mit einem heiteren Reim, des für sein bemerkenswertes Sprachvermögen gut bekannten Roßweiners, Claus Vejrazka, möchten wir Ihnen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start in das Schulfestjahr 2020 wünschen.

Herzlichst Ihr

Veit Lindner
Bürgermeister 

Weihnachtsmärkte….

Weihnachtsmärkte, Glühweindämpfe

fordern fast Entscheidungskämpfe:

Kirsche, Schlehe, Winzerwein?

Soll es Weißer, Roter sein?

Mit Amaretto oder Rum –

das alles kosten brächt´mich um !

Bratwurst kann vom Hirsch, vom Schwein,

mit Apfel und Rosinen sein,

vom Wildschwein gibt es noch ´nen Rest…

kommt schon bald die Schweinepest

aus dem fernen Afrika?

In Polen ist sie längst schon da!

Langos und auch Knobi-Brot

macht Bäuche rund und Wangen rot!

Des ganzen Erzgebirges Pracht

ist aus Klaftern Holz gemacht!

Ski-Handschuh, Alpaka-Socken –

Füße warm, die Hände trocken!

Mützen, Schals für kalte Tage.

„Kauft nur, Leute, ohne Frage!“

Fast um den Verstand gebracht

röchelt da wer „Stille Nacht!“

Weihnachtsmärkte, Glühweindämpfe,

Herzen rasen, Magenkrämpfe….

Wenn es dann noch leise schneit:

„Oh Du seeeeel´ge Weihnachtszeit!“

Und weiter kann man schlucken, völlern,

bis mit tausend Feinstaubböllern

das Jahr dann ganz zuende geht

und man vor der Frage steht:

Hat einst wer zur Heil´gen Nacht

je an DIESE Form gedacht???

Und:

Machen wir , „silvesterheiter“

nächstes Jahr „wie üblich“ weiter????

 

Bereits zum 3. Mal führten die Schüler der Lernförderschule „Albert Schweitzer“ zum Jahresende das Krippenspiel in der Roßweiner Marienkirche auf. Im fast voll besetzten Haus nahmen alle Schüler der Schule sowie die betreuten Menschen der Roßweiner Werkstätten der Diakonie und Patienten des Pflegedienstes Brambor Platz. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse H 10 führten das Krippenspiel auf und wurden durch ihre Lehrer Henry Nietzold und Reiner Hartwig unterstützt. Letzterer spielte seine Rolle des Hirtens authentisch und brachte zwei Ziegen mit zur Vorführung. Mit Unterstützung von Frau Angelika Schaffrin und Pfarrer Heiko Jadatz war die überaus gelungene Aufführung für die Schüler der Lernförderschule gleichzeitig das Ende der diesjährigen Schulzeit bzw. der Start in die Ferien. Zuvor besuchte am Vormittag der Weihnachtsmann die Kinder und verteilte kleine Geschenke, welche der Förderverein organisiert hatte. Wie die Schulleiterin Andrea Gründel in ihren Schlussworten betonte, löste das Krippenspiel bei allen Besuchern das weihnachtliche Glücksgefühl und die weihnachtliche Stimmung aus, sodass nun die wenigen Stunden bis Heiligabend wie im Flug vergehen werden. Das somit am letzten Schultag aufgeführte Krippenspiel soll auch in den kommenden Jahren zum festen Bestandteil und zur Tradition werden und kann schon jetzt als Geheimtipp für die Einwohner der Stadt empfohlen werden.

Der Stadtrat hat in seiner letzten Sitzung vor dem Jahreswechsel, am 12. Dezember 2019, den Rückbau des Wohngebäudes Damaschkestraße 2 und des ehemaligen Schlauchturmes der Feuerwehr gegenüber der Bibliothek beschlossen. Pünktlich vorm Schul- und Heimatfest 2020 sollen die Gebäude aus dem Stadtbild verschwunden sein und damit die jeweilige Straße aufwerten.

Nach dem Rückbau des Gebäudes Damaschkestraße 2 wird der Kreuzungsbereich Lommatzscher Straße/Damaschkestraße übersichtlicher und offener gestaltet. Der bereits vorhandene Fußweg wird verbreitert und an die Fußwegabsenkung auf der Damaschkestraße angeschlossen. Alle anderen Bereiche werden begrünt und der vorhandenen Gestaltung angepasst. Beim Abriss des Schlauchturmes werden im Nachgang zwei weitere Stellplätze entstehen, welche vor allem den Bibliotheksbesuchern zugutekommen. Beide Gebäude unterliegen nicht dem Denkmalschutz und können aus diesem Grund ohne größere behördliche Auflagen abgerissen werden.

Das Wohnhaus Damaschkestraße 2 konnte Anfang des Jahres durch die Stadt Roßwein von der Eigentümergemeinschaft mit dem Ziel des Rückbaus erworben werden, um das Gesamtkonzept des Rückbaus des ehemaligen Straßenzuges Lommatzscher Straße – rechte Seite – zu vollenden. Insgesamt werden die Abrissarbeiten 47.000 € verursachen und von der Firma Umtech-GmbH Rochlitz ausgeführt.

Kirchennachrichten der Kirchgemeinde Knobelsdorf-Otzdorf

Heiligabend

15.00 Uhr    Christvesper mit Krippenspiel in Knobelsdorf
17.00 Uhr    Christvesper mit Krippenspiel in Otzdorf

2. Christtag

09.00 Uhr    Gottesdienst in Otzdorf

Silvester

15.30 Uhr    Gottesdienst mit Abendmahl in Knobelsdorf

Sonntag, 05.01.2020

09.00 Uhr    Gottesdienst in Otzdorf

Sonntag, 19.01.2020

09.00 Uhr    Gottesdienst in Knobelsdorf

 

 

 

Kirchennachrichten Ev.-Luth. Marienkrichgemeinde im Striegistal

24. Dezember 2019, Heiligabend

14:30 Uhr  Greifendorf, Christvesper mit Krippenspiel
15:00 Uhr  Gleisberg, Christvesper mit Krippenspiel
16:30 Uhr  Etzdorf, Christvesper mit Krippenspiel
17:00 Uhr  Marbach, Christvesper mit Krippenspiel

25. Dezember 2019, 1. Weihnachtstag

09.00 Uhr Marbach mit KiGo*
10.30 Uhr Greifendorf mit AM*

26. Dezember 2019, 2. Weihnachtstag

09:00 Uhr  Etzdorf mit KiGo*
10:30 Uhr  Gleisberg mit AM und KiGo*

31. Dezember 2019, Silvester

17.00 Uhr  Gleisberg mit AM*

05. Januar 2020

09.00 Uhr  Greifendorf

10.30 Uhr  Marbach mit AM und KiGo*

12. Januar 2020

14.00 Uhr   Etzdorf mit KiGo*, anschließend Kaffeetrinken und Jahresrückblick

 

*AM = Abendmahl, *KiGo = Kindergottesdienst

hrichten der Kirchgemeinden

24.12.2019 – Heiliger Abend

15.00 Uhr  Christvesper mit Krippenspiel in Roßwein
16.00 Uhr  Christvesper mit Krippenspiel in Niederstriegis
16.30 Uhr  Christvesper mit Krippenspiel in Roßwein

25.12.2019 – 1. Weihnachtstag

06.00 Uhr  Christmette in Roßwein
10.00 Uhr  Gottesdienst in Roßwein

26.12.2019 – 2. Weihnachtstag

10.00 Uhr  Gottesdienst in Niederstriegis

31.12.2019 – Altjahresabend

15.00 Uhr  Gottesdienst in Niederstriegis
17.00 Uhr  Gottesdienst in Roßwein
23.30 Uhr  Jahresschlussandacht in Roßwein

05.01.2020 – Epiphanias

09.00 Uhr Gottesdienst in Niederstriegis
10.30  Uhr Gottesdienst in Roßwein

12.01.2020 – 1. Sonntag nach Epiphanias

14.30 Uhr Geimeindefest in Roßwein

Roland und Isolde Haubold feierten im Kreise der Familie am 18. Dezember 2019 die Eiserne Hochzeit. Dabei dürfte allen Verwandten und Bekannten die damalige Hochzeit noch als sogenannte „Blitzhochzeit“ in Erinnerung sein. Im Oktober 1945 lernte Roland Haubold seine Isolde über eine Tante kennen, welche wiederum Isoldes Arbeitskollegin war. Bereits am 18. Dezember des gleichen Jahres traf sich dann das Paar zum „Ja-Wort“ und feierte im engen Familienkreis in der elterlichen Wohnung auf der Querstraße. Isolde Haubold erlernte den Beruf der Näherin, arbeitete zunächst beim Unternehmen Herfurth und wechselte später in die Jugendmode, wo sie bis zum Renteneintritt ihrer Arbeit nachging. Roland Haubold erlernte den Beruf eines Strickmaschineneinrichters und arbeitete bis zum Renteneintritt im Schmiedewerk in der Achsenmontage. Dort übernahm er auch die Betreuung der vielen Kinder und Jugendlichen, welche im damaligen Schulunterricht UTP erste praktische Erfahrungen in den Betrieben der Stadt sammelten. Insgesamt zog das Ehepaar vier Kinder groß, wovon leider schon zwei verstorben sind. Die Höhen und Tiefen im Leben hat das Paar stets gemeinsam gemeistert, da nach eigener Aussage vor allem innere Harmonie wichtig für die Beziehung sei. Diese Harmonie war stets vorhanden, selbst bei der gemeinsamen Gartenarbeit auf der Wunderburg, welcher sie noch heute nachgehen und von den Kindern beim Pflegen des Gartens tatkräftig unterstützt werden. Roland Haubold ist dabei auch auf sein Auto angewiesen, welches er noch voller Stolz selbst fährt und so unbeschwert den Weg bis zur Wunderburg zurücklegen kann. Neben schönen Familienfesten blickt das Paar auch auf wunderschöne Urlaubserinnerungen in Frankreich zurück. Dorthin wurde die Familie Haubold mehrmals vom Ehrenrat der Fremdenlegion eingeladen, da Roland Haubold von 1948 bis 1953 in der Fremdenlegion diente.

Für die nächsten Jahre wünschen sich Isolde und Roland Haubold, dass sie noch gemeinsam eine schöne Zeit erleben können, dass sie vor allem gesund bleiben und – wie Roland Haubold betont –, dass Frieden bleiben möge auf dieser Welt.

Das ehemalige Wohnheim des Schmiedewerkes, im Volksmund „Kubanerwohnheim“ genannt, wurde durch den Bauträger der Teed Projekt GmbH aus Chemnitz in den zurückliegenden Wochen abgerissen.

Gegenwärtig wird bereits die Bodenplatte für das neue Pflegeheim errichtet, welches im Frühjahr 2021 fertiggestellt werden soll. Im Juni/Juli 2020 soll der Rohbau errichtet sein und der Innenausbau beginnen können. Viele Jahre war das alte Wohnheim am Baderberg den Anwohnern und Roßweinern ein Dorn im Auge. Zum einen sorgten sich die Nachbarn über die Standsicherheit des Gebäudes und zum anderen war die Bauruine alles andere als ein schöner Anblick. Zum Glück ist dies nun Geschichte. Am Baderberg wird nun eine der zwei neuen Pflegeeinrichtungen mit 130 Plätzen errichtet. Die Teed Projekt Gruppe hatte sich in der Stadt Roßwein nach einem Bauplatz umgesehen, weil die Muldenstadt noch als weißer Fleck in der Pflegeheim-Landkarte gehandelt wurde. Gleichzeitig zur Seniorenresidenz errichtet das Unternehmen ein Pflegeheim in Plauen und Neukirchen.

Das 19. Märchenschwimmen konnte auch in diesem Jahr als gelungene Show über und unter dem Wasser bezeichnet werden. Die Schwimmer des Roßweiner Sportvereins präsentierten anhand des Märchens „Die Bremer Stadtmusikanten“, wie die Kultur nach Roßwein kam. Die diesjährige Geschichte, welche wieder aus der Feder von Liane Patzelt stammte, beschrieb eine Aufgabe der Stadträte, welche nach Fertigstellung bzw. dem Bau des Stadtbades nach einem Kulturangebot riefen. So setzte der Bürgermeister eine Beauftragte ein, welche zunächst an die Freiberger Mulde rannte und den Fischen zuschaute. So folgte die erste Showeinlage im Wasser und die Schwimmer zeigten quadratische und sternenförmige Formationen. Schließlich wurden aus den Bremer Stadtmusikanten beim Märchenschwimmen die Roßweiner Stadtmusikanten.

So flog der Esel beim Müller raus und sollte schließlich als Streicheltier in die Margarethenmühle abgeschoben werden. Die Katze wiederum fing in der Etzdorfer Bäckerei keine Mäuse mehr und der Hahn verschlief es in Kummershain und weckte seine Besitzerin nicht. Daraufhin sollte er in die Suppe. Schließlich gelang ihm die Flucht und er zog mit Esel und Katze durchs Land. Schließlich lesen die drei Gesellen den Goldfisch des Räuberhauptmanns im Gersdorfer Wald auf, der diesen durch einen entwendeten Koikarpfen ersetzen wollte. Hahn, Katze und Esel besorgen, zumindest in diesem Märchen, die Kultur in Roßwein, was mit einer gelungenen und spannenden Geschichte und letztlich einer sehr professionellen Umsetzung im Stadtbad nachvollziehbar war.

Mit tosendem und langanhaltendem Applaus wurden die Schwimmer von den Gästen gefeiert. Das Stadtbad war bei allen vier Veranstaltungen bis auf den letzten Platz besetzt, und das Märchenschwimmen sorgt schon seit Jahren mit seiner Tradition bei den Roßweiner Einwohnern für die Einstimmung auf Weihnachten.

Auch für das kommende Jahr schwebt Cheforganisatorin Liane Patzelt schon eine Geschichte durch den Kopf – welche, wollte sie noch nicht verraten.

(Fotos: Tom Altmann/Peter Krause)

 

Der Niederstriegiser Weihnachtsmarkt kann nicht nur als einer der schönsten Weihnachtsmärkte der Region bezeichnet werden, sondern, aufgrund seines Standortes im Vierseitenhof der Kirchgemeinde Niederstriegis, auch auf ein außergewöhnliches und anheimelndes Flair verweisen.

An vielen Ständen konnten die Besucher handwerkliche Produkte von Weihnachtsdekorationen über Töpferwaren bis hin zu selbstgemachten Eierlikören und Bienenhonig erwerben. Des Weiteren gab es auch Mistelzweige,  welche bekanntlich Glück und ewige Liebe verheißen, wenn man zur Weihnachtszeit unter Ihnen geküsst wird. Der Posaunenchor der Kirchgemeinde spielte die schönsten Weihnachtslieder und ließ sich unter dem großen, zentral stehenden Tannenbaum den Glühwein und Eierpunsch schmecken.

Viele Kinder nutzten auch die Möglichkeit, im Stall Schafe und Esel zu besuchen, nicht nur um sie zu füttern, sondern auch die wesentlichen Tiere der Weihnachtsgeschichte kennenzulernen.

Die Straßengemeinschaft um Andreas Filor organisierte auch in diesem Jahr wieder die kleine aber feine Kreuzplatzweihnacht auf einem der schönsten Plätze der Stadt. Trotz Regenwetters nutzten viele Einwohner und Anlieger die Möglichkeit, bei Glühwein und Roster zusammenzukommen und gemeinsam die weihnachtliche Stimmung zu genießen.

Der Weihnachtsmann durfte natürlich auch nicht fehlen und verwöhnte die Kinder, welche einen kleinen weihnachtlichen Vers aufsagen konnten. Die kleine Kreuzplatzweihnacht zeigt schon seit Jahren, dass die Arbeit der Straßengemeinschaft auf dem Kreuzplatz bestens funktioniert und sich die Mitglieder für viele tolle Veranstaltungen auf dem Kreuzplatz verantwortlich zeichnen.

Zum 37. Mal veranstaltete der Ortsteil Gleisberg seinen kleinen, gemütlichen Weihnachtsmarkt am Feuerwehrdepot im Ortszentrum. Nach der musikalischen Andacht in der Gleisberger Kirche zogen dann die Jüngsten mit Lampion und Fackel zum Feuerwehrdepot und eröffneten somit den Weihnachtsmarkt. Die Kinder der „Kinderburg Gleisberg“ sorgten, genauso wie der Marbacher Posaunenchor, für Unterhaltung und das weihnachtliche Rahmenprogramm.

Wie in jedem Jahr sangen insgesamt sechs Freizeit- bzw. Gelegenheitschöre jeweils ein weihnachtliches Lied und traten so in den Wettstreit. In diesem Jahr lag Bäckermeister Gerd Zschiesche mit seinem Team in der Gunst der Publikumsjury ganz vorn und begeisterte die Gäste mit dem Lied „Kleine Weihnachtsbäckerei“, welches an einigen Stellen eine textliche Umwandlung erfahren hatte. Die Gleisberger Einwohner nutzten die zahlreichen Angebote des Weihnachtsmarktes bis spät in die Nacht und die Mitglieder des Gleisberger Heimatvereins, als Cheforganisatoren, waren  mit dem Zuspruch zufrieden und bedanken sich auf diesem Weg ganz herzlich für die Unterstützung durch Vereine und Privatpersonen.