Interessengemeinschaft „Stadtverschönerer“ Historische Ereignisse

 

 

Viele Einwohner folgten dem Aufruf der Stadt und des Zukunftsworkshops zum Blumenzwiebelstecken, um so die Stadt und die Ortsteile im nächsten Frühjahr mit farbenfrohen Frühblühern zu verschönern. Insgesamt wurden 12.000 Blumenzwiebeln gesteckt, welche sich in 4.500 Tulpenzwiebeln, 2.500 Narzissen und 5.000 Krokuszwiebeln aufteilten. In Gleisberg war für diese Zwiebelsteckaktion ein Grünstreifen entlang des neuen Spielplatzes am Stadion auserwählt worden. Tatkräftige Unterstützung erhielt das Pflanzteam um den Ortsvorsteher Bernd Handschack von Sylke Noack, Uwe Tändler, Martina Gallwitz sowie Uwe, Gritt und Franz Hauswald.

In Roßwein folgten dem Aufruf des Zukunftsworkshops viele Mitglieder der Verschönerungsinitiative und begeisterten gleich ihre Kinder für die Pflanzaktion. So konnten entlang der Lommatzscher Straße Narzissen, Tulpenzwiebeln auf dem Nordplatz und Südplatz sowie Krokuszwiebeln auf dem Gelände der ehemaligen Roßweiner Stadtmühle an der Mühlstraße in den Boden gebracht werden. So hatte sich zum Beispiel fast die komplette Familie der Stadträtin Jördis Marschner zur Pflanzaktion eingefunden und hatte, wie alle anderen Teilnehmer, viel Spaß bei der Frühblüher-Aktion. Selbst einigen Roßweinern blieb das emsige Gewusel auf der Lommatzscher Straße und dem Nordplatz nicht verborgen und brachten ihre Freude und Dank über den Einsatz der Freiwilligen zum Ausdruck, jetzt die Zwiebeln für ein tolles Blütenmehr im Frühjahr zu stecken. Auf das Ergebnis im kommenden Frühjahr sind die an der Aktion Beteiligten gespannt und hoffen darauf, dass alle Zwiebeln dann auch eine entsprechende Blüte tragen.

 

Am Samstag, dem 17. Oktober 2020, trafen sich die Mitstreiter der Stadtverschönerer zu ihrem 2. Arbeitseinsatz. Insgesamt folgten dem Aufruf der Initiative 9 Erwachsene und 8 Kinder, welche in 2 Teams eingeteilt wurden.

 

 

Als Hauptaufgabe des 1. Teams wurde die Müllberäumung entlang der Mulde im Stadtgebiet angegangen. So startete die bunte Truppe aus Erwachsenen und Kindern „Am Stollen“ und sammelte „Unter den Linden“ bis zur Brücke an der „Grünen Aue“ beidseitig an den Muldenufern und auf dem Muldenweg den Zivilisationsmüll ein. Die an der Aktion teilgenommenen Kinder hatten viel Spaß an ihrer Unterstützung und sammelten eifrig jeden Kronkorken und noch so kleinen Schnipsel mit Greifzangen ein. Selbst vom zeitweise schlechten Wetter ließen sich die Kinder dabei nicht stören. Am Labyrinth, welches von der Stadt an der ehemaligen Stadtmühle an der „Mühlenbrücke“ angelegt wurde, mussten die Teilnehmer mit Entsetzen feststellen, dass geistlose Mitmenschen die Chronik der ehemaligen Stadtmühle komplett aus der Stele gerissen und somit zerstört haben. Das 2. Team widmete sich der Instandhaltung des historischen „Pilzes“ auf dem Hartenberg. Holz und Bänke wurden gesäubert und ausgebessert, Strauchwerk entfernt und die Umrandungsmauer instandgesetzt. Gegen Mittag war der Arbeitseinsatz dann für die Stadtverschönerer beendet.
Fazit: 6 gefüllte Müllsäcke, 2 abgerissene Tafeln der History-Stele und ein instand gesetzter Ausflugsort der Roßweiner (Pilz), welcher nun wieder für die „Verliebten“ ein Dach bietet.

Der nächste Einsatz der Stadtverschönerer ist am 7. November 2020 geplant. Hierbei soll diesmal die Frühblüher-Aktion der Stadt unterstützt werden, bei der Blumenzwiebeln in die Böden der städtischen Parkanlagen gebracht werden und diese mit einem tollen Blütenmeer die Roßweiner im kommenden Frühjahr erfreuen sollen.

 

   

Während sich verschiedene Interessierte noch im Juni zu einer ersten Kennenlern- und Gründungsveranstaltung im Rathaussaal trafen, folgten nun am Samstag, d. 19. September 2020, die ersten Taten. Ein Team aus 10 Roßweinerinnen und Roßweinern traf sich am Hartenberg, um den alten Wanderweg zwischen der Gersdorfer Straße und dem Hartenberg wieder freizulegen, Wassereinläufe zu reinigen und den Schutzgeländern einen neuen Farbanstrich zu geben. Wie Organisator Enrico Korth mitteilte, war der vorhandene Weg bereits seit drei Jahren nicht mehr begehbar und wurde von querliegenden Bäumen, Ästen und Bewuchs befreit, sodass nun die unterhinderte Begehung zur Hartenbergbaude wieder möglich sei. Neben den Grünschnittarbeiten bzw. Beräumungen, welche die Erwachsenen durchführten, sammelten die mitangereisten Kinder emsig Müll, welcher entlang des Weges und im Waldstück zu finden war. So sammelten die jungen Helfer auf einer Wegstrecke von
300 m „fünf 120 l-Säcke Müll“ und fanden von alten Schuhen über Kochtöpfe bis hin zu Brillen alles, was der Zivilisation einmal überdrüssig wurde.

Die nächste Aktion zur Stadtverschönerung soll am 17. Oktober 2020 starten, um zum einen den Bereich um den Pilz auf dem Hartenberg zu säubern und mit farblichen Ausbesserungsarbeiten für die Wintersaison vorzubereiten sowie eine Müllsammelaktion entlang des Muldenlaufs durchzuführen. Für die Müllsammelaktion entlang der Mulde würden sich die „Verschönerer“ über weitere Unterstützung, evtl. durch die jüngere Generation – wie Schülerinnen und Schüler – sehr freuen. Der Arbeitseinsatz am 17. Oktober 2020 findet in der Zeit von 09.00 bis 12.00 Uhr am Pilz auf dem Hartenberg sowie gleichzeitig mit Treffpunkt „Blaue Brücke“ am Jugendclub statt.

Weitere Unterstützer sind somit herzlich eingeladen.