkmalgeschützte Gebäude erwerben und sanieren möchten, können sich wegen des Angebotsprozederes mit der Stadtverwaltung/Bürgermeister (Mail: email hidden; JavaScript is required, Tel.: 034322/46665) in Verbindung setzen.

Das ehemalige Hotel „Herkules“ hat seit 2016 einen neuen Eigentümer. Nach einem internen Abwägungsprozess zu verschiedenen Entwicklungsmöglichkeiten des ehemaligen Veranstaltungstempels der Stadt sollen in dem Gebäude zukünftig altersgerechte Wohnungen entstehen. Da das Gebäude unter Denkmalschutz steht, bot sich zunächst eine Sicherung des Objektes an. Mit Sicherungsmitteln des Freistaates Sachsen in Höhe von 715 T€ soll das Gebäude in diesem und im kommenden Jahr zunächst entkernt, trockengelegt und mit einer neuen Dacheindeckung vor dem weiteren Verfall gerettet werden. Gleichzeitig sind Abbruchmaßnahmen, vor allem im Hinterbereich, geplant, welche hauptsächlich den ehemaligen Bühnenanbau des Saales betreffen. Nach Abschluss dieser Arbeiten soll dann im weiteren Verlauf der Innenausbau zu altersgerechtem Wohnraum erfolgen.

Der Landkreis Mittelsachsen wird voraussichtlich in der Zeit vom 25.02. – 30.10.2019 den Ersatzneubau der Gewölbebrücke über den Bach Schnauder bei Littdorf, Abzweig Grunau durchführen.

Durch das Hochwasser 2013 waren die Widerlager unterspült, die Sohle im gesamten Brückenbereich herausgerissen und mehrfach Fehlstellen an der Bogenunterseite entstanden. Nach dem durchgeführten Planfeststellungsverfahren beginnt der Landkreis Mittelsachsen nunmehr mit dem Ersatzneubau. Mit Beginn der Baumaßnahme ist der Ortsteil Grunau nur noch über Naundorf und Etzdorf zu erreichen. Die offiziell ausgeschilderte Umleitungsstrecke wird hiermit veröffentlicht.

Die Umleitungsübersicht finden Sie hier:

Burggraben kurzfristig gesperrt

Die Straße am Burggraben, im Bereich der hinteren Scheunen, musste am Mittwoch, d. 09. Januar 2019, durch den Bauhof kurzfristig gesperrt werden

Wahrscheinlich aufgrund der feuchten Witterung in den zurückliegenden Tagen hatte sich auf einem Privatgrundstück eine Bruchsteinmauer gelöst und die Straße versperrt. Der Grundstückseigentümer hatte noch am gleichen Tag damit begonnen, die Straße zu beräumen, so dass der Bauhof diese bereits am Donnerstag wieder freigeben konnte.

Bestattungshaus mit neuem Domizil

Am Mittwoch, d. 02.01.2019 eröffnete das Bestattungshaus Kunze ein neues Domizil in der Damaschkestraße 12.

Bestattungshaus mit neuem Domizil

Bisher wurden die Dienstleistungen des Bestattungshauses in der Nossener Straße 12 angeboten, jedoch war nach Aussage der Inhaberin Frau Kunze-Walther das Eckhaus an der Damachkestraße /Am Gottesacker schon immer das Wunschobjekt des Unternehmens.

Durch glückliche Fügungen konnte das Gebäude 2017 erworben und die Generalsanierung im Jahr 2018 begonnen werden. In dem modernen Geschäftshaus finden die Kunden und Besucher nicht nur täglich einen Ansprechpartner, sondern können im Ausstellungsraum die aktuellen Modelle für Bestattungen in Augenschein und im Abschiedsraum von ihren lieben Verstorbenen Abschied nehmen.

Bürgermeister Lindner überbrachte die Glückwünsche der Stadt zur Eröffnung des neuen Bestattungshauses und dankte vor allem für die gelungene Sanierung des Gebäudes an der Damaschkestraße.

Laut Bürgermeister Lindner ist mit der Investition in das unsanierte Grundstück ein Hingucker gelungen, welcher nun den Bereich am Gottesacker/Damaschkestraße wesentlich aufwertet und somit insgesamt ein weiterer positiver Akzent bei der Stadtgestaltung gesetzt wurde.

Dafür unser herzlicher Dank!

Harald Lippert verabschiedet

Bauhofmitarbeiter Harald Lippert wurde am 19. Dezember 2018 in den Ruhestand verabschiedet.

Der ehemalige Gemeindemitarbeiter von Niederstriegis wechselte mit der Eingemeindung im Jahre 2013 in den Baubetriebshof der Stadt Roßwein. Seine Tätigkeit in Niederstriegis begann er am 01. Dezember 1990. Der gelernte Zimmermann war zuvor in der Papierfabrik Böhrigen und der Firma Baureparaturen in Hartha als Tischler tätig. Harald Lippert, welcher stets alle Aufgaben und Arbeiten mit Freude ausführte, zeichnete für den gesamten Ortsteil Niederstriegis verantwortlich, jedoch waren ihm die anstehenden Arbeiten im Kindergarten „Striegiszwerge“ besonders ans Herz gewachsen.

Die nun freie Zeit möchte er seiner Jagdleidenschaft widmen und den privaten Hühnerhof, bestehend aus Fasanen, Enten und Hühnern weiter ausbauen und pflegen. In die Fußstapfen von Harald Lippert wird nun Jens Pigorsch treten, welcher von Herrn Lippert eingearbeitet wurde und zukünftig für den Ortsteil Niederstriegis verantwortlich ist.

Für die jahrelange Tätigkeit im Baubetriebshof der Stadt sowie im Ortsteil Niederstriegis überbrachte Bürgermeister Lindner den Dank der Stadt sowie die besten Glückwünsche für den neuen Lebensabschnitt.