Liebe Bürgerinnen und Bürger,

das Landratsamt Mittelsachsen meldete am Dienstag, dem 5. Januar 2021, insgesamt 11.035 Erkrankungsfälle mit Covid 19 seit März 2020. Zum Vortag sind somit 115 Infizierte hinzugekommen. Von den 11.035 Covid 19-Fällen sind 4.176 im Altkreis Mittweida, 4.999 im Altkreis Freiberg und 1.869 Fälle im Altkreis Döbeln zu verzeichnen. In der Region Roßwein liegt die Zahl der mit Covid 19 infizierten Menschen bei 161. In mittelsächsischen Kliniken werden derzeit 180 Patienten bereut davon 29 Menschen beatmet. Seit Beginn der Pandemie sind 169 Menschen im Landkreis Mittelsachsen an Covid 19 verstorben. Laut RKI liegt der aktuelle Inzidenzwert Im Landkreis Mittelsachsen weit über der Grenze von 200 und aktuell bei 317/100.000 Einwohnern.

Schulbetrieb  im Januar und Februar 2021

Am Dienstag besprachen die Länder gemeinsam mit dem Bund das weitere Vorgehen. Der aktuell gültige Lockdown wurde dabei bis zum 31.01.2021 verlängert. Somit bleiben alle bisher geschlossenen Einrichtungen, Geschäfte, Gaststätten und Dienstleistungsbetriebe weiterhin geschlossen. Das Sächsische Staatsministerium für Kultus teilte nunmehr auch mit, wie es mit dem Schulbetrieb im Januar und Februar weitergehen soll.

Demnach wird ab 18. Januar 2021 der Präsenzunterricht in geteilten Klassen für die Schüler im Hauptschulbildungsgang der Klassenstufe 9 und im Realschulbildungsgang der Klassenstufe 10, die ihren Schulabschluss anstreben, ermöglicht werden. (Gilt auch für Abschlussjahrgänge der Fachoberschulen, Gymnasien – Klassen 11 und 12- und die beruflichen Gymnasien.)

Ab Montag, dem 8. Februar 2021, sollen dann alle Schulen und Kindertagesbetreuungseinrichtungen im eingeschränkten Regebetrieb öffnen, sofern es das Infektionsgeschehen zulässt. Das heißt, in den Grund- und Förderschulen sowie dem Hort erfolgt dann wieder der Präsenzbetrieb nach dem Konzept der festen Klassen bzw. festen Gruppen. Darüber hinaus werden die Winterferien und Osterferien den gegebenen Bedingungen angepasst und vorgezogen bzw. verlängert. Somit finden die Winterferien 2021 in der Woche von Samstag, den 30.01.2021 bis Samstag 06.02.2021 statt. Die Osterferien werden verlängert, Ferienbeginn wird hierbei der 27. März 2021 sein.

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger, aufgrund der viel zu hohen Anzahl an Corona erkrankten Menschen und des immer noch zu hohen Inzidenzwertes bitten wir Sie weiterhin, nur in dringenden Fällen das Haus zu verlassen und die AHA-Regel weiterhin zu beachten (Abstand – Hygiene – Alltagsmaske).

 

 

 

Feuerwerke dürfen in Mittelsachsen nicht gezündet werden

Der Landkreis hat heute eine Allgemeinverfügung zur Verwendung von Feuerwerk über Silvester erlassen.

Es ist demnach vom 31. Dezember 0 Uhr bis 01. Januar 24 Uhr verboten, jegliches Feuerwerk bzw. andere pyrotechnischen Gegenständen ab Kategorie 2 im öffentlichen Raum und auf öffentlich zugänglichen Privatgrundstücken zu zünden. Damit sollen Ansammlungen von Menschen vermieden werden und die an der Belastungsgrenze arbeiteten Kliniken geschützt werden. Ausgenommen von der Regelung sind unter anderem Wunderkerzen und sogenannte Tischfeuerwerke, die auch im geschlossenen Raum verwendet werden können. Die Allgemeinverfügung ist im elektronischen Amtsblatt eingestellt (https://www.landkreis-mittelsachsen.de/amtsblatt.html). Ähnliche Verfügungen erließen zum Beispiel der Erzgebirgskreis und die Stadt Chemnitz.

Hinweis: Auch an Silvester gelten die Kontaktbeschränkungen: Zusammen feiern dürfen maximal fünf Personen aus zwei Hausständen.

Im Zeitraum vom 4. Januar 2021 bis 10. Januar 2021 verkehren die Verkehrsunternehmen des VMS Mittelsachsen nach Ferienfahrplan. Wie Busse, Straßen- und Eisenbahnen im VMS ab 11. Januar 2021 fahren, hängt vom weiteren staatlichen Vorgehen in der Coronakrise ab. Einzusehen sind die Fahrpläne unter www.vms.de.

Helfer weiter gesucht

Derzeit sind 33 Pflegeeinrichtungen in Mittelsachsen mit  Covid 19 betroffen. Nach dem Aufruf zur Suche nach Helferinnen und Helfern für Pflegeeinrichtungen gab es 42 Hilfsangebote von Freiwilligen, davon sind die Kontaktdaten von neun Helfern an die Pflegekoordinatoren aus anderen Landkreisen oder kreisfreien Städten weitergeleitet worden, da der Wohn- und Einsatzort nicht in Mittelsachsen lag. „16 Anfragen von Pflegeeinrichtungen liegen aktuell vor, auch im ambulanten Bereich bestehen derzeit große personelle Engpässe und Notlagen zur Abdeckung der pflegerischen Versorgung der Pflegebedürftigen. Durch die Umsetzung der Test-Verordnung ist der Personalbedarf zusätzlich deutlich erhöht“, heißt es aus dem Pflegenetz Mittelsachsen. In insgesamt 31 Fällen konnten Kontakte zwischen Pflegeeinrichtungen und Helferinnen bzw. Helfern hergestellt werden. Die Einsätze erfolgen immer in individueller Absprache zwischen der Einrichtung und den Freiwilligen. Weiterhin können sich Interessierte melden. Der Aufruf ist hier veröffentlicht: https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/helfer-gesucht.html

 

Informationen zur Kfz-Zulassungsstelle

 Ab 4. Januar 2021 ist der Zutritt zur Kfz-Zulassungsbehörde Mittelsachsen an den drei Standorten vorerst nur nach telefonischer Terminvereinbarung oder mit einem online gebuchten Termin (Button Kfz-Terminvorbereitung/Wunschkennzeichen) gestattet. Ohne Termin erfolgt kein Einlass. Bearbeitet werden können nur ausschließlich notwendige und nicht aufschiebbare Vorgänge.

Externe Abmeldungen (Fahrzeuge aus anderen Zulassungsbezirken abmelden) werden nicht zur Bearbeitung angenommen. Die Terminkunden müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und den Erfassungsbogen zur gegebenenfalls erforderlichen Infektionskettenverfolgung ausfüllen. Zugangskontrolle / Absicherung Zutritt erfolgt durch Security vor Ort.

Zulassungsstelle Döbeln : 03731 / 799-1359

Termine werden aktuell unter Beachtung der Corona-Regelungen und der Kapazitäten der Kfz-Zulassungsbehörde montags bis freitags für die Zeitfenster 9 bis 12 Uhr und dienstags/donnerstags

13 bis 17:30 Uhr vergeben.

 

Information der Fahrerlaubnisbehörde

 Ab 5. Januar 2021 ist der Zutritt zur Fahrerlaubnisbehörde Mittelsachsen in Döbeln nur nach telefonischer Terminvereinbarung gestattet. Ohne Termin erfolgt kein Einlass. Die Service-Schalter in Mittweida und Freiberg bleiben weiterhin geschlossen. Eine Wiedereröffnung ist vorerst nicht absehbar. Vorrangig werden dringliche Fälle, wie die Neuerteilung einer Fahrerlaubnis nach Entzug, Verlängerungen der Gültigkeit von Fahrerlaubnissen (LKW, Bus, Fahrgastbeförderung) und der Schlüsselzahl 95, die zeitnah ablaufen sowie die Ausstellung von Ersatzdokumenten (Verlust / Diebstahl) bearbeitet.

Personen, deren Geburtsjahr von 1953 – 1958 liegt, sollten ihren Altführerschein bis zum 19.01.2022 umgetauscht haben. Vorher ist dies – auch im Hinblick auf die derzeitige Corona-Situation, nicht zwingend notwendig. Die Bearbeitungszeit hierfür dauert ca. 4 – 6 Wochen. Die Terminkunden müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und den Erfassungsbogen zur gegebenenfalls erforderlichen Infektionskettenverfolgung ausfüllen. Zugangskontrolle / Absicherung / Zutritt erfolgt durch Security vor Ort.

Erreichbarkeit: Mo. bis Fr. 08:30 Uhr bis 12:00 Uhr sowie Di. und Do. 13:00 bis 17:30 Uhr

Termine werden aktuell unter Beachtung der Corona-Regelungen und der Kapazitäten der Fahrerlaubnisbehörde vergeben.

  • Servicehotline und Terminvergabe: 03731 799-1454
  • E-Mail: email hidden; JavaScript is required

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

in unserem Landkreis wurden am Dienstag 197 weitere Corona-Fälle registriert. Dabei gab es seit März 8.800 positive Befunde, die sich auf den Altkreis Mittweida mit 3.152, den Altkreis Freiberg mit 4.286 und den Altkreis Döbeln mit 1.360 Fällen verteilen. In der Region Roßwein sind bis 22. Dezember insgesamt 114 Personen an Covid 19 erkrankt. Insgesamt werden 185 Patienten in mittelsächsischen Kliniken behandelt, wovon 14 Menschen beatmet werden. 24 neue Todesfälle meldet das Gesundheitsamt Mittelsachsen bis zum Dienstag – 18 Frauen (73 bis 99 Jahre alt) und sechs Männer (68 bis 94 Jahre alt) -. Somit wurden bisher im Landkreis Mittelsachsen 88 Todesfälle im Zusammenhang mit Corona registriert. Hinweis: Es gibt einen zeitlichen Versatz bei der Erfassung der Todesfälle. Das hat verschiedene Ursachen. Hauptsächlich ist dies damit begründet, dass diese Meldung mehrere Instanzen durchläuft. Grundsätzlich benötigt das Landratsamt für die Erfassung der Fälle den Totenschein. Der wird von den jeweiligen Gemeinden in Mittelsachsen zugestellt und dann vom Gesundheitsamt geprüft. Entscheidend für die Erfassung ist zudem ein nachgewiesener positiver PCR-Test. Ein positiver Schnelltest oder der Verdacht wird nicht bewertet. Auf einem Totenschein gibt es verschiedene „Kategorien“: „unmittelbar zum Tode führende Krankheiten“ und „andere wesentliche Krankheiten“, also Krankheiten, die zum Tode beigetragen haben, ohne mit der unmittelbaren Erkrankung oder dem Grundleiden im Zusammenhang zu stehen. Für eine Erfassung ist entscheidend, dass Corona in der Kategorie „unmittelbar zum Tode führende Krankheiten“ eingetragen wurde. Der zeitliche Versatz kann unter Umständen wenige Wochen betragen. Der Inzidenzwert lag im Landkreis am Dienstag bei 582/100.000 Einwohner.
Aufgrund der viel zu hohen Anzahl an Corona erkrankten Menschen und des zu hohen Inzidenzwertes bitten wir Sie weiterhin, nur noch in dringenden Fällen das Haus zu verlassen und die AHA Regel weiterhin zu beachten – Abstand – Hygiene – Alltagsmaske (Mund-Nasenschutz).

 

Die Bevölkerung kann sich am heutigen Mittwoch kostenlos testen lassen. Im künftigen Impfzentrum über den Simmel-Markt in Mittweida ist eine Teststation aufgebaut. Von 9 bis 18 Uhr können sich Interessierte ohne Anmeldung einem Schnelltest unterziehen. „Damit gibt es eine Sicherheit vor Weihnachten, denn es gibt auch Personen, die keine Symptome haben und dennoch ansteckend sind“, erklärt der zweite Beigeordnete Jörg Höllmüller. Er betont aber, dass dies immer eine Momentaufnahme sei und man dennoch sich an die Regeln halten müsse. Durchgeführt werden die Tests vom DRK. Auch ein Mitarbeiter des Gesundheitsamtes ist vor Ort.

 

 

Aufgrund der aktuellen Infektionslage durch Covid 19 mussten leider die Christvespern mit Krippenspiel in den Kirchen Roßwein und Niederstriegis am Heiligen Abend abgesagt werden. Die Christvesper kommt trotzdem zu Ihnen. Am 24. Dezember können alle Einwohner ab 15 Uhr die Christvesper aus der Roßweiner Kirche im Roßwein TV  unter www.kirche-rosswein-niederstriegis.de verfolgen. Die Christvesper wurde am Vortag aufgezeichnet und läuft bis
22 Uhr im Roßwein TV in Endlosschleife.

Die Marienkirche in Roßwein öffnet am Heiligen Abend von 15 – 22 Uhr. Bei zeitweilig erklingender Orgelmusik können die Besucher den Zauber der Weihnachtsnacht erleben.

In Niederstriegis öffnet die Kirche am 24. Dezember von 10 bis 22 Uhr.

Kurzandachten sind zwischen 15:30 und 17:30 Uhr geplant, ab 22 Uhr findet die Christnacht statt.

Bitte achten Sie beim Besuch der Kirchen auf die Hygienebestimmungen.

Gesgenete Feiertage wünscht Ihnen

Dr. Heiko Jadatz

 

Die gegenwärtigen Kontakteinschränkungen und die Auswirkungen der Corona-Pandemie treffen die Bewohner*innen der Pflegeheime wieder ganz besonders. Dabei leisten die Mitarbeiter der Einrichtungen Großes – teilweise Übermenschliches – und sind für die ihnen anvertrauten Menschen jederzeit eine wichtige Stütze und Hilfe. Deshalb wiederholte Bürgermeister Veit Lindner die Aktion für das Seniorenpflegeheim vom Mai dieses Jahres und überbrachte den Bewohner*innen und den Mitarbeitern der Einrichtung eine süße Überraschung mit ein paar persönlichen Worten. Unterstützt wurde diese Idee wieder von Bäckermeister Gerd Zschiesche, welcher diesmal einen leckeren Lebkuchen nach einem traditionellen Familienrezept kreierte. Verpackt in einer Schmucktüte und mit einem Grußkärtchen versehen, brachte Bürgermeister Lindner die Backwaren am 18. Dezember 2020 persönlich in das Seniorenpflegeheim „Berta Börner“ und sorgte damit für eine freudige Überraschung. Die Heimleiterin, Frau Weise, übernahm auch diesmal den süßen Gruß für die komplette Belegschaft und sorgte im Anschluss für die Verteilung.

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

das Gesundheitsamt des Landkreises Mittelsachsen hat heute 331 neue Fälle an den Freistaat gemeldet. Damit wurden seit März 7.660 Fälle registriert, diese verteilen sich auf den Altkreis Mittweida mit 2.722 Fällen, den Altkreis Döbeln mit 1.078 Fällen und den Altkreis Freiberg mit 3.860 Fällen. In der Region Roßwein sind bis zum heutigen Tag 93 Menschen mit Covid 19 infiziert.

In den mittelsächsischen Kliniken werden insgesamt 184 Personen behandelt, davon 14 beatmet. Am heutigen Donnerstag wurde eine 48%-ige Auslastung der Intensivbetten-Belegung im Landkreis Mittelsachsen gemeldet. Heute wies das Robert-Koch-Institut auch erstmals einen Inzidenzwert über der Marke von 500 für den Landkreis Mittelsachsen aus, dieser beträgt nun 514,3. Dieser Wert sagt aus, wie viele Personen pro 100.000 Einwohner sich in den vergangenen Tagen mit dem Virus infiziert haben.

LernSax: Softwarefehler im Rechenzentrum nur schwer zu umgehen

Den dritten Tag in Folge lief LernSax für die Schüler nicht einwandfrei. Die Ursachen dafür seien im Rechenzentrum Karlsruhe zu suchen. Nachdem bereits in der Vorwoche DDoS-Attacken LernSax zeitweilig behinderten, haben technische Probleme im Rechenzentrum zu einer bisher dreitägigen eingeschränkten Verfügbarkeit von LernSax geführt. Mittlerweile ist es den Technikern gelungen, nicht nur die eigentliche Problemlage zu analysieren, sondern auch erste erfolgreiche Schritte zur Bewältigung zu unternehmen. Dies ist im laufenden Betrieb nicht ganz unkritisch umzusetzen, da es sich um einen Fehler auf Systemebene handelt. In der Folge zeigte sich LernSax nun über weite Strecken gut zugänglich, allerdings mit Problemen in der Hauptarbeitszeit von 9:00 – 11:30 Uhr. „Weitere Maßnahmen bis in das kommende Wochenende hinein werden hoffentlich den gewünschten Effekt einer weiteren Normalisierung der Situation bewirken. Bis dahin kann es auch heute noch und in den nächsten Tagen zu Einschränkungen in der Nutzung von LernSax kommen“, heißt es in der Mitteilung vom Donnertag.

Aufgrund der viel zu hohen Anzahl an Corona erkrankten Menschen und des zu hohen Inzidenzwertes bitten wir Sie, nur noch in dringenden Fällen das Haus zu verlassen und die AHA Regel weiterhin zu beachten – Abstand – Hygiene – Alltagsmaske (Mund-Nasenschutz). Bleiben Sie bitte gesund!

 

 

In der Kindereinrichtung „Bussi Bär“ auf der Gersdorfer Straße in Roßwein wurde am Donnerstag, d. 17. Dezember 2020, ein positiver Corona-Fall eines Kindes bekannt.

Aufgrund der strikten Gruppentrennung in der Kindereinrichtung wurde nur für die Gruppe mit ihren zwei Erziehern, in denen das Kind noch am Montag betreut wurde, die Quarantäne angeordnet.

Die Notbetreuung für die Kinder der drei übrigen Kindergruppen, welche nicht betroffen sind, kann somit weiter aufrechterhalten bleiben.

 

 

 

Wie das Gesundheitsamt des Landkreises mitteilt, wird das mittelsächsische Impfzentrum in Mittweida über dem Simmel-Markt eingerichtet. In jedem Landkreis und jeder Kreisfreien Stadt gibt es nun eine geeignete Liegenschaft für die Durchführung der Impfungen und mindestens ein mobiles Impfteam. Zuerst sollen die Bewohner und das Personal von Alten- und Pflegeheimen sowie Personal mit besonders hohem Ansteckungsrisiko in medizinischen Einrichtungen wie Krankenhäusern sowie Kontakt zu vulnerablen Gruppen geimpft werden, gefolgt vom Personal der Impfzentren. Dies werden zunächst überwiegend mobile Teams übernehmen. Nach derzeitigem Informationsstand sollen die Impfzentren erst nach der zweiten Impfstofflieferung, im Januar 2021, ihre Tätigkeit aufnehmen. Im Auftrag des Freistaates Sachsen hat das Deutsche Rote Kreuz in Sachsen (DRK) gemeinsam mit weiteren Partnern in den vergangenen Wochen die Infrastruktur zur Durchführung der Corona-Impfungen unter Hochdruck vorbereitet. Von dort wird der Impfstoff an die Impfzentren verteilt. Nach Auskunft des Bundesministers für Gesundheit könnten um den Jahreswechsel 2020/2021 erste Impfstoffdosen zur Verfügung stehen. Alle Bundesländer, so auch Sachsen, werden mit dem Eintreffen der ersten Impfstoffdosen mit den Impfungen beginnen. In der Mitteilung heißt es: „Bei der Priorisierung folgt Sachsen dem Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz, wonach die Empfehlung der Ständigen Impfkommission zu den prioritär zu impfenden Personengruppen von allen Ländern und vom Bund als einheitliche Regelung anzuwenden ist“.

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die aktuelle Sächsische Corona-Schutz-Verordnung ist an die Beschlüsse der Bundeskanzlerin und der Ministerpräsidenten vom Sonntag den 13. Dezember angepasst worden. Die Änderungen treten am Mittwoch in Kraft und gelten bis einschließlich 10. Januar 2021.

Geändert wurden die Kontaktbeschränkungen über die Weihnachtsfeiertage:

Nun gilt, dass im Zeitraum vom 24. Dezember bis 26. Dezember als Ausnahme ein Treffen mit vier über den eigenen Hausstand hinausgehenden Personen, zuzüglich Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres, aus dem engsten Familien- und Freundeskreis möglich sind. Dies umfasst Ehegatten, Lebenspartner und Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft sowie Verwandte in gerader Linie, Geschwister, Geschwisterkinder und deren jeweilige Haushaltsangehörige. Solche Treffen sind auch zulässig, wenn dies mehr als zwei Hausstände oder fünf Personen ab Vollendung des 14. Lebensjahres bedeutet. „Angesichts des hohen Infektionsgeschehens wird dringend empfohlen, Kontakte in den fünf bis sieben Tagen vor Familientreffen zu Weihnachten auf ein absolutes Minimum zu reduzieren“, heißt es in der Mitteilung.

Weitere Maßnahmen:

  • Friseure müssen ab Mittwoch nun auch schließen. Der Großhandel, beschränkt auf Gewerbetreibende, darf öffnen. Der Freistaat weist darauf hin, dass das bundesweite Verkaufsverbot von Pyrotechnik vor Silvester der Bund regeln wird.
  • Für Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime o.ä. sowie ambulante Pflegedienste wird eine regelmäßige Testung für die Beschäftigten, möglichst zweimal wöchentlich, angeordnet. Im Übrigen wird den Einrichtungen dringend empfohlen, den Anspruch auf Testung gemäß der Corona-Testverordnung regelmäßig, möglichst zweimal wöchentlich, für die Beschäftigten zu gewährleisten.
  • Beschäftigte von Bestattungsunternehmen haben nun Anspruch auf Notbetreuung (wenn beide Sorgeberechtigten bzw. der alleinige Sorgeberechtigte entsprechend tätig sind und die Betreuung nicht abgesichert werden kann).

Das Gesundheitsamt Mittelsachsen meldet am 15. Dezember insgesamt 260 neue Fälle zum Vortag. Insgesamt steigt die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen seit März somit auf 6.966. Davon wurden 959 für den Altkreis Döbeln gemeldet, 2.444 für den Altkreis Mittweida und 3.563 für den Altkreis Freiberg. In der Region Roßwein haben sich bis zum heutigen Tag insgesamt 81 Menschen mit Covid 19 infiziert. Seit Beginn der Pandemie wurden 12.758 Quarantänebescheide erlassen. Aktuell werden in den mittelsächsischen Krankenhäusern 178 Corona-Patienten stationär behandelt, davon 18 beatmet. Das Gesundheitsamt registrierte heute im Zusammenhang mit Corona sechs weitere Todesfälle.

Aufgrund der immer noch hohen Anzahl an Corona erkrankten Menschen bitten wir Sie, nur in dringenden Fällen das Haus zu verlassen und die AHA Regel weiterhin zu beachten – Abstand – Hygiene – Alltagsmaske (Mund-Nasenschutz). Bleiben Sie bitte gesund.