Eiserner Hochzeit

„Vor 65 Jahren war genauso schönes Wetter wie heute.“ So begrüßte Herr Hass (88) Frau Roßberger von der Stadtverwaltung Roßwein, die im Namen des Bürgermeisters dem Jubelpaar die Glückwünsche überbrachte.

Frau Hass (87) ist geborene Roßweinerin und lernte im Jahre 1951 ihren Willy beim Tanzen kennen. 1952 heirateten die beiden und aus der Ehe entstanden drei Kinder.

1952 zogen sie nach der Heirat zu den Eltern von Frau Hass und bewohnten auf der Schrebergartenstraße 45 zwei Zimmer. Als die Familie größer wurde, wohnten sie kurzzeitig in anderen Wohnungen der Stadt und zogen aber dann in das elterliche Haus zurück und wohnen dort seit vielen Jahren.

Frau Hass hat in der Spielwarenfabrik auf der Stadtbadstraße gearbeitet, Herr Hass kommt aus Rostock, war erst bei der Polizei tätig und später als Schulleiter.

Die Stadtverwaltung Roßwein wünscht den Jubilaren noch viele gemeinsame glückliche Jahre bei bester Gesundheit.

Mahnwache

Am 9. November 2017 gedachten die Roßweinerinnen und Roßweiner den jüdischen Opfern des Nationalsozialismus in Form einer Mahnwache an den Stolpersteinen.

In der Nacht des 9. November 1938 brannten in Deutschland unzählige Synagogen, jüdische Geschäfte wurden zerstört, zahlreiche jüdische Männer verhaftet, gefoltert und ermordet. Mit den Ereignissen rund um die Pogromnacht verschärften die Nationalsozialist_innen wiederholt ihre antisemitische Politik gegenüber der jüdischen Bevölkerung. Diese Politik gipfelte in einer millionenfachen Verfolgung und Entrechtung sowie der systematischen Ermordung der europäischen Jüdinnen und Juden.

Anlässlich dieses historischen Datums wurden die Orte besucht, an denen einst Jüdinnen und Juden in Roßwein lebten. Vor der Zeit des Nationalsozialismus waren sie gut in die Stadt integriert, prägten und gestalteten diese und waren Teil der Gesellschaft. Sie waren Freunde, Bekannte, Arbeitskolleg_innen, Nachbar_innen, Mitschüler_innen und gleichberechtigte Bürger_innen. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialist_innen 1933 kam es jedoch auch in Roßwein zu Verfolgung, Ausgrenzung, Demütigung und Entrechtung der ansässigen Jüdinnen und Juden. Viele von ihnen wurden deportiert und in einem Konzentrations- oder Vernichtungslager ermordet. Nur wenigen gelang die Flucht. Seit 2015 erinnern in Roßwein Stolpersteine an die jüdische Bevölkerung. Im Rahmen der Mahnwache am 9. November wurden die Stolpersteine gereinigt, Kerzen entzündet und Blumen niedergelegt. Auch wurden an den historischen Orten die Biografien vorgetragen und über die Schicksale der Menschen berichtet. Der Roßweiner Posaunenchor begleitet die Gedenkveranstaltung musikalisch.

Mit einer Andacht in der Roßweiner Winterkirche wurde die Mahnwache an den Stolpersteinen abgerundet. In seiner Predigt schlug Pfarrer Jaddatz auch nochmal einen Bogen in unsere heutige Gesellschaft. Noch immer sind antisemitische Einstellung oder die Relativierung bis hin zur Leugnung des Holocaust verbreitet. Er verdeutlichte, wie wichtig es ist, die Gesellschaft mit offenen Augen zu betrachten und Zivilcourage zu zeigen, um Diskriminierungen und menschenfeindlichen Einstellungen entgegenzutreten.

Wir danken allen Partner_innen, die die Mahnwachen unterstützt und gestaltete haben sowie allen Teilnehmenden. Gemeinsam haben wir ein würdevolles Gedenken ermöglicht.

EKM

Tipps zur Abfallentsorgung, wenn Schneeberge und Frost die Abfallentsorger in Atem halten

Das Bild des letzten Winters ist noch präsent: Schneberge und spiegelglatte Fahrbahnen behindern die Durchfahrt der Entsorgungsfahrzeuge. Dass trotz winterlicher Bedingungen die Entsorgung reibungsarm klappt, geben die Abfallberater Hinweise.

Behälter und Abfälle vor Frost schützen
Angefrorene Reste im Behälter werden vermieden, wenn feuchte Abfälle in Zeitungspapier eingewickelt werden. Den Behälter mit Papier auszukleiden, hilft ebenso. Besteht die Möglichkeit, können Behälter vor dem Leerungstag in einer temperierten Garage oder Hausflur aufgetaut werden.

Behinderungen durch Schnee und Glätte
Trotz Anstrengungen von Winterdienst und Müllwerkern können Entsorgungstouren ausfallen. Gelingt nicht, diese innerhalb von vier Werktagen nachzugeholen, kommt das Sammelfahrzeug zum nächsten regulären Entsorgungstermin. Behälter aus schneeverstopften Nebenstraßen können zur Leerung an Hauptstraßen, die der Winterdienst bevorzugt räumt, bereitgestellt werden. Um Verwechslungen auszuschließen, sind die Behälter zu kennzeichnen. Die letzte Mindestentleerung soll nicht bis Ende Dezember hinauszögert werden. Sie kann aufgrund von Eisglätte oder Schnee ausfallen.

Entsorgungsengpässe mit Säcken überbrücken
Zugelassene blaue 80-Liter-Restabfallsäcke werden an gut geräumten Ausweichstellplätzen entsorgt. Sind alle Straßen wieder befahrbar, werden neben den Mülltonnen stehende Säcke mitgenommen. Säcke mit Aufdruck „Landkreis Mittelsachsen“ verkaufen Gemeindeverwaltungen und Wertstoffhöfe. Andere werden nicht mitgenommen. Altpapier kann gebündelt, in Papiersäcken oder gebrauchten Kartons am Abfuhrtag neben die volle Blaue Tonne gestellt werden. Leichtverpackungen können in durchsichtigen Säcken neben die Gelbe Tonne gestellt werden.

Behälterstandplatz bitte freischippen
Ein Müllwerker bewegt täglich bis 800 Behälter. Ein vom Schnee befreiter Standplatz erleichtert die Arbeit erheblich.

EKM und Entsorger bedanken sich für das Verständnis und die Unterstützung!

Aktuelle Informationen über ausgefallene Touren, Termine der Nachräumung und Ausweichstellplätze sind auf der Internetseite www.ekm-mittelsachsen.de auf der Startseite unter der Rubrik „Aktuelles“ veröffentlicht.

Unregelmäßigkeiten vor Ort klären die Abfallberater Solveig Schmidt Tel. 03731 2625-41, Karla Zapel 2625-42 oder Thomas Granz 2625-40. Gemeinsam mit den Entsorgern werden Lösungen gefunden.

Otzdorf
Zum Volkstrauertag versammelten sich, wie all die Jahre, die Einwohner von Niederstriegis und ehrten die Verstorbenen. Pfarrer Reinald Richber sprach das Gebet für die Opfer und Hinterbliebenen und Heiner Richter hielt traditionsgemäß die kleine Ansprache.

Sehr geehrte Einwohnerinnen und Einwohner, sehr geehrte Gäste,

heute treffen wir uns wieder an diesem Denkmal und ich danke euch, dass Ihr euch hier eingefunden habt. Der Grund unserer kleinen Zusammenkunft ist wieder der Volkstrauertag!

Ich weiß nicht, wie es euch ergeht – mir kommen manchmal Zweifel, ob sich dieses kleine Treffen überhaupt noch lohnt. Doch spätestens wenn ich die Nachrichten höre oder die Zeitung aufschlage, werden diese Zweifel schnell hinweggefegt. Und wenn ich dann bei Wanderungen an einem Denkmal, welches den Kriegsopfern gewidmet ist, vorbeikomme oder eben hier an unserem Denkmal stehe, dann wird mir klar, dass es unbedingt notwendig ist die Geschichte, aber auch die gegenwärtigen gewalttätigen Auseinandersetzungen nicht zu vergessen. Im Gegenteil: Wir müssen aufmerksam sein und alles dafür tun, um nicht in einen neuen Verderb bringenden Strudel zu geraten. Es ist grausam zu beobachten, wie Habgier, Geltungsbedürfnis und Herrschsucht Menschen befallen und sie zu Untieren machen. Jeden Tag sind neue Hiobsbotschaften den Medien zu entnehmen. Irgendwo auf der Welt findet sich leider immer eine Gegend, wo Anschläge stattfinden, unschuldige Menschen ermordet werden oder Länder sich wieder militärisch bekriegen. Die Menschheit findet seit Jahrhunderten keine Ruhe – auch, man sollte es nicht glauben, im 21. Jahrhundert nicht, wo doch nur noch vernunftbegabte Lebewesen vorzufinden wären, wie es einst in Zukunftsromanen, heute nennt man diese Science Fiction-Romane, zu lesen war. Da haben wohl die Schriftsteller zu sehr an die friedliche Entwicklung der Menschheit geglaubt. Wir in Deutschland, nein nicht nur in Deutschland sondern in ganz Europa, haben in den vergangenen Jahrzehnten eine friedliche Zeit trotz aller Probleme erleben dürfen. Und ich bin mir sicher, dass sich die Soldaten auf den Friedhöfen gefreut hätten, wenn sie „nur“ diese Probleme gehabt hätten. Wir leben in Frieden. Wir verdrängen die schlechten Seiten der Geschichte. Und leider gibt es immer weniger Mitmenschen, die im Krieg waren und die uns davon noch erzählen, ja, die uns mahnen könnten – die Zeit löscht vieles aus.

Heute, am Volkstrauertag, sollte eigentlich jeder merken und sich Gedanken darüber machen, warum in Deutschland die Fahnen auf Halbmast stehen. Mit dem Gedenken an alle Opfer der Vergangenheit und Gegenwart nimmt der Volkstrauertag uns damit in die Pflicht, den Menschen und die Menschlichkeit in den Mittelpunkt unseres täglichen Handelns zu stellen. Alles, was dem Frieden und dem Zusammenwachsen der Menschen und Länder dient, ist willkommen und hochachtenswert. Und so ist es auch zu begrüßen, dass alles getan wird, vergangene Feindseligkeiten zu begraben und das vergangene, gegenseitige Morden und Gemetzel zu verzeihen.

In diesem Sinne trafen sich am 10. November Frank-Walter Steinmeier und Emmanuel Macron auf dem Hartmannsweilerkopf im Elsass. Die beiden Staatschefs weihten dort bei eisigem Winterwetter das erste deutsch-französische Museum zum Gedenken an die Toten des Ersten Weltkriegs ein. Es soll die Versöhnung der beiden EU-Kernländer symbolisieren. Der über ein Jahr lang umkämpfte Hartmannsweilerkopf in den Vogesen ist wegen der 30 000 Toten als «Menschenfresser» bekannt geworden. «Das massenhafte Sterben an diesem Ort steht für den Irrsinn des Krieges», sagte Steinmeier. Diese Aufarbeitung ist notwendig, um wieder Normalität zwischen den Menschen der unterschiedlichsten Nationen herzustellen. Und Macron erklärte: „Die deutsch-französische Eintracht ist das eindrücklichste Beispiel, was unser Wille zum Frieden verwirklichen kann.“

Liebe Otzdorfer, liebe Gäste, ich bedanke mich bei euch für eure Aufmerksamkeit.

Ich möchte aber die Gelegenheit nutzen und gerne noch einen kleinen Nachtrag machen:

Es ist nicht Sinn und Zweck, am Volkstrauertag einen Nachruf für einen verstorbenen  Mitbürger zu halten. In diesem Fall möchte ich es aber dennoch tun. Es geht um Herrn Erich Rusche, welcher am 07. November aus unserer Mitte gerissen wurde. Mir liegen diese Worte deshalb am Herzen, weil sich unser Erich nicht nur für die Mitmenschen und Dorfbewohner einsetzte, sondern weil er sich jahrzehntelang auch um dieses Denkmal, das Otzdorfer Denkmal, gekümmert hat. Ich habe ihn in der Vergangenheit manchmal gesehen, wie er das Denkmal pflegte und ich habe mich gefragt, warum tut er das? Ist es Pflichtbewusstsein, will er einen Ort im Dorf, um den sich sonst keiner kümmert, vor der Verwilderung schützen oder sind es persönliche Gründe, die ihn in Beziehung zu diesem Denkmal bringen?  Vor Jahren, als wir einmal darüber sprachen, wurde mir manches klar und ich konnte ihn verstehen als ich erfuhr, dass er im Krieg seine drei Brüder verloren hat. Emsig bemühte er sich um dieses Stück Geschichtserinnerung und sammelte sogar Spenden, damit die Namenstafel für die gefallenen Soldaten des 2. Weltkrieges, welche es vorher nicht gab, 2005 aufgestellt werden konnte. Aus diesem Grund halte ich ganz einfach eine Erwähnung dieser Tatsache und damit ein Gedenken an unseren Erich Rusche im Rahmen des Volkstrauertages für sinnvoll und notwendig.

Und ich kann nur sagen: „Erich, hab Dank dafür!“

(Text und Foto: Heiner Richter)

August Bebel Straße bau

Der Straßenbau auf der August-Bebel-Straße biegt planmäßig auf die Zielgerade ein.

Die Mitarbeiter der Walter Straßenbau KG brachten am Dienstag die zukünftige Tragschicht der Straße auf, werden am Donnerstag die Deckschicht einbauen und damit die Straßenbaumaßnahme beenden. Der Abwasserzweckverband hat in den zurückliegenden Monaten die Schmutzwasserleitung verlegt, in dessen Zuge die Trinkwasseranschlüsse bzw. –leitungen durch die OEWA erneuert wurden.  Im Auftrag der Stadt Roßwein wurde die Fahrbahndecke erneuert und ein durchgängiger Fußweg mit Pendelrinne, welche auch das Überfahren ermöglicht, angelegt. Die Komplettübergabe der Straße ist für den 30. November 2017 vorgesehen.

Weihnachtsbaum Markt 2017

Ein sicheres Zeichen, dass nunmehr die Weihnachtszeit unmittelbar vor der Tür steht und die Vorbereitungen für den Roßweiner Weihnachtsmarkt laufen, ist die alljährliche Anlieferung eines Weihnachtsbaumes für den Marktplatz.

Weihnachtsbaum

So wurde am Dienstag, d. 21. November 2017, die ca. 15 m hohe Blaufichte aufgestellt, welche in diesem Jahr vom Spielplatz in der Karl-Marx-Straße kommt. Der Rückschnitt war notwendig geworden, weil der Baum mit der Sitkafichtenlaus befallen ist und im kommenden Jahr aus Sicherheitsgründen hätte gefällt werden müssen. So erfreut die blaue Fichte als diesjähriger Weihnachtsbaum die Besucher des Weihnachtsmarktes und wird für die richtige Weihnachtsstimmung in der Stadt sorgen.

Gleisberg Spielplatz
Am 16. November 2017 wurde die neue Freizeitfläche in Gleisberg feierlich eingeweiht.

Spielplatz

Dabei gehen die ersten Planungen und Ideen hierzu in das Jahr 2007 zurück und wurden seitdem durch den Ortschaftsrat weiter verfolgt. Zuerst mussten die Einwohner und Vereine von Gleisberg für das Projekt begeistert werden. Dann wurden mittels Planungsbüro verschiedenste Entwürfe diskutiert und nach dem richtigen Förderprogramm für das Projekt gesucht. Das frühere LEADER-Förderprogramm war zur ersten Angebotseinreichung überzeichnet und so warteten die Gleisberger auf das neue Programm für den ländlichen Raum. Da jedoch die Ausschreibung Ende letzten Jahres teurer wurde als geplant, schwenkte man kurzfristig auf das Förderprogramm „Vitale Dorfkerne“ um, welches zu diesem Zeitpunkt gerade zur Verfügung stand und hatte Glück mit der Beantragung. In den zurückliegenden Wochen haben nun die Mitarbeiter der Straßenbau Kunze GmbH aus Grimma das ehemals brachliegende Weideland in eine Spiel- und Freizeitstätte umgestaltet. Neben dem interessanten und abwechslungsreichen Spielplatz wurde auch eine Freizeitfläche geschaffen, auf der zukünftig das Festzelt aufgebaut oder Ballspiele durchgeführt werden können. Anlässlich der kleinen Eröffnungsfeier organisierte der Kindergarten – die „Kinderburg zu Gleisberg“ – ein kleines Kulturprogramm. Die Kinder und Eltern freuen sich gemeinsam über die neuen Spielmöglichkeiten in ihrem Ort.

Helga Frankenstein

Noch bevor der gemeinsame Lampionumzug durch Gleisberg von den Roßweiner Spielleuten angeführt wurde, pflanzte die Ehrenbürgerin der Stadt Roßwein, Frau Helga Frankenstein, eine Lutherlinde zu Ehren des 500-jährigen Reformationsfestes. Mit der Übernahme der kompletten Baumpflanzungskosten möchte sie ihrem Ort einen kleinen Dank zurückgeben.

Die durch das Bauunternehmen beim Abrütteln der Parkplätze beschädigten Rasengittersteine werden nach Ausführungen der Firma Anfang kommenden Jahres ausgetauscht und Restarbeiten noch in den kommenden Tagen durchgeführt.

Roster

Dr. Jadatz

Auch in Roßwein wurde am 19. November 2017 das Gedenken zum Volkstrauertag gehalten.

Grab

Im Anschluss an den Gottesdienst in der Evangelischen Kirche „Zu unser lieben Frauen“ Roßwein wurde den verstorbenen Menschen in diesem Jahr gedacht und anschließend mit allen Interessierten das Denkmal der gefallenen Menschen des
2. Weltkrieges besucht.

Lutherlinde

Zuvor weihte Pfarrer Dr. Heiko Jadatz gemeinsam mit Bürgermeister Lindner die neu gepflanzte Lutherlinde auf dem Friedhof ein und enthüllte eine Gedenktafel, welche an das 500-jährige Reformationsjubiläum erinnern soll. Anschließend hielt Pfarrer Dr. Heiko Jadatz das Trauergebet und eine Ansprache am Kriegerdenkmal ab und gedachte gemeinsam mit allen Teilnehmern den durch Krieg und Terrorismus verstorbenen Menschen.

Diakonie
Am Samstag, dem 18. November 2017, öffneten die Roßweiner Werkstätten der Diakonie Döbeln auf der Äußeren Wehrstraße ihre Türen und zeigten allen interessierten Besuchern das vielfältige Angebot bzw. die Werkstätten, in denen Menschen aufgrund verschiedenster Behinderungen eine Anstellung gefunden haben.

 

Diakonie 1

Diakonie 2

Neben der Beobachtung der Montage von Thermostatköpfen und Hinterwandwasserzählern konnten die Anwesenden auch die Restaurationsabteilung besuchen. Dort zeigte die Gruppenleiterin Maria Sturm, welche Detailarbeiten ihre Schützlinge bei der Restauration von historischen Türen, Fenstern und Schränken durchführen. Kleinere Flechtarbeiten sowie die Reparatur einzelner Stühle konnten ebenso bestaunt werden wie die Arbeiten des Garten- und Landschaftsbaues, welcher seine komplette Technik ausstellte und für jegliche Anfragen und Kundengespräche zur Verfügung stand. Wer das richtige Weihnachtsgeschenk suchte, wurde in den Kellerräumen fündig, wo ein Teilsortiment der Holzverarbeitung ausgestellt war, welches von verschiedensten Vögel- und Futterhäusern bis hin zu Fensterbänken für Schwibbögen  bzw. Weihnachtssternen und Weihnachtsdekoration reicht. Gruppenleiter David Grönert, welcher die Montagegruppe für Armaturen- und Messgeräte leitet, freute sich über den Zuspruch und die vielen Besucher und brachte das Angebot der Roßweiner Werkstätten auf den Punkt: „Einige Menschen denken, wir basteln den lieben langen Tag nur Drachen und werfen sie im Anschluss auf den Müll. Gerade für diejenigen ist es wichtig, zu wissen, dass wir ein richtiger Zulieferbetrieb für hochwertige Produkte sind und mit zu den größten Arbeitgebern in Roßwein zählen.“

Feuerwehr

Gerüstbau trifft Feuerwehr – Übungseinsatz der Feuerwehr Roßwein, Blaulicht und große Hektik im Gerüstpark der Gemeinhardt Gerüstbau Service GmbH.

Aufbau 1

Aufbau

Aufbau 2

Was war passiert, dass die Feuerwehr Roßwein Montagabend gleich mit drei Einsatzfahrzeugen zum Gewerbegebiet „Goldene Höhe“ eilte? Und wie gehen sie dabei vor, um verletzte Personen aus schwindelerregender Höhe von Fluchttreppentürmen, Raumgerüsten oder Bautreppentürmen zu retten? Eine Feuerwehrübung unter Realbedingungen, seine Mannschaft realistisch auf das Szenario der Höhenrettung vorzubereiten – das war das erklärte Ziel von Wehrleiter René Bernhard. Mit 12 Mann der Freiwilligen Feuerwehr rückte er am Montag gegen 19 Uhr aus, um die Möglichkeiten der Gemeinhardt Gerüstbau Service GmbH für eine Rettungsübung zu nutzen. Für eine Höhenrettung ist der Gerüstpark wie ein einziger Abenteuerspielplatz. Hier stellt Gemeinhardt Mustergerüste wie Fluchttreppentürme, Raumgerüste und Bautreppentürme aus, die normalerweise extreme Höhen auf Baustellen erreichen.
An diesem Montagabend trainierten die Rettungsspezialisten an ihnen, wie Drehleitern in Stellung gebracht, Personen aus luftigen Höhen gerettet und schwere Rettungsausrüstungen an den Einsatzort gehievt werden. Verletzt war freilich niemand. Dafür übernahmen beschwerte Feuerwehrschläuche die Rolle möglicher Opfer, die per Rollgliss-Abseilgerät, Flaschenzug und Rettungstrage zu wartenden Sanitätern abgeseilt wurden. Eine Aufgabe, welche die tapferen Männer der Freiwilligen Feuerwehr mit Bravour erledigten – lohnenswerte Kooperation -. Solche Kooperationen wie beim Höhenrettung-Training zeigen, wie wertvoll eine Zusammenarbeit mit Vereinen, Schulen und öffentlichen Institutionen ist. Die Feuerwehr trainiert unter realistischen Bedingungen, wodurch wir im Ernstfall auf deren schnelle und professionelle Hilfe vertrauen dürfen. Schnell entwickeln sich aus solchen Projekten weitergehende Freundschaften.
So waren wir dankbar darüber, dass die Roßweiner Feuerwehr unseren Gerüstbau zum Gewerbefest 2016 tatkräftig unterstützt hat. Unsere Jüngsten luden sie zur Rundfahrt im Feuerwehrauto ein und verhalfen den Größeren zu einem beeindruckenden Panoramablick an der Spitze ihrer 30 Meter hohen Drehleiter. Ein Erlebnis für alle Beteiligten. Dass die Gemeinhardt Gerüstbau Service GmbH der Feuerwehr ihr Fachwissen zur jährlichen Prüfung von Anschlagmitteln zur Verfügung stellte und 2017 den Verein der Feuerwehrhistorik Roßwein e.V. bei ihrem Bergrennen mit geeigneten Start-Türmen aushalf, war eine Selbstverständlichkeit.

Ein besonderer Dank geht an die Kameraden und den Wehrleiter René Bernhard, der die gute und unkomplizierte Zusammenarbeit bei der Höhenrettung am Gerüst erst möglich gemacht hat.

Dirk Eckart
Geschäftsführer der Gemeinhardt Gerüstbau Service GmbH

Krebskranke Kinder

Um die Begleitung lebensverkürzend erkrankter Kinder, Jugendlicher und deren Familien in Mittelsachsen weiter zu verbessern, bildet unser ambulanter Kinderhospizdienst „Schmetterling“ in Trägerschaft des Elternvereins krebskranker Kinder e.V. Chemnitz ehrenamtliche Familienbegleiter aus.

Diese werden befähigt, die Betroffenen, deren Geschwister und Eltern zu unterstützen und zu entlasten. Ziel ist es die zu betreuenden Familien zu stärken, damit sie ihre spezielle Lebenssituation bewältigen kann. Ein neuer Kurs beginnt ab April 2018 in Mittweida.

Informationen zum Inhalt und organisatorischen Ablauf gibt es für alle Interessierten hier:

Ambulanter Kinderhospizdienst „Schmetterling“
Rudolf-Krahl-Straße 61a, 09116 Chemnitz
Ansprechpartnerin: Frau Bayer
Tel.: 0371/ 420988 oder email hidden; JavaScript is required